Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Goldman Sachs

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  • WKN: MF8LX9
  • ISIN: DE000MF8LX90
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- USD

- 20.09.2019 22:26:03

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Goldman Sachs hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 158,4741 USD
  • 164,82 USD
  • 0,16
  • 159,6542 USD
  • 166,05 USD
  • 0,17
29.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 154,419 USD
  • 160,6 USD
  • 0,18
  • 151,0946 USD
  • 157,14 USD
  • 0,17
27.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 158,9398 USD
  • 165,3 USD
  • 4,26
  • 158,6918 USD
  • 165,04 USD
  • 4,23

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

16.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 3/Ölpreis-Schock: Historischer Preissprung nach Drohnenangriffen
SINGAPUR/WASHINGTON/RIAD (dpa-AFX) - Ölpreis-Schock an den Finanzmärkten: Nach den Drohnenangriffen in Saudi-Arabien sind die Ölpreise so sprunghaft gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht, zu Handelsbeginn waren es bis zu 20 Prozent. Die Folgen bekommen auch die Verbraucher in Deutschland zu spüren: So wurde Heizöl teurer. Weltweit gerieten Aktienmärkte unter Druck. Anders als die USA bereitet die Bundesregierung aber keine Freigabe von strategischen Ölreserven vor. Der Preis für Heizöl sprang am Montag regional unterschiedlich um drei bis fünf Cent je Liter nach oben, teilte der Messgeräte-Hersteller Tecson mit. Der bundesweite Durchschnittspreis für 100 Liter Heizöl (bei Abnahme von 3000 Litern, inkl. MwSt) erhöhte sich demnach um rund vier Euro von 66,60 auf 70,50 Euro. Das bedeutete jedoch kein neues Jahreshoch. Die Heizölpreise sind in diesem Jahr bislang relativ stabil geblieben. Das war in früheren Jahren ganz anders, als die Verbraucher teils mit drastischen Preiserhöhungen und Preisstürzen konfrontiert war. Vor sieben Jahren lag der Preis für Heizöl in den meisten Wochen oberhalb von 90 Euro. An den Tankstellen waren die Auswirkungen der Marktausschläge noch nicht eindeutig erkennbar. Zwar stiegen bis mittags die bundesweiten Durchschnittspreise für Diesel und Superbenzin E10 um ein bis zwei Cent im Vergleich zum Vortag. Da die Tankstellenpreise täglich mehrmals verändert werden und im Tagesverlauf oft sinken, ist das aber noch keine belastbare Tendenz. Am Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen Anlagen von Saudi Aramco erschüttert. Nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns ist der Komplex in Abkaik die größte Raffinerie des Landes und die größte Rohölstabilisierungsanlage der Welt. Ersten Angaben zufolge führten die Angriffe zu einem drastischen Einbruch der Produktionsmenge. Die Ölproduktion sei um 5,7 Millionen Barrel auf etwa die Hälfte des üblichen Tages-Volumens zurückgegangen, hatte die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA berichtet. Nach Einschätzungen der Mineralölwirtschaft sollten die Auswirkungen auf Autofahrer hierzulande aber dennoch überschaubar bleiben. Aus Saudi-Arabien komme nur wenig Öl nach Deutschland, hieß es zunächst beim Branchenverband MWV. Der globale Ölpreis könnte zwar kurzfristig steigen. Ob sich das spürbar und dauerhaft auf deutsche Tankkunden auswirke, sei aber offen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,60 US-Dollar. Das waren 6,38 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 5,45 Dollar auf 60,30 Dollar. In der Spitze waren sie vorübergehend auf den höchsten Stand seit mehreren Monaten gestiegen. Zu den Angriffen in Saudi-Arabien hatten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt; sie kündigten weitere Attacken an. US-Präsident Donald Trump drohte den Urhebern mit einem Vergeltungsschlag. US-Außenminister Mike Pompeo hatte am Samstag den Iran für die Angriffe in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht. Teheran bestritt jegliche Beteiligung. Washington und Teheran streiten sich ohnehin wegen des iranischen Atomprogramms. Der Iran steht im Jemen auf der Seite der Huthis, die gegen die gewählte Regierung kämpfen. Diese wird von Saudi-Arabien unterstützt, einem engen Verbündeten der USA. Seit 2015 fliegt eine Allianz unter Führung von Saudi-Arabien Luftangriffe auf die Rebellen. Trump genehmigte die Freigabe von nationalen Ölreserven im Falle von Engpässen. Er schrieb am Sonntagabend auf Twitter, ausgehend von dem Angriff, "der sich auf die Ölpreise auswirken könnte", habe er - falls erforderlich - die Freigabe genehmigt. Die Menge habe er noch nicht festgelegt, aber sie werde ausreichend sein, "um die Märkte gut zu versorgen". Die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris sieht zunächst keine Versorgungsprobleme. Vorerst seien die Märkte gut mit reichlich kommerziellen Beständen versorgt. Das Bundeswirtschaftsministerium reagierte zurückhaltend auf Trumps Entscheidung. "Bei uns ist es so, dass eine Freigabe einer strategischen Erdölreserve zur Behebung von weltweiten Versorgungsstörungen gemeinschaftlich mit den IEA-Mitgliedstaaten erfolgen müsste", sagte eine Sprecherin zu möglichen Abstimmungen mit der IEA. "Und hierzu gibt es aktuell keine Überlegungen." Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei aktuell nicht berührt. Infolge der Drohnenangriffe gab der deutsche Leitindex Dax nach. Vor allem Aktien aus der stark vom Ölpreis abhängigen Luftfahrt- und Reisebranche gerieten unter Druck. Hingegen zählten etwa Anteile aus dem Öl- und Gassektor zu den Gewinnern. Gefragt waren zudem der japanische Yen oder der Schweizer Franken. Sie gelten als sichere Häfen, in die sich Anleger in unsicheren Zeiten zurückziehen. Noch deutlicher legten Währungen von Ländern mit starker Rohölförderung zu, etwa die norwegische Krone, der kanadische Dollar und der russische Rubel. Der Eurokurs bewegte sich kaum. Wie stark die Erdölpreise auf den Drohnenangriff reagieren werden, hängt nach Einschätzung der Experten von Goldman Sachs vor allem von der Dauer des Ausfalls ab. Der Produktionsausfall von etwa der Hälfte der saudischen Tagesproduktion sei jedenfalls "eine historisch große Störung", heißt es in einer Studie der US-Bank. Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, rechnet damit, dass sich der Ölpreis schnell normalisieren wird. "Dauerhaft steigende Ölpreise und folglich Belastungen für die Konjunktur sind nur zu erwarten, wenn das Ölangebot tatsächlich dauerhaft verknappt wird", sagte Fuest der dpa. Die Anrainerstaaten des persischen Golfs produzierten gut ein Drittel des weltweiten Öls. Wenn es dort zu einem massiven bewaffneten Konflikt käme, wäre die globale Ölversorgung gestört, und die Preise würden deutlich steigen: "Derzeit spricht jedoch wenig dafür, dass es dazu kommt." Die BayernLB erwartet, dass der Produktionsausfall in Saudi-Arabien nicht von anderen Ländern aufgefangen werden kann. Selbst die USA seien dazu trotz ihrer in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Ölförderung nicht im Stande. Der Verband der Chemischen Industrie äußerte sich zurückhaltend. Man halte an der eigenen Ölprognose von 65 bis 75 Dollar je Barrel fest. Auch sei es zu früh, die Folgen der Ölpreisanstiege für die Chemieindustrie abzuschätzen. Rohöl ist der wichtigste Grundstoff in der Branche./zb/bgf/men/sl/als/DP/bgf
13.09.2019 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Apfel auf Abwegen
CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple reißt seine Kunden nicht mehr vom Hocker: Bei der Präsentation der Neuheiten am Dienstag stellte Firmenchef Tim Cook zwar interessante Kamera-Funktionen vor, doch bahnbrechende Überraschungen gab es nach Meinung von Analysten nicht. Die iPhone-Verkäufe gehen seit Monaten zurück, und der Aktienkurs erholt sich noch von seinem Absturz Ende vergangenen Jahres. Wie lautet die Strategie des Tech-Riesen aus Kalifornien? Was in Cupertino los ist, was die Analysten sagen und wohin sich die Aktie entwickelt: WAS BEI APPLE LOS IST: Früher machte das Unternehmen mit dem Apfel-Logo die Massen verrückt. Fans campierten vor den Apple Stores, um als erste das neueste iPhone in Händen zu halten. Das Schlangestehen gehörte zum guten Ton für eingefleischte Liebhaber. Der Hype hat abgenommen, und das hat einen Grund: Der Konzern entwickelt seine Produkte zwar konsequent weiter, echte Überraschungen gibt es allerdings nicht mehr. So auch bei der Präsentation am Dienstag: drei neue iPhones mit besseren Kameras, widerstandsfähigerem Glas für die Displays, eine neue Apple Watch, bei der das Display dauerhaft eingeschaltet ist, und ein iPad mit größerem Bildschirm. Vor zwölf Jahren hatte der damalige Chef und Firmengründer Steve Jobs das erste iPhone präsentiert - damals eine mobile Revolution. Später kamen das iPad und zuletzt 2015 die Apple Watch hinzu. Seitdem ist es ruhiger geworden. Die neue Strategie geht wohl in eine andere Richtung: weg von Innovationen in Sachen Hardware, hin zu Online-Diensten und Abo-Modellen. Erst in diesem Jahr startete Apple ein Online-Portal für Zeitungen und Zeitschriften und brachte dazu seine eigene Kreditkarte heraus. Noch in diesem Herbst kommt der neue Streaming-Dienst "Apple-TV+", der Netflix Konkurrenz machen soll, aber mit 4,99 Euro pro Monat in Deutschland deutlich günstiger sein wird. Netflix verlangt mindestens 7,99 Euro. Am Dienstag kündigte Apple auch den Start des Spiele-Abos Arcade mit exklusiven Inhalten an. Der Konzern sorgt vor, während die Einnahmen beim iPhone zurückgehen. Das Telefon ist zwar nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft sinkt aber. Waren es einst rund zwei Drittel, macht der Umsatz mit Smartphones jetzt nur noch etwa 50 Prozent aus. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys verkaufte Apple im vergangenen Quartal 36 Millionen iPhones und damit 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Wachstum im Smartphone-Markt hat sich stark in Schwellenländer verlagert, wo zum Teil eher günstigere, ältere iPhone-Modelle gefragt sind. Wachstum bringen mittlerweile andere Geräte wie die Apple Watch und die kabellosen Airpod-Kopfhörer. Die beiden Geräte tragen aber in Summe deutlich weniger zum Umsatz bei als die Smartphones. Beim iPhone sollen jetzt die neuen Kameras und ein besserer Preis für die günstigste Variante die Verkäufe wieder ankurbeln. Das iPhone 11 kostet mit 799 Euro 50 Euro weniger als das Modell XR bei seiner Einführung vor einem Jahr. Neben Nachfrageproblemen macht auch der Handelsstreit mit China Apple-Chef Cook zurzeit das Leben schwer. Deshalb traf er sich im August mit US-Präsident Donald Trump, um diesem neue Zölle auszureden - mit mittelmäßigem Erfolg. Immerhin: Das iPhone hat eine Schonfrist bis Mitte Dezember und wird erst dann mit Zöllen belegt. China ist für den Konzern sowohl als Absatz- aber auch als Produktionsstandort wichtig. Somit stellen Zölle eine erhebliche Belastung für den Konzern dar. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Zweifel bleiben: Dass die Nachfrage mit den neuen iPhone-Modellen wieder schlagartig zunimmt, glaubt Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank nicht. Er bezeichnet die Neuerungen in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie als "unspektakulär". Die neuen Streaming-Dienste dürften die Service-Sparte zwar weiter stärken, dennoch klingt leichte Kritik wegen der "Kampfpreise" durch. Diese seien auch ein Eingeständnis, dass Apple noch über zu wenige exklusive Inhalte verfüge. Nur wenige Analysten trauen der Apple-Aktie derzeit einen Kurszuwachs zu. Das durchschnittliche Kursziel der Experten im dpa-AFX Analyser, die ihre Schätzungen seit Januar aktualisiert haben, liegt bei 206,73 US-Dollar - und damit unter dem derzeitigen Wert des Papiers. Die US-Bank JPMorgan ist allerdings optimistisch und sieht die Aktie langfristig bei einem Kurs von 243 US-Dollar. Aus dem Zollstreit zwischen den USA und China resultierten zwar Risiken für den Konzerngewinn, schreibt Analyst Samik Chatterjee bereits am Montag. Deutlich sinkende Materialkosten für das iPhone sollten dies aber größtenteils aufwiegen. Nach der Präsentation am Dienstag zeigte sich Chatterjee zudem positiv überrascht von der wettbewerbsfähigen Preisgestaltung für die neue iPhone-Generation, das iPad und Dienste wie Apple TV+ und Apple Arcade. Analystin Kathryn Huberty von Morgan Stanley lobte die Umsätze im App-Store, die sich deutlich verbessert hätten. Am unteren Ende liegt die Schätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs, die ihr Kursziel Anfang August leicht auf 189 US-Dollar gesenkt hatte. Insgesamt sprechen von 12 Analysten im dpa-AFX-Analyser nur 4 eine Kaufempfehlung für die Apple-Aktie aus, 7 raten, das Papier zu halten, einer würde Aktien derzeit eher aus dem Depot werfen. DAS MACHT DIE AKTIE: Ende 2018 ging es für die Apple-Papiere bergab: Nach dem Hoch von gut 233 Dollar Anfang Oktober bröckelte der Kurs. Ernüchternde Aussagen von Cook zum Weihnachtsquartal ließen die Aktie bis Anfang Januar auf 142 Dollar einbrechen. Dabei hatte Apple noch im August 2018 als erstes US-Unternehmen der Geschichte einen Börsenwert von einer Billion US-Dollar erreicht. Seit dem jüngsten Absturz erholte sich der Kurs nach und nach. Im April ging es für die Aktie wieder über die 200-Dollar-Marke, Anfang Juni dann der nächste Kursrutsch. Zuletzt wurde das Papier mit rund 225 US-Dollar gehandelt, nachdem die Präsentation am Dienstag positive Impulse gebracht hatte. Seit Jahresbeginn hat die Apple-Aktie insgesamt um mehr als 40 Prozent an Wert zugelegt und ist jetzt wieder etwas mehr als eine Billion Dollar wert. Den Platz des wertvollsten Unternehmens besetzt allerdings mittlerweile Microsoft./knd/kro/stw
12.08.2019 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Anleger verschmähen auch US-Bankaktien wegen Konjunktursorgen
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den europäischen Branchentiteln sind am Montag auch die Bankenaktien in New York von den Anlegern abgestoßen worden. An der Wall Street ging es für Goldman Sachs und JPMorgan um bis zu 2,4 Prozent bergab, beide gehörten zu den schwächsten Indexwerten im Dow Jones Industrial. Am breiten Markt sackten die Papiere von Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley um zwischen 2,3 und 2,9 Prozent ab. Am Markt dominierten am Montag unverändert konjunkturelle Risiken das schwache Bild, das der Dow abgab. Dies zeigte sich weltweit vor allem beim Blick der Investoren auf den Bankensektor. Nicht zuletzt wegen der globalen Handelsstreitigkeiten dürften die großen Notenbanken die Leitzinsen niedrig halten - oder die Geldpolitik sogar noch mehr lockern. Die anhaltenden Protestbewegungen in Hongkong trugen am Montag dazu bei. Für Banken sind diese Risiken aus gleich mehreren Gründen kontraproduktiv: Während niedrige Kapitalmarktzinsen den Geldhäusern die Geschäfte im Handel mit festverzinsten Wertpapieren erschweren, bremst eine schwache Konjunktur zudem die Kreditnachfrage. Zu guter Letzt drohen im Falle einer Konjunkturkrise vermehrt Ausfälle von bereits vergebenen Krediten. Anleger suchten in diesem Umfeld sichere Häfen auf, die sie zum Beispiel am Anleihemarkt fanden. Zuvor war unter diesen Eindrücken schon der europäische Bankensektor unter Druck geraten. Dessen Teilindex Stoxx Europe 600 Banks stand dort zuletzt mit 1,8 Prozent in der Kreide und war so in der Branchenwertung das abgeschlagene Schlusslicht. Ein Rekordtief nahe der 5-Euro-Marke bei den Aktien der Commerzbank wurde in Frankfurt zum Ausdruck dessen./tih/he
09.08.2019 Quelle: dpa
WDH/Malaysia erhebt Anklage gegen 17 Manager von Goldman Sachs
(Tippfehler behoben) KUALA LUMPUR (dpa-AFX) - Malaysia hat im Betrugsfall um den Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) Anklage gegen einen Goldman-Sachs-Topmanager erhoben. Zusammen mit dem 58-Jährigen will die Justiz des südostasiatischen Landes nach einer Mitteilung von Freitag 16 weitere aktuelle und ehemalige Direktoren der US-Investmentbank zur Rechenschaft ziehen. Der Fall 1MDB gilt als einer der größten internationalen Finanzskandale der vergangenen Jahre. Malaysias ehemaliger Premierminister Najib Razak steht deshalb bereits seit mehreren Monaten vor Gericht. Ihm droht eine lange Haftstrafe. Dabei geht es um die Veruntreuung von umgerechnet etwa vier Milliarden Euro aus Staatsvermögen. Den Goldman-Sachs-Managern wird vorgeworfen, sich an kriminellen Machenschaften rund um 1MDB beteiligt zu haben, um an lukrative Mandate zu kommen. Die Bank berät Regierungen rund um die Welt. Najib war im vergangenen Jahr überraschend abgewählt worden, was auch auf den Skandal zurückgeführt wird. Unter seinem Nachfolger Mahathir Mohamed - der auch schon vor Najib viele Jahre Regierungschef war - treibt die Justiz die Aufklärung nun voran. Malaysia will von Goldman Sachs zudem 5,8 Milliarden Euro Schadenersatz. Die Bank wies die Vorwürfe schon mehrfach zurück. Die Justiz stützt ihre Anklage nach den Worten von Generalstaatsanwalt Tommy Tomas auf eine Regelung, wonach Topmanager eines Unternehmens für illegales Handeln in ihrem Zuständigkeitsbereich persönlich verantwortlich sind. Die Behörden werfen der Bank vor, Kenntnis davon gehabt zu haben, dass Geld aus dem Staatsfonds veruntreut wurde./cs/DP/mis
09.08.2019 Quelle: dpa
Malaysia erhebt Anklage gegen 17 Manager von Goldman Sachs
KUALA LUMPUR (dpa-AFX) - Malaysia hat im Betrugsfall um den Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) Anklage gegen einen Goldman-Sachs-Topmanager erhoben. Zusammen mit dem 58-Jährigen will die Justiz des südostasiatischen Landes nach einer Mitteilung von Freitag 16 weitere aktuelle und ehemalige Direktoren der US-Investmentbank zur Rechenschaft ziehen. Der Fall 1MDB gilt als einer der größten internationalen Finanzskandale der vergangenen Jahre. Malaysias ehemaliger Premierminister Najib Razak steht deshalb bereits seit mehreren Monaten vor Gericht. Ihm droht eine lange Haftstrafe. Dabei geht es um die Veruntreuung von umgerechnet etwa vier Milliarden Euro aus Staatsvermögen. Den Goldman-Sachs-Managern wird vorgeworfen, sich an kriminellen Machenschaften rund um 1MDB beteiligt zu haben, um an lukrative Mandate zu kommen. Die Bank berät Regierungen rund um die Welt. Najib war im vergangenen Jahr überraschend abgewählt worden, was auch auf den Skandal zurückgeführt wird. Unter seinem Nachfolger Mahathir Mohamed - der auch schon vor Najib viele Jahre Regierungschef war - treibt die Justiz die Aufklärung nun voran. Malaysia will von Goldman Sachs zudem 5,8 Milliarden Euro Schadenersatz. Die Bank wies die Vorwürfe schon mehrfach zurück. Die Justiz stützt ihre Anklage nach den Worten von Generalstaatsanwalt Tommy Tomas auf eine Regelung, wonach Topmanager eines Unternehmens für illegales Handeln in ihrem Zuständigkeitsbereich persönlich verantwortlich sind. Die Behörden werfen der Bank vor, Kenntnis davon gehabt zu haben, das Geld aus dem Staatsfonds veruntreut wurde./cs/DP/mis