Optionsschein | Call | Deutsche Post | 24,50 | 17.06.20

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  • WKN: MF9ER4
  • ISIN: DE000MF9ER47
  • Optionsschein

Verkaufen (Geld)

10,26 EUR

19.11.2019 11:20:02

Kaufen (Brief)

10,28 EUR

19.11.2019 11:20:02

Tägliche Änderung (Geld)

+6,43 %

+0,62 EUR 19.11.2019 11:20:02

Basiswert

34,66 EUR

+1,96 % 19.11.2019 11:21:26

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Post hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Wandel im Revier: Paketzentrum auf Bochumer Opel-Gelände in Betrieb
BOCHUM (dpa-AFX) - Fünf Jahre nach dem Ende der Autoproduktion bei Opel in Bochum hat die Deutsche Post am Montag auf dem ehemaligen Werksgelände ein großes Paketzentrum in Betrieb genommen. Es ist neben einer Sortieranlage in der Nähe von Frankfurt am Main das größte Paketzentrum des Marktführers in Deutschland. Bis zu 50 000 Pakete können dort in der Stunde über kilometerlange Bänder weitgehend automatisch sortiert werden. Um 11.42 Uhr drückten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) und Post-Paketvorstand Tobias Meyer auf einen roten Buzzer, mit einem lauten Kreischen setzte sich die Anlage in Bewegung. Für die vom Opel-Aus und dem Ende der Nokia-Handyproduktion gebeutelte Ruhrgebietsstadt soll die Inbetriebnahme des Paketzentrums zum Auftakt für bessere Zeiten werden. Am 5. Dezember 2014 war in Bochum der letzte Opel vom Band gelaufen. Nach 52 Jahren ging damit die Ära der Autoproduktion zu Ende, die als Ausgleich für die Arbeitsplatzverluste im Bergbau gedacht war. Bis zu 20 000 Menschen arbeiteten zeitweise in dem Bochumer Werk und montierten Kadett und Manta, Astra und Zafira. Als Opel die Bänder abstellte, waren es noch etwas mehr als 3000. Die Werkshallen sind inzwischen abgerissen, nur das markante Verwaltungsgebäude aus roten Ziegeln wurde von den Baggern verschont - es steht unter Denkmalschutz und wird umgebaut. Noch zeugen große Erdhügel von den Abbrucharbeiten. Daneben erstreckt sich das neue Paketzentrum - ein riesiges gelbes U, groß wie fünf Fußballfelder. Durch 330 Tore geht die tägliche Paketflut in das Gebäude hinein und wieder heraus. Solche Mega-Paketzentren braucht die Deutsche Post, um die Folgen des immer weiter anschwellenden Online-Handels bewältigen zu können. Schon heute transportiert der gelbe Riese durchschnittlich 5 Millionen Paketsendungen pro Tag. Pro Jahr dürfte diese Menge um weitere 6 bis 7 Prozent zunehmen, schätzt Post-Vorstand Meyer. Am Starttag war die riesige Halle - abgesehen von den Besuchern - noch weitgehend menschenleer. Wenn das Paketzentrum im kommenden Jahr auf vollen Touren läuft, sollen dort 600 Beschäftigte arbeiten. Für einen Betrieb, der etwa 30 Prozent der rund 70 Hektar großen Fläche belegt, ist das keine allzu große Zahl. Laschet strich deshalb etwas anderes heraus. Die Deutsche Post sei der "Ankerinvestor". Wenn sich herumspreche, dass ein internationaler Konzern nach Bochum komme, habe das "Sogwirkung auf andere". Das ist nach Ansicht der Stadt auch der Fall. Anfang übernächsten Jahres würden auf dem Gelände so viele Menschen arbeiten "wie am Ende bei Opel", sagte Oberbürgermeister Eiskirch. "Und Ende 2025 werden wir sicher mehr als die doppelte Anzahl hier arbeiten sehen." Eine Mischung aus Forschung, Entwicklung und Produktion soll entstehen. Ein Schwerpunkt wird die IT-Sicherheit. Nach Angaben der Entwicklungsgesellschaft "Bochum Perspektive.2022" sind inzwischen für etwa 60 Prozent der Fläche neue Nutzer gefunden worden, die mehr als 6000 Arbeitsplätze schaffen wollen. Die Arbeitslosenquote in der Stadt ist mit 8,4 Prozent nach wie vor überdurchschnittlich hoch. In Städterankings belegt Bochum häufig hintere Plätze. Der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum, der zur regionalen Wirtschaftsentwicklung forscht, hält allerdings nicht viel davon, Ruhrgebietsstädte mit deutschen Boomregionen zu vergleichen. Natürlich stehe das Revier im Vergleich mit Frankfurt oder München eher schlecht da, sagt er. Diese Ballungsräume hätten aber auch nicht "einen solch dramatischen Einbruch der Kernindustrien erlebt". Schaue man aber auf andere Regionen, "die einen ähnlichen Strukturwandel bewältigen müssen, etwa Detroit in den USA oder das englische Kohlerevier, dann hat das Ruhrgebiet geradezu eine Vorbildfunktion". Und anders als beim Übergang von der Kohle zum Autobau seien die dauerhaften Chancen für das Neue im Revier diesmal wohl besser. "Der Strukturwandel, der jetzt in Gang gekommen ist, der auf Universitäten, auf Forschungsinstitute und Unternehmensgründungen aus der Region setzt, dürfte nachhaltiger sein", sagt der Wissenschaftler./hff/DP/mis
15.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Paketbranche forciert Ausbau ihrer Alternativen zur Haustürzustellung
BONN (dpa-AFX) - Wer ein Paket bestellt, kann sich die Sendung in Deutschland an immer mehr Übergabepunkten fernab der eigenen Haustür abholen. Denn die Paketbranche kommt beim Ausbau ihres Netzes voran. Es geht zum Beispiel um Kioske, die auch als Paketshops fungieren, sowie um Automaten, wo rund um die Uhr Pakete abgeholt werden können. Der Marktführer Deutsche Post DHL erhöhte die Zahl seiner Packstationen-Automaten seit Jahresbeginn von 3700 auf 4200, im ersten Quartal 2020 sollen es 5000 sein und 2021 schon 7000. "Wir wollen es den Menschen noch einfacher machen, an ihre Pakete zu kommen", so ein Post-Sprecher. Dafür seien solche Stationen wichtig. Der Ausbau ist allerdings auch betriebswirtschaftlich motiviert. Denn die Haustürzustellung ist für die Dienstleister durchaus problematisch. Paketzusteller klingeln tagsüber häufig vergeblich bei Adressaten, die bei der Arbeit sind. Dann müssen die Zusteller bei Nachbarn anklopfen oder die Sendung in einen Paketshop bringen - das dauert und kostet die Logistikbranche viel Geld. Seit langem feilen die Firmen daher an Alternativen zur Haustürzustellung, die teilweise aber eher verhalten von den Kunden angenommen werden. "Gerade wenn Paketempfänger nicht zu Hause sind und mehrere vergebliche Zustellversuche erfolgen, sind alternative Zustelloptionen die ökonomisch wie ökologisch nachhaltigere Variante", sagt ein Hermes-Sprecher. Die Post-Konkurrenten haben nur wenige solcher Abholautomaten, sie setzen vor allem auf Paketshops zur Abholung von Sendungen. Deren Netz baute DPD zum Beispiel in einem Jahr um knapp 1000 auf 7000 aus. Auch Hermes und GLS meldeten Fortschritte bei solchen Paketübergabe-Punkten, ohne Zahlen zum Zuwachs zu nennen. Deutschlands Paketbranche boomt wegen des Online-Handels - immer mehr Waren werden beim Surfen im Internet gekauft statt beim Bummeln durch die Innenstädte. So rechnet der Branchenverband Biek im diesjährigen Weihnachtsgeschäft mit 355 Millionen Paketsendungen und damit sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Marktführer Deutsche Post DHL erhöht bei seinen Paketstationen nun das Ausbautempo. Nachdem die knallgelben Anlagen bislang vor allem in Ballungsräumen aufgestellt wurden, errichtet der Bonner Konzern inzwischen immer mehr Packstationen auf dem Land. Allerdings mangelt es vielerorts an geeigneten Standorten. "Die Suche ist schwierig", sagt der Postsprecher. Idealerweise sollten diese an Orten sein, wo täglich ohnehin viele Menschen vorbeigehen, etwa an Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten. Ein anderes wichtiges Kriterium vor allem auf dem Land ist die gute Erreichbarkeit mit dem Auto. Der Post-Sprecher berichtet, dass inzwischen auch Verantwortliche von Kommunen und Gewerbegebieten von sich aus auf seine Firma zukommen und solche Lagen anbieten. "Packstationen werten Standorte auf - die Menschen, die dort arbeiten, kommen leicht an Pakete, die in ihrem Alltag für sie immer wichtiger werden." Auch andere Alternativen gewinnen an Bedeutung. So setzt der Paketdienst GLS unter anderem auf eine "digitale Abstellgenehmigung", mit der Adressaten dem Zusteller unkompliziert einen Ablageplatz zuweisen und dort beim Nachhausekommen das Paket einsammeln können. DPD wiederum kooperiert stärker als bisher mit dem Einzelhandel. So gibt es nach Angaben der Firma in 1300 Filialen der Textilkette NKD inzwischen einen "Pickup Paketshop" von DPD. Das sei für beide Seiten ein Gewinn, schließlich würden Online-Shopper dadurch als Paketabholer zurück in Einzelhandelsfilialen gebracht, so ein DPD-Sprecher. Der Paketdienstleister rechnet damit, "dass alternative Abgabepunkte wie Paketshops gegenüber der Haustürzustellung in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen werden". Und wie geht es weiter? Klar ist, dass die ganze Branche die Alternativen zur Haustürzustellung weiter stärken wird. Der Hermes-Sprecher betont aber auch: "Eine Haustürzustellung wird es weiterhin geben, einfach weil es für die Mehrheit der Kunden die gelernte und bis dato präferierte Zustell-Lösung ist."/wdw/DP/zb