Discount-Zertifikat | NVIDIA | 90,00 | 18.12.20

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  • Discount-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf NVIDIA, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf NVIDIA, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Chipkonzern AMD will Xilinx für 35 Milliarden US-Dollar kaufen
SANTA CLARA (dpa-AFX) - Der Chipkonzern AMD will seinen Konkurrenten Xilinx in einem Aktien-Deal für rund 35 Milliarden US-Dollar (29,6 Mrd Euro) kaufen. Der Preis pro Papier solle bei rund 143 US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag im kalifornischen Santa Clara mit. Eine Xilinx-Aktie könne in 1,7234 AMD-Aktien umgewandelt werden. Das entspreche einer Prämie von 25 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag sowie 35 Prozent über dem Kurs vom Oktober, als ein möglicher Deal öffentlich wurde. Xilinx-Aktien legten vorbörslich in New York um 12 Prozent auf gut 128 Dollar zu, AMD-Papiere verloren 1,3 Prozent. AMD willigte ein, 1,5 Milliarden Dollar an Xilinx zu zahlen, sollte das Unternehmen den Deal abbrechen. Im Gegenzug verpflichtete sich Xilinx bei einem Abbruch seinerseits zu Strafzahlungen an AMD in Höhe von einer Milliarde Dollar. AMD-Chefin Lisa Su sagte, der Zusammenschluss werde signifikanten Wert für alle bringen. Su soll dem Plan nach Chefin bleiben, Xilinx-Chef Victor Peng soll das Xilinx-Geschäft sowie die Entwicklung überwachen. Mit dem Kauf baut AMD vor allem sein Geschäft mit Chips für Rechenzentren aus - einem Bereich, in dem vor allem Konkurrent Intel traditionell stark aufgestellt ist. Die Chips von Xilinx wurden bislang vor allem in der Telekommunikationsindustrie verwendet, doch zuletzt richtete der Konzern den Fokus auch auf das Geschäft mit Rechenzentren. Dieser Markt boomt im Zuge der Digitalisierung mit immer mehr Diensten aus dem Internet. Zusätzlichen Schwung verlieh dem Geschäft die Corona-Krise, da der Datenverkehr etwa wegen Home Office und Videokonferenzen weiter nach oben schnellte. Erst Mitte September hatte der Technologie- und Chip-Konzern Nvidia ebenfalls Übernahmepläne angekündigt - das US-Unternehmen will den britischen Chip-Designer Arm schlucken. Vorbehaltlich der Zustimmung etwa von Behörden wird Ende 2021 mit einem Abschluss der Transaktion gerechnet. Dagegen regt sich Insidern zufolge aber der Widerstand chinesischer Technologieunternehmen. Huawei und weitere Konzerne brachten gegenüber lokalen Regulierungsbehörden ihre große Sorge wegen des im Raum stehenden Deals zum Ausdruck, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die größte Befürchtung soll darin bestehen, dass Nvidia das britische Unternehmen zwingen könnte, sich von chinesischen Kunden zu trennen. Da die Übernahme auch die Zustimmung der Wettbewerbshüter aus China benötigt, könne der Deal gefährdet sein./ngu/men/jha/
21.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Kreise: Chinesische Tech-Konzerne gegen Arm-Übernahme durch Nvidia
PEKING/SANTA CLARA (dpa-AFX) - Die geplante Übernahme des Chip-Designers Arm durch den Grafikkarten-Spezialisten Nvidia stößt Insidern zufolge auf erheblichen Widerstand von chinesischen Technologieunternehmen. Demnach haben Huawei und weitere Konzerne gegenüber lokalen Regulierungsbehörden ihre große Sorge wegen des im Raum stehenden, 40 Milliarden US-Dollar (rund 34 Mrd Euro) schweren Deals zum Ausdruck gebracht. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Da die Übernahme auch die Zustimmung der Wettbewerbshüter aus China benötigt, könne der Deal gefährdet sein. Einige der einflussreichsten Technologieunternehmen Chinas sollen bei der dortigen Behörde für Marktregulierung vorgesprochen und versucht haben, den Deal entweder zu unterbinden oder unter Auflagen zu stellen. Damit wollten sie gewährleisten, dass sie auch in Zukunft Zugang zu der Technologie von Arm haben. Die größte Befürchtung soll darin bestehen, dass Nvidia das britische Unternehmen zwingen könnte, sich von chinesischen Kunden zu trennen. Die Sorgen Chinas sollen sich auch darum drehen, dass Arm zu einem weiteren Faustpfand im US-chinesischen Duell um die Technologieführerschaft werden könnte. Nvidia will Arm vom japanischen Technologiekonzern Softbank kaufen, was das Unternehmen unter die Aufsicht der US-Behörden bringen würde. Damit könnte dessen bislang geschätzter Status als neutrale Partei in der Chipindustrie gefährdet sein. Die Bedeutung vor Arm für die Halbleiterbranche ist immens. Von dem Unternehmen stammt die Grund-Architektur der Chips, die in praktisch allen Smartphones und den meisten Tablet-Computern verwendet werden. China bezieht jährlich Chips im Wert von rund 300 Milliarden Dollar aus dem Ausland und ist weltweit der bei Weitem größte Abnehmer von Halbleitern. Die Behörden in Peking müssen der geplanten Übernahme zustimmen. Die hohe Abhängigkeit chinesischer Unternehmen von Arm könnte die Behörden dazu bringen, dass sie Nvidia große Zugeständnisse abringen und auf diese Weise dafür sorgen, dass die Beziehungen zwischen China und Arm intakt bleiben. Peking hatte sich bereits in der Vergangenheit als Stolperstein für einen geplanten Deal in der Chip-Branche erwiesen: Im Jahr 2018 gab Qualcomm seine Pläne auf, NXP Semiconductors zu übernehmen, nachdem der Konzern lange vergeblich auf die Zustimmung aus China gewartet hatte. Bereits zuvor war erwartet worden, dass Aufsichtsbehörden bei dem Deal hohe Hürden aufstellen. Gerade aus solchen Ländern, die sich in Handelskonflikten befinden und in denen Chip-Kunden zudem besorgt darüber sind, dass die Transaktion den Wettbewerb einschränken und den künftigen Arm-Besitzer bevorteilen könnte. China könnte dabei nun die größte Hürde werden. Huawei wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Die chinesische Regulierungsbehörde antwortete laut Bloomberg nicht auf Anfragen. Nvidia wiederum verwies auf die jüngsten Aussagen von Konzernchef Jensen Huang. Dieser hatte sich zuversichtlich gezeigt hatte, dass der angepeilte Deal zustandekommt. Sobald Nvidia die Logik hinter dem Zukauf erklärt und seine Pläne dargelegt habe, würden die Wettbewerbsbehörden rund um die Welt verstehen, dass es sich um zwei komplementäre Unternehmen handele, hatte Huang auf einer Arm-Entwicklerkonferenz gesagt. Die beiden unterschiedlichen Unternehmen würden nach ihrem Zusammenschluss neue Innovationen kreieren, die gut für den Markt seien. Auf Basis der Arm-Designs entwickeln unter anderem Apple und Samsung die Prozessoren für ihre Smartphones. Auch der Chipkonzern Qualcomm, dessen Prozessoren in vielen Android-Telefonen stecken, greift darauf zurück. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch - unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Die Industrie konnte über die Jahre gut mit Arm als neutralem Technologie-Anbieter leben, der sich aus den Konflikten zwischen einzelnen Playern der Branche heraushielt. Für die Zukunft könnte entscheidend sein, dass Nvidia diese Neutralität trotz der eigenen Interessen im Chipgeschäft beibehält. Nvidia-Chef Jensen Huang versicherte, dass das Lizenzmodell von Arm bleiben werde. Zugleich wolle Nvidia auch seine Grafik-Technologie über die Arm-Plattform anbieten. Nvidia wurde mit Grafikkarten für PCs groß - vor einigen Jahren stellte sich jedoch heraus, dass die Technologie der Firma sehr gut für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz eingesetzt werden kann. Das brachte dem Nvidia-Geschäft einen neuen Schub. Die Firma entwickelt inzwischen auch Computer für Fahrassistenz-Systeme im Auto und autonomes Fahren./eas/stw/mis
21.10.2020 Quelle: dpa
Kreise: Chinesische Tech-Konzerne gegen Arm-Übernahme durch Nvidia
PEKING/SANTA CLARA (dpa-AFX) - Die geplante Übernahme des Chip-Designers Arm durch den Grafikkarten-Spezialisten Nvidia stößt Insidern zufolge auf erheblichen Widerstand von chinesischen Technologieunternehmen. Demnach haben Huawei und weitere Konzerne gegenüber lokalen Regulierungsbehörden ihre große Sorge wegen des im Raum stehenden, 40 Milliarden US-Dollar (rund 34 Mrd Euro) schweren Deal zum Ausdruck gebracht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Da die Übernahme auch die Zustimmung der Wettbewerbshüter aus China benötigt, könnte der Deal gefährdet sein, hieß es. Einige der einflussreichsten Technologieunternehmen Chinas sollen bei der dortigen Behörde für Marktregulierung vorgesprochen und versucht haben, den Deal entweder zu unterbinden oder unter Auflagen zu stellen. Damit wollten sie gewährleisten, dass sie auch weiterhin Zugang zur Technologie von Arm haben. Die größte Befürchtung soll darin bestehen, dass Nvidia das britische Unternehmen zwingen könnte, sich von chinesischen Kunden zu trennen. Die Sorgen Chinas sollen sich auch darum drehen, dass Arm zu einem weiteren Faustpfand im US-chinesischen Duell um die Technologieführerschaft werden könnte. Nvidia will Arm vom japanischen Technologiekonzern Softbank kaufen, was das Unternehmen unter die Aufsicht der US-Behörden bringen würde. Damit könnte dessen bislang geschätzter Status als neutrale Partei in der Chipindustrie gefährdet sein. Die Bedeutung vor Arm für die Halbleiterbranche ist immens. Von dem Unternehmen stammt die Grund-Architektur der Chips, die in praktisch allen Smartphones und den meisten Tablet-Computern verwendet werden. Huawei wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Die chinesische Regulierungsbehörde antwortete laut Bloomberg nicht auf Anfragen. Nvidia wiederum verwies auf die jüngsten Aussagen von Konzernchef Jensen Huang. Dieser hatte sich zuversichtlich gezeigt hatte, dass der angepeilte Deal zustandekommt./eas/stw/mis
12.10.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Der Wagen parkt sich selbst - der autonome Rest kommt später
STUTTGART (dpa-AFX) - Wie schön wäre es, wenn der Wagen das leidige Parken selbst übernehmen könnte. Die Suche nach einer freien Lücke ist für Autofahrerinnen und Autofahrer oft ein besonderes Ärgernis - vor allem, sofern sie dafür auch noch in ein dunkles, enges Parkhaus müssen. Zumindest diese Mühsal könnte aber schon bald der Vergangenheit angehören. Der Fahrer steigt vorher aus, tippt auf eine Smartphone-App - und schon rollt das Auto wie von Geisterhand gesteuert zum zugewiesenen Platz. Bosch, Daimler und der Parkhausbetreiber Apcoa wollen künftig mit dem Stuttgarter Flughafen diesen Service anbieten. Ziel des Testbetriebs in dem Airport-Parkhaus sei es, das reibungslose Zusammenspiel von Fahrzeug, Infrastruktur-Technik und Parkhausbetreiber zu erproben, erklärten die Unternehmen am Montag. Das Parkhaus wurde dazu mit 180 Kameras ausgerüstet, so Rolf Nicodemus, Leiter Vernetztes Parken bei Bosch. Damit habe man einen Einblick in jede Ecke. Und so könne auch über die Ebenen hinweg sowie auf Gegenverkehr reagiert werden. Seit 2015 kooperieren der größte Autozulieferer der Welt und der Daimler-Konzern beim "Automated Valet Parking". 2017 stellten sie das Thema erstmals im Parkhaus des Stuttgarter Mercedes-Benz-Museums vor. Vor einem Jahr folgte dann die Zulassung der Behörden, die Tests ohne jeden Menschen im Auto oder in der Nähe des Autos fortzuführen. Airport-Manager Walter Schoefer sieht Vorteile für Passagiere: "Das gilt ganz besonders, wenn sie in Eile sind und schnell ihr Auto loswerden wollen." Apcoa-Mann Frank van der Sant hält Parkhäuser an Flughäfen für ideale Einsatzorte der Technik. Man wisse hier genau, wann der Fahrer zurückkehre. "In innerstädtischen Parkhäusern ist das nicht der Fall." Bei einem steigenden Anteil des fahrerlosen, voll automatisierten Parkens passten bis zu ein Fünftel mehr Fahrzeuge auf die gleiche Fläche. Außerdem verringere das System den Suchverkehr. Doch noch steht das Ganze am Anfang. Bisher hat allein die S-Klasse von Mercedes-Benz die notwendige Technik an Bord, um per Smartphone-Befehl von selbst zum reservierten Stellplatz zu fahren. Die neue Baureihe des Daimler-Luxusmodells soll im Dezember in den Verkauf gehen. Um tatsächlich autonom parken zu können, müssen Interessierte dann nach Konzernangaben noch ein Extra-Parkpaket als Zusatzausstattung bestellen. Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro. Das autonome Fahren ist eine der zentralen Zukunftstechniken in der Branche. Autohersteller und -zulieferer stecken Milliarden in die Entwicklung höherwertiger Systeme ("Level 3" bis "Level 5"), die über reine Fahrerassistenz und teilweise Automatisierung ("Level 1 und 2") hinausgehen. Insgesamt verlaufe der Trend aber langsamer, als viele zunächst vermuteten, erklärt Christoph Stürmer von der Beratungsfirma PwC: "Wir werden die Volldurchdringung im Markt erst Schritt für Schritt sehen." Zum Ende dieses Jahrzehnts dürfte ungefähr jeder fünfte Neuwagen in Europa so ausgestattet sein - ein "Big Bang" beim vollautonomen Fahren sei nicht so schnell zu erwarten. Das hat verschiedene Gründe. Etliche Kunden sind noch skeptisch, ob ein sich selbst steuerndes Auto wirklich sicher ist. In den USA gab es schon Unfälle. Zudem erfordern die hochkomplexe Vernetzung und Sensorik immense Investitionen. Ob das angesichts der finanziellen Einbußen durch die Corona-Krise aufrechtzuerhalten ist? Unternehmen müssen stärker zusammenarbeiten - so etwa VW mit Ford oder Daimler mit Nvidia. Stürmer glaubt: "Das Leitbild des vollautonomen Fahrzeugs bleibt eine Vision. Es ist aber eine sehr kraftvolle Vision." Martin Hart, bei der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz für die Entwicklung von Assistenzsystemen zuständig, fordert mehr Tempo. Das Klima für automatisiertes Fahren sei freundlicher geworden. Um komplexere Anwendungen auch in den Massenmarkt bringen zu können, seien aber noch abschließende Genehmigungen nötig. Weder Bosch noch Daimler nannten einen Zeitpunkt, bis wann damit zu rechnen sei. In der Tat ist die "Regulatorik", also der rechtlich-politische Rahmen, ein ebenso entscheidender Faktor. Beim letzten "Autogipfel" im September preschten Bundesregierung und Branche vor: Deutschland solle eine internationale Vorreiterrolle beim autonomen Fahren einnehmen. Bereits ab 2022 soll ein Regelbetrieb möglich sein. Behörden rüsten sich für die Aufsicht über die neuen Standards - und Risiken, die mit der Technik einhergehen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlossen eine entsprechende Vereinbarung. "Gemeinsam werden wir dazu beitragen, das automatisierte und vernetzte Fahren mit der erforderlichen Sorgfalt und Umsicht voranzubringen", sagt KBA-Chef Richard Damm. Sein Kollege Arne Schönbohm vom BSI betont: "Moderne Autos sind fahrende Hochleistungsrechner. Die Frage der Sicherheit muss somit auch auf diesen Bereich ausgeweitet werden, denn mögliche Cyber-Angriffe dürfen keinen Einfluss auf die Fahrsicherheit haben."/ols/DP/nas