Optionsschein | Call | Deutsche Telekom | 17,25 | 16.12.20

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  • WKN: MF9EEZ
  • ISIN: DE000MF9EEZ0
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

21.02.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Neue Fusionsdetails treiben Sprint - T-Mobile US kommen zurück
NEW YORK (dpa-AFX) - Bessere Konditionen für T-Mobile US beim geplanten Zusammenschluss mit Sprint haben am Freitag nur noch die Aktien des kleineren Fusionspartners gestützt. Während die Papiere der Telekom-Tochter um 1,1 Prozent auf 98,39 US-Dollar fielen, rückten jene von Sprint um 5,8 Prozent auf 10,02 Dollar vor. Durch den Sprung über die 10-Dollar-Marke erreichten sie den höchsten Stand seit 2014. Zum Treiber bei Sprint wurde, dass die kürzlich durch einen im Kartellrechtsprozess zuständigen Richter genehmigte Fusion mit diesem Schritt endgültig auf die Zielgerade kommt. Er soll nun bis zum 1. April zum Abschluss gebracht werden. Die Sprint-Aktionäre hatten bis Mitte Februar lange unter der Unsicherheit mit Blick auf den Zusammenschluss gelitten und reagierten nun erleichtert auf die Nachrichten. Der scheidende T-Mobile-Chef John Legere hatte bereits angekündigt, dass die Fusionsbedingungen nachverhandelt werden könnten. Ein neues Abkommen sieht nun vor, dass der Bonner Telekom-Konzern 43 Prozent anstelle der zuvor vereinbarten 42 Prozent am verschmolzenen Unternehmen erhält. Dafür wird der japanische Sprint-Mehrheitseigner Softbank nun nur noch 24 statt 27 Prozent erhalten, während 33 Prozent an freie Aktionäre gehen. Alle Seiten gehen damit einen vereinfachten Weg. In den fast zwei Jahren seit der ursprünglichen Vereinbarung tat sich Sprint sehr schwer und büßte stark an Börsenwert ein. Den Deal komplett neu aufzuschnüren wäre jedoch langwierig gewesen, da die Aktionäre dann erneut hätten abstimmen müssen. Stattdessen begnügte sich die Telekom letztlich mit einem etwas höheren Anteil. Die Experten von Raymond James nutzten den Moment, um die Wahrscheinlichkeit für den Abschluss auf jetzt 100 Prozent hochzusetzen. Dies und das von ihm bereits erwartete neue Abkommen veranlassen Analyst Ric Prentiss nun dazu, das Kursziel für T-Mobile US auf 107 Dollar zu erhöhen, gleichzeitig aber das besonders optimistische Votum mit "Strong Buy" aufzugeben. Er stuft die Aktie nun mit einem immer noch vielversprechenden "Outperform" ein. "Wir glauben immer noch, dass die Transaktion das Zeug dazu hat, die Margen und den Cashflow bedeutend zu steigern", betonte der Experte. Er sieht außerdem Vorteile beim kostenintensiven Aufbau des 5G-Netzes für noch schnellere Datenverbindungen. Er stellte aber zugleich auch fest, dass der Zusammenschluss nach einem Abschluss im zweiten Quartal noch immer mit einem großen mehrjährigen Integrationsaufwand verbunden sei. Die Aktien von T-Mobile US kamen im Zuge der Nachrichten am Freitag - wie schon am Vortag - weiter von ihrem am Dienstag erreichten Rekordhoch von 101,35 Dollar zurück. In dieser Woche hatten sie es erstmals in ihrer Geschichte über die 100-Dollar-Marke geschafft. Auch für die Aktien des Mutterkonzerns Deutsche Telekom wurde das neue Abkommen am Freitag nicht zum Kurstreiber: sie gingen in Frankfurt gut 0,8 Prozent tiefer aus dem regulären Handel./tih/he
21.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Huawei gewinnt 5G-Verträge bei 47 europäischen Providern
LONDON (dpa-AFX) - Der chinesische Telekomriese Huawei hat weltweit 91 Verträge mit Mobilfunkprovidern zum Aufbau von Mobilfunknetzen der fünften Generation (5G) gewonnen. Das teilte Huawei-Manager Ryan Ding auf einer Hausmesse des Konzerns in London mit. Über die Hälfte der Verträge - nämlich 47 Kontrakte - stammen von europäischen Mobilfunkanbietern. 27 Verträge seien mit Providern in Asien unterzeichnet worden. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht seit Monaten, eine Beteiligung von Huawei am Aufbau von 5G-Netzwerken außerhalb Chinas zu blockieren. Huawei sei eng mit der chinesischen Regierung und der Kommunistischen Partei verbandelt und werde im Zweifelsfall Spionage- oder Sabotagebefehle der chinesischen Führung umsetzen, so der zentrale Vorwurf. US-Geheimdienste streuten die These, Huawei könne heimlich über eigentlich für Sicherheitsbehörden vorgesehene Schnittstellen auf Netze zugreifen. Diese Vorwürfe weist Huawei zurück. Zuletzt hatten selbst enge Verbündete wie Großbritannien darauf verzichtet, Huawei ganz grundsätzlich von der Vergabe von 5G-Verträgen auszuschließen. Die Regierung von Boris Johnson legte lediglich fest, dass Anbieter, die als "risikobehaftet" gelten, nicht in Kernnetzen und in der Nähe von wichtigen Anlagen wie Flughäfen oder Atomkraftwerken eingesetzt dürfen - und maximal gut ein Drittel der Infrastruktur versorgen können. Huawei-Manager Ding machte bei seinen Angaben keinen Unterschied zwischen Kernnetz-Versorgung und Anlagen in der Fläche. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auch darauf, dass die Abgrenzung zwischen Kernnetz und Peripherie immer schwerer falle, weil mit dem Trend des so genannten Edge-Computings immer mehr Datenverarbeitung in den Randbereichen der Netze stattfinde. 5G soll dank extrem schneller Reaktionszeit eine Kommunikation praktisch in Echtzeit ermöglichen. Das gilt als wichtige Voraussetzung zur Fernsteuerung von Industrieanlagen oder Roboterautos. Daher ist es notwendig, die Laufzeiten (Latenz) in den Netzen zu reduzieren. Zu den Huawei-Kunden in Europa gehört unter anderen die spanische Telefónica-Gruppe, die in Deutschland mit der Marke O2 präsent ist. Außerdem hatten Sunrise in der Schweiz und KPN in den Niederlanden eine Zusammenarbeit mit Huawei beim Thema 5G kommuniziert. Auch in Deutschland wird seit Monaten darüber diskutiert, ob Huawei vom 5G-Ausbau ausgeschlossen werden soll. Vodafone und Deutsche Telekom haben in ihren 4G-Netzen auch Huawei-Technik verbaut, setzen aber auch Anlagen der Huawei-Wettbewerber Nokia und Ericsson ein. Huawei-Manager Ding bezeichnete in London sein Unternehmen als Technologieführer. Wettbewerber lägen hier hinter Huawei zurück. Vertreter von Ericsson und Nokia haben diese Behauptung allerdings schon in den vergangenen Monaten in Frage gestellt und auf wichtige 5G-Patente verwiesen, die von den den Europäern gehalten würden. Ding betonte, 5G biete den Providern die Möglichkeit sich vom reinen Preiskampf zu verabschieden, der bislang den Wettbewerb von 4G dominiere. "Bei 5G können sich die Provider mit neuen Funktionen differenzieren." Dabei verwies er Innovationen wie mobile Virtual-Reality-Anwendungen oder dies Aussicht auf Video-on-Demand-Dienste in höchster Auflösung (UHD)./chd/DP/stk
21.02.2020 Quelle: dpa
Huawei gewinnt 5G-Verträge bei 47 europäischen Providern
LONDON (dpa-AFX) - Der chinesische Telekomriese Huawei hat weltweit 91 Verträge mit Mobilfunkprovidern zum Aufbau von Mobilfunknetzen der fünften Generation (5G) gewonnen. Das teilte Huawei-Manager Ryan Ding auf einer Hausmesse des Konzerns in London mit. Über die Hälfte der Verträge - nämlich 47 Kontrakte - stammen von europäischen Mobilfunkanbietern. 27 Verträge seien mit Providern in Asien unterzeichnet worden. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht seit Monaten, eine Beteiligung von Huawei am Aufbau von 5G-Netzwerken außerhalb Chinas zu blockieren. Huawei sei eng mit der chinesischen Regierung und der Kommunistischen Partei verbandelt und werde im Zweifelsfall Spionage- oder Sabotagebefehle der chinesischen Führung umsetzen, so der zentrale Vorwurf. US-Geheimdienste streuten die These, Huawei könne heimlich über eigentlich für Sicherheitsbehörden vorgesehene Schnittstellen auf Netze zugreifen. Diese Vorwürfe weist Huawei zurück. Zuletzt hatten selbst enge Verbündete wie Großbritannien darauf verzichtet, Huawei ganz grundsätzlich von der Vergabe von 5G-Verträgen auszuschließen. Die Regierung von Boris Johnson legte lediglich fest, dass Anbieter, die als "risikobehaftet" gelten, nicht in Kernnetzen und in der Nähe von wichtigen Anlagen wie Flughäfen oder Atomkraftwerken eingesetzt dürfen - und maximal gut ein Drittel der Infrastruktur versorgen können. Huawei-Manager Ding machte bei seinen Angaben keinen Unterschied zwischen Kernnetz-Versorgung und Anlagen in der Fläche. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auch darauf, dass die Abgrenzung zwischen Kernnetz und Peripherie immer schwerer falle, weil mit dem Trend des so genannten Edge-Computings immer mehr Datenverarbeitung in den Randbereichen der Netze stattfinde. 5G soll dank extrem schneller Reaktionszeit eine Kommunikation praktisch in Echtzeit ermöglichen. Das gilt als wichtige Voraussetzung zur Fernsteuerung von Industrieanlagen oder Roboterautos. Daher ist es notwendig, die Laufzeiten (Latenz) in den Netzen zu reduzieren. Zu den Huawei-Kunden in Europa gehört unter anderen die spanische Telefónica-Gruppe, die in Deutschland mit der Marke O2 präsent ist. Außerdem hatten Sunrise in der Schweiz und KPN in den Niederlanden eine Zusammenarbeit mit Huawei beim Thema 5G kommuniziert. Auch in Deutschland wird seit Monaten darüber diskutiert, ob Huawei vom 5G-Ausbau ausgeschlossen werden soll. Vodafone und Deutsche Telekom haben in ihren 4G-Netzen auch Huawei-Technik verbaut, setzen aber auch Anlagen der Huawei-Wettbewerber Nokia und Ericsson ein./chd/DP/stk
21.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fusion von T-Mobile und Sprint bis April - Höherer Anteil für Telekom
BELLEVUE/OVERLAND PARK (dpa-AFX) - Die Telekom-Tochter T-Mobile US bekommt etwas bessere Konditionen beim geplanten Zusammenschluss mit dem kleineren US-Wettbewerber Sprint. So sieht ein neues Abkommen vor, dass der Bonner Telekom-Konzern 43 Prozent anstelle der zuvor vereinbarten 42 Prozent am verschmolzenen Unternehmen erhält. T-Mobile-Aktionäre erhalten pro Anteilsschein nun 11 statt 9,75 Sprint-Aktien. Der Deal soll bis zum 1. April zum Abschluss gebracht werden. Der scheidende T-Mobile-Chef John Legere hatte bereits angekündigt, dass die Fusionsbedingungen nachverhandelt werden könnten. In den fast zwei Jahren seit der ursprünglichen Vereinbarung tat sich Sprint sehr schwer und büßte stark an Börsenwert ein. Den Deal komplett neu aufzuschnüren wäre jedoch aufwendig und langwierig gewesen, da die Aktionäre dann erneut hätten abstimmen müssen. Stattdessen begnügte sich die Telekom letztlich mit einem etwas höheren Anteil. Dafür wird der japanische Sprint-Mehrheitseigner Softbank nun nur noch 24 statt 27 Prozent erhalten, während 33 Prozent an freie Aktionäre gehen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunker hatten ihren Zusammenschluss eigentlich bereits im April 2018 vereinbart. Doch wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken war lange ungewiss, ob der Mega-Deal zustande kommt. Kritiker fürchten, dass die Fusion den Wettbewerb auf dem US-Telefonmarkt stark einschränkt und zu Jobverlusten und Preiserhöhungen führt. Vergangene Woche erst entschied sich ein wichtiger US-Kartellrechtsprozess zugunsten der Unternehmen, wodurch eine der letzten Hürden beseitigt wurde. Die Fusion hat enorme Dimensionen. Laut früheren Angaben von T-Mobile und Sprint ergäbe sich bei gemeinsamen rund 127 Millionen Kunden ein kombinierter Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Dollar. T-Mobile hatte zuletzt einen Börsenwert von gut 72 Milliarden Dollar, Sprint brachte es auf knapp 20 Milliarden. Die Telekom kalkuliert wegen geringerer Kosten etwa beim Netzausbau mit Einsparungen von mehr als sechs Milliarden Dollar (rund 5,6 Mrd Euro) jährlich./hbr/DP/mis