Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Linde Group

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  • WKN: MF8LFV
  • ISIN: DE000MF8LFV3
  • Faktor-Zertifikat

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2,70 EUR

21.11.2019 11:22:09

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2,71 EUR

21.11.2019 11:22:09

Tägliche Änderung (Geld)

-0,74 %

-0,020 EUR 21.11.2019 11:22:09

Basiswert

186,88 EUR

+0,52 % 21.11.2019 11:23:48

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Linde Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 223,4592 EUR
  • 214,53 EUR
  • 0,07
  • 226,0075 EUR
  • 216,97 EUR
  • 0,07
31.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 218,2594 EUR
  • 209,53 EUR
  • 0,09
  • 218,947 EUR
  • 210,19 EUR
  • 0,09
07.03.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 198,9934 EUR
  • 191,04 EUR
  • 7,16
  • 198,1632 EUR
  • 190,24 EUR
  • 7,15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.11.2019 Quelle: dpa
LINDE IM FOKUS: Gefragte Industriegase und Einsparungen treiben Gewinne an
DUBLIN/GUILDFORD (dpa-AFX) - Der aus der alten Linde AG und dem US-Konkurrenten Praxair fusionierte Industriegase-Konzern Linde wird trotz der konjunkturellen Abkühlung von Quartal zu Quartal optimistischer. Das Jahresziel für den Gewinn erhöhte der im Dax notierte Konzern bereits zum dritten Mal in Folge. Die Aktie erklimmt ebenfalls ein Rekord nach dem anderen. Wie geht es weiter bei Linde - die wichtigsten Punkte für das Unternehmen, was die Experten sagen und wie es für die Aktie läuft: DAS IST LOS BEI LINDE: Nach jahrelangem Bemühen schlossen sich die Münchener Linde mit Praxair zum weltgrößten Gasekonzern zusammen und überholten den französischen Konkurrenten Air Liquide, der sich mit dem Zukauf von Airgas 2016 zwischenzeitlich auf den ersten Platz vorgeschoben hatte, wieder überholen. Allerdings mussten beide Konzerne sich aufgrund von Kartellauflagen von milliardenschweren Geschäftsteilen trennen. Die neue Linde beschäftigt weltweit 80 000 Mitarbeiter, davon rund 7000 in Deutschland. Das neue Unternehmen heißt zwar nach wie vor Linde, doch der ehemalige Praxair-Chef Steve Angel, der weiter aus Danbury im US-Bundesstaat Connecticut arbeitet, führt den Gasekonzern nach amerikanischem Stil. Die neue Linde schüttet typisch amerikanisch jedes Quartal eine Dividende an seine Aktionäre aus und bilanziert in US-Dollar. Zudem läuft seit Mai ein zweiter Aktienrückkauf. Der Konzern will in den nächsten zwei Jahren Anteilsscheine in einem Volumen von bis zu sechs Milliarden Dollar erwerben. Unterstützung bekommt der Chef der neuen Linde vom langjährigen Linde-Vorstandschef und späteren Linde-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle, der jetzt Verwaltungsratschef beim neuen Weltmarktführer ist. Er hatte die Fusion gegen den heftigen Widerstand der Arbeitnehmer im Linde-Aufsichtsrat durchgeboxt. Nun gibt es erneut Kritik von Seiten der Gewerkschaften. Denn das Unternehmen will nach Angaben der Arbeitnehmervertreter deutlich mehr Jobs abbauen als bisher bekannt und seine Münchner Zentrale verlassen. Der Dax-Konzern plane, 850 weitere Stellen in Deutschland zu streichen, hatten die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE Ende August kritisiert. Zudem sollen die verbliebenen 215 Mitarbeiter in der alten Münchner Linde-Zentrale in den Vorort Pullach umziehen. Linde bestätigte den um den Jahreswechsel geplanten Umzug, zum Jobabbau äußerte sich das Unternehmen hingegen nicht. Operativ läuft es derweil rund für den neuen Konzern. Die Fusion trägt Früchte. So legte Linde nach Zuwächsen im dritten Quartal erst Mitte November die Messlatte für den Jahresgewinn erneut höher. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll 2019 im Jahresvergleich nun um 17 bis 18 Prozent zulegen nach 6,19 Dollar im Jahr 2018. Zum Gewinnplus - nicht nur 2019 - sollen unter anderem Synergien aus der Fusion von Linde und Praxair beitragen. So sollen in den Jahren 2019 bis 2022 Kosten in Höhe rund 1,1 Milliarden US-Dollar eingespart werden. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Von den 14 bei dpa-AFX gelisteten Experten empfehlen acht die Anteilsscheine zum Kauf. Drei Analysten sprechen sich dafür aus, die Papiere zu halten. Bei genauso vielen Experten lautet der Rat, die Aktie zu verkaufen. Das dritte Quartal des Gaseherstellers ist nach Ansicht von Analyst Knud Hinkel vom Analysehaus Pareto Securities dank des US-Geschäfts und Anlagenbaus exzellent verlaufen. Das Wachstum entspreche dem der Konkurrenz, was eine weiterhin gute Entwicklung der Branche zeige. Analyst Laurence Alexander von dem Analysehaus Jefferies hob das erneut erhöhte Gewinnziel hervor. Die Kosteneinsparungen hätten die Effekte aus einem ungünstigen Konjunkturumfeld und negativen Währungseffekten mehr als ausgeglichen. Sollten sich die Verkaufszahlen stabilisieren, dann werde das vierte Quartal die Erwartungen übertreffen. 2020 sollten Alexander zufolge Einzelheiten zur Optimierung des Portfolios in den Fokus rücken. Analyst Tim Jones von der Deutsche Bank zufolge läuft das Zusammenlegen der Geschäfte der beiden ehemals einzelnen Unternehmen gut. Linde habe zwar wie erwartet das Ziel für die Kostensynergien in Höhe von 900 Millionen US-Dollar nicht angehoben, dürfte sich hier allerdings über Plan entwickeln. Das globale Konjunkturumfeld bleibt nach Absicht von Analyst Peter Spengler von der DZ Bank zwar schwierig wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China, der Energiewende, des schwachen Autosektor und des Brexit. Spengler erwartet aber durch die geplanten Aktienrückkäufe und Kostensynergien steigende operative Margen und ein zweistelliges Gewinnwachstum bis 2021. Der Gewinn je Aktie sollte 2019 am oberen Ende der erneut angehobenen Spanne herauskommen. DAS MACHT DIE AKTIE: Der Zusammenschluss von Praxair und Linde hat sich für die Investoren bislang gerechnet. Seit Ende Oktober 2018 wird die Aktie des fusionierten Unternehmens Linde Plc im Dax gehandelt und hat seit dem fast 30 Prozent an Wert gewonnen - damit liegt das Papier in dem Zeitraum im Dax-Spitzenfeld. Am Dienstag (19. November) hatte das Papier mit 191,30 Euro abermals ein Rekordhoch erreicht. Das Papier der Linde Plc knüpft damit bisher nahtlos an die Gewinne der Anteile an der Linde AG an. Diese hatten sich seit dem Sommer 2016, als die beiden Unternehmen zum ersten Mal über einen Zusammenschluss gesprochen hatten, um fast 40 Prozent verteuert. Linde plc ist in New York und in Frankfurt an der Börse gelistet. Im Dax ist der Konzern mit einem Börsenwert von rund 100 Milliarden Euro derzeit die Nummer zwei nach dem Softwarekonzern SAP (150 Mrd Euro) und vor Siemens (97 Mrd) und Allianz (91 Mrd Euro). Konkurrent Air Liquide bringt es auf 57 Milliarden Euro. Mitte August 2016 - also vor den ersten Berichten über eine Fusion mit Praxair kam Linde gerade mal auf etwas mehr als 25 Milliarden Euro und lag damit noch in der unteren Dax-Hälfte./mne/mis/zb