Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Aareal Bank

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  • WKN: MF8MQ5
  • ISIN: DE000MF8MQ56
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

24,70 EUR

-4,26 % 28.02.2020 22:26:07

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Aareal Bank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 23,4733 EUR
  • 24,42 EUR
  • 1,23
  • 22,0443 EUR
  • 22,93 EUR
  • 1,26

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Aareal Bank sieht 2020 wenig Lichtblicke - Zukäufe für Aareon
(neu: Entwicklung des Neugeschäfts und neue Ziele, Aussagen aus Pressekonferenz zu Coronavirus und Übernahmen für Aareon, Aktienkurs) WIESBADEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank rechnet nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr auch 2020 nicht mit einer Erholung. Die Niedrigzinsen drücken noch stärker auf die Erträge, und die Ausbreitung des Coronavirus schürt Sorgen um die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Dennoch will Bankchef Hermann Merkens Gewinn und Neugeschäft 2020 in etwa stabil halten. Für die IT-Tochter Aareon peilt er reihenweise Übernahmen an, wie er am Mittwoch in Frankfurt sagte. Die überraschend guten Zahlen von 2019 und die unerwartet hohe Dividende konnten die Aareal-Aktie am Mittwoch nicht vor einem weiteren Kursrutsch bewahren. Am frühen Nachmittag lag die Aktie mit 2,48 Prozent im Minus bei 27,55 Euro und gehörte damit zu den schwächeren Werten in dem von Virusängsten gebeutelten MDax. Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie damit schon fast zehn Prozent verloren. Ebenfalls mit in den Abwärtssog gerieten am Mittwoch die Papiere der Münchner Konkurrentin Deutsche Pfandbriefbank. Auf 2020 blickt die Aareal-Führung mit gemischten Gefühlen. "Es ist nicht absehbar, dass sich das Zinsumfeld ändert", sagte Merkens. Schon im vergangenen Jahr konnte die Bank ihren Zinsüberschuss nicht steigern. Mit der Virusepidemie kommen nun weitere Unsicherheiten hinzu. Wie sich die Epidemie auf die Wirtschaft und speziell das Geschäft mit Immobilienkrediten auswirke, sei "logischerweise schwierig" zu prognostizieren, sagte der Manager. Allerdings finanziere die Aareal Bank vor allem Bestandsimmobilien und kaum Neubauprojekte, bei denen die Arbeiten infolge der Epidemie zum Stillstand kommen könnten. Glücklich kann sich der Vorstand schätzen, dass sich die Bank in Italien, wo das Virus gerade Teile der Wirtschaft lahmlegt, schon 2019 reihenweise von faulen Krediten getrennt hat. Das drückte zwar auf den Gewinn, dafür ist das Institut die Risiken los. In der Regel verkauft die Bank die Forderung in solchen Fällen an einen Abwickler. Dieser übernimmt das Kreditrisiko, überweist der Bank dafür aber nur einen Teil der noch ausstehenden Darlehenssumme. Trotz der Belastung verdiente die Aareal Bank 2019 im laufenden Geschäft fast so viel wie ein Jahr zuvor. Das Betriebsergebnis sank zwar um 22 Prozent auf 248 Millionen Euro. Allerdings hatte das Institut im Vorjahr auch einen Sondergewinn verbucht, ausgelöst durch die Übernahme der Düsseldorfer Hypothekenbank (DHB). Ohne diesen Posten belief sich der Rückgang 2019 nur auf fünf Prozent. Zudem übertraf die Bank nun ihre im Sommer gedämpfte Gewinnprognose von rund 240 Millionen Euro und schnitt auch besser ab als von Analysten erwartet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank um 30 Prozent auf 145 Millionen Euro. Die Dividende soll um 10 Cent auf zwei Euro sinken. Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Abschlag gerechnet. Nur für das neue Jahr hatten sich Experten bei der Gewinnprognose im Schnitt etwas mehr erwartet. Das gilt umso mehr, als der Vorstand bei seinem Ziel, den Betriebsgewinn 2020 stabil zu halten, die möglichen Folgen einer Trennung von weiteren faulen Darlehen ausklammert. Beim Nettogewinn soll das auch einschließlich dieser Belastungen gelingen. Dazu sollen Zins- und Provisionsüberschuss insgesamt stabil bleiben, nachdem die Bank schon 2019 nur bei den Provisionen zulegen konnte. Der Vorstand begründete seine Prognose mit einem harten Wettbewerb und den weltweiten politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Das Neugeschäft mit strukturierten Immobilienkrediten soll mit 7 bis 8 Milliarden Euro zwar in etwa den Wert von 7,7 Milliarden Euro von 2019 erreichen. Im Jahr 2018 war das Institut allerdings auf 9,5 Milliarden Euro gekommen. Unterdessen versucht das Management die Gewinne der IT-Tochter Aareon in die Höhe zu treiben. Die Sparte soll ihr Wachstumstempo deutlich erhöhen und "als eigenständig am Markt positioniertes Software-Unternehmen eine starke, von der Mutter unabhängige Wert-Perspektive entwickeln". Der Betriebsgewinn soll sich mittelfristig auf rund 70 Millionen Euro verdoppeln. 2019 stieg er leicht auf 37 Millionen Euro. Stärken will Merkens die IT-Sparte mit einer ganzen Reihe von Übernahmen. Er gehe von fünf oder mehr Zukäufen pro Jahr aus. Dafür habe das Unternehmen einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag zur Verfügung. In der Vergangenheit habe Aareon pro Übernahmeziel etwa 15 bis 20 Millionen Euro bezahlt. Dieses Volumen dürfte eher steigen. Als Übernahmeziele hält Merkens generell Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Wohnungswirtschaft für interessant. Aareon bietet Dienstleistungen für Unternehmen aus der Immobilienbranche an, die durch die Unterstützung des Datendienstleisters etwa ihre Gebäude und technischen Anlagen einfacher verwalten können. Einen Verkauf von Aareon, wie von Aareal-Aktionären teilweise gefordert, erteilte der Manager erneut eine Absage. Er hält es aber für denkbar, bei der Tochter einen Minderheitsaktionär zu beteiligen, wenn dieser dem Unternehmen strategische Vorteile bringt./stw/fba
26.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Aareal Bank erwartet nach Gewinnrückgang keinen Aufwind für 2020
WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank rechnet nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr auch 2020 mit keiner Erholung. Betriebsergebnis und Überschuss dürften in etwa stabil bleiben, teilte das im MDax gelistete Geldhaus am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und die verschärften Niedrigzinsen fordern ihren Tribut. Die Aktionäre sollen zwar bei der Dividende einen Einschnitt hinnehmen, aber immer noch mehr erhalten als von Experten erwartet. Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten zunächst positiv aufgenommen. Der Kurs der Aareal-Aktie stieg kurz nach dem Handelsstart in einem schwachen Gesamtmarkt um ein halbes Prozent, nachdem das Papier seit dem Jahreswechsel fast sieben Prozent an Wert verloren hatte. So verdiente die Bank 2019 mehr als von Analysten errechnet. Für 2020 hatten die Experten im Schnitt aber eine etwas mutigere Prognose erwartet. Das gilt umso mehr, als Bankchef Hermann Merkens bei seinem Ziel, den Betriebsgewinn 2020 stabil zu halten, die möglichen Folgen einer Trennung von weiteren faulen Darlehen ausklammert. Im abgelaufenen Jahr hatte die Bank sich von Kreditrisiken in Italien getrennt, was den Betriebsgewinn mit rund 50 Millionen Euro belastete. In der Regel verkauft die Bank die Forderung in solchen Fällen an einen Abwickler. Dieser übernimmt das Kreditrisiko, überweist der Bank dafür aber nur einen Teil der noch ausstehenden Darlehenssumme. Dennoch verdiente die Aareal Bank 2019 im laufenden Geschäft fast so viel wie ein Jahr zuvor. Der Betriebsergebnis sank zwar um 22 Prozent auf 248 Millionen Euro. Allerdings hatte das Institut bei der Übernahme der Düsseldorfer Hypothekenbank (DHB) im Vorjahr einen Sondergewinn verbucht. Ohne diesen Posten belief sich der Rückgang nur auf fünf Prozent. Zudem übertraf die Bank nun ihre im Sommer gedämpfte Gewinnprognose von rund 240 Millionen Euro und schnitt auch besser ab als von Analysten erwartet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank um 30 Prozent auf 145 Millionen Euro zurück. Die Dividende soll um 10 Cent auf zwei Euro sinken. Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Abschlag gerechnet. Im neuen Jahr will Bankchef Hermann Merkens Betriebsergebnis und Nettogewinn in etwa auf dem Niveau von 2019 halten. Beim Nettogewinn soll dies auch gelingen, wenn man weitere Belastungen infolge der Trennung von schwächelnden Kreditbeständen einrechnet. Dazu sollen Zins- und Provisionsüberschuss insgesamt stabil bleiben, nachdem die Bank schon im Vorjahr nur bei den Provisionen zulegen konnte. Der Vorstand begründete seine Prognose mit einem harten Wettbewerb und den weltweiten politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. "Dabei ist weder regulatorisch noch auf der Zinsseite mit einer Entlastung zu rechnen." Unterdessen versucht das Management die Gewinne der IT-Tochter Aareon in die Höhe zu treiben. Die Sparte soll ihr Wachstumstempo deutlich erhöhen und "als eigenständig am Markt positioniertes Software-Unternehmen eine starke, von der Mutter unabhängige Wert-Perspektive entwickeln". Der Betriebsgewinn soll sich mittelfristig auf rund 70 Millionen Euro verdoppeln. 2019 stieg er leicht auf 37 Millionen Euro. Der Vorstand fasst in diesem Segment inzwischen auch Fusionen und Übernahmen ins Auge. Forderungen nach einem Verkauf von Aareon war der Vorstand im November klar entgegengetreten. Der IT-Tochter komme wegen ihrer "exzellenten Wachstumsperspektiven und der starken Verflechtungen mit dem Bankgeschäft" bei der Weiterentwicklung des Konzerns eine "wesentliche Rolle" zu, hatte Merkens gesagt. Sie sei ein "integraler Bestandteil" der Bank./stw/mne/mis