Turbo Open End | Long | Siemens Healthineers | 30,4813

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  • WKN: MF8WLE
  • ISIN: DE000MF8WLE4
  • Turbo Open End

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19.11.2019 10:18:49

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Basiswert

43,44 EUR

-0,23 % 19.11.2019 10:44:13

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Siemens Healthineers hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 30,1579 EUR
  • 30,1579 EUR
  • 29,6455 EUR
  • 29,6455 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Siemens übertrifft Erwartungen - Ausblick verhalten
(Aussagen aus der Bilanzpressekonferenz, Analysten, Aktienkurs) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Siemens hat im vierten Quartal einen starken Schlussspurt hingelegt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nahmen dank guter Geschäfte mit der Digitalisierung sowie der Medizintechniktochter Healthineers deutlich zu, Siemens erreichte so seine Jahresziele. Für das neue Geschäftsjahr blieb das Management um Konzernchef Joe Kaeser wegen der Konjunkturflaute vorsichtig. Insgesamt geht der Konzern von einem moderaten Wachstum bei Umsatz und Gewinn aus. Priorität hat 2020 die Ausgliederung und Börsennotierung des Energiegeschäfts. Der Aktie verhalfen die Nachrichten zu einem Schub. Am Donnerstagmittag sprang die Aktie um mehr als 5 Prozent nach oben. Das Quartal sei sehr stark ausgefallen, schrieb RBC-Analyst Wasi Rizvi in einer ersten Einschätzung. Besonders in der Digitalisierungssparte seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden. Der Ausblick liege am oberen Ende der Konsensschätzungen. Siemens habe ein ausgezeichnetes Quartal hinter sich, kommentierte auch Andreas Willi von JPMorgan. Die Ziele für das neue Geschäftsjahr seien für das Kerngeschäft zudem besser als erwartet. Siemens sei "sehr gut" für die Zukunft aufgestellt, sagte Kaeser auf der Bilanzpressekonferenz in München. Das Umfeld dürfte jedoch schwierig bleiben. Siemens erwartet daher im Anfang Oktober begonnenen Geschäftsjahr 2019/20 weiteren Druck auf die kurzzyklischen Geschäfte, insbesondere in der Automobil- und Maschinenbaubranche. So geht der Konzern von moderat sinkenden Märkten in Bereichen wie Software oder Automatisierung aus. Der Druck dürfte dabei vor allem in der ersten Geschäftsjahreshälfte anhalten, erklärte Finanzvorstand Ralf Thomas. Für seine Digitalisierungssparte, die zusammen mit Healthineers den größten Ergebnisbeitrag zum Konzern leistet, erwartet der Konzern daher keine großen Sprünge. Im neuen Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende September) geht Siemens in dem Segment von stagnierenden bis sinkenden Margen sowie einem unveränderten Umsatz aus. Auch für das Zuggeschäft erwartet der Konzern im schlechtesten Fall sinkende Renditen. Beim Geschäft für smarte Infrastruktur sieht Siemens dagegen eine leichte Besserung. Die vor der Ausgliederung stehende Energiesparte dürfte weiterhin vergleichsweise schwache Margen erwirtschaften. Margenziele für den Konzern nannte Siemens nicht. Das Unternehmen soll auf vergleichbarer Basis moderat wachsen, was ein Plus von 3 bis 5 Prozent impliziert. Das Ergebnis je Aktie soll 6,30 Euro bis 7,00 Euro betragen, nach 6,41 Euro im Vorjahr. In der Mitte der Spanne würde das ein Gewinnwachstum von 4 Prozent bedeuten. Erträge aus der Ausgliederung des Energiegeschäfts dürften sich mit Belastungen aus diesem Prozess sowie Restrukturierungskosten in etwa die Waage halten. Die Investitionen sollen weiter zulegen. "Wir können - vor allem relativ gesehen - auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und sind sehr gut für die Zukunft aufgestellt", erklärte Kaeser. Das Strategiekonzept beginne zu greifen. Im Mittelpunkt stehe dabei der geplante Börsengang des Energiegeschäfts. "Dieser hat hohe Priorität." Siemens will die Sparte Gas and Power, die unter anderem das Kraftwerksgeschäft enthält, ausgliedern und im kommenden Jahr im September unter dem Namen Siemens Energy an die Börse bringen. Dabei will Siemens die Mehrheit an dem neuen Unternehmen abgeben, aber Ankeraktionär bleiben. In die neue Gesellschaft soll dann auch der Anteil von 59 Prozent an dem Windanlagenbauer Siemens Gamesa eingebracht werden. Der designierte Energy-Chef Michael Sen macht dabei eine "Aufbruchstimmung" aus und erhofft sich unter anderem "mehr Flexibilität in Strategieentscheidungen". Das Marktumfeld ist dabei schwierig, der Preisdruck hoch, auch in der Windkraft. Sen bekannte sich dabei zu der Beteiligung an Gamesa. "Wir sehen einen darwinistischen Verdrängungswettbewerb im Windenergiegeschäft", sagte er. Siemens Gamesa, die am Dienstag schwache Zahlen vorgelegt hatte, bewähre sich dabei im harten Markt besser als andere und sei ein wichtiges strategisches Element für das Energiegeschäft. Siemens komme bei der Transformation gut voran, sagte Kaeser. "Danach wird die Marke Siemens nicht mehr ein Konglomerat traditioneller Prägung sein, sondern aus drei auf ihre Branchen fokussierte Unternehmen bestehen." Das Kerngeschäft von Siemens wird dabei künftig aus dem Digitalisierungsgeschäft, der smarten Infrastruktur sowie dem Zuggeschäft bestehen, flankiert von Healthineers und Energy. Das Zuggeschäft soll dabei zunächst weiter im Konzern verbleiben. Derzeit gäbe es keinen Grund, über einen Börsengang der Sparte zu spekulieren, erklärte Kaeser. Siemens hatte die Sparte eigentlich mit dem französischen Konkurrenten Alstom fusionieren wollen, scheiterte aber an der europäischen Wettbewerbsbehörde. Fragen zu seiner Zukunft blockte Kaeser ab. Der Vertrag des 1957 geborenen Niederbayern läuft Anfang 2021 aus, der Siemens-Aufsichtsrat hatte Technik-Vorstand Roland Busch zum 1. Oktober zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt und damit quasi zum Kronprinz gemacht. Über die Nachfolge und deren Zeitpunkt soll im Sommer 2020 entschieden werden. Das hatte zu Spekulationen geführt, Kaeser könne womöglich früher gehen. Aber auch das Gegenteil könnte theoretisch der Fall sein - dass der Manager womöglich doch noch einmal verlängert, um die Früchte seines Strategieprogramms zu ernten. Kaeser sprach lediglich von einer "konventionellen, klaren Nachfolgeregelung". Der ersten "seit 15 Jahren". Weiter wollte sich Kaeser nicht äußern, außer: "ich werde garantiert nicht um fünf Jahre verlängern". Für das vergangene Geschäftsjahr konnte Kaeser "Wort halten", das Unternehmen erfüllte seine Ziele. Netto sank der Gewinn zwar von 5,8 Milliarden auf 5,2 Milliarden Euro, allerdings hatte Siemens im vergangenen Jahr von Sondererträgen, etwa aus dem Verkauf seiner restlichen Osram-Anteile, profitiert. Die Aktionäre sollen eine um 10 Cent höhere Dividende von 3,90 Euro je Aktie erhalten. Siemens legte dabei einen starken Schlussspurt hin. Umsatz und Gewinn legten im vierten Geschäftsquartal deutlich zu. Zum Ergebniswachstum trugen alle Bereiche mit Ausnahme des Windanlagenbauers Siemens Gamesa bei. Stark zeigte sich das Softwaregeschäft. Netto sprang der Gewinn konzernweit im Zeitraum Juli bis September von 559 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro. Hier profitierte Siemens auch von einer deutlich niedrigeren Steuerquote. Zudem hatten hohe Restrukturierungskosten für das Kraftwerksgeschäft im vergangenen Jahr belastet./nas/stk/fba
07.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Siemens hat mitten im Umbruch Gegenwind
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Mitten im größten Umbruch der letzten Jahre legt Siemens am Donnerstag seine Jahreszahlen vor. In zwölf Monaten wird der Münchner Konzern anders aussehen. Geht alles nach Plan, ist bis dahin das Energiegeschäft als Siemens Energy an die Börse gebracht. Und auch über die Nachfolge und den Zeitplan für den Abschied des prominenten Konzernchefs Joe Kaeser soll dann entschieden sein. Der Umbruch passiert in schwierigen Zeiten. Im dritten Geschäftsquartal von April bis Juni hatte das Unternehmen die negative Konjunkturentwicklung bereits deutlich zu spüren bekommen. "Die kommenden drei, vier Quartale erwarten wir eine anhaltende zyklische Abschwächung in der Autoindustrie und im Maschinenbau", hatte Finanzchef Ralf Thomas damals gesagt. Das betrifft vor allem die sonst erfolgsverwöhnte Sparte Digital Industries, in der diese beiden Branchen für gut ein Drittel der Umsätze verantwortlich sind. Und gerade die Sparte Digital Industries soll im neuen, schlankeren Siemens die zentrale Rolle spielen, denn hier sind die höchsten Margen zu holen. Wie gut sie Konjunkturschwankungen verkraften kann, wird mit über die Zukunft des Konzerns entscheiden. Einige Gesellschaften, an denen Siemens mehrheitlich beteiligt ist, haben bereits Zahlen vorgelegt. Das Windenergie-Joint-Venture Siemens Gamesa, an dem der Konzern die Mehrheit hält, litt im vergangenen Quartal unter sinkender Profitabilität. Schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Mehr Freude dürfte Kaeser an der börsennotierten Gesellschaft Siemens Healthineers haben, an der der Konzern die Mehrheit hält. Deren am Montag vorgelegte Zahlen wiesen deutliche Steigerungen bei Gewinn und Umsatz aus. Für den Mutterkonzern erwarteten Analysten zuletzt ein verbessertes viertes Quartal. Für das ist derzeit Kaeser verantwortlich - sein Vertrag läuft bis Anfang 2021. Doch sein Kronprinz steht mit Roland Busch bereits in den Startlöchern. Seit Oktober ist er Vizechef des Konzerns. Dieser neu geschaffene Posten gilt auch als eine Art Probezeit für den Manager. Bei der Vorlage der Jahreszahlen dürften daher besonders viele Augen auf ihn gerichtet sein./ruc/DP/zb