Turbo Open End | Long | Siemens Healthineers | 30,2421

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  • WKN: MF8WLE
  • ISIN: DE000MF8WLE4
  • Turbo Open End
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Basiswert

46,69 EUR

+1,46 % 29.05.2020 14:27:38

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Siemens Healthineers hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Siemens Healthineers hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
13.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 30,73 EUR
  • 30,73 EUR
  • 30,15 EUR
  • 30,15 EUR
06.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 30,16 EUR
  • 30,16 EUR
  • 29,65 EUR
  • 29,65 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.05.2020 Quelle: dpa
Siemens Healthineers startet Auslieferung seines Corona-Antikörpertests
ERLANGEN (dpa-AFX) - Der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers hat mit der weltweiten Auslieferung seines Antikörpertests für das Coronavirus Sars-CoV-2 begonnen. Je nach Verlauf der Pandemie könne man die Produktion bis Juni auf mehr als 50 Millionen Tests pro Monat hochfahren, teilte die Siemens-Tochter am Dienstag in Erlangen mit. Das ist rund doppelt so viel wie Ende April angekündigt. Hergestellt werden die Tests in zwei Produktionsstätten den USA. In den Laboren des Landes stehen auch die meisten Analysesysteme des Erlanger Unternehmens. Die Tests sollen von dort auch in die EU exportiert werden. Die CE-Zertifizierung für den Einsatz in der Europäischen Union liegt den Angaben zufolge bereits vor. In den USA will Siemens Healthineers die Notfallzulassung der dortigen Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Die Antikörpertests dürften aber auch dort schon jetzt angewendet werden, sagte ein Unternehmenssprecher. Den Angaben zufolge reagiert der Test mit 99,8-prozentiger Genauigkeit eindeutig auf Antikörper, die sich gegen das neuartige Coronavirus richten. Der Test erkenne dabei die Antikörper gegen ein Schlüsselprotein auf der Oberfläche des Sars-CoV-2-Virus. Je nach Analysesystem könne ein Testergebnis binnen zehn Minuten vorliegen. Auch die Produktion seiner molekulardiagnostischen Tests, die nicht auf die Antikörper, sondern auf das Virus selbst reagieren, will Siemens Healthineers stärker hochfahren. Statt gut 1,3 Millionen, wie Ende April angekündigt, sollen es nun mehr als 2,5 Millionen Tests pro Monat werden. Die entsprechende Notfallzulassung der FDA hat Siemens Healthineers nach eigenen Angaben bereits am 5. Mai erhalten. Die Zertifizierung für den diagnostischen Einsatz in der EU liegt seit Ende April vor. Der Test weist das Virus den Angaben zufolge mit 100-prozentiger Sicherheit nach. Allerdings dauere es von der Probe bis zum Ergebnis zwei bis drei Stunden./stw/eas/stk
08.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Siemens stellt sich auf Durststrecke ein - Umbau treibt Aktienkurs hoch
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Siemens spürt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. So musste das Unternehmen spürbare Einbußen im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) hinnehmen. Schwächer entwickelten sich dabei die Geschäfte mit Kunden aus Schlüsselindustrien wie dem Maschinenbau, dem Auto- und dem Flugzeugbereich. Im dritten Quartal dürfte die Talsohle erreicht werden, schätzt Konzernchef Joe Kaeser. Eine schnelle Erholung erwartet der Manager nicht. In der Krise kann Siemens jedoch auf einen robusten Auftragsbestand und ein gutes Finanzpolster bauen und treibt seinen Umbau voran. Investoren bewerten dies am Freitag positiv, die Aktie gewinnt am Vormittag mehr als 5 Prozent. Die Krise bringe gewaltige Herausforderungen mit sich, sagte Kaeser am Freitag in einer Telefonkonferenz zu den Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal. Dies gelte für die Absatzseite aber auch für die Finanzierbarkeit von Großprojekten. Zudem stünden die Lieferketten unter Druck. Die "volle Wirkung des weltweiten Shutdown" erwartet Kaeser jedoch erst für das dritte Geschäftsquartal (Ende Juni). "Wir werden eine deutliche Eintrübung sehen, insbesondere bei den kurzzyklischen Geschäften." Dies betrifft vor allem das Geschäft mit der Digitalisierung. So geht Finanzvorstand Ralf Thomas von einem zweistelligen Volumenrückgang bei der Sparte aus. Eine zügige Erholung erwartet Siemens indes nicht. "Wir gehen davon aus, dass wir eine längere Bodenbildung sehen", sagte Kaeser. Dabei kann Siemens jedoch auf eine robuste Auftragslage blicken. Insgesamt kommt der Konzern auf einen Auftragsbestand ohne die vor der Abspaltung stehende Tochter Siemens Energy von 69 Milliarden Euro, wie der stellvertretende Konzernchef und designierte Kaeser-Nachfolger Roland Busch erläuterte. Im zweiten Geschäftsquartal sank der Auftragseingang um 8 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Das lag vor allem an geringeren Großaufträgen für die Zugsparte. Der Umsatz lag stabil bei 14,2 Milliarden Euro. Ergebnisseitig bekam Siemens die Pandemie stärker zu spüren. So sank das bereinigte operative Ergebnis der Industriegeschäfte (Ebita) um 18 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Kosten für den Personalabbau. Deutlich schwächere Geschäfte verzeichnete Siemens dabei in den Geschäftsfeldern Digitalisierung und Smarte Infrastruktur. Hier will Siemens nun noch stärker an der Kostenschraube drehen. Bis 2021 sollen jetzt 475 Millionen Euro eingespart werden, 165 Millionen mehr als geplant. Als Stabilisator wirkte die Medizintechniktochter Siemens Healthineers. In den Zahlen nicht mehr enthalten ist Siemens Energy. Die Tochter wird als nicht fortgeführtes Geschäft klassifiziert. Die Ausgliederung belastete das Konzernergebnis. Nach Steuern brach der Gewinn von Siemens um 64 Prozent auf 697 Millionen Euro ein. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr kann Siemens nicht mehr halten. So erwartet das Unternehmen nun anstelle eines moderaten vergleichbaren Umsatzanstiegs einen entsprechenden Rückgang um bis zu fünf Prozent. Die Ergebnisprognose zog Siemens ganz zurück. Dennoch zeigte sich der Konzern zuversichtlich, gestärkt aus der Krise gehen zu können. Dabei sieht Busch zwei Trends für die Post-Corona-Zeit. So erwartet der Manager, dass die Digitalisierung Geschäfte noch stärker durchdringen und ein Wettbewerbsvorteil sein wird. Zudem werde es "zu einer mitunter tiefgreifenden Neujustierung der Fertigungs- und der Lieferketten kommen", schätzt er. Es habe sich gezeigt, wie anfällig diese seien. "Ich bin überzeugt, dass künftig auch wieder in Hochlohnländern wettbewerbsfähig produziert werden kann, und zwar durch mehr Automatisierung und IoT-Technologien, also durch die Verknüpfung der realen und der digitalen Welt." Für Siemens böten sich hier langfristig "große Chancen". Seine Neuausrichtung hin zum Kerngeschäft Digitalisierung treibt Siemens daher weiter voran. So hält der Konzern am Zeitplan für die Abspaltung und die Börsennotierung seines Energiegeschäfts fest. Seit 1. April fungiert Siemens Energy als eigenständige Einheit. In dem Geschäft ist neben der Sparte Gas and Power auch die Beteiligung am Windanlagenbauer Siemens Gamesa enthalten. Im September soll die Börsennotierung erfolgen. Die Aktionäre sollen in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli darüber abstimmen. Dazu schmiedet Siemens weitere Abspaltungspläne. So soll die Antriebstochter Flender ausgegliedert und an der Börse notiert werden. Die Produkte des Unternehmens werden in Windkraftanlagen sowie zahlreichen anderen Industriebereichen eingesetzt. Dabei will Siemens den Bereich Wind Energy Generation in Flender integrieren. Beide Unternehmen werden derzeit als sogenannte "Portfolio Companies" geführt. Das neue Unternehmen kommt auf einen Pro-forma-Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen auf der Hauptversammlung im Februar 2021 darüber entscheiden. Weiter offen bleibt die strategische Überprüfung der Zugsparte. Hier nimmt sich Siemens mehr Zeit als geplant und will zum vierten Geschäftsquartal Ergebnisse vorstellen. Dabei sieht sich der Konzern, der das Zuggeschäft als "integralen Bestandteil" sieht, nicht unter Zeitdruck./nas/men/stk