Faktor-Zertifikat | 10,00 | Long | EURO STOXX 50 ®

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  • WKN: MF8VMX
  • ISIN: DE000MF8VMX4
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

2.708,45 Pkt.

-5,27 % 28.03.2020 07:15:31

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
12.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.619,09 Pkt
  • 2.651,83 Pkt
  • 0,0022
  • 2.614,61 Pkt
  • 2.647,30 Pkt
  • 0,0022
05.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.034,86 Pkt
  • 3.072,80 Pkt
  • 0,0257
  • 3.078,14 Pkt
  • 3.116,62 Pkt
  • 0,029
20.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.452,98 Pkt
  • 3.496,15 Pkt
  • 0,11
  • 3.478,01 Pkt
  • 3.521,49 Pkt
  • 0,12

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa Schluss: Kräftige Verluste - Anleger wieder vorsichtig
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Nach drei Handelstagen mit kräftigen Erholungsgewinnen sind die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten am Freitag wieder vorsichtig geworden. Die weiter hohe Unsicherheit angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und der aktuell noch kaum absehbaren wirtschaftlichen Folgen bereitet nach wie vor Sorgen. Vor allem die Zahlen aus Italien, Spanien und den USA beunruhigen. In Großbritannien hat sich nun auch Premierminister Boris Johnson mit dem Virus angesteckt. Eigenen Angaben zufolge hat er aber nur milde Symptome. Der EuroStoxx 50 büßte 4,18 Prozent auf 2728,65 Punkte ein. Auf Wochensicht konnte er dennoch einen Erholungsgewinn von 10,3 Prozent einstreichen. Das ist zwar sein größter Wochengewinn seit Dezember 2011, allerdings relativiert sich dies angesichts seiner jüngst rasanten Talfahrt. Diese hatte den Leitindex der Eurozone erst Mitte März auf ein Achtjahrestief geschickt. Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets sprach angesichts der Erholungsgewinne in dieser Woche von einer "wenngleich auch beeindruckenden Bärenmarktrally". Doch erst wenn der Höhepunkt der Virusinfektionen erreicht sei, könnten die Anleger als überzeugte Käufer in die Aktienmärkte zurückkehren. Der französische Cac 40 verlor am Freitag 4,23 Prozent auf 4351,49 Zähler, womit er einen Wochengewinn von 7,5 Prozent verbuchte. Der Londoner FTSE 100 gab am Freitag um 5,25 Prozent auf 5510,33 Punkte nach und stieg damit im Wochenverlauf um 6,2 Prozent./ck/jha/
27.03.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Deutlich tiefer - Wochenbilanz zeigt aber Stabilisierung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Wochenende sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt nach der jüngsten Erholung vom Corona-Crash wieder vorsichtiger geworden. Vor dem Wochenende scheuten sie das Risiko. Die 10 000-Punkte-Marke, die der Dax am Vortag noch hinter sich gelassen hatte, rückte am Freitag wieder in die Ferne. Der deutsche Leitindex weitete am Nachmittag seine Verluste aus und notierte zuletzt 3,18 Prozent tiefer bei 9683,20 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 3,62 Prozent auf 20 651,19 Zähler nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 3,6 Prozent. Die Marktteilnehmer seien weiter sehr nervös, sagte Experte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. In den USA befinde sich die Coronavirus-Pandemie noch in der Beschleunigungsphase und führe zu hohen Infektionszahlen. Die schwachen Eröffnungskurse an der Wall Street spiegelten dies wider und diesem Trend könne sich auch der deutsche Finanzmarkt nicht entziehen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hatte allerdings am Vortag angesichts eines billionenschweren US-Konjunkturpakets und positiv interpretierter Aussagen der US-Währungshüter um mehr als 6 Prozent zugelegt und damit binnen drei Tagen knapp 4000 Punkte zurückerobert, womit er allein in dieser Woche schon wieder um fast 18 Prozent zugelegt hatte. Auch für den Dax sieht es auf Wochensicht noch recht gut aus; es zeichnet sich aktuell ein Zuwachs von mehr als 8 Prozent ab. Seit dem Krisentief aus der Vorwoche beläuft sich die Erholung sogar auf mehr als 17 Prozent. Die Profiteure der Virus-Krise hatten am letzten Handelstag der Woche wieder die Nase vorn. So gewannen im SDax die Anteile von Drägerwerk fast 8 Prozent. Die Lübecker stellen Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung her. Hier sieht das Unternehmen eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage. Teamviewer notierten unter den besten Werten im MDax unverändert. Vorne im Dax mit sehr geringen Abschlägen fanden sich Werte defensiver Natur wie jene des Versorgers Eon und des Dialyseanbieters FMC. Auto- und Finanzwerte waren dagegen auf der Verliererseite. Deutsche Bank und Daimler waren sehr schwach mit Abschlägen von jeweils um die 8 Prozent. Die Aktien der Norma Group hoben sich im SDax indes mit plus 11 Prozent nach einer positiven Analystenstimme positiv vom schwachen Autosektor ab. Weiter unter Druck geriet der Immobiliensektor. Experten befürchten, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. So gaben denn auch Branchenwerte wie Vonovia, Aroundtown, Instone oder Deutsche Euroshop um teils bis 9 Prozent nach. Beim Einkaufszentren-Betreiber Deutsche Euroshop setzten Einzelhändler Mietzahlungen aus. Nach einer Reihe von Jahresbilanzen in den vergangenen Tagen war am Freitag diesbezüglich kaum etwas zu erwarten. Allerdings nehmen immer mehr Konzerne ihre Ausblicke zurück und äußern sich zur Dividende. So will der Gabelstaplerhersteller Kion seinen Aktionären für 2019 so gut wie nichts ausschütten. Zusammen mit einer zurückgenommenen Unternehmensprognose und einem Produktionsstopp belastete dies die Aktien, sie verloren gut 6 Prozent. Die Anteile des Konkurrenten Jungheinrich sackten um 7 Prozent ab. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ändert Strategie und Unternehmensführung. Man werde das operative Geschäft wieder stärker auf den Unterhaltungssektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausrichten, teilte der Konzern mit. Im Zuge dessen scheidet der bisherige Vorstandschef Max Conze aus dem Unternehmen aus. Finanzvorstand Rainer Beaujean übernimmt zusätzlich das Amt des Vorstandssprechers. Darauf zogen die ProSieben-Papiere stark an, zuletzt notierten sie aber nur nich 1 Prozent fester. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Vortag auf minus 0,44 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,67 Prozent auf 145,04 Punkte. Der Bund-Future gewann 1,06 Prozent auf 172,83 Zähler. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0957 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,0981 Dollar festgesetzt./ajx/jha/ --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---
27.03.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Erholung abgebrochen - Wochenbilanz zeigt aber Stabilisierung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seiner jüngsten Erholung vom Corona-Crash hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag die 10 000-Punkte-Marke wieder aus dem Blick verloren. "Der Dax stoppt seine Zwischenerholung vorerst. Das war an dem nun erreichten Preisniveau zu erwarten", schrieb der Charttechnik-Experte Andreas Büchler von Index Radar. Gegen Mittag sank der deutsche Leitindex um 1,91 Prozent auf 9810,32 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte gab um 2,90 Prozent auf 20 805,08 Zähler nach. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor rund zweieinhalb Prozent. Analyst David Madden von CMC Markets UK verwies auf die zuletzt eher etwas mangelhafte Koordination der europäischen Staaten bei der Bekämpfung der Virus-Pandemie. Das Fehlen einer starken gemeinsamen Front belaste die Aktienmärkte, so der Experte. Bislang gehen etwa jede zweite bestätigte Infektion sowie zwei Drittel aller damit verbundenen Todesfälle auf Europa zurück. Der Dax steuert derweil auf ein Wochenplus von fast 10 Prozent zu. Seit dem Krisentief aus der Vorwoche beläuft sich die Erholung sogar auf annähernd 19 Prozent. Wegen der ungebrochenen Infektionswelle, die nach China und Europa nun immer stärker auch die USA erfasst, bleibt die Unsicherheit gleichwohl hoch. Wöchentliche US-Arbeitsmarktdaten hatten am Vortag gezeigt, dass die Pandemie dort bereits mit voller Wucht auf die Wirtschaft durchschlägt. Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners merkte zudem an, dass es neue Nachrichten zu Hilfspaketen der Regierungen und Notenbanken nun erst einmal nicht geben werde und diese Gemengelage könnte dem einen oder anderen Börsianer doch aufs Gemüt schlagen. Die Profiteure der Virus-Krise hatten am letzten Handelstag der Woche wieder die Nase vorn. So gewannen im SDax die Anteile von Drägerwerk rund 8 Prozent. Die Lübecker stellen Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung her. Hier sieht das Unternehmen eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage. Teamviewer hielten sich mit plus 0,3 Prozent immerhin unter den besten Werten im MDax. Vorne im Dax fanden sich Werte defensiver Natur, wie jene des Versorgers Eon mit plus 2,3 Prozent. Auto- und Chipwerte waren dagegen auf der Verliererseite. Im Dax waren Continental mit minus 5,4 Prozent das Schlusslicht. Die Aktien der Norma Group hoben sich mit plus 9 Prozent nach einer positiven Analystenstimme positiv vom schwachen Sektorumfeld ab. Weiter unter Druck geriet der Immobiliensektor. Experten befürchten, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. So gaben denn auch Branchenwerte wie Vonovia, Aroundtown, Instone oder Deutsche Euroshop um teils mehr als 9 Prozent nach. Nach einer Reihe von Jahresbilanzen in den vergangenen Tagen war am Freitag diesbezüglich kaum etwas zu erwarten. Allerdings nehmen immer mehr Konzerne ihre Ausblicke zurück und äußern sich zur Dividende. So will der Gabelstaplerhersteller Kion seinen Aktionären für 2019 so gut wie nichts ausschütten. Zusammen mit einer zurückgenommenen Unternehmensprognose und einem Produktionsstopp belastete dies die Aktien, sie verloren gut 6 Prozent. Die Anteile des Konkurrenten Jungheinrich sackten um fast 7 Prozent ab. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ändert Strategie und Unternehmensführung. Man werde das operative Geschäft wieder stärker auf den Unterhaltungssektor in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausrichten, teilte der Konzern mit. Im Zuge dessen scheidet der bisherige Vorstandschef Max Conze aus dem Unternehmen aus. Finanzvorstand Rainer Beaujean übernimmt zusätzlich das Amt des Vorstandssprechers. Anleger reagierten erfreut; die ProSieben-Papiere zogen um fast 8 Prozent an./ajx/mis --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---