Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Borussia Dortmund

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Borussia Dortmund hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Borussia Dortmund hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
26.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 11,34 EUR
  • 10,89 EUR
  • 1,77
  • 11,09 EUR
  • 10,64 EUR
  • 1,90

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

01.06.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP/Vorsichtige Gedankenspiele: Rückkehr der Fans in diesem Jahr?
BERLIN (dpa-AFX) - Noch sind es Gedankenspiele. Doch die vorsichtigen Aussagen von Oliver Kahn wecken die Hoffnung auf die Rückkehr zumindest einiger Fußball-Fans in die Stadien noch in diesem Jahr. "Natürlich haben wir uns das mal angeschaut", sagte das Vorstandsmitglied von Rekordmeister FC Bayern in der TV-Sendung "Sky90". Er sei "ein absoluter Freund davon, früher oder später wieder über Zuschauer nachzudenken". Voraussetzung ist die Einhaltung strenger Corona-Auflagen, die momentan sogar die Ausrichtung des Champions-League-Finales in Deutschland möglich machen könnten. In naher Zukunft könne es allenfalls um "einen Bruchteil der Vollbesetzung" gehen, betonte der 50-Jährige am Sonntagabend und nannte mit Blick auf das aktuelle Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga eine Zahl von "10 000 bis 11 000" Zuschauern für die Münchner Allianz Arena. Diese fasst bei Bayern-Heimspielen in der Bundesliga sonst 75 000 Besucher und bietet ausreichend Platz, den Mindestabstand einzuhalten. Problembereiche bleiben unter anderem die Anreise zum Stadion und die Auswahl der zugelassenen Zuschauer. Partien mit Fans noch in dieser Saison, in der nach vier Spieltagen seit dem Neustart Geisterspiele zur befremdlichen Normalität geworden sind, bleiben illusorisch. Bis zum 31. August sind Großveranstaltungen mit Zuschauern in Deutschland untersagt, die Entscheidungshoheit über genaue Zahlen liegt bei den Bundesländern. Die kommende Spielzeit dürfte aber nicht vor September beginnen - Ende August will die Europäische Fußball-Union noch die Europapokal-Wettbewerbe abschließen. In Deutschland? "Das wäre sicherlich nichts Verkehrtes", sagte Kahn angesprochen auf München als möglichen Ausrichter eines Mini-Turniers der Königsklasse, es kämen aber sicherlich auch andere Städte infrage. Die UEFA prüft nach eigenen Angaben derzeit mehrere Optionen. Laut "New York Times" soll das Finale aber nicht mehr in Istanbul stattfinden. An nur einem Ort könnten zudem die Partien ab dem Viertelfinale nur noch in einem K.o.-Duell entschieden werden, nicht in Hin- und Rückspiel. "Wir nehmen es so, wie es kommt", sagte Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei Sky. Die Bayern müssen noch ihr Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea bestreiten, RB Leipzig steht bereits im Viertelfinale. Für die Organisation eines neuen Turnierformats stünden Stand heute nur wenige Städte bereit, laut Medienberichten beispielsweise auch Lissabon. Neben einem hochmodernen Stadion müssten unter anderem die Reisefreiheit und das geringstmögliche Risiko eines neuen Infektionsherdes gegeben sein. Das UEFA-Exekutivkomitee berät das weitere Vorgehen am 17. Juni. Wegen der unklaren Lage im europäischen Fußball nannte die "Bild am Sonntag" den 11. September und sogar Ende September als mögliche Termine für den Bundesliga-Saisonstart 2020/21. Die Liga könnte dann ohne Pause im Winter durchspielen. Dass dann, wenn es die Infektionsrate zulässt, teilweise wieder Zuschauer zugelassen werden, hatten zuletzt auch die Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD/Niedersachsen) und Michael Kretschmer (CDU/Sachsen) angeregt. "Die Frage ist ja, wann es in unserer Gesellschaft wieder eine gewisse Normalität geben wird und welchen Kurs unsere Politik hierbei einschlagen wird", sagte Borussia Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl der "Fuldaer Zeitung". "Aber ich habe die Hoffnung, dass wir vielleicht im Herbst dieses Jahres wieder Spiele mit Fans sehen werden." Kahn betonte, es müsse immer die Gesundheit der Zuschauer und natürlich auch der Spieler gewährleistet sein. "Ja, Stück für Stück sollten wir weiterdenken. Dortmund gegen Bayern München ohne Zuschauer - das ist Wahnsinn. Aber im Moment müssen wir das so hinnehmen und einfach annehmen", sagte er. Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß mahnte am Wochenende, die Zukunft des Profi-Fußballs werde "zu kurzfristig" diskutiert. "Was mich umtreibt, ist die Frage, was ist in einem halben Jahr? Können wir dann mit Zuschauern spielen, denn der Fußball braucht natürlich Zuschauer im Stadion", sagte Hoeneß im Radiosender Bayern 1. "Wenn es nicht einen Impfstoff in den nächsten sechs Monaten gibt, dann wird es ganz, ganz schwierig, bis Weihnachten in der Allianz Arena mit 75 000 Zuschauern zu spielen.", sagte der 68-Jährige bei "Heute im Stadion XXL": "Und wenn das nicht möglich ist, wird auch der FC Bayern keine Gewinne machen können. Da können eigentlich nur Vereine richtig überleben, die so ein dickes Polster haben wie der FC Bayern." Für den Fußball sei das eine schwierige Situation, auch für den Wettbewerb./mj/DP/he
01.06.2020 Quelle: dpa
'Charaktertest' bestanden: Neue BVB-Ziele nach Titel-Knockout
PADERBORN (dpa-AFX) - Die 45-minütige Fußballshow tat Lucien Favre sichtlich gut. Fröhlich klatschte der Trainer von Borussia Dortmund seine Spieler mit der Faust ab und konnte fünf Tage nach der bitteren Niederlage im Liga-Gipfel gegen den FC Bayern wieder lachen. Bis die Enttäuschung über den höchstwahrscheinlich erneut verpassten Titel komplett überwunden ist, wird es noch ein wenig dauern. Doch mit einem halben Dutzend Tore machte der BVB gegen den SC Paderborn einen ersten Schritt aus dem Stimmungstief. Der überragende Dreifachtorschütze Jadon Sancho, der zusammen mit Achraf Hakimi ein deutliches Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzte, Thorgan Hazard & Co. sorgten mit ihrer Spielfreude und Effizienz im zweiten Durchgang dafür, dass die Debatten um Favres Zukunft erst einmal weniger werden. Durch das 6:1 machte der BVB zudem den ersten Schritt in Richtung neues Saisonziel. Platz zwei festigen, die Champions-League-Qualifikation so schnell wie möglich klar machen - so lautet der Plan B. Und ein ganz kleines bisschen Resthoffnung gibt es dann vielleicht doch noch. "Es wird brutal schwer", sagte Favre zum Titel-Thema. Der 62-Jährige sprach gewohnt wenig über die Situation in der Tabelle und richtete seinen Blick ganz typisch auf die einzelnen Aufgaben. "Wir haben noch fünf Spiele. Das nächste Spiel ist das Wichtigste. Es wird gegen Berlin sehr schwer für uns." Die unter der Regie von Trainer Bruno Labbadia wiedererstarke Hertha dürfte den BVB am kommenden Samstag mehr fordern als Paderborn. Für Favre dürfte die Woche bis dahin ruhiger werden, als die ersten Tage nach dem vermutlichen Titel-Knockout beim 0:1 am vergangenen Dienstag gegen München. Kritiker sprachen dem Schweizer zum wiederholten Male die Fähigkeit ab, mit seinen Teams Titel zu gewinnen. Zudem waren Aussagen Favres als Rücktrittsgedanken gedeutet worden. Der Coach selbst und der BVB hatten Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied des Fußball-Fachmanns zurückgewiesen. Die BVB-Spieler trugen nun ihren Teil zur allgemeinen Lage-Beruhigung bei. "Die Borussia hat den Charaktertest bestanden", resümierte Dortmunds langjähriger Torwart und deutsche Meister von 2011 und 2012, Roman Weidenfeller, bei "Sky90". Der 39-Jährige wies jedoch auch auf ein mögliches Kernproblem des BVB hin. "Vielleicht fehlt ein Stück weit die Siegermentalität in den Topspielen", sagte er. Dem Revierclub fehle noch ein Stück, um sich in Duellen mit den FC Bayern auf Augenhöhe messen zu können. Auf Augenhöhe war Paderborn am Sonntag nur vor dem Seitenwechsel, danach zeigten die Dortmunder, was sie gerne auch schon gegen den Branchenprimus gezeigt hätten. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor des fast sicheren Absteigers zu, der in der Schlussphase hoffnungslos überfordert war. "Wenn bei uns Spielfreude aufkommt, die Lockerheit mit der nötigen Konzentriertheit gleichzeitig da sind, dann sind wir sehr gut", stellte Abwehrchef Mats Hummels treffend fest und lobte seinen Trainer ausdrücklich für eine kleine taktische Umstellung in der Pause, "die wirklich sehr gut gegriffen hat". Durch das verstärkte Flügelspiel kam besonders der extrem gut aufgelegte Sancho zur Geltung. Der 20-Jährige hatte gegen die Bayern noch 45 Minuten auf der Bank gesessen und erzielte beim SCP seinen ersten Bundesliga-Dreierpack. Nach dem 2:0 zog Sancho sein Trikot über den Kopf, zeigte ein Shirt mit der Aufschrift "Justice for George Floyd" und demonstrierte damit seine Solidarität mit dem nach einem Polizeieinsatz in den USA gestorbenen Afroamerikaner. Auch Teamkollege Hakimi trug ein solches Shirt. Sancho äußerte sich nach dem Spiel in sozialen Netzwerken zu der Aktion. Seine drei Tore beschrieb er als "bittersüßen" Moment, "weil heute wichtigere Dinge auf der Welt passieren, die wir ansprechen müssen, um dabei zu helfen, etwas zu ändern." Sancho ergänzte: "Wir sollten keine Angst haben, die Stimme zu erheben für das, was richtig ist, wir müssen uns alle zusammentun und gemeinsam für Gerechtigkeit kämpfen." Seinen Beitrag beendete er mit den Worten: "Zusammen sind wir stärker!" Dieses auch im Sport häufig zitierte Motto kann der BVB auch auf dem Platz mit in die Saisonendphase nehmen. Und zumindest ein Borussia-Spieler hat den Traum vom Titel noch nicht ganz aufgegeben. "Wir müssen weiter nach vorne gucken", sagte Verteidiger Manuel Akanji. "Mathematisch ist es immer noch möglich, darum versuchen wir unseren Teil auf dem Spielfeld zu regeln - und das haben wir heute gemacht."/the/DP/fba
01.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Kantersieg nach Schlappe gegen Bayern: BVB siegt 6:1 in Paderborn
(durchgehend aktualisiert) PADERBORN (dpa-AFX) - Borussia Dortmund hat die Titel-Vorentscheidung im Liga-Gipfel gegen den FC Bayern München und die Diskussionen um die Zukunft von Trainer Lucien Favre sportlich stark verkraftet und ein Torfestival geboten. Fünf Tage nach der Niederlage gegen den alten und wohl auch neuen deutschen Meister besiegte der BVB den SC Paderborn am Sonntag nach Anlaufschwierigkeiten verdient mit 6:1 (0:0). Dortmund verkürzte den Rückstand auf den Spitzenreiter aus München damit wieder auf sieben Punkte - der achte Titel in Serie sollte für die in Topform spielenden Bayern dennoch nur noch Formsache sein. Favre klatschte seine Spieler mit der Faust ab, große Euphorie wollte trotz des Torfestivals beim BVB nach dem Abpfiff aber nicht aufkommen. Thorgan Hazard in der 54. Minute, Dreifach-Torschütze Jadon Sancho (57./74./90.), Achraf Hakimi (85.) und der eingewechselte Marcel Schmelzer (89.) erzielten in einer munteren Partie die Tore für den Revierclub, der die Paderborner weiter in Richtung Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga beförderte. Vom Titel wollen aber die BVB-Profis auch nach dem Kantersieg nicht mehr reden. "Wir geben alles, um jedes Spiel zu gewinnen, Alles andere liegt nicht mehr in unserer Hand", sagte Torhüter Roman Bürki. Sein Trainer Lucien Favre ergänzte: "Es wird brutal schwer". Beim TV-Sender Sky verriet Favre zudem, dass er trotz des 0:0 zur Pause nicht viele Worte verloren habe: "Ich habe fast nichts gesagt. Nur, dass wir weiter spielen müssen. Wir wollten keine Konter kriegen und haben es weiter so gemacht, wie in der ersten Halbzeit." Der Rückstand des von Steffen Baumgart trainierten Tabellenletzten auf den Relegationsplatz beträgt bei noch fünf ausstehenden Spielen wohl nicht mehr aufzuholende acht Punkte. Uwe Hünemeier schoss mit einem verwandelten Handelfmeter das einzige Tor für Paderborn (72.). Baumgart hatte angekündigt, mit seinem Team gegen den großen Favoriten "mutig" spielen zu wollen und genauso trat der SCP zu Beginn auf. Dortmund hatte zwar häufig den Ball, doch durch schnelles Umschalten waren die Gastgeber zunächst die gefährlichere Mannschaft. "Bis zum 2:1, 3:1 waren wir noch gut dabei", urteilte der Coach. "Das was ärgerlich ist, sind die letzte drei Tore. Das ist dann auch enttäuschend." Zum Ende einer turbulenten Woche hatte Hazard, der den verletzten Youngster Erling Haaland im Sturmzentrum vertrat, die erste Gelegenheit für die Borussia. Freistehend scheiterte er aber aus spitzem Winkel an SCP-Keeper Leopold Zingerle (17.). Während Baumgart seine Abwehrreihen gegen den stärker werdenden BVB fast permanent gestenreich anfeuerte und sortierte, verfolgte Favre die Darbietung seines Teams vergleichsweise ruhig aus der Coachingzone. Nur punktuell griff der 62-Jährige, über dessen Perspektive in Dortmund in den vergangenen Tagen nicht zum ersten Mal heftig debattiert worden war, ordnend in das Spiel seiner Mannschaft ein. Der Revierclub erspielte sich gegen leidenschaftlich verteidigende und konternde Paderborner bis zur Pause eigentlich genug Chancen, um in Führung zu gehen. Doch Emre Can (37./44.) und Julian Brandt (45.) nutzten ihre Möglichkeiten aber nicht. Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit des BVB drückend. Neun Minuten nach Wiederanpfiff drückte Hazard den Ball aus fünf Metern am schon geschlagenen Zingerle vorbei über die Linie. Und die Borussia legte nach: Nach Vorarbeit von Brandt erhöhte Jadon Sancho auf 2:0. Beim Torjubel zeigte der Engländer ein Shirt mit dem Schriftzug "Justice for George Floyd" und demonstrierte damit wie auch schon andere Bundesligaprofis an diesem Wochenende seine Solidarität mit dem in Minneapolis bei einem Polizei-Einsatz getöteten Afroamerikaner. Auch Teamkollege Hakimi trug ein Shirt mit diesem Schriftzug. Paderborn gab auch nach dem Dortmunder Doppelschlag nicht auf und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Hünemeier traf, nachdem Can einen Schuss im Strafraum mit dem Arm abgeblockt hatte. Sancho, Hakimi und Schmelzer hatten jedoch die passenden Antworten parat und sorgten mit ihren Toren für den Endstand./the/DP/fba
31.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Kantersieg nach Schlappe gegen Bayern: BVB siegt 6:1 in Paderborn
(durchgehend aktualisiert) PADERBORN (dpa-AFX) - Borussia Dortmund hat die Titel-Vorentscheidung im Liga-Gipfel gegen den FC Bayern München und die Diskussionen um die Zukunft von Trainer Lucien Favre sportlich stark verkraftet und ein Torfestival geboten. Fünf Tage nach der Niederlage gegen den alten und wohl auch neuen deutschen Meister besiegte der BVB den SC Paderborn am Sonntag nach Anlaufschwierigkeiten verdient mit 6:1 (0:0). Dortmund verkürzte den Rückstand auf den Spitzenreiter aus München damit wieder auf sieben Punkte - der achte Titel in Serie sollte für die in Topform spielenden Bayern dennoch nur noch Formsache sein. Favre klatschte seine Spieler mit der Faust ab, große Euphorie wollte trotz des Torfestivals beim BVB nach dem Abfiff aber nicht aufkommen. Thorgan Hazard in der 54. Minute, Dreifach-Torschütze Jadon Sancho (57./74./90.), Achraf Hakimi (85.) und der eingewechselte Marcel Schmelzer (89.) erzielten in einer munteren Partie die Tore für den Revierclub, der die Paderborner weiter in Richtung Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga beförderte. Vom Titel wollen aber die BVB-Profis auch nach dem Kantersieg nicht mehr reden. "Wir geben alles, um jedes Spiel zu gewinnen, Alles andere liegt nicht mehr in unserer Hand", sagte Torhüter Roman Bürki. Sein Trainer Lucien Favre ergänzte: "Es wird brutal schwer". Beim TV-Sender Sky verriet Favre zudem, dass er trotz des 0:0 zur Pause nicht viele Worte verloren habe: "Ich habe fast nichts gesagt. Nur, dass wir weiter spielen müssen. Wir wollten keine Konter kriegen und haben es weiter so gemacht, wie in der ersten Halbzeit." Der Rückstand des von Steffen Baumgart trainierten Tabellenletzten auf den Relegationsplatz beträgt bei noch fünf ausstehenden Spielen wohl nicht mehr aufzuholende acht Punkte. Uwe Hünemeier schoss mit einem verwandelten Handelfmeter das einzige Tor für Paderborn (72.). Baumgart hatte angekündigt, mit seinem Team gegen den großen Favoriten "mutig" spielen zu wollen und genauso trat der SCP zu Beginn auf. Dortmund hatte zwar häufig den Ball, doch durch schnelles Umschalten waren die Gastgeber zunächst die gefährlichere Mannschaft. Christopher Antwi-Adjei verfehlte in der Anfangsphase aus aussichtsreicher Position jedoch zweimal das Tor. Zum Ende einer turbulenten Woche hatte Hazard, der den verletzten Youngster Erling Haaland im Sturmzentrum vertrat, die erste Gelegenheit für die Borussia. Freistehend scheiterte er aber aus spitzem Winkel an SCP-Keeper Leopold Zingerle (17.). Neun Minuten später wurde ein gefährlicher Schuss von Raphael Guerreiro noch zur Ecke abgefälscht. Während Baumgart seine Abwehrreihen gegen den stärker werdenden BVB fast permanent gestenreich anfeuerte und sortierte, verfolgte Favre die Darbietung seines Teams vergleichsweise ruhig aus der Coachingzone. Nur punktuell griff der 62-Jährige, über dessen Perspektive in Dortmund in den vergangenen Tagen nicht zum ersten Mal heftig debattiert worden war, ordnend in das Spiel seiner Mannschaft ein. Der Revierclub erspielte sich gegen leidenschaftlich verteidigende und konternde Paderborner bis zur Pause eigentlich genug Chancen, um in Führung zu gehen. Emre Can (37./44.) und Julian Brandt (45.) nutzten ihre Möglichkeiten aber nicht. Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit des BVB drückend. Hakimi (49.) und Hazard (52.) nutzten ihre hervorragenden Chancen noch nicht, doch neun Minuten nach Wiederanpfiff drückte Hazard den Ball aus fünf Metern am schon geschlagenen Zingerle vorbei über die Linie. Und die Borussia legte nach: Nach Vorarbeit von Brandt erhöhte Jadon Sancho auf 2:0. Beim Torjubel zeigte der Engländer ein Shirt mit dem Schriftzug "Justice for George Floyd" und demonstrierte damit wie auch schon andere Bundesligaprofis an diesem Wochenende seine Solidarität mit dem in Minneapolis bei einem Polizei-Einsatz getöteten Afroamerikaner. Paderborn gab auch nach dem Dortmunder Doppelschlag nicht auf und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Hünemeier traf, nachdem Can einen Schuss im Strafraum mit dem Arm abgeblockt hatte. Sancho, Hakimi und Schmelzer hatten jedoch die passenden Antworten parat und sorgten mit ihren Toren für den Endstand./the/DP/fba