Optionsschein | Call | Commerzbank | 7,50 | 16.12.20

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  • WKN: MF9FC4
  • ISIN: DE000MF9FC43
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
AUSBLICK 2020/Flaute: Deutsche Wirtschaft zwischen Bangen und Hoffen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der jahrelange Aufschwung in Deutschland ist vorerst beendet. Globale Handelskonflikte, die Abkühlung der Weltkonjunktur und die Brexit-Hängepartie bremsen vor allem die exportorientierte Industrie. Daran dürfte sich auch 2020 zunächst nicht viel ändern. "Es wird ein schwieriges Jahr. Dem wird sich auch Deutschland nicht entziehen können", sagt LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert voraus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen (Wirtschaftsweise) erwartet frühestens im Jahresverlauf 2020 eine Konjunkturbelebung. Es gibt aber auch Lichtblicke. BESCHÄFTIGTE: Bislang trotzt der Arbeitsmarkt der Konjunkturflaute. Zwar sorgen große Konzerne wie BASF, Thyssenkrupp oder die Deutsche Bank mit dem Abbau Tausender Stellen für Schlagzeilen. Nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen wird die Arbeitslosenquote insgesamt 2020 aber nur geringfügig von 5 Prozent auf 5,1 Prozent steigen. Andere Ökonomen rechnen sogar mit einem leichten Rückgang. Nach wie vor suchen viele Unternehmen - vor allem kleinere und mittlere - händeringend Fachkräfte. Sie versuchen daher, Mitarbeiter auch in schwierigeren Zeiten zu halten, zum Beispiel mit Kurzarbeit. "Mit den üppig gefüllten Arbeitszeitkonten und den großzügigen Regelungen zum Kurzarbeitergeld stehen auch diesmal wirksame Instrumente bereit, die sogar in der schweren Rezession des Jahres 2009 einen Einbruch der Beschäftigung verhindert haben", argumentiert Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. VERBRAUCHER: Wegen der nach wie vor guten Lage auf dem Arbeitsmarkt bekommen die meisten Verbraucher bislang noch nicht viel von der Konjunkturflaute zu spüren. Dank der vergleichsweise niedrigen Inflation haben Beschäftigte mehr von den jüngsten Lohn- und Gehaltserhöhungen. Nach Berechnungen des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung sind die Tarifgehälter 2019 um durchschnittlich 3 Prozent gestiegen und damit erneut stärker als die Verbraucherpreise mit etwa 1,4 Prozent. Hinzu kommen die historisch niedrigen Zinsen, die die Budgets der privaten Haushalte entlasten. Daran dürfte sich auch 2020 nicht viel ändern. Ein deutlicher Anstieg der Verbraucherpreise wird nicht erwartet, ein baldiges Ende der Zinsflaute im Euroraum ist nicht in Sicht. Nach Einschätzung der Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden die Privathaushalte in den kommenden beiden Jahren von mehr Geld im Portemonnaie profitieren: "Die Renten werden recht kräftig steigen, Steuererleichterungen sind auf den Weg gebracht und vor allem die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für einen Großteil der Haushalte dürfte die Konsumlaune weiter steigern." Der Privatkonsum wird Ökonomen zufolge die Konjunktur in Europas größter Volkswirtschaft auch 2020 stützen. INDUSTRIE: Kräftigen Gegenwind spürt dagegen die deutsche Industrie. Internationale Handelskonflikte und die Brexit-Hängepartie belasten vor allem Unternehmen, die viel ins Ausland liefern. Der Welthandel schwächelt, verunsicherte Kunden halten sich mit Bestellungen zurück. Bei Industrieunternehmen gehen weniger Aufträge ein. Die Folge: Die Produktion muss heruntergefahren werden. Der Industrieverband BDI rechnet damit, dass die Industrieproduktion in Deutschland 2019 um insgesamt vier Prozent schrumpft. Die Flaute trifft vor allem exportorientierte Schlüsselbranchen wie den Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie. Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel sieht aber erste Anzeichen für eine Aufhellung: "Der Abwärtssog wird schwächer, im Auslandsgeschäft ist sogar schon eine leichte Aufwärtstendenz erkennbar." Die Flaute hinterlässt allerdings erste Spuren, auch in anderen Branchen. So erwartet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform erstmals seit dem Krisenjahr 2009 im nächsten Jahr insgesamt wieder einen Anstieg der Firmenpleiten. "Die konjunkturelle Abschwächung in Deutschland macht sich zunehmend in der Insolvenzstatistik bemerkbar", stellte Creditreform-Hauptgeschäftsführer Volker Ulbricht kürzlich fest. Für 2020 rechnet er mit 19 800 Firmenpleiten nach geschätzt 19 400 in diesem Jahr. BANKEN: Die Abkühlung der Konjunktur könnte die von Niedrigzinsen gebeutelten Kreditinstitute vor zusätzliche Probleme stellen. Sie müssen möglicherweise mehr Geld beiseitelegen für den Fall, dass Kunden ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Bayerns Sparkassenpräsident Ulrich Netzer warnte jüngst, dass mit der Konjunkturabschwächung voraussichtlich die notleidenden Kredite bei den kommunalen Geldinstituten zunehmen könnten. Er sehe in Bayern noch keine Sparkasse mit roten Zahlen. "Aber die nachlassende Konjunktur ist eine weitere Zutat für einen bitteren Cocktail." Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank erhöhen Zinstief und Konjunkturschwäche die Risiken für das heimische Finanzsystem. "Die Verwundbarkeit hat zugenommen", sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch./mar/DP/zb --- Von Friederike Marx, dpa ---
11.12.2019 Quelle: dpa
DGAP-News: Frist des Commerzbank-Erwerbsangebots für comdirect ausgelaufen (deutsch)
Frist des Commerzbank-Erwerbsangebots für comdirect ausgelaufen ^ DGAP-News: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Sonstiges Frist des Commerzbank-Erwerbsangebots für comdirect ausgelaufen 11.12.2019 / 11:11 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- - Mindestannahmeschwelle von 90 Prozent nicht erreicht - comdirect-Aktionäre behalten zunächst ihre Aktien - Zielke: "Jetzt steht die Direktverschmelzung der comdirect auf die Commerzbank an." Im Rahmen des freiwilligen öffentlichen Erwerbsangebot der Commerzbank AG für alle noch ausstehenden Aktien der comdirect bank Aktiengesellschaft ("comdirect") ist die Annahmefrist am 6. Dezember 2019 zu Ende gegangen. Bis zum Ende der Annahmefrist haben comdirect-Aktionäre in Summe 457.343 Aktien angedient. Einschließlich der von der Commerzbank bereits gehaltenen comdirect-Aktien entspricht dies einer Anteilsquote von circa 82,63 Prozent. Damit ist die Vollzugsbedingung der Mindestannahmeschwelle von 90 Prozent nicht erfüllt, sodass das Erwerbsangebot nicht vollzogen wird. comdirect-Aktionäre behalten somit zunächst ihre Aktien. Die Integration der comdirect wird nun mittels direkter Verschmelzung auf die Commerzbank vorangetrieben. Nach Zustimmung der Hauptversammlungen beider Unternehmen erhalten comdirect-Aktionäre für ihre Anteile Commerzbank-Aktien. Das Umtauschverhältnis wird auf Basis von Gutachten zum Wert der comdirect und der Commerzbank bestimmt. Die direkte Verschmelzung wurde bereits Ende September 2019 als Alternative angekündigt. "Von der Logik der Integration der comdirect sind wir fest überzeugt und wir sind gut vorbereitet. Ich will mehr comdirect in der Commerzbank, und das Bündeln unserer Kräfte ist der beste Weg dorthin. Jetzt steht die Direktverschmelzung der comdirect auf die Commerzbank an. Die dafür notwendigen Maßnahmen werden wir nun unverzüglich einleiten", sagte Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. "Von der Zusammenführung profitieren alle Kunden: comdirect-Kunden können sich weiter auf das gewohnte Angebot bei Produkten, Services und Brokerage verlassen. Zusätzlich wird ihnen das Filialnetz der Commerzbank neue Optionen bieten. Die Commerzbank-Kunden erhalten Zugang zum ausgezeichneten Digital-Angebot der comdirect." Die comdirect hat seit ihrer Gründung im Jahr 1994 Maßstäbe im Onlinebanking gesetzt: durch innovative Produkte, Dienstleistungen und Beratung. Sie ist heute eine der führenden Direktbanken und einer der führenden Onlinebroker in Deutschland. Aufgrund der sich immer weiter angleichenden Geschäftsmodelle soll die comdirect in die Commerzbank integriert und so Teil einer starken, innovativen Multikanalbank werden. Sie kann dadurch zusätzlich von Skaleneffekten und Wachstumsmöglichkeiten im Konzern profitieren. Über die strategischen Vorteile einer Verschmelzung hinaus wird die Commerzbank infolge der Integration signifikante Synergiepotenziale realisieren. ***** Pressekontakt Erik Nebel +49 69 136-44986 Maurice Farrouh +49 69 136-21947 ***** Über die Commerzbank Die Commerzbank ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist. Die Commerzbank wickelt rund 30 % des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Die Bank stellt ihre Sektorexpertise ihren Firmenkunden im In- und Ausland zur Verfügung und ist ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken. Mit künftig rund 800 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze in Deutschland. Insgesamt betreut die Bank bundesweit mehr als 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie weltweit über 70.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. betreut rund 5,6 Millionen Privat- und Firmenkunden, überwiegend in Polen, aber auch in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Commerzbank mit rund 49.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von 8,6 Milliarden Euro. ***** Haftungsausschluss und zukunftsgerichtete Aussagen Diese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von Aktien der comdirect bank Aktiengesellschaft oder anderen Aktien dar. Entscheidend für die Bedingungen des Angebots ist allein die Angebotsunterlage. Anleger in und Inhaber von Aktien der comdirect bank Aktiengesellschaft sind unbedingt gehalten, die von der Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH zu veröffentlichenden maßgeblichen Unterlagen zu lesen, sobald diese verfügbar werden, da sie wichtige Informationen enthalten. Anleger in und Inhaber von Aktien der comdirect bank Aktiengesellschaft können die Angebotsunterlage sowie andere für das Angebot relevante Dokumente unter www.commerzbank-offer.com beziehen, sobald diese dort verfügbar sind. Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, insbesondere aufgrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des Geschäftsmodells, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten. --------------------------------------------------------------------------- 11.12.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Commerzbank Aktiengesellschaft Kaiserstraße 16 60311 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: +49 (069) 136 20 Fax: - E-Mail: pressestelle@commerzbank.com Internet: www.commerzbank.de ISIN: DE000CBK1001 WKN: CBK100 Indizes: MDAX, CDAX, HDAX, PRIMEALL Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; London, SIX EQS News ID: 933403 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 933403 11.12.2019 °
10.12.2019 Quelle: dpa
Bayern will Sparer über Bundesrat vor Negativzinsen schützen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Per Bundesratsinitiative will Bayern Sparer in Deutschland vor Negativzinsen schützen. "Sparen ist persönliche Risikovorsorge, Sparen muss daher auch in einem Niedrigzinsumfeld attraktiv bleiben", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag in München. Gerade für Bezieher geringer und mittlerer Einkommen seien zum Teil lebenslang aufgebaute Sparguthaben eine wesentliche Säule ihrer Altersabsicherung, die zunehmend an realem Wert verliere. "Wenn jetzt Kleinsparer auch mehr und mehr von Negativzinsen bedroht sind, muss die Bundesregierung endlich aktiv werden", betonte Füracker. Ziel der Bundesratsinitiative sei es, die Weitergabe von Negativzinsen an Bankkunden einzuschränken. "Zumindest bedarf es einer Abfederung der Belastungswirkungen über das Steuerrecht, die auch für Kleinsparer ohne positive Kapitalerträge liquiditätswirksam wird", sagte Füracker. Ferner müsse das Aktiensparen attraktiver werden, indem einerseits der Sparer-Pauschbetrag angehoben werde, andererseits langfristig gehaltene Aktien im Privatvermögen wieder steuerfrei veräußert werden könnten. "Seit Einführung der allgemeinen Veräußerungsgewinnbesteuerung bei privaten Kapitalanlagen hat die Attraktivität von Aktieninvestments erheblich gelitten. Das wollen wir korrigieren", sagte Füracker. Die steuerlichen Rahmenbedingungen für Kapitallebensversicherungen müssten verbessert werden. Bayerns Vorschlag sehe vor, die Erträge bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Jahren und einer Auszahlung frühestens mit 62 Jahren wieder steuerfrei zu stellen./had/DP/mis