Turbo Open End | Short | thyssenkrupp | 16,1046

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  • WKN: MF8SY0
  • ISIN: DE000MF8SY01
  • Turbo Open End
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14.11.2019 21:51:08

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- 14.11.2019 22:26:04

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
04.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 16,7088 EUR
  • 16,7088 EUR
  • 16,5539 EUR
  • 16,5539 EUR

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

11.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Wasserstoff soll Stahlproduktion klimafreundlicher machen
DUISBURG (dpa-AFX) - Mit Hilfe von Wasserstoff will Thyssenkrupp die Stahlproduktion sauberer machen. Der größte deutsche Stahlhersteller hat am Montag in seinem Duisburger Werk einen Versuch gestartet, in einem Hochofen Kohlenstaub teilweise durch Wasserstoff zu ersetzen. "Wir leisten hier Pionierarbeit", sagte Thyssenkrupp-Stahlchef Premal Desai. Als erstes Unternehmen weltweit blase Thyssenkrupp Wasserstoff statt Kohle in einen laufenden Hochofen. Am Ende des Umbaus der Produktion werde "grüner Stahl stehen". Beim Einsatz von Kohle im Hochofen landet klimaschädliches Kohlendioxid in der Luft. Wird die Kohle durch Wasserstoff ersetzt, wird dagegen Wasserdampf freigesetzt. Das Verfahren steht aber erst am Anfang. Ab dem Jahr 2022 sollen nach früheren Angaben von Thyssenkrupp schrittweise alle vier Hochöfen in Duisburg auf die Zufuhr von Wasserstoff umgestellt werden. Der Stahlhersteller sieht dadurch ein theoretisches Einsparpotenzial von rund 20 Prozent des sonst anfallenden Kohlendioxids. Das Werk von Thyssenkrupp in Duisburg ist nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) die Industrieanlage mit den höchsten Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland. Nur die großen Braunkohlekraftwerke haben noch weit höhere Werte. Insgesamt entfallen auf die Eisen- und Stahlindustrie etwa 30 Prozent der Treibhausgasemissionen der deutschen Industrie. Auch bei den anderen Stahlherstellern in Deutschland laufen deshalb Projekte zum Einsatz von Wasserstoff. Wirklich umweltfreundlich ist der Einsatz von Wasserstoff aber nur, wenn er mit grünem Strom hergestellt wird. Soll die gesamte Stahlproduktion in Deutschland auf Wasserstoff umgestellt werden, entsteht nach Angaben des Branchenverbands Stahl ein zusätzlicher Strombedarf von mindestens 130 Terawattstunden im Jahr. Rund 12 000 Windräder an Land seien nötig, um so viel grünen Strom zu erzeugen. In Duisburg fördert das Land Nordrhein-Westfalen die erste Projektphase mit 1,6 Millionen Euro. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) nannte das Projekt "ein schönes Beispiel dafür, wie innovative Schlüsseltechnologien aus Nordrhein-Westfalen heraus entwickelt werden können". Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) twitterte: "Ein wichtiger Tag mit einer weltweiten Premiere: In Nordrhein-Westfalen beginnt der Einstieg in die CO2-reduzierte Stahlproduktion." Thyssenkrupp verfolgt noch einen zweiten Weg, den CO2-Ausstoß bei der Stahlproduktion zu verringern. Dazu sollen Hüttengase als Rohstoff für die chemische Industrie genutzt werden. Im vergangenen Jahr konnte erstmals Methanol und Ammoniak unter industriellen Produktionsbedingungen aus den Hüttengasen erzeugt werden. Thyssenkrupp muss wie die gesamte Branche bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Dazu sind noch weit aufwendigere Veränderungen im Produktionsprozess und der Bau ganz neuer Produktionslagen erforderlich. Dazu müssten in den nächsten drei Jahrzehnten Investitionen von rund 10 Milliarden Euro getätigt werden, heißt es in einer Darstellung von Thyssenkrupp./hff/DP/jsl
11.11.2019 Quelle: dpa
Voestalpine und Thyssenkrupp testen Stahlproduktion mit Wasserstoff
LINZ/DUISBURG (dpa-AFX) - Der österreichische Technologiekonzern Voestalpine und der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp wollen die Stahlproduktion mit Hilfe von Wasserstoff sauberer machen. Der größte deutsche Stahlhersteller hat am Montag in seinem Duisburger Werk einen Versuch gestartet, in einem Hochofen Kohlenstaub teilweise durch Wasserstoff zu ersetzen. "Wir leisten hier Pionierarbeit", sagte Thyssenkrupp-Stahlchef Premal Desai. Als erstes Unternehmen weltweit blase Thyssenkrupp Wasserstoff statt Kohle in einen laufenden Hochofen. Am Ende des Umbaus der Produktion werde "grüner Stahl stehen". Voestalpine hat am Montag eine Pilotanlage zur weniger umweltschädlichen Stahlproduktion in Betrieb genommen. Es handle sich bei dem 18-Millionen-Projekt um die weltweit größte Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage zur CO2-freien Stahlerzeugung, teilte das Unternehmen in Linz mit. Angesichts der Klimaziele prüfe der Konzern damit die Umsetzbarkeit einer Hybridtechnologie zwischen den mit Koks und Kohle befeuerten Hochöfen sowie Elektrolichtbogenöfen, die mit Strom und Wasserstoff aus erneuerbarer Energie betrieben werden sollen, hieß es. Ziel von Voestalpine sei es, die unternehmensspezifischen Kohlendioxid-Emissionen bis in etwa 15 Jahren um ein Drittel zu senken. Voraussetzung sei, dass ausreichend erneuerbare Energie zu angemessenen Preisen zur Verfügung stehe, sagte Voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner. In der Anlage, deren Herzstück von der Siemens AG kommt, wird mit Hilfe von erneuerbarer Energie Wasser in seine Grundkomponenten Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Wasserstoff soll die fossilen Energieträger langfristig verdrängen. Voestalpine ist ein wichtiger Zulieferer nicht zuletzt in der Bahn- und Flugzeugindustrie./mrd/DP/mis
07.11.2019 Quelle: dpa
IG Metall fordert Garantien für Thyssenkrupp-Aufzugssparte
ESSEN (dpa-AFX) - Im Ringen um die Zukunft der Aufzugssparte von Thyssenkrupp fordert die IG Metall verlässliche Zusagen für die Mitarbeiter. Bei den laufenden Tarifverhandlungen gebe es noch große Differenzen beim Thema Sicherung von Standorten und Beschäftigung, sagte der NRW-Bezirksleiter der Gewerkschaft, Knut Giesler, am Donnerstag. Thyssenkrupp prüft neben einem Börsengang auch Kaufangebote für den profitablen Unternehmensteil. Die Gewerkschaft will bei Betriebsversammlungen an diesem Freitag die Mitarbeiter von Thyssenkrupp Elevator in Deutschland über den Verhandlungsstand informieren. Der kriselnde Stahl- und Industriekonzern will sich zumindest von Teilen des Aufzugsgeschäfts trennen, um Geld für den Umbau des Traditionsunternehmens zu bekommen. Wöchentlich neue Meldungen über die Zukunft der Aufzugssparte verunsicherten die Beschäftigten massiv, sagte Giesler. "Es mag ja sein, dass aus unternehmerischer Sicht Gründe für jeden möglichen Deal gefunden werden", fügte er hinzu. Es gebe aber 50 000 Gründe, davon 5 000 in Deutschland, nicht zu allem Ja zu sagen. "Das sind die Beschäftigten von Thyssenkrupp Elevator." Die Tarifverhandlungen werden nach Angaben der IG Metall für die 5000 Beschäftigten an den deutschen Standorten geführt. Die Arbeitnehmervertreter dringen darauf, dass Thyssenkrupp eine Mehrheit an der Aufzugssparte behält. Auch die Chefin der Kruppstiftung, Ursula Gather, ist gegen einen Komplettverkauf. Es sei "für die Stiftung sehr sinnvoll, wenn sie an dem ertragreichsten Unternehmensteil Elevator zu einem möglichst großen Anteil beteiligt bleiben könnte", hatte Gather der "FAZ" gesagt. Die Stiftung ist der größte Aktionär von Thyssenkrupp./hff/DP/fba
07.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: ArcelorMittal übertrifft Erwartungen - Aktie legt deutlich zu
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal hat wegen des schwierigen Umfelds im dritten Quartal weniger umgesetzt und operativ verdient. Zudem standen unter dem Strich erneut rote Zahlen und die Absatzprognose wurde gekappt. Experten hatten aber mit einem noch schwächeren Ergebnis gerechnet. Aus diesem Grund zog die Aktie des Thyssenkrupp-Konkurrenten deutlich an und setzte damit ihre jüngste Erholung fort. In den drei Monaten bis Ende September fiel der Umsatz wegen einer schwachen Nachfrage und des Preisdrucks im Vergleich zum Vorjahresabschnitt um neun Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar (rund 15 Mrd Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sackte um 61 Prozent auf etwas mehr als eine Milliarde Dollar ab. Unter dem Strich standen wie schon im zweiten Quartal rote Zahlen. Trotz des Rückgangs überraschte ArcelorMittal positiv, insbesondere beim operativen Ergebnis. Keiner der von Bloomberg erfassten Experten hatte mit einem so hohen Betriebsgewinn gerechnet. Die Analysten der Citigroup verwiesen auf das besser als erwartet ausgefallene Geschäft in Europa - und von den Jefferies-Experten wurden die Kostensenkungen für das vergleichsweise gute Ergebnis verantwortlich gemacht. Neben dem operativen Gewinn lobten die Experten auch den Schuldenabbau. Die Aktie legte am Donnerstag bis zu knapp neun Prozent auf 15,78 Euro zu und kostet damit 40 Prozent mehr als noch Mitte August, als das Papier bis auf 11,20 Euro und damit den tiefsten Stand seit 2016 gefallen war. Trotz der jüngsten Erholung steht im laufenden Jahr noch ein Abschlag von knapp 15 Prozent auf dem Kurszettel. Beim Blick auf das Gesamtjahr ist ArcelorMittal etwas skeptischer geworden. Vor allem wegen des erwarteten Lagerabbaus in den USA rechnet der Konzern bei der weltweiten Stahlnachfrage in diesem Jahr nur noch mit einem Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen ein Wachstum von 0,5 bis 1,5 Prozent erwartet. Beim eigenen Absatz geht ArcelorMittal jetzt nur noch von stabilen Auslieferungen aus, statt wie bisher von einem Anstieg./zb/eas/fba