Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | Deutsche Börse

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  • WKN: MF8LAD
  • ISIN: DE000MF8LAD2
  • Faktor-Zertifikat

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18.02.2020 10:03:21

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Tägliche Änderung (Geld)

-4,03 %

-0,005 EUR 18.02.2020 10:03:21

Basiswert

154,68 EUR

+0,80 % 18.02.2020 10:03:29

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Börse hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 136,1767 EUR
  • 130,73 EUR
  • 0,20
  • 132,6893 EUR
  • 127,39 EUR
  • 0,21

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Börse legt wie erwartet zu - Dividende enttäuscht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse hat 2019 von der anhaltend hohen Nachfrage nach Absicherung von Risiken, dem regen Handel an den Finanzmärkten und auch Übernahmen profitiert. Die Nettoerlöse legten um sechs Prozent auf 2,94 Milliarden Euro zu, teilte der im Dax notierte Finanzkonzern am Montagabend in Frankfurt mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um rund acht Prozent auf 1,81 Milliarden Euro geklettert. Unter dem Strich verdiente der Konzern etwas mehr als eine Milliarde Euro - fast 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der überproportionale Anstieg geht darauf zurück, dass 2019 weniger Sonderkosten für den Konzernumbau als noch 2018 angefallen sind. Die Dividende soll um 20 Cent auf 2,90 Euro je Aktie steigen. Das Ergebnis lag im Großen und Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen, die Dividendenhöhe enttäuscht dagegen etwas. Dies könnte dazu führen, dass die zuletzt von einem Rekordhoch zum nächsten kletternde Aktie etwas unter Druck geraten könnte. Auf der Handelsplattform Tradegate gab das Papier in einer ersten Reaktion auf die Zahlen leicht nach - die Anteile der Deutschen Börse hatten aber im Xetra-Handel zugelegt und dabei mit 155,60 Euro ein weiteres Rekordhoch erreicht. Die Aktie gehört seit einiger Zeit zu den deutschen und europäischen Standardwerten mit den höchsten Kursgewinnen. Der seit Anfang 2018 amtierende Konzernchef Theodor Weimer, dessen Vertrag erst vergangene Woche um weitere vier Jahre bis Ende 2024 verlängert wurde, war mit dem Ergebnis zufrieden. "Nach einem starken Vorjahr konnten wir 2019 weiteres sehr solides Wachstum erzielen. Darüber hinaus hat der Fokus auf externes Wachstum im Jahr 2019 mit den Akquisitionen von Axioma und UBS Fondcenter sehr gute Früchte getragen." Im laufenden Jahr peilt der Konzern weiter einen Anstieg der Nettoerlöse aus strukturellen Wachstumschancen von mindestens fünf Prozent an. Diese Vorgabe hatte Weimer im Mai 2018 im Rahmen eines dreijährigen Wachstumsplan ("Roadmap 2020") ausgerufen. Da die Ziele der damaligen Strategie abgearbeitet sind, will Weimer am 28. Mai bei einem Kapitalmarkttag in London seine neuen Pläne für das Unternehmen vorstellen. Beim Ausblick auf das laufende Jahr werde neben dem Plus bei den Nettoerträgen ein Anstieg des um Sondereffekte bereinigten Gewinns auf rund 1,20 Milliarden Euro angepeilt. Das wäre ein Plus von etwas mehr als acht Prozent. Im vergangenen Jahr stieg dieser Wert um zehn Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Am Dienstagvormittag lädt die Deutsche Börse zur Bilanz-Pressekonferenz bei der die Zahlen detailliert erläutert werden - am Nachmittag folgt eine Veranstaltung für Analysten. Dabei erhoffen sich Analysten und Experten auch Aussagen zu möglichen weiteren Übernahmen. Weimer ist weiter auf der Suche nach geeigneten Zielen - im Visier hat er dabei vor allem Handelsplätze für Devisen. Hier war er zuletzt erfolglos. Dafür konnte er Anfang des Jahres in einem anderem Segment zuschlagen- nämlich im Fonds-Geschäft. Für rund 360 Millionen Euro sicherte sich der Konzern 51 Prozent der UBS-Fondsvertriebsplattform Fondcenter - eine Komplettübernahme ist nicht ausgeschlossen. Die Übernahme sei ein weiterer strategischer Schritt innerhalb der "Roadmap 2020", hieß es bei der Ankündigung der Übernahme. Der frühere HVB-Chef Weimer will den Börsenbetreiber unter anderem mit Übernahmen unabhängiger vom Aktien- und Derivategeschäft machen. Ein Kandidat könnte dabei die State-Street-Plattform Currenex sein. Die "Financial Times" hatte Anfang Januar berichtet, dass die US-Bank diese verkaufen will und deshalb unter anderem mit dem deutschen Börsenbetreiber spricht. Von den Unternehmen gab es dazu bisher keinen Kommentar./zb/he