Optionsschein | Call | Allianz | 212,50 | 17.06.20

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  • WKN: MF9FJZ
  • ISIN: DE000MF9FJZ6
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Allianz hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
09.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

19.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Versicherungsaufseher wollen europaweite Erfassung von Cyber-Attacken
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will Versicherungen gegen Cyber-Attacken mit einer gemeinsamen Datensammlung zum Durchbruch verhelfen. "Zuerst und am dringendsten müssen wir einen standardisierten Berichtsrahmen für Cyber-Vorfälle entwickeln, damit wir die gesammelten Daten miteinander teilen können", sagte der Präsident der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, Gabriel Bernardino, am Dienstag in Frankfurt. Dabei gehe es nicht um Daten der Versicherer, sondern um die Cyber-Vorfälle an sich. Die Daten sollten dabei selbstverständlich anonymisiert werden, fügte Bernardino hinzu. Eine ähnliche europaweite Datenerfassung kann er sich mit Blick auf Naturkatastrophen und Terroranschläge vorstellen. Solche Daten könnten nach Vorstellung der Eiopa Erstversicherern wie Allianz und Axa sowie Rückversicherern wie Munich Re und Hannover Rück helfen, die Risiken zu beurteilen und angemessene Versicherungsprämien zu berechnen. Bisher scheuen viele Versicherer einen stärkeren Einstieg ins Geschäft mit Cyber-Risiken, da ihnen Erfahrungswerte zu möglichen Schäden fehlen. Andererseits betrachten Branchenexperten diesen Bereich als wichtiges Wachstumsfeld. So rechnet Munich Re angesichts der Gefahren durch Hacker-Angriffe und Schadsoftware mit einer stark steigenden Nachfrage für Cyber-Versicherungen in Europa. Bis zum Jahr 2025 dürften die Prämieneinnahmen der Branche in diesem Segment von zuletzt 600 Millionen auf 5 Milliarden US-Dollar (4,5 Mrd Euro) wachsen, hatte Munich-Re-Managerin Doris Höpke im Oktober gesagt. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum um durchschnittlich 37 Prozent. Nach Ansicht Höpkes dürfte Europa beim Schutz gegen Cyber-Risiken damit in einigen Jahren auf Augenhöhe mit den USA kommen. Von dort stammt bisher der Löwenanteil des Geschäfts. Weltweit nahm die Branche nach Berechnungen von Munich Re in der Cyber-Versicherung 2018 rund 5,3 Milliarden Dollar an Prämien ein./stw/he
19.11.2019 Quelle: dpa
Versicherungsaufseher wollen Cyber-Attacken europaweit erfassen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will Versicherungen gegen Cyber-Attacken mit einer gemeinsamen Datensammlung zum Durchbruch verhelfen. "Zuerst und am dringendsten müssen wir einen standardisierten Berichtsrahmen für Cyber-Vorfälle entwickeln, damit wir die gesammelten Daten miteinander teilen können", sagte der Präsident der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, Gabriel Bernardino, am Dienstag in Frankfurt. Die Daten zu den Cyber-Attacken sollten selbstverständlich anonymisiert werden, fügte Bernardino hinzu. Die Datenbank soll Erstversicherern wie Allianz oder Axa und Rückversicherern wie Munich Re und Hannover Rück helfen, die Risiken zu beurteilen und angemessene Versicherungsprämien zu berechnen. Bisher scheuen viele Versicherer einen stärkeren Einstieg in dieses Geschäft, da ihnen Erfahrungswerte zu möglichen Schäden fehlen. Andererseits betrachten Branchenexperten diesen Bereich als wichtiges Wachstumsfeld. So rechnet die Munich Re angesichts der Gefahren durch Hacker-Angriffe und Schadsoftware mit einer stark steigenden Nachfrage für Cyber-Versicherungen in Europa. Bis zum Jahr 2025 dürften die Prämieneinnahmen der Branche in diesem Segment von zuletzt 600 Millionen auf 5 Milliarden US-Dollar (4,5 Mrd Euro) wachsen, hatte Munich-Re-Managerin Doris Höpke im Oktober gesagt. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum um durchschnittlich 37 Prozent. Nach Ansicht Höpkes dürfte Europa beim Schutz gegen Cyber-Risiken damit in einigen Jahren auf Augenhöhe mit den USA kommen. Von dort stammt bisher der Löwenanteil des Geschäfts. Weltweit nahm die Branche nach Berechnungen der Munich Re in der Cyber-Versicherung 2018 rund 5,3 Milliarden Dollar Prämien ein./stw/men
19.11.2019 Quelle: dpa
Bevölkerung hofft auf glimpfliches Ende der Unwetter in Österreich
LIENZ/SPITTAL AN DER DRAU (dpa-AFX) - Die von den Unwettern der vergangenen Tage geplagten Menschen in Österreich hoffen auf ein glimpfliches Ende der anhaltenden Niederschläge. Die Meteorologen erwarteten für Dienstag in Osttirol und Kärnten nochmal verbreitet Regen und Schnee, die Niederschläge sollten aber nicht so extrem ausfallen wie an den Vortagen. Die Sorge ist dennoch groß, dass sich vor allem an steilen Hängen der aufgeweichte Boden löst und es zu gefährlichen Erdrutschen kommt. "Die Lage bleibt noch angespannt", teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mit. Am Montag war ein 79-Jähriger von so einem Hangrutsch hinter seinem Haus verschüttet und getötet worden. Im Gurktal in Kärnten richten sich die Blicke zudem auf die Pegelstände. Am Montag waren die Feuerwehren hier bereits vielerorts mit Überschwemmungen konfrontiert. Erst ab Mittwoch sind dann vorerst keine neuen Regen- und Schneefälle mehr zu erwarten. In der Steiermark blieben die Helfer skeptisch. "Der nächste Regen wird die Lage noch gefährlich zuspitzen. Es wird weitere Muren und Überschwemmungen geben", sagte Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer dem Sender oe24.TV. Aufgrund der gefährlichen Situation galt auch in der Nacht auf Dienstag in einigen Orten wieder der sogenannte Zivilschutzalarm. Viele Straßen und auch einige Bahnstrecken bleiben vorerst gesperrt, die Menschen wurden aufgefordert, lieber in ihren Häusern zu bleiben. Vor allem in Kärnten dürfen sich zahlreiche Kinder über einen weiteren schulfreien Tag freuen. Die heftigen Schnee- und Regenfälle halten die Menschen im Westen und Süden Österreichs bereits seit vergangenen Mittwoch in Atem. Besonders betroffen waren seitdem stets Osttirol, Teile Kärntens, das südliche Salzburger Land und auch das italienische Südtirol. Erst für Mittwoch ist eine Ende der Niederschläge in Sicht. In Teilen des österreichischen Bundeslandes Kärnten hat es im laufenden Monat bereits viermal so viel geregnet und geschneit wie sonst in einem gesamten November./nif/DP/mis
15.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: R+V bleibt Lebensversicherung treu und verbucht konzernweit Zuwächse
WIESBADEN (dpa-AFX) - Deutschlands zweitgrößter Lebensversicherer R+V setzt trotz der anhaltenden Zinsflaute auf das Geschäft mit der Altersvorsorge. "Wir stoßen keine Versicherungsverträge ab", sagte Vorstandschef Norbert Rollinger der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Dazu stehen wir. Die Lebensversicherung schrumpft bei uns nicht, sondern sie wächst." Wegen des anhaltenden Zinsverfalls müsse aber mit weiter sinkenden Renditen bei den Lebensversicherungen gerechnet werden. Mit einer kurz- oder mittelfristigen Verbesserung der Situation rechne er nicht. Die in Wiesbaden ansässige R+V Versicherung habe wegen dieser Entwicklung in erheblichem Umfang Zinszusatzreserven gebildet, um die gegebenen Garantien auch zu sichern, erklärte der Manager. "Wir werden auch weiter zusätzliche Reserven bilden." Da sei das Unternehmen, das zu den Volks- und Raiffeisenbanken gehört, branchenweit in einer noch vergleichsweise komfortablen Situation. "Aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass das immer schwieriger wird." Trotz der schwierigen Marktlage rechnet der Vorstandsvorsitzende im laufenden Jahr für die R+V Versicherung im Lebensversicherungssegment mit einem Beitragswachstum von 2,5 bis 3,0 Prozent. Bei den laufenden Beiträgen werde das Unternehmen kräftig zulegen. "Damit haben wir einen ganz guten Lauf." Im Gesamtjahr 2018 hatten die gebuchten Bruttobeiträge bei rund 7,8 Milliarden Euro gelegen. Bestände von anderen Lebensversicherern werde die R+V nicht übernehmen, betonte Rollinger. "Das ist nicht unser Geschäftsfeld." Über alle Sparten hinweg geht der Konzernchef von einem Wachstum im Erstversicherungsgeschäft in Deutschland von 3,5 bis 4,0 Prozent in diesem Jahr aus. In der Gruppe werde der Wert voraussichtlich noch darüber liegen, sagte Rollinger. Bis Oktober habe die Zahl der neuen Kunden bei 140 000 gelegen. Bis zum Jahresende würden es voraussichtlich bis zu 200 000 sein, so dass die Zahl der Kunden konzernweit in Richtung 8,8 Millionen gehe. "Wir werden ein gutes Versicherungsjahr haben - sowohl was das Wachstum als auch das Ergebnis angeht." Bei den Erstversicherern sind die Wiesbadener nach eigenen Angaben bundesweit die Nummer zwei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 war in diesem maßgeblichen Geschäft ein Zuwachs von knapp drei Prozent auf mehr als 14 Milliarden Euro erzielt worden. Die gebuchten Bruttobeiträge lagen konzernweit bei 16,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn vor Steuern betrug 448 Millionen Euro. Rollinger zeigte sich überzeugt davon, dass der Druck auf die Politik wegen der angekündigten Negativzinsen auch für private Sparer und von Unternehmen wieder wachsen wird. Privates Vermögen werde zerstört. Viele Firmen böten ihren Mitarbeitern zudem Betriebsrenten an, die oftmals in Pensionskassen geführt werden, sagte der Manager zur Begründung. "Diese Pensionskassen leiden natürlich auch sehr stark unter diesen Zinsen. Zur Finanzierung dieser Altersvorsorge wird auf die Unternehmen noch viel Nachzahlbedarf zukommen." Dieser Kernfrage in der Zinspolitik und ihren Folgen werde sich die gesamte europäische Politik stellen müssen./glb/DP/zb