Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Infineon

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  • WKN: MF8LDV
  • ISIN: DE000MF8LDV8
  • Faktor-Zertifikat

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3,34 EUR

22.01.2020 18:43:40

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+11,33 %

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Basiswert

21,28 EUR

+1,51 % 22.01.2020 18:43:40

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
22.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 16,413 EUR
  • 17,07 EUR
  • 0,29
  • 16,2141 EUR
  • 16,87 EUR
  • 0,29

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.01.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Chipwerte erholen sich - Umfeld, Zahlen und Analysten stützen
(neu: Aktienkurse, Analysten und mehr Details) PARIS/AMSTERDAM/FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - In einem etwas aufgehellten Börsenumfeld haben die Anleger am Dienstag europaweit wieder beherzt bei den konjunkturabhängigen Chipwerten zugegriffen. Nachdem diese am Freitag und auch zu Wochenbeginn noch unter dem zugespitzten Konflikt zwischen den USA und Iran gelitten hatten, wagten sich nun die Optimisten aus der Deckung. An Europas Aktienmärkten hatten die Investoren ihre Bedenken wegen der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten zuletzt beiseite geschoben. Zusätzlich angetrieben wurden Aktien aus der Chipbranche auch von positiven Analystenkommentaren sowie von soliden Ergebnisse und einem robusten Ausblick des US-Halbleiterherstellers Microchip Technology. Am deutschen Markt stiegen Siltronic, Dialog Semiconductor und Infineon zwischen knapp 1,5 und rund 3 Prozent. An der Euronext gewannen ASML fast 2 Prozent und STMicroelectronics gut 2,5 Prozent. Nach Aussage von Microchip ist der Auftragsbestand für das erste Quartal 2020 deutlich höher als der für das Schlussquartal 2019. Alle wichtigen Absatzmärkte wie die USA, Europa und Asien seien stark, die Nachfrage komme zudem aus mehreren Endmärkten wie Datenzentren, Industrie und Automobilbau. Dem Analysehaus Jefferies zufolge übertraf Microchip im abgelaufenen Quartal mit dem Umsatz die Erwartungen leicht. Zudem habe das Unternehmen von hohen Bestellungen im Dezember gesprochen. Der Ausblick sei stark und dürfte der Branche und den Kursen Schub verleihen. Auch der Experte Frederic Yoboue vom Analysehaus Bryan Garnier blickt positiv auf die Chipbranche. Die Umsätze dürften sich in diesem Jahr im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erholen, unter anderem gestützt von einer Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Als ein wesentlicher Wachstumstreiber könne sich das Geschäft mit Mobilfunkanwendungen erweisen, fuhr der Experte mit Blick auf die Umstellung auf den ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G fort. Zudem profitierten die Unternehmen von der zunehmenden Verbreitung von 3D-Sensortechnik. Bei den Einzelwerten hatte sich die Schweizer Bank Credit Suisse bereits am Montag optimistisch zu ASML geäußert. Der Chipindustrie-Ausrüster dürfte mittelfristig mehr Lithografieanlagen basierend auf extrem ultravioletter Strahlung ausliefern, als er bislang erwartet habe, schrieb Analyst Achal Sultania. Für Sultania zählt ASML ebenso wie auch Ericsson und STMicroelectronics zu den bevorzugten Branchenwerten. Nach einer detaillierten Analyse der wichtigsten Umsatztreiber des Chipherstellers STMicro komme er zu dem Schluss, dass der Konzern in den nächsten zwei Jahren anderthalb bis zweimal schneller wachsen könnte als der breitere Markt für klassische Anwendungen wie Temperatur- oder Geschwindigkeitsregelung. Analyst Stephane Houri von der Investmentbank Oddo BHF ergänzte, STMicro habe auf der aktuell in Las Vegas stattfindenden Unterhaltungselektronik-Messe CES mit einer Produktpräsentation überzeugt. Im günstigsten Fall könnten die Aktien auf Sicht von 12 Monaten bis auf 37 Euro klettern. Aktuell notieren sie bei knapp 25 Euro. Infineon habe indes auf kurze Sicht unter allen Branchenwerten wohl das geringste Potenzial, die Markterwartungen zu übertreffen, schrieb Bryan-Garnier-Experte Yoboue. Die Aktien erschienen derzeit fair bewertet./la/bek/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------