Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Covestro

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  • WKN: MF8TMQ
  • ISIN: DE000MF8TMQ2
  • Faktor-Zertifikat

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17.02.2020 10:57:38

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Basiswert

39,46 EUR

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Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Covestro hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 42,9944 EUR
  • 44,72 EUR
  • 1,23
  • 42,8495 EUR
  • 44,57 EUR
  • 1,42

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

22.01.2020 Quelle: dpa
KORREKTUR/Schwieriges Umfeld: Covestro tritt bei Investitionen auf die Bremse
(Im 1. Absatz, 2. Satz wird der Zeitraum berichtigt: 18 rpt 18 bis 24 Monate.) LEVERKUSEN/BAYTOWN (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern Covestro legt wegen des schwierigen Marktumfeldes eine Milliardeninvestition in ein Kunststoffwerk in den USA auf Eis. Nach dem Abschluss der aktuellen Bauphase sei eine Pause von 18 bis 24 Monaten geplant, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte das Branchenportal ICIS über die Pläne berichtet. Nach anfänglichen Gewinnen fiel der Aktienkurs am Vormittag um zuletzt 0,80 Prozent. Eigentlich will sich Covestro mit dem 1,5 Milliarden Euro teuren Bau einer Großanlage zur Produktion des Schaumstoff-Vorproduktes MDI am US-Standort Baytown für das erwartete Nachfragewachstum nach Kunststoffen rüsten. Ursprünglich sollte die Anlage mit einer Kapazität von 500 000 Tonnen pro Jahr 2024 in Betrieb gehen. Allerdings leidet die Branche schon eine Weile unter hohen Kapazitäten und den Folgen des Handelsstreits zwischen den USA und China, der an der Weltwirtschaft kratzt. Insbesondere die Autoflaute macht Covestro zu schaffen. Konzernchef Markus Steilemann gab sich denn auch jüngst in einem Interview in der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf 2020 vorsichtig. "Das Umfeld wird schwieriger für uns und die gesamte Chemieindustrie." Er verwies auf Unsicherheiten wie Handelskonflikte und den Brexit. "Daher fehlt mir kurzfristig die Wachstumsfantasie für unsere Abnehmerbranchen. Langfristig sind die Trends aber in Ordnung." Einen genauen Ausblick auf 2020 sowie Details zu den neuen Investitionsplänen dürfte Steilemann bei der Vorlage der Jahreszahlen für 2019 am 19. Februar vorstellen. Größeren Einfluss auf die Investitionen im laufenden Jahr dürfte die geplante Projektpause in den USA allerdings noch nicht haben, erklärte Analyst Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan in einem Morgenkommentar. So dürften der allergrößte Teil der Ausgaben für die MDI-Anlage erst ab 2021 geplant gewesen sein. Udeshi sieht zudem Spielraum für Covestro, auch andere, kleinere Wachstumsprojekte genauer unter die Lupe zu nehmen./mis/nas/jha/
22.01.2020 Quelle: dpa
Schwieriges Marktumfeld: Covestro tritt bei Investitionen auf die Bremse
LEVERKUSEN/BAYTOWN (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern Covestro legt wegen des schwierigen Marktumfeldes eine Milliardeninvestition in ein Kunststoffwerk in den USA auf Eis. Nach dem Abschluss der aktuellen Bauphase sei eine Pause von 12 bis 24 Monaten geplant, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte das Branchenportal ICIS über die Pläne berichtet. Bei den Anlegern kam der Schritt positiv an. Der Aktienkurs stieg am Vormittag in einem festen Markt moderat. Eigentlich will sich Covestro mit dem 1,5 Milliarden Euro teuren Bau einer Großanlage zur Produktion des Schaumstoff-Vorproduktes MDI am US-Standort Baytown für das erwartete Nachfragewachstum nach Kunststoffen rüsten. Ursprünglich sollte die Anlage mit einer Kapazität von 500 000 Tonnen pro Jahr 2024 in Betrieb gehen. Allerdings leidet die Branche schon eine Weile unter hohen Kapazitäten und den Folgen des Handelsstreits zwischen den USA und China, der an der Weltwirtschaft kratzt. Insbesondere die Autoflaute macht Covestro zu schaffen. Konzernchef Markus Steilemann gab sich denn auch jüngst in einem Interview in der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf 2020 vorsichtig. "Das Umfeld wird schwieriger für uns und die gesamte Chemieindustrie." Er verwies auf Unsicherheiten wie Handelskonflikte und den Brexit. "Daher fehlt mir kurzfristig die Wachstumsfantasie für unsere Abnehmerbranchen. Langfristig sind die Trends aber in Ordnung." Einen genauen Ausblick auf 2020 sowie Details zu den neuen Investitionsplänen dürfte Steilemann bei der Vorlage der Jahreszahlen für 2019 am 19. Februar vorstellen. Größeren Einfluss auf die Investitionen im laufenden Jahr dürfte die geplante Projektpause in den USA allerdings noch nicht haben, erklärte Analyst Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan in einem Morgenkommentar. So dürften der allergrößte Teil der Ausgaben für die MDI-Anlage erst ab 2021 geplant gewesen sein. Udeshi sieht zudem Spielraum für Covestro, auch andere, kleinere Wachstumsprojekte genauer unter die Lupe zu nehmen./mis/nas/jha/