Discount-Optionsschein| Call | Netflix | 425,00 | 400,00 | 18.12.19

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  • WKN: MF9D1Q
  • ISIN: DE000MF9D1Q0
  • Discount-Optionsschein

Verkaufen (Geld)

0,71 EUR

15.07.2019 20:45:52

Kaufen (Brief)

0,73 EUR

15.07.2019 20:45:52

Tägliche Änderung (Geld)

-10,13 %

-0,080 EUR 15.07.2019 20:45:52

Basiswert

365,56 USD

-1,95 % 15.07.2019 20:46:20

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf Netflix, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 15.07.2019 14:53:11 Quelle: dpa
WDH/Gericht zwingt Telekom zu Änderungen bei 'StreamOn'
(Im zweiten Absatz wurde der zweite Satz wegen des schiefen Vergleichs mit dem WLAN gestrichen und durch zwei neugefasste Sätze ersetzt. Außerdem wurde der Produktname im Leadsatz der einheitlichen Schreibweise angepasst ("StreamOn", zusammengeschrieben)). BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom muss ihre "StreamOn"-Tarife nach einer Gerichtsentscheidung ändern oder vom Markt nehmen. Das Angebot verstoße gegen die Netzneutralität - der Datenverkehr werde also nicht wie vorgeschrieben gleichbehandelt, teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) am Montag in Münster mit (Aktzenzeichen 13 B 1734/18). In dem sogenannten Eilverfahren gab das Gericht der Bundesnetzagentur recht, die eine Änderung verfügt hatte. Ganz Schiffbruch erlitten hat die Telekom aber noch nicht, da ein separates Hauptsacheverfahren am Kölner Verwaltungsgericht noch läuft - dieses hat nun aber keine aufschiebende Wirkung. Bei "StreamOn" wird der Datenverbrauch nicht auf das Monatsvolumen angerechnet, wenn man zum Beispiel Videos über Netflixoder die ARD Mediathek streamt. Allerdings drosselt die Telekom die Übertragungsrate, und man kann den Film unterwegs nur in der recht niedrigen SD-Auflösung ansehen. Würde das Video außerhalb des "StreamOn"-Tarifs geguckt und auf das monatliche Datenvolumen angerechnet, so könnte man auf HD-Qualität kommen. Unter anderem diese "Videodrossel" stört die Netzagentur und das OVG, da hierbei Datenströme eben nicht gleichbehandelt würden. Ein Sprecher der Netzagentur sagte nach der Gerichtsentscheidung: "Wir werden die Anpassung des Produkts nun zügig gegenüber der Telekom durchsetzen."/wdw/DP/fba
12.06.2019 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP/Erster Meilenstein: ProSiebenSat.1 startet Streaming-Plattform
(Im 1. Satz, 7. Absatz, wurde das Wort "frühere" hinzugefügt.) MÜNCHEN (dpa-AFX) - ProSiebenSat.1-Chef Max Conze hat die schwer gebeutelten Aktionäre um Geduld beim Umbau des Konzerns gebeten. Auf der Hauptversammlung am Mittwoch in München kündigte er zudem für kommenden Dienstag ein erstes greifbares Ergebnis an: Dann startet die kostenlose Streaming-Plattform Joyn mit gut 50 Sendern, auch mit ARD und ZDF. Damit könnten die Zuschauer "deutsches TV gebündelt in einer App schauen", sagte Conze. In zwei Jahren will er damit zehn Millionen Zuschauer erreichen und den Rückgang der Werbeerlöse im traditionellen Fernsehen ausgleichen. Den kostenpflichtigen US-Streamingdiensten wie Netflixoder Amazon Prime will ProSiebenSat.1 auch mehr eigenproduzierte Filme und Live-Shows entgegensetzen. Die notwendigen Investitionen finanzieren die Aktionäre mit einem Verzicht bei der Dividende: Sie wird im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent gekürzt. Das sei zwar happig, aber okay, sagten Aktionärsvertreter. Denn es sei "viel wichtiger, dass das Unternehmen nun die Kurve kriegt und investiert", sagte Daniela Begdolt von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Denn ProSiebenSat.1 leidet wie andere Fernsehsender unter dem Rückgang der Werbeerlöse. Statt fernzusehen, surfen viele Zuschauer lieber im Internet oder wandern zu Netflix oder anderen Dienstleistern ab. Rund 23 Millionen Deutsche nutzen dem Marktforscher GfK zufolge heute kostenpflichtige Streamingdienste. Conze, der vor einem Jahr zu ProSiebenSat.1 kam, hat Ladenhüter bei US-Serien ausgemistet und begonnen, kräftig ins vernachlässigte Programm zu investieren. Mit RTL zusammen hat er soeben eine Plattform geschaffen, die Fernsehen und Internet vernetzt und den Werbekunden viel zielgenauere Werbung ermöglicht. Das soll bald 400 Millionen Euro Umsatz zusätzlich bringen. Sogar zwei Milliarden Euro Umsatz erwartet er ab 2023 aus den Online-Geschäften von Parship, Verivox und Co. Der Umbau ist dringend nötig - der Aktienkurs ist seit Conzes Amtsantritt weiter gefallen von 25 auf 15 Euro. Vor gut drei Jahren stand er sogar noch bei 50 Euro. "Uns allen ist bewusst, dass Sie unzufrieden sind. Zu Recht", sagte Conze den Aktionären. Aktionärsvertreter brachte aber etwas anderes auf die Palme: Die Vorstandsgehälter. Den Börsenwert zu halbieren und dann die Vorstandsgehälter um 60 Prozent zu steigern, erscheine wie "der blanke Wahnsinn", sagte Elisa Haralampides von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (Sdk). Drei Millionen Euro Antrittsprämie für Conze seien angesichts des heutigen Zustands der Firma jedenfalls "nicht nachvollziehbar". Der frühere Deutsche-Börse-Aufsichtsrat Johannes Witt sagte als Privataktionär von ProSiebenSat.1, obwohl Gewinn, Dividende und Kurs sinken, habe Conze in den ersten sieben Monaten 5,5 Millionen Euro erhalten. Das Jahresgehalt von Conzes Stellvertreter Conrad Albert sei auf 3,7 Millionen Euro verdoppelt worden. DSW-Expertin Bergdolt betonte, Conze lege den Fokus auf die richtigen Entwicklungen. Aber ProSiebenSat.1 erkaufe sich seine Qualitäten "vielleicht ein bisschen zu teuer". Was der überraschende Einstieg des italienischen Konzerns Mediaset für die Zukunft von ProSiebenSat.1 bedeutet, bleibt unklar. Albert betonte, mit 9,6 Prozent sei der Fernsehkonzern des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi noch kein Großaktionär. Die Italiener sprachen bereits von einer europäischen Fernsehallianz unter ihrer Führung - Conze dagegen sieht keine Logik in einer industriellen Zusammenarbeit. Am Mittwoch nannte er den Einstieg aber nur einen Vertrauensbeweis in seine Strategie. Ob er schon italienisch lernt, ließ er offen. Mediaset ist kleiner als ProSiebenSat.1 und könnte durchaus profitieren. Denn ProSiebenSat.1 sei "die am schnellsten wachsende, innovativste und am breitesten aufgestellte Sendergruppe", erklärte Daniel Kerven von der Investmentbank J.P. Morgan in einer Studie. Conze bat die Aktionäre um Vertrauen. Das Rennen erfordere Ausdauer und sei noch nicht gewonnen: "Aber es geht voran."/rol/DP/jha