Turbo Open End | Long | Nestle | 79,5688

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  • WKN: MF98D8
  • ISIN: DE000MF98D82
  • Turbo Open End
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Basiswert

104,35 CHF

-0,31 % 26.02.2020 20:30:13

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Nestle hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 78,7237 CHF
  • 78,7237 CHF
  • 77,1542 CHF
  • 77,1542 CHF

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Nestle verliert zum Jahresende an Schwung - verschiebt Wachstumsziel
VEVEY (dpa-AFX) - Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle hat nach einem etwas schwächeren Jahresende sein Wachstumsziel ein wenig nach hinten verschoben. Anleger reagierten auf die gedämpften Aussichten verschnupft, die Aktie lag im frühen Handel klar im Minus. Zudem hatte Nestle mit seinen Jahreszahlen bei Umsatz und dem Wachstum aus eigener Kraft die Analysten-Erwartungen nicht ganz erreicht. Aktuell geht Nestle nicht mehr davon aus, 2020 ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erreichen zu können. Nestle werde ein oder zwei Jahre länger brauchen, um wieder ein Wachstum von 4 bis 6 Prozent zu erreichen, sagte der Nestle-Chef Mark Schneider am Donnerstag in Vevey. Der 2020er-Ausblick sei sicher ein Thema bei Investoren, heißt es denn auch bei Goldman Sachs. Vor allem die Frage, wie Nestle sein Wachstum auf über 4 Prozent beschleunigen könne, dürfte diskutiert werden. Im Schlussquartal 2019 ließ bei Nestle das Wachstumstempo bereits nach. So wuchsen die Schweizer im vierten Quartal aus eigener Kraft noch um 3 Prozent, in den Quartalen davor war das Wachstumstempo durchweg höher. Im Gesamtjahr 2019 schaffte Nestle ein Wachstum aus eigener Kraft von 3,5 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit ist Nestle auf Jahressicht dennoch so schnell gewachsen wie seit 2015 nicht mehr. Die 3,5 Prozent setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum (RIG) von 2,9 Prozent und Preissteigerungen von 0,6 Prozent. Der gesamte Konzernumsatz stieg um 1,2 Prozent auf 92,6 Milliarden Franken (87 Mrd Euro). Hier halfen vor allem gute Nachfrage in den USA und Brasilien. Bei beiden Werten verfehlte Nestle aber die Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich stand für das abgelaufene Jahr ein Gewinn von 12,6 Milliarden Franken, ein Plus von über 24 Prozent. Der deutliche Anstieg geht vor allem auf den Verkauf der Hautpflegesparte zurück. Operativ machte der Hersteller von Nespresso-Kaffee, Cailler-Schokolade und Buitoni-Pasta weitere Fortschritte, so dass ihm eine kräftige Margensteigerung gelang. Vom Umsatz blieben 17,6 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrig, das sind 60 Basispunkte mehr als noch im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis erhöhte sich dementsprechend um 4,8 Prozent auf 16,3 Milliarden Franken. Restrukturierungskosten werden dabei jeweils herausgerechnet. Die operative Marge soll sich kontinuierlich verbessern. Zudem soll es auch Steigerungen sowohl beim Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen als auch bei der Kapitaleffizienz geben. Die Restrukturierungskosten werden auf rund 500 Millionen Franken veranschlagt. Zudem versprach Schneider, das Tempo beim Konzernumbau hochzuhalten. In den letzten drei Jahren entsprach die Portfoliotransformation 12 Prozent des Umsatzes von 2017. "Sie können fest davon ausgehen, dass wir in den nächsten drei Jahren da ein vergleichbares Aktivitätslevel haben werden. Die Aktionäre sollen eine um 25 Rappen erhöhte Dividende von 2,70 Franken erhalten, was knapp über den Erwartungen der Analysten liegt. Mit Blick auf den Coronavirus ist es laut Nestle noch zu früh, um die finanziellen Auswirkungen des Ausbruchs zu beziffern. China sei der zweitgrößte Markt für Nestle, rund 8 Prozent der Gruppenumsätze würden dort erwirtschaftet./stk/mis
29.01.2020 Quelle: dpa
BEYOND MEAT IM FOKUS: Vegane Schlacht um die Milliarden
EL SEGUNDO (dpa-AFX) - Im US-Bundesstaat Kalifornien liefern sich zwei Unternehmen um einen Milliardenmarkt ein Rennen. Die Rede ist von Fleischimitat auf pflanzlicher Basis - also Burger, Würste, Schnitzel und Steaks, für die kein Tier sterben muss. Hersteller solcher Veggie-Produkte gibt es viele. Mit seinem fulminanten Börsenstart zog Beyond Meat 2019 besonders große Aufmerksamkeit auf sich. Doch trotz explodierender Umsätze und erster Gewinne scheinen Anleger zum Teil verunsichert. Ein Grund: Impossible Foods. Dem Rivalen aus dem Norden wird ebenfalls ein baldiger Gang an die Börse nachgesagt. Was das mit Beyond Meat macht, was Analysten denken und wie sich die Aktie entwickelt. DAS IST LOS BEI BEYOND MEAT: Kurzzeitig war es fast schon ruhig geworden um den Börsenstar des vergangenen Sommers. Einer anfänglichen Anleger-Euphorie folgte schon bald Ernüchterung, die zum einen mit einer Kapitalerhöhung des Fleischersatz-Spezialisten zu tun hatte. Zum anderen setzte sich aber auch die Erkenntnis durch, dass der mit so vielen Idealen verbundene Markt extrem hart umkämpft ist. Große Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Unilever, Sysco oder Tyson Foods wollen ebenfalls vom Veggie-Boom profitieren und nehmen gleichzeitig zum Teil Abstand von echtem Fleisch. Dazu sprießen immer wieder neue Wettbewerber aus dem Boden, die auf ihre jeweils eigene Art Fleischalternativen auf den Markt bringen. So auch Impossible Foods: Das Unternehmen aus dem kalifornischen Redwood City wurde zwei Jahre nach Beyond Meat gegründet und erlangte unter anderem Bekanntheit durch seine Partnerschaft mit Burger King und dem "Impossible Whopper". Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge könnte Impossible Foods seinem Konkurrenten schon in diesem Jahr an die Börse folgen. Im August erhielt Impossible Foods von der amerikanischen Lebensmittelaufsicht FDA zunächst die Genehmigung zur Einführung seines Burgers in US-Supermärkten. Dem Nachrichtensender CNBC zufolge soll das Unternehmen für seinen speziellen Inhaltsstoff Soja-Leghämoglobin auch in der EU eine Zulassung beantragt haben. Das eisenhaltige Molekül ist quasi das Aushängeschild von Impossible Foods und soll zu einem besonders fleischigen Erlebnis beitragen. Wie gut das funktioniert, entscheiden die Leute derzeit vor allem im Internet - und ziehen dabei regelmäßig den Vergleich zu Beyond Meat. Doch wo es dem verzichtswilligen Fleischliebhaber hauptsächlich auf Aussehen, Textur und Geschmack ankommt, interessiert sich der Markt bei seinem Urteil auch für andere Dinge. Neben den Geschäftszahlen - Beyond Meat hat im dritten Quartal 2019 zum ersten Mal einen Gewinn erzielt - kommt es auch auf die Größe und Anzahl der Partner an und auf die Frage, ob das Unternehmen diese auch zuverlässig beliefern kann. Angesichts der ständig wachsenden Anzahl neuer Konkurrenten zählen Beobachter mögliche Engpässe bei den Zutaten mit zu den größten Risiken in der Branche. Während Impossible Foods bereits mit genau diesem Problem zu kämpfen hatte, traut sich Beyond Meat laut CNBC die Belieferung "jeglicher Fast-Food-Ketten" zu. Zu den größten Dickfischen unter den Kunden zählt dabei ganz klar McDonald's. Seit Oktober vergangenen Jahres testet der Konzern die veganen Beyond-Burger in ausgewählten Filialen in Kanada, der Versuch wurde jüngst von 28 auf 52 Filialen ausgeweitet. In Deutschland gibt es auch eine fleischfreie Burgervariante: Der Big Vegan TS kommt mit Burgerpatties von Nestlé daher. Der Verkaufsstart von Beyond-Burgern bei Lidl endete vergangenes Jahr für Kunden bekanntlich unerfreulich. Die Regale waren extrem schnell leer, viele Interessenten mussten in die Röhre schauen. Später holte sich der Discounter eine eigene Fleischersatz-Marke ins Sortiment. Wegen des reißenden Absatzes hob das Beyond-Management die Umsatzaussichten für das Gesamtjahr 2019 zuletzt an. Statt mehr als 240 Millionen US-Dollar (218 Mio Euro) sollen es bis zu 275 Millionen Dollar werden. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Dass es mit den Erlösen bei Beyond in den kommenden Jahren auch weiter deutlich aufwärts gehen dürfte, ist für die meisten Experten kein Thema. Bis zur Milliarden-Marke dauert es laut manchen Schätzungen maximal noch drei Jahre. Vieles hänge allerdings vom Erfolg der derzeit laufenden Tests mit den Partnerketten wie McDonald's oder Subway ab, heißt es. Darüber hinaus ist es vor allem die wachsende Konkurrenz im Markt für Fleischersatz, die den Analysten Kopfschmerzen bereitet. "Wir erwarten, dass mit der Zeit immer mehr Konkurrenzprodukte in der Gastronomie und im Einzelhandel Fuß fassen werden" sagte Bloomberg-Intelligence-Analystin Jennifer Bartashus. "Wir werden sehen, wie gut Beyond Meat seinen Pionierstatus aufrechterhalten kann." Von den 17 bei Bloomberg erfassten Analysten raten derzeit 11 das Papier zu halten. Zwei Experten würden es kaufen, vier mal lautet das Votum "Verkaufen". Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 95,75 Dollar gut ein Fünftel unterhalb des jüngsten Kurses von rund 120 Dollar. DAS MACHT DIE AKTIE: Der Verlauf der Beyond-Meat-Aktie zeigt wie groß die Hoffnungen aber auch die Unsicherheiten sind, die mit dem neuen Markt für Fleischersatzprodukte einhergehen. Der anfängliche Hype um den Börsenneuling war im Herbst 2019 fast vollständig verflogen. Wo das Papier innerhalb weniger Monate nach seinem Börsendebüt auf mehr als das Achtfache seines Ausgabepreises von 25 Dollar gestiegen war, verlor es später bis zum Jahresende fast 70 Prozent. Seitdem hat sich die Aktie wieder berappelt und ist im laufenden Jahr um mehr als 60 Prozent auf gut 120 Dollar geklettert. Geholfen hat etwa ein neuer, mehrjähriger Liefervertrag mit dem französischen Unternehmen Roquette, das pflanzliche Inhaltsstoffe herstellt und Beyond Meat schon seit Längerem mit Erbsenproteinen versorgt. Die Menge soll nun "deutlich erhöht" werden, hieß es in der entsprechenden Mitteilung. Anleger beobachten genau was in der Branche vor sich geht und ziehen schnell Konsequenzen. Erst in der Nacht zum Mittwoch teilte die kanadische Schnellrestaurantkette Tim Hortons mit, die Produkte von Beyond Meat nicht weiter zu verkaufen. Die Aktie sackte daraufhin im nachbörslichen Handel um 4 Prozent ab. Das Angebot, das sie seit Juni im Sortiment hatten, sollte von Anfang zunächst zeitlich begrenzt sein, hieß es. Mit jeder noch so allgemeinen Aussage großer Marktteilnehmer über das Thema steht oder fällt der Kurs von Beyond Meat derzeit. Starbucks teilte etwa vor kurzem nur mit, mehr pflanzliche Alternativen im Menü anbieten zu wollen. Die Aktie legte daraufhin um fast ein Fünftel zu. Nur einen Tag später hieß es laut Bloomberg von der Carrols Restaurant Group - ihres Zeichens größte Betreiberin von Burger-King-Filialen weltweit - dass der Impossible Whopper zuletzt nicht mehr so oft über den Tresen gegangen sei. Der Kurs brach am selben Tag um mehr als 5 Prozent ein./kro/knd/jha/