Optionsschein | Call | Daimler | 72,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9ENF
  • ISIN: DE000MF9ENF3
  • Optionsschein

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15.07.2019 20:14:08

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Basiswert

46,53 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Daimler hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

12.07.2019 Quelle: dpa
Altmaier besucht US-Werk von Mercedes - Signal im Handelskonflikt
TUSCALOOSA (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts drohender höherer US-Einfuhrzölle auf europäische Autos die Bedeutung deutscher Investitionen in den USA betont. Deutsche Firmen hätten in den Vereinigten Staaten Milliarden investiert und Hunderttausende Jobs geschaffen, sagte Altmaier am Freitag am letzten Tag seiner fast einwöchigen US-Reise bei einem Besuch des Mercedes-Werks in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. Statt Handelskonflikten sei mehr Kooperation notwendig, sagte der CDU-Politiker. Er schlug vor, Deutschland und die USA könnten ihre Zusammenarbeit bei der beruflichen Ausbildung verstärken. In beiden Ländern herrscht ein Mangel an Fachkräften. Die republikanische Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, wandte sich gegen mögliche höhere Einfuhrzölle für europäische Autos. Ivey sagte in Tuscaloosa, ihre Aufgabe sei es, Jobs in Alabama zu schützen. Höhere Zölle könnten keine Antwort sein. US-Präsident Donald Trump sieht sein Land in Handelsfragen benachteiligt. Mitte Mai hatte er angedrohte Sonderzölle auf Einfuhren von Autos aus der EU - die besonders deutsche Hersteller treffen würden - für ein halbes Jahr ausgesetzt. In dieser Zeit soll über ein Zollabkommen verhandelt werden. Mercedes produziert in Tuscaloosa SUV-Baureihen vorrangig zum Export in andere Weltmärkte. Der Autobauer beschäftigt in dem Werk nach Firmenangaben rund 3800 Menschen und hat bisher rund sechs Milliarden Dollar investiert. Altmaiers Besuch des Werks soll auch ein Signal an die US-Regierung sein, wie wichtig deutsche Firmen in den USA sind. Der Wirtschaftsminister hatte am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington gesagt, er halte eine Lösung in Teilbereichen des Handelskonflikts bis Ende des Jahres für möglich. Die Chancen dafür stünden bei 50:50./hoe/DP/he
12.07.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Weitere Gewinnwarnung von Daimler vertreibt Anleger nur kurz
(neu: Schlusskurse, Dividenden im letzten Absatz) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger scheinen sich langsam an schlechte Nachrichten aus der Autobranche zu gewöhnen. Einen Beleg dafür lieferte am Freitag die Aktien von Daimler, die nach einem schwachen operativen Ergebnis für das zweite Quartal und erneut gekappten Jahreszielen nur kurz unter deutlichen Verkaufsdruck gerieten. Ihr Tagestief von 44,54 Euro bei einem Abschlag von 4,5 Prozent fanden sie bereits in den ersten Handelsminuten. Der bis Ende April aufgelaufene Jahresgewinn von fast 31 Prozent war zu diesem Zeitpunkt komplett verloren gegangen und es stand für 2019 sogar ein Verlust von 3 Prozent zu Buche. Die Papiere dämmten ihre Tagesverluste jedoch schnell ein, zwischenzeitlich sogar vollständig. Zum Handelsschluss kosteten sie mit 46,34 Euro noch knapp 0,7 Prozent weniger als am Vortag. Anfangs noch in Mitleidenschaft gezogene Aktien von BMW und VW lagen sogar klar im Plus - wie auch der europäische Autoindex. Alleine in dieser Woche waren mit den Gewinnwarnungen von BASF, Fuchs Petrolub und Aumann sowie zurückhaltenden Aussagen des Deutz-Chefs DE0006305006> einige Hiobsbotschaften auf die Anleger eingeprasselt. So hatte der Chemiekonzern BASF seine Jahresprognose zusammengestrichen und dies in erster Linie mit Wachstumseinbußen in der globalen Automobilindustrie begründet, insbesondere in China. Fuchs Petrolub senkte seine Prognose aus ähnlichen Gründen. Dann musste der Chef des Motorenbauers Deutz in einem Interview eingestehen, dass sich die Nachfrage nach Motoren abkühle und der Höhepunkt wohl erreicht sei. Ferner senkte noch der Maschinenbauer Aumann wegen der Automobilkonjunktur sein operatives Ergebnisziel. Analyst Patrick Hummel von der UBS machte zudem einen ganzen Reigen von Sondereffekten in Form von zusätzlichen Rückstellungen für die Dieselaffäre und einen Airbag-Rückruf als Hauptgründe für die "massive Gewinnwarnung" von Daimler aus. Aber auch das bereinigte operative Ergebnis sei schwächer als gedacht, so Hummel. Hinter dem überraschenden Ausmaß der Warnung vermutet der Experte aber auch ein gewisses Großreinemachen des neuen Managements. Immerhin hat der neue Konzernlenker Ola Källenius das Ruder erst am 22. Mai von Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche übernommen. Der Neue habe wohl einen konservativeren Ansatz gesucht bei all dem operativen Druck, unter dem das Kerngeschäft stehe. Sorgen bereitet Börsianern allerdings die zukünftige Dividendenpolitik des Unternehmens. Laut dem UBS-Experten Hummel erscheint eine deutliche Kürzung der Ausschüttungen unvermeidlich. Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan meinte, dass die Stuttgarter nun zumindest über die Dividende nachdenken dürften. Sollte Daimler die Ausschüttungen erst einmal deutlich kappen oder gar ganz streichen, würde Händlern zufolge ein wichtiges "Sicherheitsnetz" für die Aktien wegfallen./ag/mis/nas/la/he
12.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: VW und Ford beginnen Allianz bei Elektro- und Roboterautos
(neu: Mehr Details, mehr Hintergrund, Aktienkurs aktualisiert.) NEW YORK (dpa-AFX) - Volkswagen und Ford wollen künftig auch bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos die Kräfte bündeln. Das verkündeten VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett am Freitag in New York. Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW Milliarden in Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos stecken. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen. "Unsere Allianz mit Ford entwickelt sich immer vielversprechender. Wir prüfen auch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit", sagte Diess bei einer Pressekonferenz an der Wall Street in Manhattan. "Während Ford und Volkswagen weiterhin unabhängige Wettbewerber bleiben, vergrößert die Zusammenarbeit beider mit Argo AI die Leistungsfähigkeit, die Skaleneffekte sowie die geografische Reichweite auf dem Gebiet des autonomen Fahrens", ergänzte Hackett. Volkswagen-Vorzugsaktien legten am Nachmittag rund 1,6 Prozent zu, nachdem sie im frühen Handel von einer scharfen Gewinnwarnung von Daimler belastet worden waren. Gespräche über eine weitere Kooperation zwischen VW und Ford laufen seit Monaten, Diess hatte nie wirkliche Zweifel gelassen, dass die Unternehmen auch hier zusammenkommen. Ford-Aktien lagen vorbörslich knapp 0,9 Prozent im Plus. Volkswagen werde 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) in Argo AI investieren, teilten die Unternehmen mit. Der Betrag ergibt sich aus einer Milliarde Dollar an Finanzmitteln, zudem bringt VW seine eigene Sparte AID für autonomes Fahren ein, die 200 Mitarbeiter hat und mit 1,6 Milliarden bewertet wird. Der bisherige AID-Sitz in München soll künftig als Europa-Zentrale von Argo AI dienen. Die Branchenriesen - VW ist der weltgrößte Autobauer, Ford die Nummer Zwei in Amerika - stehen wie die gesamte Industrie vor enormen Herausforderungen durch den technischen Wandel. Bei innovativen Zukunftsthemen wie Roboterautos und E-Antrieben machen die Tech-Riesen aus dem Silicon Valley wie Google-Schwester Waymo und Apple, aber auch Tesla oder Uber mächtig Druck. Ford und VW werden durch den Deal, bei dem Argo AI insgesamt mit sieben Milliarden Dollar bewertet wird, in Zukunft gemeinsam und zu gleichen Teilen eine deutliche Mehrheit an der Tochter halten. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird VW zudem Ford laut Mitteilung weitere Argo-Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar abkaufen. Auch die Amerikaner versprechen, weiter kräftig zu investieren. Aufhorchen lässt indes die vergleichsweise hohe Bewertung, die Argo AI bei der Vereinbarung zwischen VW und Ford erhält. Zuletzt war über einen Firmenwert von lediglich rund vier Milliarden Dollar spekuliert worden, VW greift für die Beteiligung also offenbar tief in die Tasche. Das ist insbesondere bemerkenswert, da die hohen Erwartungen ans autonome Fahren von der Branche zuletzt eher gedämpft wurden. "Man muss heute investieren, um vielleicht 2030 die ersten Umsätze damit zu machen", sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Trotz des hohen Preises, den VW zahlt, bleibt Argo AI im Vergleich zu den führenden Firmen in der Roboterautoentwicklung eine recht kleine Nummer. So warb die General-Motors-Tochter Cruise Automation bei ihrer letzten Finanzierungsrunde zu einer Gesamtbewertung von 19 Milliarden Dollar Geld bei Investoren ein. Googles Schwester Waymo, die als Vorreiter bei der Technik gilt, trauen Analysten sogar eine Bewertung von weit mehr als 100 Milliarden Dollar zu. Wie bereits seit Monaten vermutet wurde, hat Ford es bei der Kooperation insbesondere auf den VW-Elektroautobaukasten MEB abgesehen. Der kriselnden Europatochter von Ford fehlt ein solches System bisher. Angesichts verschärfter CO2-Abgasregeln in der Europäischen Union von 2021 an könnten daher Strafzahlungen drohen. Nun steht fest: Ford wird der erste Autokonzern, der Volkswagens MEB-Plattform mit nutzt und will darüber innerhalb von sechs Jahren insgesamt mehr als 600 000 Wagen für den europäischen Markt produzieren. VW selbst werde den Baukasten in den nächsten zehn Jahren für 15 Millionen Autos nutzen. Ford fährt in Sachen E-Autos aber mehrgleisig und ist auch am Tesla-Rivalen Rivian beteiligt. Auch die Entwicklung von Elektroautos und entsprechenden Plattformen ist teuer: VW hat nach eigenen Angaben seit 2016 mehr als 6 Milliarden Euro in den MEB investiert. VW und Ford hatten bereits im Januar beschlossen, bei leichten Nutzfahrzeugen zu kooperieren und über eine erweiterte Partnerschaft verhandelt. Dass große Autokonzerne gemeinsame Sache machen, ist angesichts hoher Kosten, Regulierungsdrucks, magerer Gewinnspannen und schwieriger Marktumstände keine Seltenheit mehr. Zuletzt hatten sich sogar die Erzrivalen Daimler und BMW bei Roboterautos verbündet, um die Technik für autonomes Fahren kostenschonender voranzutreiben. Die Standortfrage für ein neues VW-Werk in Osteuropa ist indes weiter offen. Die Planungen seien "konkretisiert, nicht finalisiert" worden, teilte ein Sprecher des VW-Aufsichtsrats am Freitag mit. Zuvor hatte die "Automobilwoche" geschrieben, der Aufsichtsrat habe am Donnerstag beschlossen, das neue Mehrmarkenwerk in der Nähe von Izmir in der Türkei zu bauen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte sich die Entscheidungsfindung aber noch einige Zeit hinziehen./hbr/DP/men