Turbo Open End | Long | Boeing | 305,0366

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  • WKN: MF95RX
  • ISIN: DE000MF95RX5
  • Turbo Open End
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20.11.2019 21:59:48

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Basiswert

- USD

- 20.11.2019 22:26:07

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 305,8529 USD
  • 305,8529 USD
  • 304,459 USD
  • 304,459 USD
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 303,0654 USD
  • 303,0654 USD
  • 301,6749 USD
  • 301,6749 USD
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 300,0426 USD
  • 300,0426 USD
  • 298,6537 USD
  • 298,6537 USD

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.11.2019 Quelle: dpa
Nach tödlichem Zwischenfall: Boeing soll 737-Triebwerke nachbessern
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Boeing will nach einem tödlichen Zwischenfall bei seinem Mittelstreckenjet 737 NG die Triebwerke von tausenden Maschinen in aller Welt überarbeiten. Die US-amerikanische Verkehrsaufsichtsbehörde NTSB empfahl am Dienstag (Ortszeit), dass Boeing die vordere Verkleidung der Turbinen so verändert, dass gebrochene Teile aus dem Inneren nicht mehr nach außen geschleudert werden können. Boeing kündigte in der Nacht zum Mittwoch an, den Empfehlungen zu folgen. Weltweit könnten davon rund 7000 Flugzeuge betroffen sein. Bei dem Unfall einer Maschine der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines im April 2018 war ein Schaufelblatt der Turbine gebrochen. Teile des Triebwerks trafen den Flugzeugrumpf. Eine Passagierin, die an dieser Stelle saß, wurde fast aus dem Fenster gerissen und starb später an ihren Verletzungen. Weitere Menschen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Piloten konnten die Maschine in Philadelphia notlanden. Die Behörde NTSB kann Boeing die Maßnahmen nicht direkt vorschreiben. Sie riet der US-Flugaufsicht FAA dazu, den Flugzeugbauer zu entsprechenden Verbesserungen bei noch zu bauenden Jets zu verpflichten. Betroffenen Fluggesellschaften solle eine Nachrüstung vorgeschrieben werden. Hinweise gingen auch an die europäische Flugaufsicht EASA. Die Triebwerke des Flugzeugtyps stammen von dem Hersteller CFM International, einem Gemeinschaftsunternehmen des US-Konzerns General Electric und des französischen Konzerns Safran. Die Boeing 737 NG (Next Generation) ist die Vorgängerin der Neuauflage 737 Max. Von dem Flugverbot für die "Max", die seit März nach zwei tödlichen Abstürzen weltweit am Boden bleiben muss, ist sie nicht betroffen. Allerdings machte zuletzt auch die "NG" Probleme. An mehreren Maschinen wurden Haarrisse entdeckt an der Stelle, an der die Tragflächen am Rumpf befestigt sind./stw/knd/stk
19.11.2019 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP/Trotz Flugverbot: Erste Boeing-Kunden fassen Vertrauen in 737 Max
(Falsches Wort im sechsten Absatz, dritter Satz ausgetauscht: Unglücke rpt Unglücke. Fehlendes Wort "die" ergänzt.) DUBAI (dpa-AFX) - Der US-Flugzeugbauer Boeing gewinnt in seiner schweren Krise offenbar etwas Vertrauen bei seinen Kunden zurück. Auf der Luftfahrtmesse in Dubai rangen sich erste Fluggesellschaften wieder zum Kauf von Boeings Katastrophenjet 737 Max durch, für den seit März nach zwei Abstürzen mit 346 Todesopfern ein weltweites Flugverbot gilt. Weitere Gespräche mit Kunden laufen. Wann die Maschinen der Reihe wieder abheben dürfen, ist jedoch immer noch unklar. Die Boeing-Aktien gewannen am Dienstag im vorbörslichen US-Handel etwas mehr als ein Prozent hinzu. So beließ es die Fluggesellschaft Air Astana in Dubai vorerst auch bei einer Absichtserklärung. Die Staatsfluglinie aus Kasachstan will 30 Exemplare des Mittelstreckenjets ordern und bei ihrer neuen Billigtochter FlyArystan einsetzen, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten. Der Deal soll erst in den kommenden Monaten finalisiert werden. Laut Preisliste hätte die Bestellung einen Gesamtwert von 3,6 Milliarden US-Dollar (3,3 Mrd Euro). Allerdings dürften sich die Airlines mit ihrem Bekenntnis zu dem Flugzeugtyp bessere Preise gesichert haben. Denn die Preislisten der Hersteller Boeing und Airbus sind bei den Kaufverhandlungen nur die Grundlage. In der Realität sind immense Rabatte üblich - besonders bei wenig gefragten Modellen. Air Astana hatte bei ihren Mittelstreckenjets bisher auf Modelle des Boeing-Rivalen Airbus gesetzt. Nun konnte Boeing bei den Kasachen punkten. "Wir glauben, dass die 'Max' eine gute Plattform für das Wachstum von FlyArystan in unserer Region wird, sobald das Flugzeug erfolgreich zurück in den Dienst geht", sagte Air-Astana-Chef Peter Foster. Auch der indische Billigflieger SpiceJet spricht nach eigenen Angaben mit Boeing über eine mögliche Bestellung von Max-Jets. Bereits am Montag hatte der zu Lufthansa und Turkish Airlines gehörende Ferienflieger SunExpress seine bestehende Max-Bestellung von 32 auf 42 Maschinen aufgestockt. Es war der erste verbindliche Auftrag für den Flugzeugtyp seit Beginn des Flugverbots. Zwar hatte die British-Airways-Mutter IAG im Juni überraschend eine Großbestellung über 200 Maschinen angekündigt, hat diese aber bis jetzt noch nicht festgezurrt. Für Boeing sind solche Bestellungen und Vorverträge ein wichtiges Zeichen. Seit dem Absturz zweier "Max"-Jets bei den Fluggesellschaften Lion Air und Ethiopian Airlines im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 steht das Unternehmen schwer in der Kritik. Dabei geht es nicht nur um die Cockpit-Software MCAS, die die Unglücke nach bisherigen Erkenntnissen zumindest mitverursacht haben soll. Das Management rang sich erst spät zu Selbstkritik durch und gab lange Zeit nur so viel zu, wie kaum noch zu bestreiten war. Neben der Steuerungssoftware, deren Probleme Boeing mit einem Update lösen will, geht es inzwischen auch um weitere Elemente des Flugzeugs. Zudem steht die US-Luftfahrtbehörde FAA wegen des Zulassungsverfahrens in der Kritik. Behörden anderer Staaten, darunter die europäische Luftaufsicht EASA, nehmen die "Max" inzwischen selbst unter die Lupe und wollen nicht mehr wie früher einfach die FAA-Zulassung übernehmen. Die Boeing 737 Max ist die Neuauflage des seit den 1960er Jahren gebauten Verkaufsschlagers 737. Der US-Konzern soll den Flieger seit dem Jahr 2011 unter hohem Zeit- und Kostendruck entwickelt haben und dabei an die Grenzen des technisch Möglichen gegangen sein. Denn der europäische Rivale Airbus hatte seinem Konkurrenzmodell A320 zuvor eine Neuauflage mit sparsameren Triebwerken spendiert. Der A320neo genannte Jet jagte Boeing einige Kunden ab. Wann die "Max" wieder abheben darf, ist weiterhin offen. Die Behörden halten sich dazu bedeckt, und vieles spricht dafür, dass die FAA nicht im Alleingang grünes Licht geben will. Die Boeing-Führung hofft, dass sie die Auslieferung neuer Jets im Dezember wieder aufnehmen darf. Im neuen Jahr sollen dann eine erweiterte Schulung der Piloten und danach die Wiederaufnahme von Linienflügen mit Passagieren folgen. Kunden planen bereits vorsichtiger. Die Fluggesellschaft American Airlines, die bereits einige Maschinen des Typs in ihrer Flotte hat, hat alle Flüge mit der 737 Max bis Anfang März 2020 gestrichen. Und der Chef von Europas größtem Billigflieger Ryanair, Michael O'Leary, erwartet die Auslieferung seiner ersten Max-Jets nicht vor März oder April. Ursprünglich wollte er sie schon im abgelaufenen Sommer einsetzen. Boeing hat wegen der Flugverbote bereits milliardenschwere Belastungen verbucht. Neben Entschädigungszahlungen an die Angehörigen der Absturzopfer geht es dabei vor allem um Schadenersatz für die Airlines, die ihre Maschinen nicht einsetzen dürfen oder gar nicht erst bekommen. Zudem musste Boeing die Produktion des Modells drosseln und hat Schwierigkeiten, genügend Lagerflächen für die Maschinen zu finden. Da die Flieger nicht ausgeliefert werden, bekommt der Hersteller auch kaum Geld dafür. Ryanair hat die üblichen Anzahlungen bereits gestoppt und verhandelt wie viele andere Airlines mit Boeing über eine finanzielle Entschädigung. Diese könnte es auch in Form höherer Rabatte bei künftigen Aufträgen geben. Während Boeing in Dubai wieder Vertrauen gewann und zudem mit der Regierung von Ghana einen Vorvertrag über drei "Dreamliner"-Langstreckenjets schloss, fielen die Bestellungen bei Konkurrent Airbus teils deutlich größer aus. Am Dienstag orderte der zum US-Konzern General Electric gehörende Flugzeugfinanzierer Gecas 12 Großraumjets vom Typ A330neo und 20 Exemplare des kleinen neuen Langstreckenjets A321XLR. Auch der saudi-arabische Billigflieger Flynas zurrte einen Auftrag über zehn A321XLR fest. Der britische Ryanair-Rivale Easyjet bestellte zwölf weitere Mittelstreckenjets vom Typ A320neo, und die afrikanische Gesellschaft Air Senegal unterschrieb einen Vorvertrag über acht Exemplare des kleineren Modells A220. Bereits am Montag hatte Airbus von den arabischen Airlines Emirates und Air Arabia Bestellungen über 170 Flugzeuge eingesammelt, darunter 50 für den Großraumjet A350./stw/kro/mis