Faktor-Zertifikat | 12,00 | Long | DAX ®

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  • WKN: MF8U5X
  • ISIN: DE000MF8U5X7
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

13.309,93 Pkt.

+0,38 % 14.12.2019 00:10:54

Wertentwicklung

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10726,2329 Pkt
  • 10860,32 Pkt
  • 0,01
  • 10853,3552 Pkt
  • 10989,03 Pkt
  • 0,01
19.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 11078,9761 Pkt
  • 11217,47 Pkt
  • 0,01
  • 11304,4566 Pkt
  • 11445,77 Pkt
  • 0,02
31.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10851,6273 Pkt
  • 10987,28 Pkt
  • 0,01
  • 10911,258 Pkt
  • 11047,65 Pkt
  • 0,01

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne dank Handelsdeal und Tory-Wahlsieg
FRANKFURT (dpa-AFX) - Weichenstellungen in die richtige Richtung beim Zollstreit und dem Brexit haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt erfreut. Aktienanleger honorierten es am Freitag, dass sich bei beiden Themen die ersehnten Tore für einen Ausweg aus der jeweiligen Hängepartie geöffnet haben. Mit dem klaren Wahlsieg der Tories in Großbritannien und der Teil-Einigung im US-chinesischen Handelskonflikt hat sich die politische Unsicherheit Experten zufolge erst einmal verflüchtigt. Der Leitindex Dax war phasenweise über die Marke von 13 400 Punkten gestiegen, wo er ein neues Hoch seit Januar 2018 erreicht hatte. Im Verlauf ließ der Schwung aber nach, so dass am Ende ein Plus von 0,46 Prozent auf 13 282,72 Punkte zu Buche stand. Im Wochenverlauf hat das Börsenbarometer damit um 0,88 Prozent zugelegt. Die guten Nachrichten hatten auch dem MDax der mittelgroßen Werte mit 27 899 Punkten zu einer neuen historischen Bestmarke verholfen. Zum Handelsschluss verblieb noch ein Gewinn von 0,95 Prozent auf 27 772,98 Punkte. Teil der Vereinbarung im Handelskonflikt ist die Aussetzung einer neuen Runde von US-Strafzöllen auf chinesische Waren, die am Wochenende hätten in Kraft treten sollen. Die USA hätten sich auch verpflichtet, bereits verhängte Zölle teilweise zurückzunehmen, sagte Chinas Vize-Handelsminister Wang Shouwen. In Großbritannien hat Premier Boris Johnson laut dem Marktexperten Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets nun das britische Volk hinter sich, um den Austritt aus der Europäischen Union (EU) sicher vollziehen zu können. Anlagestratege Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank hingegen wähnt das Brexit-Thema eher "in kurzer Euphorie gelöst". Er schrieb, dass "nach dem Brexit vor den Nach-Brexit-Verhandlungen" sei. Denn sollte nach dem bereits mit der EU vereinbarten Brexit-Abkommen kein Anschlussabkommen zustande kommen, droht Ende 2020 wieder ein No-Deal-Szenario. Allgemein wurden hierzulande konjunkturabhängige Werte wie etwa der Autosektor von den Nachrichten angetrieben. Die Vorzugsaktien von Volkswagen nahmen mit einem Kurssprung um rund 2 Prozent die Dax-Spitze ein. Mit dem Chipsektor setzten Infineon ihre jüngste Rally um knapp 1,7 Prozent fort. Analyst Janardan Menon von Liberum Research sieht die Halbleiterbranche als starker Profiteur eines sich abzeichnenden Zolldeals. Allerdings gab es auch einen deutlichen Ausreißer mit den Henkel-Aktien, die am Dax-Ende wegen mauer Geschäftsaussichten um fast 3,7 Prozent fielen. Henkel-Chef Hans Van Bylen bereitete die Investoren auf ein weiteres schwaches Geschäftsjahr 2020 vor. Bei den Nebenwerten sorgten zwei Übernahmen für Gesprächsstoff. Beim Essenslieferdienst Delivery Hero katapultierte ein milliardenschwerer Zukauf in Südkorea die Papiere mit gut 23 Prozent ins Plus, erstmals in ihrer Geschichte wurden sie zu Kursen jenseits der 60-Euro-Marke gehandelt. Dabei begeisterte die Aktionäre die Hoffnung auf kräftiges Wachstum in Asien. Auch bei dem im Nebenwerte-Index SDax gelisteten Unternehmen Jost Werke kam eine Übernahme bei den Anlegern mit einem Kursplus von gut 8,5 Prozent sehr gut an. Der Lkw-Zulieferer will sein Geschäft in der Agrarindustrie mit dem schwedischen Landmaschinenhersteller Alö Holding ausweiten. Laut Händlern wird Jost damit weniger anfällig für Konjunkturschwankungen. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,67 Prozent auf 3731,07 Punkte aufwärts. Ähnlich hohe Gewinne verbuchte der Cac-40 in Paris, während der Londoner FTSE 100 angesichts des Tory-Wahlsiegs um mehr als 1 Prozent anzog. In den USA gab der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss minimal nach. Der Euro kostete zuletzt 1,1124 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1174 (Donnerstag: 1,1137) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8949 (0,8979) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,33 Prozent am Donnerstag auf minus 0,26 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,38 Prozent auf 143,94 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,26 Prozent auf 172,18 Punkte zu./la/fba --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
13.12.2019 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Happy End an den Börsen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Tschüss Unsicherheit, hallo Börsengewinne. Nach dem klaren Sieg für Boris Johnson bei der britischen Parlamentswahl und dem vorläufigen Burgfrieden im US-chinesischen Zollstreit ist das Wort "Jahresendrally" unter Marktkennern wieder en vogue. Auch wenn noch immer nicht alle Fragen abschließend beantwortet sind, ist ein neuer Rekord beim deutschen Leitindex Dax für manch einen nur noch eine Frage der Zeit. "Drei Mal grünes Licht für die Börse", schreibt etwa Marktanalyst Milan Cutkovic vom Devisenhändler Axitrader. Mit dem Teilabkommen im Handelsstreit habe Donald Trump den Anlegern ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereitet. Die Wahlergebnisse in Großbritannien sowie eine vorläufige Beibehaltung der ultralockeren Geldpolitik in der Eurozone hätten ebenfalls viele Fragezeichen aus dem Weg geräumt. Der britische Premierminister Boris Johnson sicherte sich bei der Parlamentswahl die absolute Mehrheit und will den Brexit damit nun bis Ende Januar vollziehen. Über das Austrittsabkommen wollte er noch vor Weihnachten abstimmen lassen. Diesem Abkommen zufolge soll das Land bis Ende 2020 in einer Übergangsphase bleiben. Bis dahin will Johnson einen Vertrag über die künftigen Beziehungen mit der Staatengemeinschaft aushandeln. Eine Verlängerungsoption hatte der Premier bereits ausgeschlossen. Zwar ist ein Austritt ohne Abkommen damit theoretisch noch möglich. Beobachter halten das nun jedoch für etwas unwahrscheinlicher. Stattdessen sei Sicherheit geschaffen worden: "Nach mehr als drei Jahren der Verzögerungen, des Aufschubs und des Gezankes, fängt der Brexit-Nebel endlich an, sich zu verziehen", schrieb CMC-Marktexperte Michael Hewson in einem Kommentar. In ihren Prognosen räumen Analysten dem Dax bis zum Jahresende durchaus noch die Kraft für einen Anstieg bis auf 13 500 Punkte ein. Das liegt nur knapp unterhalb der Anfang 2018 erreichten Rekordmarke von rund 13 597 Punkten. Charttechniker der Privatbank Donner & Reuschel sehen das kurzfristige Ziel sogar bei 13 600 Punkten. Aufs Jahr gesehen hat der Leitindex bislang gut ein Viertel dazugewonnen. Konjunkturseitig dürften in der kommenden Woche zu Beginn wieder die Einkaufsmanagerindizes für Dezember im Vordergrund stehen. Im November hatte sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone insgesamt leicht verbessert. Dabei läuft es vor allem im Dienstleistungssektor rund. In der Industrie ging es nach langer Talfahrt zuletzt ebenfalls wieder etwas bergauf. Beobachter hoffen hier auf weitere Zeichen einer Stabilisierung. Zudem steht zur Wochenmitte wieder der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland auf dem Programm. Auch hier gab es jüngst vermehrte Hinweise auf eine Stabilisierung der Wirtschaft. In den USA könnte Ende der Woche eine neue Schätzung über das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal für Bewegung sorgen. Die US-Wirtschaft präsentierte sich zuletzt robust. Von den Unternehmen will der Handelskonzern Ceconomy am Dienstag seine Jahreszahlen vorlegen. Ceconomy ist vor allem für seine Elektronikketten Media Markt und Saturn bekannt. Nachdem es in Spanien, Italien und Deutschland zuletzt operativ besser lief, deutet sich eine etwas bessere Entwicklung an als zuvor gedacht. Das Ergebnis soll ungefähr auf Vorjahreshöhe liegen. Zuvor war der Konzern, dem vor allem die harte Online-Konkurrenz zu schaffen macht, jeweils von einem leichten Rückgang ausgegangen. Analysten liegen mit ihren Schätzungen dazu etwas unterhalb der Unternehmensprognose. Vom Spezialmaschinenbauer und im Nebenwerte-Index SDax gelistete Konzern Isra Vision kommen zudem am Montag Ergebnisse für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr. Den Darmstädtern macht ebenfalls eine schwächere Nachfrage zu schaffen, Großaufträge aus Europa und Asien hatten sich zuletzt verzögert. Die Umsatzziele musste das Unternehmen zuletzt herunterschrauben. Am Donnerstag liefert noch Hornbach Zahlen aus dem dritten Geschäftsquartal. Der Baumarktkette geht es derzeit recht gut, sie zieht mehr Kunden an und spart gleichzeitig Kosten. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde somit jüngst angehoben./kro/la/fba --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---