Mini-Future | Long | Credit Suisse | 7,62 | 7,1011

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  • WKN: MF8UYU
  • ISIN: DE000MF8UYU7
  • Mini-Future

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6,05 EUR

17.02.2020 09:56:50

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6,06 EUR

17.02.2020 09:56:50

Tägliche Änderung (Geld)

+1,34 %

0,080 EUR 17.02.2020 09:56:50

Basiswert

13,54 CHF

+0,70 % 17.02.2020 09:57:34

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Credit Suisse hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
03.05.2019 Ausschüttung
  • Basispreis
  • Barriere
  • 7,0737 CHF
  • 7,6 CHF
  • 6,9037 CHF
  • 7,43 CHF

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Credit Suisse geht optimistisch ins neue Jahr - Aktie hält sich gut
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die in den vergangenen Wochen von einem Machtkampf erschütterte Schweizer Großbank Credit Suisse blickt nach einem guten Start ins Jahr optimistisch auf 2020. "Wir haben über alle Divisionen hinweg einen sehr erfreulichen Jahresauftakt verzeichnet", teilte der Deutsche-Bank-Konkurrent am Donnerstag in Zürich mit. Die Credit Suisse schätzt die Aussichten für 2020 daher vorsichtig optimistisch ein. Daran ändere auch der Ausbruch des Coronavirus vor allem in China nichts. Der optimistische Blick in die Zukunft half ein Stück weit, die laut dem Banken-Analysten Kian Abouhossein von JPMorgan enttäuschende Entwicklung der Kosten, ausgleichen. So holte der Aktienkurs anfängliche Verluste von rund 3 Prozent weitgehend auf. Zuletzt notierten die Credit-Suisse-Papiere rund ein halbes Prozent im Minus, womit sie sich deutlich besser hielten als die großen europäischen Aktienindizes. Die bereinigte operative Kostenbasis stieg laut Unternehmensangaben 2019 um drei Prozent auf 16,9 Milliarden Franken. Unter dem Strich verdiente der Finanzkonzern mit 3,4 Milliarden Franken (3,19 Mrd Euro) dennoch fast 70 Prozent mehr als vor einem Jahr, wobei die Bank aber unter anderem auch von einem Beteiligungsverkauf profitierte. Experten hatten mit einem Ergebnis in dieser Größenordnung gerechnet. Der Nettoertrag zog um etwas mehr als sieben Prozent auf 22,5 Milliarden Franken an. Rückenwind lieferte dabei vor allem die Vermögensverwaltung. Zudem lief es im Kapitalmarktgeschäft zum Jahresende hin besser. Den Aktionäre sollen mit einer Dividendenerhöhung um fast 6 Prozent auf 0,2776 Franken je Anteilsscheine am Geschäftserfolg beteiligt werden. Das steht im Einklang mit dem Unternehmensziel, die Ausschüttung jährlich um mindestens fünf Prozent zu erhöhen. Beim Ziel einer Rendite auf das materielle Eigenkapital von rund zehn Prozent im Jahr 2020 sieht sich das Unternehmen nun auf Kurs. Die Bank hatte das Ziel erst im Dezember angesichts des anhaltend schwierigen Umfelds mit dem Dauer-Zinstief und strengeren Auflagen gesenkt. Im abgelaufenen Jahr 2019 erreichte das Geldhaus einen Wert von neun Prozent nach nur fünf Prozent im Jahr davor. Und auch bei der harten Kernkapitalquote (CET1) gab es Fortschritte: Sie stieg leicht auf 12,7 Prozent. Nachdem der Jahresstart 2019 von einem schwierigen Marktumfeld und Zurückhaltung der Kunden geprägt gewesen sei, habe die Ertragsdynamik dank günstigere Marktbedingungen im zweiten und dritten Quartal Fahrt aufgenommen, sagte Konzernchef Tidjane Thiam laut Mitteilung. Der seit Mitte 2015 amtierende und wegen einer Beschattungsaffäre unter Druck stehende Manager wird wie bereits bekannt an diesem Freitag zurücktreten und das Ruder an Thomas Gottstein übergeben. Der ebenfalls in der Kritik stehende Verwaltungsratschef Urs Rohner darf dagegen bleiben. Vorausgegangen war ein über Monate tobender Machtkampf an der Unternehmensspitze im Zuge eines Skandals um die Überwachung von Spitzenbankern. Thiam betonte bei der Ankündigung seines Rückzuges, dass er keinerlei Kenntnis von der Beschattung zweier ehemaliger Kollegen hatte. Thiams Nachfolger Gottstein ist seit mehr als 20 Jahren bei der Credit Suisse und seit 30 Jahren in der Branche. Er hatte leitende Funktionen im Investmentbanking als auch im Private Banking inne. Zuletzt war er für das Geschäft in der Schweiz verantwortlich. Anleger hatten die Credit-Suisse-Aktie in der vergangenen Woche nach der Rücktrittsankündigung von Thiam zunächst auf Talfahrt geschickt. Der Kurs hatte sich aber schnell berappelt. Im Vergleich zum Tief nach Thiams Entscheidung summiert sich das Plus mittlerweile auf fast 10 Prozent./mis/zb/nas/jha/
07.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Machtkampf bei Credit Suisse entschieden: Thiam geht - Rohner bleibt
(Neu: Reaktionen, Interview-Aussagen Rohner, Aktienkurs) ZÜRICH (dpa-AFX) - Entscheidung im Machtkampf bei der Schweizer Großbank Credit Suisse: Der seit Mitte 2015 amtierende Konzernchef und wegen einer Beschattungsaffäre unter Druck stehende Tidjane Thiam tritt zum 14. Februar zurück, wie die Credit Suisse am Freitag in Zürich mitteilte. Er werde die Bank nach der Präsentation der Ergebnisse für 2019 verlassen. Thiams Nachfolger werde Thomas Gottstein. Unterstützung bekam der ebenfalls umstrittene Chef des Verwaltungsrats, Urs Rohner. Er habe den Verwaltungsrat während der turbulenten Zeit in anerkennenswerter Weise geführt. Das Aufsichtsgremium spricht seinem Präsidenten zudem sein volles Vertrauen aus und erwartet, dass dieser sein Amt bis April 2021 ausübt. Mitte der Woche hatten sich noch zwei Großaktionäre für Thiam starkgemacht. Sie hatten Rohner aufgefordert, Thiam in dem seit Monaten grassierenden Skandal um die Überwachung von Spitzenbankern öffentlich zu unterstützen - oder sein Amt niederzulegen. David Herro von Harris Associates, einem der größten Anteilseigner der Bank, bekräftigte diese Forderung am Freitag nach Bekanntwerden von Thiams Abtritt. Herro hatte dem Verwaltungsratschef zuvor in einem Interview mit der Nachrichten-Website "The Market" vorgeworfen, er wolle Thiam vom Posten des Bankchefs entfernen. Unterstützung bekam Herro vom Großaktionär Silchester International Investors, der nach eigenen Angaben etwas mehr als drei Prozent der Credit-Suisse-Anteile hält. Rohner solle seinen Posten vor Vertragsende verlassen, wenn er Thiam nicht unterstütze. Herro hatte in einem Interview mit "Bloomberg TV" gesagt, es sehe nach einem abgestimmten Versuch aus, Thiam etwas anzuhängen. Beweggründe vermutete er im Neid möglicher Rivalen oder der Tatsache, dass Thiam der erste Schwarze an der Spitze der Schweizer Bank ist. Kritik gab es auch von anderer Seite. Auch der Stimmrechtsberater Ethos forderte am Freitag, Rohner solle vorzeitig abtreten. "Der Verwaltungsrat hat auch eine Verantwortung", sagte Ethos-Chef Vincent Kaufmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Auch die Finanzaufsicht Finma führt die Untersuchung gegen die Großbank weiter. Die Beschattungsaffäre schwelt damit weiter. Rohner betonte hingegen in einem Interview, dass er viel Unterstützung von den Investoren habe. An der Börse sorgten die Turbulenzen an der Bankspitze für deutliche Abschläge. Der Kurs sackte zeitweise um bis zu fünf Prozent ab, erholte sich aber zuletzt wieder etwas. Seit dem Bekanntwerden der Spitzelaffäre im Herbst 2019 hat die Credit-Suisse-Aktie rund vier Prozent verloren, während der Sektor um rund acht Prozent zulegte. Überhaupt war die Zeit Thiams bei der Credit Suisse am Kapitalmarkt keine Erfolgsbilanz. Seit seinem Amtsantritt Mitte 2015 sackte der Kurs um fast die Hälfte ab und damit deutlich stärker als der Branchenindex Stoxx 600 Banks. Die Credit Suisse hatte im Dezember einen weiteren Fall der Beschattung führender Mitarbeiter eingeräumt. So sei Anfang 2019 der damalige Personalchef im Auftrag der Bank von einer Drittfirma beschattet worden. Es gebe aber keine Hinweise, dass Konzernchef Thiam, andere Mitglieder der Konzernleitung oder Mitglieder des Verwaltungsrates davon gewusst hätten. Auch von der bereits früher bekannt gewordenen Bespitzelung des Vermögensverwalters Iqbal Khan habe Thiam nichts gewusst, hatte Verwaltungsratschef Rohner damals gesagt. Thiam betonte im Zuge seines Rückzugs, dass er keinerlei Kenntnis von der Beschattung zweier ehemaliger Kollegen hatte. "Zweifellos hat dies der Credit Suisse geschadet und zu Verunsicherung und Leid geführt. Ich bedauere das Vorgefallene und es hätte nie passieren dürfen", wird er in der Mitteilung zitiert. Thiams Nachfolger Gottstein ist seit mehr als 20 Jahren bei der Credit Suisse und seit 30 Jahren in der Branche. Er hatte leitende Funktionen im Investmentbanking als auch im Private Banking inne. Zuletzt war er für das Geschäft in der Schweiz verantwortlich./zb/stw/jha/
07.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Machtkampf bei Credit Suisse entschieden: Thiam geht - Rohner bleibt
ZÜRICH (dpa-AFX) - Entscheidung im Machtkampf bei der Schweizer Großbank Credit Suisse: Der seit Mitte 2015 amtierende Konzernchef und wegen einer Beschattungsaffäre unter Druck stehende Tidjane Thiam tritt zum 14. Februar zurück, wie die Credit Suisse am Freitag in Zürich mitteilte. Er werde die Bank nach der Präsentation der Ergebnisse für 2019 verlassen. Unterstützung bekam dagegen der ebenfalls umstrittene Chef des Verwaltungsrats, Urs Rohner. Er habe den Verwaltungsrat während dieser turbulenten Zeit in anerkennenswerter Weise geführt. Das Aufsichtsgremium spricht zudem seinem Präsidenten sein volles Vertrauen aus und erwartet, dass dieser sein Amt bis April 2021 ausübt. Mitte der Woche hatten sich noch zwei Großaktionäre für Thiam stark gemacht. Sie hatten Rohner aufgefordert, Thiam in dem seit Monaten grassierenden Skandal um die Überwachung von Spitzenbankern öffentlich zu unterstützen - oder sein Amt niederzulegen. David Herro von einem der größten Credit-Suisse-Anteilseigner Harris Associates warf dem Verwaltungsratschef in einem Interview mit der Nachrichten-Website "The Market" vor, er wolle Thiam vom Posten des Bankchefs entfernen. Unterstützung bekam Herro vom Großaktionär Silchester International Investors, der nach eigenen Angaben etwas mehr als drei Prozent der Credit-Suisse-Anteile hält. Rohner solle seinen Posten vor Vertragsende verlassen, wenn er Thiam nicht unterstütze. Herro hatte in einem Interview mit "Bloomberg TV" gesagt, es sehe nach einem abgestimmten Versuch aus, Thiam etwas anzuhängen. Beweggründe vermutete er im Neid möglicher Rivalen oder der Tatsache, dass Thiam der erste Schwarze an der Spitze der Schweizer Bank ist. Die Credit Suisse hatte im Dezember einen weiteren Fall der Beschattung führender Mitarbeiter eingeräumt. So sei Anfang 2019 der damalige Personalchef im Auftrag der Bank von einer Drittfirma beschattet worden. Es gebe aber keine Hinweise, dass der Konzernchef Thiam, andere Mitglieder der Konzernleitung oder Mitglieder des Verwaltungsrates davon gewusst hätten. Auch von der bereits früher bekanntgewordenen Bespitzelung des Vermögensverwalters Iqbal Khan habe Thiam nichts gewusst, hatte Verwaltungsratschef Rohner damals gesagt. Thiam betonte im Zuge seines Rückzugs, dass er keinerlei Kenntnis von der Beschattung zweier ehemaliger Kollegen hatte. "Zweifellos hat dies der Credit Suisse geschadet und zu Verunsicherung und Leid geführt. Ich bedauere das Vorgefallene und es hätte nie passieren dürfen", wird er in der Mitteilung zitiert. Thiams Nachfolger werde Thomas Gottstein. Er ist seit mehr als 20 Jahren bei der Credit Suisse und seit 30 Jahren in der Branche. Er hatte leitende Funktionen im Investmentbanking als auch im Private Banking inne. Zuletzt war er für das Geschäft in der Schweiz verantwortlich./zb/eas/mis