Faktor-Zertifikat | 15,00 | Long | Dow Jones Industrial Average ®

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  • WKN: MF8D32
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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
03.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 23.777,46 Pkt
  • 24.074,69 Pkt
  • 24.020,54 Pkt
  • 24.320,80 Pkt
29.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 23.842,69 Pkt
  • 24.140,73 Pkt
  • 23.695,74 Pkt
  • 23.991,94 Pkt
28.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 23.329,53 Pkt
  • 23.621,15 Pkt
  • 23.842,69 Pkt
  • 24.140,73 Pkt

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

02.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Soziale Unruhen halten die Indizes nicht auf
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien-Anleger in New York haben am Dienstag die weltweiten Lockerungen in der Corona-Krise höher gewichtet als die gegenwärtigen sozialen Unruhen in vielen US-Städten. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 1,05 Prozent auf 25 742,65 Punkte, schaffte es damit allerdings nicht ganz, sein in der Vorwoche erreichtes Hoch seit Anfang März zu überklettern. Dies gelang dafür dem S&P 500, der marktbreite und daher besonders aussagekräftige Index schloss 0,82 Prozent höher auf 3080,82 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,61 Prozent auf 9657,31 Punkte, womit dem Index nur noch weniger als hundert Punkte fehlen bis zu seinem Rekordhoch aus diesem Februar. Seit dem Corona-Krisentief Ende März hat der Nasdaq 100 inzwischen um gut 43 Prozent zugelegt und damit eine nahezu perfekte V-förmige Erholung vollzogen. "Für den größten Teil des Anstiegs im Technologiesektor sind die Großen der Branche wie Apple, Amazon, Facebook und Google verantwortlich", erläuterte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. Mittlerweile machten diese Unternehmen einen erheblichen Teil der Marktkapitalisierung des gesamten Index aus. Mit Blick auf den Gesamtmarkt hieß es von Händlern, die Anleger würden derzeit abwägen. Einerseits werde auf die Erleichterung angesichts zunehmender Öffnungen von Volkswirtschaften nach der Corona-Krise sowie der zahlreichen wirtschaftlichen Hilfspakete geschaut. Auch hätten sich die Spannungen an der US-chinesischen Handelsfront erst einmal nicht weiter verschärft. Andererseits bereiteten die Unruhen in den USA Sorgen. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz hatten sie weiter zugenommen, weshalb US-Präsident Trump am Montagabend notfalls die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte der Regierung angekündigt hatte. "Der Hauptfokus am Aktienmarkt scheint aber einmal mehr auf den längerfristigen Perspektiven der weltweiten Lockerungsmaßnahmen zu liegen", sagte Oldenburgers Kollege Michael Hewson von CMC Markets UK. Nach wie vor erleichtere auch, dass US-Präsident Donald Trump den Konflikt mit China in Sachen Hongkong bislang nicht wie befürchtet weiter zugespitzt habe. Unter den Einzelwerten gewannen im Dow die Papiere der Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron jeweils etwas mehr als zwei Prozent. Die Ölpreise bauten ihre Gewinne etwas weiter aus, was Händler auf die Hoffnung auf eine zeitliche Ausweitung der bislang beschlossenen Produktionskürzungen zurückführten. Die im Verbund Opec+ zusammengefassten Förderstaaten hatten sich im April darauf verständigt, im Mai und Juni die tägliche Rohölproduktion zu reduzieren. Diese Regelung könnte nun nach Angaben von Insidern der Opec+ um einen Monat verlängert werden. Ganz oben im Dow rückten die Aktien des Chemiekonzerns Dow Inc um mehr als fünf Prozent vor. Die Papiere des Pharmakonzerns Pfizer erholten sich mit einem Plus von fast zwei Prozent etwas von ihrem Vortagesrückschlag von gut sieben Prozent. Angesichts der Unruhen in vielen Städten der USA und der Drohung von Präsident Trump mit einem Militäreinsatz legten auch Anteile von US-Waffenherstellern wie Sturm Ruger & Co mit 4,35 Prozent und Vista Outdoor mit 7,50 Prozent zu. Die Aktien von Smith & Wesson Brands, dem gerade erst von American Outdoor Brands abgespaltenen Waffengeschäft, sprangen um etwas mehr als 10 Prozent hoch. Tiffany sackten in der letzten Handelsstunde stark ab nach einem Medienbericht, wonach der französische Luxusgüterkonzern LVMH den Kauf des US-Juweliers als unsicher betrachtet. Mit einem Minus von fast neun Prozent gingen Tiffany aus dem Handel. Zoom Video Communications erklommen ein weiteres Rekordhoch bei 212,69 Dollar, am Ende des Tages kosteten sie mit plus 1,93 Prozent 208,08 Dollar. Der Anbieter von Webkonferenzen, der im April 2019 mit 36 US-Dollar je Aktie an die Börse gegangen war, legt an diesem Dienstag nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das erste Quartal 2020/21 vor. Zoom war eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, in der Corona-Krise stieg aber die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Pro Tag gibt es inzwischen 300 Millionen Teilnahmen an Videokonferenzen - im Vergleich zu zehn Millionen noch im Dezember. Der Euro kratzte am Dienstag vorübergehend an der Marke von 1,12 US-Dollar. Nach US-Börsenschluss wurden 1,1166 Dollar für die Gemeinschaftswährung bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1174 (Montag: 1,1116) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,8949 (0,8996) Euro gekostet. Am US-Rentenmarkt verloren richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen 7/32 Punkte auf 99 14/32 Punkte und rentierten mit 0,682 Prozent./ajx/he --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---
02.06.2020 Quelle: dpa
KORREKTUR/ROUNDUP/Aktien New York: Dow zieht weiter an - Anleger wägen ab
(Im letzten Absatz, zweiter Satz wurde der Name des Unternehmens geändert: Smith & Wesson Brands.) NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienindizes haben im frühen Dienstagshandel überwiegend im positiven Terrain notiert. Standardwerte bauten ihr Vortagesplus dabei deutlicher aus als Technologiewerte, die zuletzt gar leicht ins Minus rutschten. So gewann der Leitindex Dow Jones Industrial in der ersten Handelsstunde 0,64 Prozent auf 25 638,07 Punkte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,30 Prozent auf 3064,98 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 indes sank um 0,07 Prozent auf 9592,52 Punkte. Die Anleger würden derzeit abwägen, hieß es am Markt. Einerseits werde auf die Erleichterung in Asien und Europa angesichts zunehmender Öffnungen von Volkswirtschaften nach der Corona-Krise sowie der zahlreichen wirtschaftlichen Hilfspakete geschaut. Andererseits bereiteten die Unruhen in den USA Sorgen, hieß es von Händlern. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz haben die Unruhen weiter zugenommen, weshalb US-Präsident Trump am Montagabend notfalls die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte der Regierung angekündigt hatte. "Der Hauptfokus scheint aber einmal mehr auf den längerfristigen Perspektiven der weltweiten Lockerungsmaßnahmen zu liegen", sagte Michael Hewson, Analyst bei CMC Markets. Unter den Einzelwerten gewannen im vorderen Dow-Feld die Papiere der Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron zwischen eineinhalb und zwei Prozent. Die Ölpreise bauten ihre Gewinne etwas weiter aus, was Händler auf die Hoffnung auf eine zeitliche Ausweitung der bislang beschlossenen Produktionskürzungen zurückführten. Die im Verbund Opec+ zusammengefassten Förderstaaten hatten sich im April darauf verständigt, im Mai und Juni die tägliche Rohölproduktion zu reduzieren. Diese Regelung könnte nun nach Angaben von Insidern der Opec+ um einen Monat verlängert werden. Angesichts der Unruhen in vielen Städten der USA und der Drohung von Präsident Trump mit einem Militäreinsatz legten auch Anteile von US-Waffenherstellern zu. Smith & Wesson Brands sprangen um fast zehn Prozent hoch. Sturm Ruger & Co sowie Vista Outdoor gewannen jeweils mehr als sechs Prozent./ajx/he
02.06.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Soziale Unruhen halten Dow und S&P 500 nicht auf
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien-Anleger in New York haben am Dienstag die weltweiten Lockerungen in der Corona-Krise höher gewichtet als die gegenwärtigen sozialen Unruhen in vielen US-Städten. Standardwerte bauten ihr Vortagesplus aus. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann bislang 0,77 Prozent auf 25 671,75 Punkte, schaffte es dabei allerdings nicht, sein in der Vorwoche erreichtes Hoch seit Anfang März zu überklettern. Dies gelang dafür dem marktbreiten S&P 500, der zuletzt um 0,46 Prozent auf 3069,74 Zähler zulegte. Der technologielastige Nasdaq 100 war im frühen Handel zunächst moderat gestiegen mit einem weiteren Hoch seit Februar und notierte zuletzt prozentual unverändert mit 9598,87 Punkten. Die Anleger würden derzeit abwägen, hieß es am Markt. Einerseits werde auf die Erleichterung angesichts zunehmender Öffnungen von Volkswirtschaften nach der Corona-Krise sowie der zahlreichen wirtschaftlichen Hilfspakete geschaut. Auch hätten sich die Spannungen an der US-chinesischen Handelsfront erst einmal nicht weiter verschärft. Andererseits bereiteten die Unruhen in den USA Sorgen, hieß es von Händlern. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz hatten die Unruhen weiter zugenommen, weshalb US-Präsident Trump am Montagabend notfalls die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte der Regierung angekündigt hatte. "Der Hauptfokus am Aktienmarkt scheint aber einmal mehr auf den längerfristigen Perspektiven der weltweiten Lockerungsmaßnahmen zu liegen", sagte Michael Hewson, Analyst bei CMC Markets UK. Nach wie vor erleichtere auch, dass US-Präsident Donald Trump den Konflikt mit China in Sachen Hongkong bislang nicht wie befürchtet weiter zugespitzt habe. Unter den Einzelwerten gewannen im Dow die Papiere der Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron 1,6 beziehungsweise 1,1 Prozent. Die Ölpreise bauten ihre Gewinne etwas weiter aus, was Händler auf die Hoffnung auf eine zeitliche Ausweitung der bislang beschlossenen Produktionskürzungen zurückführten. Die im Verbund Opec+ zusammengefassten Förderstaaten hatten sich im April darauf verständigt, im Mai und Juni die tägliche Rohölproduktion zu reduzieren. Diese Regelung könnte nun nach Angaben von Insidern der Opec+ um einen Monat verlängert werden. Angesichts der Unruhen in vielen Städten der USA und der Drohung von Präsident Trump mit einem Militäreinsatz legten auch Anteile von US-Waffenherstellern wie Sturm Ruger & Co mit 5,3 Prozent und Vista Outdoor mit 6,7 Prozent zu. Zoom Video Communications erklommen ein weiteres Rekordhoch mit 212,69 Dollar, zuletzt gewannen sie aber nur noch 1,4 Prozent. Der Anbieter von Webkonferenzen, der im April 2019 mit 36 US-Dollar je Aktie an die Börse gegangen war, legt an diesem Dienstag nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das erste Quartal 2020/21 vor. Zoom war eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, in der Corona-Krise stieg aber die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Pro Tag gibt es inzwischen 300 Millionen Teilnahmen an Videokonferenzen - im Vergleich zu zehn Millionen noch im Dezember./ajx/he
02.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Dow zieht weiter an - Anleger wägen ab
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienindizes haben im frühen Dienstagshandel überwiegend im positiven Terrain notiert. Standardwerte bauten ihr Vortagesplus dabei deutlicher aus als Technologiewerte, die zuletzt gar leicht ins Minus rutschten. So gewann der Leitindex Dow Jones Industrial in der ersten Handelsstunde 0,64 Prozent auf 25 638,07 Punkte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,30 Prozent auf 3064,98 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 indes sank um 0,07 Prozent auf 9592,52 Punkte. Die Anleger würden derzeit abwägen, hieß es am Markt. Einerseits werde auf die Erleichterung in Asien und Europa angesichts zunehmender Öffnungen von Volkswirtschaften nach der Corona-Krise sowie der zahlreichen wirtschaftlichen Hilfspakete geschaut. Andererseits bereiteten die Unruhen in den USA Sorgen, hieß es von Händlern. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz haben die Unruhen weiter zugenommen, weshalb US-Präsident Trump am Montagabend notfalls die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte der Regierung angekündigt hatte. "Der Hauptfokus scheint aber einmal mehr auf den längerfristigen Perspektiven der weltweiten Lockerungsmaßnahmen zu liegen", sagte Michael Hewson, Analyst bei CMC Markets. Unter den Einzelwerten gewannen im vorderen Dow-Feld die Papiere der Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron zwischen eineinhalb und zwei Prozent. Die Ölpreise bauten ihre Gewinne etwas weiter aus, was Händler auf die Hoffnung auf eine zeitliche Ausweitung der bislang beschlossenen Produktionskürzungen zurückführten. Die im Verbund Opec+ zusammengefassten Förderstaaten hatten sich im April darauf verständigt, im Mai und Juni die tägliche Rohölproduktion zu reduzieren. Diese Regelung könnte nun nach Angaben von Insidern der Opec+ um einen Monat verlängert werden. Angesichts der Unruhen in vielen Städten der USA und der Drohung von Präsident Trump mit einem Militäreinsatz legten auch Anteile von US-Waffenherstellern zu. American Outdoor Brands sprangen um fast zehn Prozent hoch. Sturm Ruger & Co sowie Vista Outdoor gewannen jeweils mehr als sechs Prozent./ajx/he