Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | SMA Solar Technology

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  • WKN: MF8271
  • ISIN: DE000MF82710
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf SMA Solar Technology hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf SMA Solar Technology hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: SMA Solar wächst im ersten Halbjahr kräftig und bestätigt Prognose
NIESTETAL (dpa-AFX) - Der Solarkonzern SMA Solar ist trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr deutlich gewachsen und hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Demnach erwartet SMA Solar für 2020 weiterhin ein Umsatzwachstum auf 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) soll auf 50 bis 80 Millionen Euro steigen, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Niestetal bei Kassel mitteilte. SMA Solar profitierte den Angaben zufolge vom starken Projektgeschäft in den USA und dem nach wie vor positiven Handelsgeschäft in Europa. Während der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 42 Prozent auf 514 Millionen Euro kletterte, stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um mehr als das Doppelte auf 24 Millionen Euro, nach rund 9 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Auch unter dem Strich stand nun ein Plus. Nachdem SMA im Vorjahreszeitraum noch einen Fehlbetrag von minus 14 Millionen Euro ausgewiesen hatte, erzielte das Unternehmen jetzt einen Überschuss von rund 3 Millionen Euro. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten sehr gut an. Im frühen Handel lag die SMA-Solar-Aktie zuletzt fast 9 Prozent im Plus. Im laufenden Jahr haben die Titel im Zuge der Marktturbulenzen aber rund 10 Prozent an Wert eingebüßt. Auf längere Sicht sieht es mit einem Minus von rund 13 Prozent in den zurückliegenden 5 Jahren sogar noch etwas schlechter aus. Die verkaufte Wechselrichter-Leistung legte im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich zu und stieg auf 7,1 Gigawatt (GW) nach 4,0 GW im Vorjahreszeitraum. Wechselrichter werden zur Umwandlung des von einer Solaranlage erzeugten Gleichstroms in Wechselstrom benötigt. Allerdings sank der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 auf 760 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 818,7 Millionen Euro zu Buche gestanden hatten. SMA-Vorstandssprecher Jürgen Reinert verwies darauf, dass der Auftragseingang aufgrund der Corona-Krise im zweiten Quartal wie erwartet schwächer ausgefallen sei. Für die kommenden Monate erwartet er jedoch eine weltweite Nachfrageerholung und sieht auch mittel- und langfristig "positive Perspektiven" für das Unternehmen. "Die Bewältigung der Coronakrise bietet eine historische Chance, die Wirtschaft nachhaltiger und resilienter aufzustellen. Die Nutzung erneuerbarer Energien wird dabei eine entscheidende Rolle spielen", ist Reinert überzeugt. SMA sei gut positioniert, um auch unter den aktuellen Umständen Marktanteile hinzuzugewinnen, hieß es laut Mitteilung. Zudem setze der Vorstand weitere Maßnahmen zur Kostensenkung um. "Auch wir bekommen die Coronakrise zu spüren und haben im zweiten Quartal weniger Umsatz realisiert als geplant", verdeutlichte Reinert. Dennoch legten die Erlöse auch im zweiten Quartal um 16 Prozent auf rund 226 Millionen Euro zu. Reinert unterstrich zudem, dass SMA Solar in der Pandemie keinerlei staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen musste. Aus Sicht der Experten vom Analysehaus Jefferies habe Covid-19 nur einen geringen Einfluss auf die Ergebnisse des zweiten Quartals gehabt. SMA Solar habe seine Lieferketten und Produktion weitgehend aufrechterhalten können. Auch die Preisgestaltung habe sich in den letzten drei Quartalen signifikant verbessert, urteilten die Analysten. Die jüngste Entwicklung von SMA Solar ist positiv. Unter dem Strich war der Konzern im vergangenen Jahr zwar in den roten Zahlen geblieben, konnte seinen Verlust aber stark eindämmen. Das Unternehmen hatte vor allem 2018 unter einem Preisverfall und einem Markteinbruch in China gelitten. Chinesische Anbieter waren verstärkt in die internationalen Märkte vorgedrungen und hatten dort die Konkurrenz verschärft. Das machte den Nordhessen zu schaffen. Der Solartechnikhersteller beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 3200 Mitarbeiter, davon rund 2200 in Deutschland. Neben dem klassischen Geschäft mit Wechselrichtern für Solaranlagen verlagert sich SMA verstärkt auf benachbarte Geschäftsfelder. Dazu zählen Dienstleistungen für Betriebsführung und Wartung von Photovoltaik-Großanlagen./eas/mne/stk
13.08.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: SMA Solar Technology AG erzielt im ersten Halbjahr 2020 trotz Coronakrise deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum (deutsch)
SMA Solar Technology AG erzielt im ersten Halbjahr 2020 trotz Coronakrise deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum ^ DGAP-News: SMA Solar Technology AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis SMA Solar Technology AG erzielt im ersten Halbjahr 2020 trotz Coronakrise deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum 13.08.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Corporate News der SMA Solar Technology AG SMA Solar Technology AG erzielt im ersten Halbjahr 2020 trotz Coronakrise deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum Überblick H1 2020: - Verkaufte Wechselrichter-Leistung von 7,1 GW (H1 2019: 4,0 GW) - Umsatz auf 514 Mio. Euro (H1 2019: 363 Mio. Euro) und operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) auf 24 Mio. Euro (H1 2019: 9 Mio. Euro) gesteigert - Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 42 Prozent (31.12.2019: 38 Prozent) - Trotz Coronakrise weiterhin hoher Auftragsbestand von 760 Mio. Euro, davon 321 Mio. Euro Produktgeschäft - Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020 Niestetal, 13. August 2020 - Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte im ersten Halbjahr 2020 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 7,1 GW (H1 2019: 4,0 GW). Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 42 Prozent auf 514 Mio. Euro (H1 2019: 363 Mio. Euro). Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus dem starken Projektgeschäft in den USA sowie dem nach wie vor positiven Handelsgeschäft in Europa. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag von Januar bis Juni 2020 mit 24 Mio. Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahrs (EBITDA-Marge: 4,7 Prozent; H1 2019: 9 Mio. Euro, 2,3 Prozent). Das Konzernergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr 2020 erheblich auf 3 Mio. Euro (H1 2019: -14 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,08 Euro (H1 2019: -0,41 Euro). Mit einer Nettoliquidität von 201 Mio. Euro (31.12.2019: 303 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 42,1 Prozent (31.12.2019: 37,6 Prozent) weist SMA eine nachhaltig solide Bilanzstruktur auf. "Auch wir bekommen die Coronakrise zu spüren und haben im zweiten Quartal weniger Umsatz realisiert als geplant. Dennoch konnten wir sowohl im ersten Halbjahr insgesamt als auch im zweiten Quartal 2020 Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern und auch auf EBIT-Ebene ein positives Ergebnis erzielen. Das war nur durch die gute SMA IT-Infrastruktur, den hohen Einsatz und die Flexibilität unserer Mitarbeiter*innen, ein aktives Lieferantenmanagement sowie unsere kontinuierliche Kundenbetreuung möglich. Sehr positiv ist auch die Tatsache, dass wir dabei keinerlei staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen mussten", erklärt SMA Vorstandssprecher Jürgen Reinert. "Wie von uns prognostiziert, fiel der Auftragseingang im zweiten Quartal aufgrund der Coronakrise schwächer aus. Wir erwarten jedoch für die kommenden Monate eine weltweite Nachfrageerholung. Vor diesem Hintergrund gehen wir weiterhin davon aus, unsere Umsatz- und Ergebnisziele erreichen zu können. Auch mittel- und langfristig sehen wir positive Perspektiven für SMA. Die Bewältigung der Coronakrise bietet eine historische Chance, die Wirtschaft nachhaltiger und resilienter aufzustellen. Die Nutzung erneuerbarer Energien wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Politische Initiativen wie der European Green Deal und der Klimaschutzplan des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden weisen hier in die richtige Richtung. Nun kommt es auf die konsequente Umsetzung an. SMA ist bereit und bestens vorbereitet, diese mit unserem umfassenden Know-how sowie unseren innovativen und nachhaltigen Technologien mitzugestalten." Der SMA Vorstand bestätigt trotz der andauernden Coronakrise die am 7. Februar 2020 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020. Diese sieht ein Umsatzwachstum auf 1,0 Mrd. Euro bis 1,1 Mrd. Euro vor. SMA ist gut positioniert, um auch unter den aktuellen Umständen Marktanteile hinzuzugewinnen. Darüber hinaus implementiert der Vorstand weitere Maßnahmen zur Kostensenkung. Vor diesem Hintergrund geht der SMA Vorstand auch beim EBITDA weiterhin von einem Wachstum auf 50 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro aus. Der Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2020 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. Über SMA Als ein global führender Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik schafft die SMA Gruppe heute die Voraussetzungen für die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung von morgen. Das Portfolio von SMA umfasst ein breites Spektrum an effizienten Solar-Wechselrichtern und ganzheitlichen Systemlösungen für Photovoltaikanlagen aller Leistungsklassen, intelligenten Energiemanagementsystemen und Batteriespeicherlösungen sowie Gesamtlösungen für PV-Diesel-Hybridanwendungen. Digitale Energiedienstleistungen sowie umfangreiche Serviceleistungen bis hin zur Übernahme von Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaik-Kraftwerke runden das Angebot ab. Weltweit sind SMA Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 90 GW in über 190 Ländern installiert. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch rund 1.500 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im SDAX gelistet. SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Germany Leitung Unternehmenskommunikation: Anja Jasper Tel. +49 561 9522-2805 Presse@SMA.de Kontakt Presse: Susanne Henkel Manager Corporate Press Tel. +49 561 9522-1124 Fax +49 561 9522-421400 Presse@SMA.de Disclaimer: Diese Corporate News dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG ("Gesellschaft") oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: "SMA Gruppe") dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden. Diese Corporate News kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. --------------------------------------------------------------------------- 13.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Deutschland Telefon: +49 (0)561 / 9522 - 0 Fax: +49 (0)561 / 9522 - 100 E-Mail: info@sma.de Internet: http://www.sma.de ISIN: DE000A0DJ6J9 WKN: A0DJ6J Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1116719 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1116719 13.08.2020 °
26.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Das Problem der Ökostrom-Pioniere - Nach 20 Jahren vor dem Aus?
BERLIN (dpa-AFX) - Wer sich in den frühen 2000er Jahren eine Solaranlage aufs Dach schraubte oder sein Geld in Windparks steckte, durfte sich Pionier der Energiewende nennen. Die Besitzer alter Ökostrom-Anlagen stehen nun vor einem Problem: Für die ersten läuft Ende des Jahres die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Denn die ist auf 20 Jahre begrenzt. Solar- und Windbranche warnen, dass Anlagen zu Tausenden vom Netz gehen könnten, was den Umstieg von Atom- und Kohlestrom auf erneuerbare Energien ausbremsen würde. Sie sehen die Politik in der Pflicht - dabei geht es nicht nur ums Geld. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat das Thema auf dem Schirm. Es werde mit der EEG-Novelle angegangen, teilte sein Ministerium auf Anfrage mit. Ein Entwurf soll nach der Sommerpause kommen. Die Verhandlungen dürften schwierig werden, es gibt viel zu viele Regeln - die "Ü-20-Anlagen" sind nur eine von vielen Baustellen. Über die EEG-Umlage, die Verbraucher mit der Stromrechnung zahlen, werden Ökostrom-Anlagen gefördert - aber nur 20 Jahre lang. In den kommenden Jahren fallen also immer mehr Anlagen aus der Förderung. Im ersten Jahr sind nach Angaben des Ministeriums etwa 18 300 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 72 Megawatt betroffen - das ist nicht viel, allein 2019 wurde mehr als das 50-Fache dieser Leistung neu zugebaut. Erst ab 2025 seien erste anlagenstarke Jahrgänge betroffen. Bei den Windrädern sind es laut Ministerium etwa 3700 Megawatt installierte Leistung verteilt auf etwa 4900 Anlagen. Die Branche selbst spricht von rund 6000 betroffenen Windrädern. Wer bisher Sonnenstrom ins Netz eingespeist hat und dafür Geld bekam, kann den Strom künftig entweder selbst nutzen oder aber den Strom direkt vermarkten. "Es ist wünschenswert, dass möglichst viele Anlagenbetreiber die Direktvermarktung nutzen", heißt es beim Wirtschaftsministerium. "Erste Hinweise aus der Branche ergeben, dass einige Akteure kleinere Anlagen poolen wollen und so die Direktvermarktung organisiert werden könnte." Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht aber einigen Reformbedarf. "Der überwiegende Teil der Ü-20-Betreiber wird sich nur dann für einen Weiterbetrieb der Solarstromanlagen begeistern lassen, wenn dieser zumindest weitgehend kostendeckend möglich ist", sagte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig der Deutschen Presse-Agentur. "Einer Anschlussförderung bedarf es dafür nicht, aber eines Abbaus von Marktbarrieren." Der Verband fordert unter anderem, den Eigenverbrauch von Umlagen und Abgaben zu befreien. Die nach Auslaufen der EEG-Förderung vorgeschriebene Direktvermarktung lohnt sich nach Einschätzung des Solarverbands für die meisten sehr kleinen Altanlagen bisher nicht - weshalb die Gefahr bestünde, dass die Anlagen abgebaut würden oder aber "wild", also illegal, einspeisten. Daher solle die Direktvermarktung vereinfacht werden. Zudem brauche es eine Auffanglösung für Betreiber, die nicht in die Direktvermarktung wechseln wollten. Bei Windenergie ist die Lage insofern anders, als Politik und Branche hier viel Wert aufs "Repowering" legen - das Ersetzen alter Anlagen durch neuere, meiste größere, die viel mehr Strom produzieren. Aber auch für Ü-20-Windräder ist der Weiterbetrieb mit Direktvermarktung eine Option. "Einige Direktvermarkter haben sich bereits darauf spezialisiert, ausgeförderte Anlagen unter Vertrag zu nehmen", teilte das Wirtschaftsministerium mit. Man gehe davon aus, "dass hier ein Markt jenseits des EEG entstehen wird". Das entspricht den Zielen der Politik - irgendwann soll Ökostrom der förderfreie Normalfall sein. Der Bundesverband Windenergie sieht aber Probleme. Denn der Stromverkauf müsse den wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen, damit Anlagen nicht einfach abgebaut würden. Die Corona-Krise mit ihren Folgen habe den Strombedarf drastisch gesenkt, die Preise seien eingebrochen, erklärte ein Sprecher. Daher sei eine "politische Flankierung" nötig. Neben verschiedenen rechtlichen Vereinfachungen schlägt der Verband für Anlagen, die bis einschließlich 2000 ans Netz gegangen sind, Zuschüsse für weitere zwei bis drei Jahre vor. Aus Sicht von Thorsten Lenck von der Denkfabrik Agora Energiewende ist das Corona-Tief der Börsenstrompreise kein dauerhaftes Problem. "An den Terminmärkten deutet sich schon an, dass die Energie- und Strompreise auch wieder steigen werden", sagte er der dpa. Eine zu hohe Förderung auch in Zukunft könne kreative marktwirtschaftliche Lösungen, die Kosten und Risiken senkten, ausbremsen. Aber auch er findet, dass das Thema "Ü-20-Anlagen" mit der EEG-Novelle dringend angegangen werden müsse - um die Pioniere der Energiewende nicht rechtlichen Unsicherheiten auszusetzen und klimafreundlichen Strom im Markt zu halten. "Notwendige Investitionen für Windräder, um deren Lebensdauer auf 30 Jahre zu erhöhen, sollten bezuschusst werden", sagte Lenck. Auch eine Vergütung für Solarstrom sei weiter sinnvoll, wenn auch nicht so hoch wie die EEG-Vergütung. Sie könne sicherstellen, dass Anlagen weiter in Betrieb blieben, auch wenn zum Beispiel hohe Wartungs- oder Versicherungskosten anfielen./ted/DP/zb