Turbo Open End | Long | Boeing | 285,6776

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  • WKN: MF8W9Q
  • ISIN: DE000MF8W9Q1
  • Turbo Open End
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13.12.2019 21:59:51

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Basiswert

341,59 USD

-1,58 % 13.12.2019 22:26:08

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 285,5862 USD
  • 285,5862 USD
  • 284,1894 USD
  • 284,1894 USD
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 283,0787 USD
  • 283,0787 USD
  • 281,6851 USD
  • 281,6851 USD
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 280,3501 USD
  • 280,3501 USD
  • 278,9579 USD
  • 278,9579 USD

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Gebäckhersteller kämpfen mit US-Zöllen - stabiles Weihnachtsgeschäft
HANNOVER/AACHEN (dpa-AFX) - Die US-Strafzölle auf Lebensmittel aus Europa treffen die deutschen Gebäck- und Süßwarenhersteller hart. Ob Verbraucher am Ende mehr bezahlen müssen, ist aber noch unklar. Das wichtige Weihnachtsgeschäft sei nach der Einführung der Abgaben Ende Oktober insgesamt noch relativ gut gelaufen, heißt es aus der Branche. Anbieter wie Bahlsen oder Lambertz rechnen jedoch mit erheblichen Auswirkungen im neuen Jahr - auch wenn sie die Folgen höherer Importpreise in den USA bisher nicht genau beziffern können. "Die Zölle sind eine große Bürde für unser Exportgeschäft", sagte ein Bahlsen-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Für den Keks- und Backwarenhersteller seien die Vereinigten Staaten "ein vielversprechender Markt, in dem wir kontinuierlich gewachsen sind". Die Konsequenzen der erhöhten Einfuhrabgaben seien noch nicht präzise abschätzbar, da die Lieferverträge langfristig angelegt seien. Schon jetzt sei allerdings klar: "Das trifft uns durchaus." Eigene Werke, um auf eine Produktion in den USA auszuweichen, hat Bahlsen nicht. Der Branchenverband BDSI hatte bereits nach der Verhängung der Zölle von 25 Prozent auf gesüßte Kekse und Waffelprodukte vor knapp zwei Monaten gewarnt: "Diese Strafzölle gefährden im höchsten Maße das jahrelange Engagement der deutschen Hersteller von feinen Backwaren in den USA." Man rechne mit "katastrophalen Auswirkungen". Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU hatte Washington nach Industrieprodukten wie Stahl und Aluminium zuletzt auch europäische Lebensmittel wie Wein, Käse, Butter oder Olivenöl mit Strafabgaben belegt. Auch bestimmte Backwaren sind betroffen. Amerika sieht den Schritt als Vergeltung für rechtswidrige EU-Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus, den Hauptrivalen des US-Herstellers Boeing. Der Lebkuchen- und Printenhersteller Lambertz sorgt sich ebenfalls um seine US-Exporte. "Davon ist unsere Branche sehr negativ betroffen", sagte Firmenchef Hermann Bühlbecker der dpa. Genaue Schadensprognosen seien auch hier noch nicht möglich - aber es gebe "enorme Risiken": "Im letzten Geschäftsjahr haben wir in den USA 28 Millionen Euro umgesetzt. Wenn da nun Zusatzkosten durch einen 25-prozentigen Strafzoll hinzukommen, ersetzt uns diese zunächst niemand." Mit dem Weihnachtsgeschäft 2019 ist Bühlbecker bisher zufrieden. Seit dem Start im September sei "die Ware im Handel sehr gut abgeflossen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten wir typisches Herbstwetter. Und wir können davon ausgehen, dass auch der Dezember gut läuft." Wenn es kühler sei, hätten die Kunden mehr Appetit auf Schokolade. Bahlsen erklärte, die Überarbeitung seines Weihnachtsangebots zeige Wirkung. Der Umsatz liege bei den Hannoveranern derzeit auf Vorjahresniveau. Für Lambertz sind die USA nach Polen, wo die Gruppe aus Aachen zwei eigene Fabriken hat, das zweitwichtigste Exportland. "Wir sind dort schrittweise gewachsen, bei Walmart und anderen Ketten gut vertreten. Nun werden einfach Branchen und Länder herausgepickt, aus denen große Mengen an Produkten in die USA laufen", kritisierte Bühlbecker die Vergeltung für die Airbus-Subventionen. Auf der Süßwarenmesse Anfang Februar in Köln will er Gespräche mit dem Handel führen, inwieweit Preisaufschläge möglich sind. Der Lambertz-Chef vermutet: "So einfach wird der amerikanische Verbraucher das vermutlich nicht schlucken."/jap/DP/zb
12.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: FAA weist Boeing zurecht - American Airlines streicht 737-Max-Flüge
WASHINGTON/FORT WORTH (dpa-AFX) - Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat Boeing mit deutlichen Worten zu verstehen gegeben, dass der Konzern nicht auf eine rasche Wiederzulassung des Unglücksfliegers 737 Max setzen kann. In einer am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten E-Mail mahnte die Behörde den Flugzeugbauer zudem, sich mit öffentlichen Äußerungen zum Zertifizierungsprozess zurückzuhalten. Die große US-Fluggesellschaft American Airlines strich angesichts der großen Ungewissheit um den Problem-Jet zahlreiche weitere 737-Max-Flüge. An der Börse gerieten Boeings Aktien spürbar unter Druck. FAA-Chef Steve Dickson habe Bedenken, dass der Flugzeugbauer einen "unrealistischen" Zeitplan verfolge, warnte die Behörde Boeing in der E-Mail. Dickson und Boeing-Chef Dennis Muilenburg seien im Laufe des Tages noch zu Gesprächen verabredet, teilte die Aufsicht mit. Bei dem Treffen gehe es darum, sicherzustellen, dass Boeing sich über die Vorstellungen der FAA beim weiteren Wiederzulassungsverfahrens im Klaren sei. Dickson wolle auch ansprechen, dass einige öffentliche Statements von Boeing offenbar dazu dienen sollten, den Druck auf die FAA zu erhöhen, sich bei der Zertifizierung zu beeilen. Boeing hatte im November Zuversicht verbreitet, dass die FAA die Verbesserungen an der 737 Max noch vor dem Jahreswechsel abnickt. Dem hatte Dickson bereits am Mittwoch eine Absage erteilt. An der Börse nehmen nun die Sorgen zu, dass der Airbus-Rivale seine 737-Produktion weiter drosseln oder gar aussetzen muss. Davor hatte Muilenburg bereits gewarnt für den Fall, dass sich die Wiederzulassung des Krisenjets weiter verzögert. Boeings Aktien gerieten am Donnerstag zeitweise deutlich ins Minus. Die 737 Max - Boeings bestverkauftes Flugzeug - darf wegen zwei Abstürzen binnen fünf Monaten seit März nicht mehr abheben. Insgesamt starben 346 Menschen bei den Unglücken. American Airlines teilte am Donnerstag mit, die 737 Max voraussichtlich bis zum 7. April nicht mehr einzusetzen. Damit würde die Zwangspause des Unglücksfliegers über ein Jahr andauern. Betroffene Airlines mussten wegen des Ausfalls bereits zahlreiche Flüge streichen. In den USA haben neben American die großen heimischen Fluggesellschaften Southwest und United Airlines den Krisenflieger in ihren Flotten. In Europa zählen unter anderem der Billigflieger Ryanair und der Reisekonzern Tui sowie der Lufthansa-Ableger Sunexpress zu Boeings 737-Max-Kunden./hbr/DP/zb
12.12.2019 Quelle: dpa
737-Max-Abstürze: Whistleblower erhebt schwere Vorwürfe gegen Boeing
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Luftfahrtriese Boeing gerät in der Krise um seinen nach zwei verheerenden Abstürzen weltweit mit Startverboten belegten Unglücksjet 737 Max immer weiter unter Druck. Ein Whistleblower erhob bei einer Kongressanhörung in Washington am Mittwoch (Ortszeit) schwere Anschuldigungen gegen den Flugzeugbauer. "Ich habe eine Fabrik im Chaos erlebt und Monate vor dem ersten Absturz schwerwiegende Bedenken über die Fertigungsqualität an ranghohe Boeing-Führungskräfte durchgegeben", erklärte der frühere Boeing-Manager Ed Pierson. Vor dem zweiten Unglück habe er erneut Probleme gemeldet, doch keiner seiner Hinweise habe etwas bewirkt. Boeing steht im Verdacht, die Unglücksflieger überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Konzern streitet dies ab, hat aber Fehler bei der 737 Max zugegeben. Als eine wesentliche Absturzursache gelten Software-Fehler bei einer Steuerungsautomatik, die Boeing per Update beheben will. Bei der Anhörung vor einem Kongressausschuss ging es auch um die Rolle der US-Luftfahrtaufsicht FAA. Sie steht wegen der Zulassung der 737 Max ebenfalls stark in der Kritik. FAA-Chef Steve Dickson verteidigte die Behörde, räumte aber ein, dass das sehr zögerlich verhängte Flugverbot für die 737 Max aus heutiger Sicht zu spät kam. Am Morgen hatte Dickson Boeings Hoffnungen auf eine rasche Wiederzulassung des Unglücksfliegers gedämpft. "Wir werden bei dem Prozess alle nötigen Schritte befolgen, wie lange auch immer es dauern wird", sagte der FAA-Chef im Sender CNBC. In diesem Jahr werde es sicherlich keine Betriebserlaubnis für die 737 Max mehr geben. Bei der Anhörung im Kongress drohte der Behördenleiter Boeing zudem mit Konsequenzen. "Ich behalte mir das Recht vor, weitere Maßnahmen zu ergreifen", sagte Dickson. Die FAA kündigte zudem an, dass sie wegen möglicher Produktionsmängel gegen Boeing Ermittlungen betreibe. Bei den beiden Abstürzen waren insgesamt 346 Menschen gestorben./hbr/DP/zb