Optionsschein | Call | Boeing | 350,00 | 18.12.19

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  • WKN: MF7Z9G
  • ISIN: DE000MF7Z9G0
  • Optionsschein
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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
09.05.2019 Ordentliche Dividende
07.02.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

19.09.2019 Quelle: dpa
Ryanair fürchtet weitere Verzögerungen durch Flugverbot für Boeing 737 Max
DUBLIN (dpa-AFX) - Das anhaltende Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max stimmt Europas größten Billigflieger Ryanair immer pessimistischer. Die Auslieferung der von Ryanair bestellten Maschinen könnte sich um weitere Monate bis ins Jahr 2020 verzögern, sagte Unternehmenschef Michael O'Leary bei der Hauptversammlung der Fluggesellschaft am Donnerstag in Dublin. Möglicherweise bekomme Ryanair die ersten Max-Jets erst im März oder April. Die üblichen Anzahlungen an Boeing habe die Fluglinie bereits gestoppt und verhandle mit dem Hersteller über eine finanzielle Entschädigung. Wenn sich die Auslieferung noch weiter verzögere, müsse Ryanair den geplanten Ausbau seines Flugangebots möglicherweise noch stärker verringern als bislang, sagte O'Leary. Die irische Billigfluggesellschaft hat Verträge über bis zu 210 Maschinen des Typs abgeschlossen und erwartet, im Laufe des kommenden Jahres 30 Exemplare in der Flotte zu haben. Allerdings steckt Flugzeugbauer Boeing aus den USA in einer tiefen Krise. Nach dem Absturz zweier Maschinen bei den Gesellschaften Lion Air und Ethiopian Airlines mit insgesamt 346 Toten gilt seit März ein weltweites Startverbot für die Jets der 737-Max-Reihe. Aufsichtsbehörden aus aller Welt - allen voran die US-Luftfahrtbehörde FAA - wollen sichergehen, dass Boeing die Probleme mit dem Jet gelöst hat. Im Zentrum der Kritik steht das Steuerungssystem MCAS, das für die Abstürze mitverantwortlich sein soll. Wann die Jets wieder abheben dürfen, ist weiterhin offen. Boeing-Chef Dennis Muilenburg hofft zwar auf eine Freigabe noch in diesem Jahr, doch die Behörden haben sich noch nicht festgelegt. Auch nach einer Aufhebung des Verbots würde es einige Zeit dauern, bis die bereits gebauten Maschinen ausgeliefert und in Betrieb genommen würden. Zudem hat Boeing die Produktion gedrosselt und für den Fall eines noch längeren Flugverbots einen Produktionsstopp nicht ausgeschlossen. Ryanair-Chef O'Leary hat die Wachstumspläne seines Unternehmens wegen der Max-Krise und des bevorstehenden Brexits eingedampft und sogar einen Stellenabbau angekündigt. Die Airline habe über 500 Piloten und rund 400 Flugbegleiter zu viel, hatte er Ende Juli gesagt. Zudem würden 600 eigentlich vorgesehene Stellen nicht benötigt. Jetzt rechne er mit der Entlassung von 500 bis 700 Mitarbeitern, sagte der bei der Hauptversammlung. Zudem verhandle Ryanair weiter mit den Piloten in Großbritannien und Spanien. Die britischen Piloten waren Anfang September in den Streik getreten. Es geht bei dem Streit um Renten, Bezahlung und andere Themen./stw/jsl/nas
18.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Airbus rechnet mit weiter steigender Flugzeug-Nachfrage
LONDON (dpa-AFX) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus rechnet in den nächsten 20 Jahren mit einem weiter steigenden Bedarf an Verkehrsjets. In den Jahren 2019 bis 2038 würden weltweit voraussichtlich 39 210 neue Passagier- und Frachtmaschinen benötigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Das sind rund 1800 Maschinen mehr, als 2018 für die folgenden zwei Jahrzehnte vorausgesagt. Bei den Passagierflugzeugen bezieht sich Airbus auf Typen mit mindestens 100 Sitzplätzen. Die weltweite Flugzeugflotte dürfte sich demzufolge bis zum Jahr 2038 auf fast 48 000 Jets mehr als verdoppeln, schätzt Airbus-Verkaufschef Christian Scherer. Der Luftverkehr werde im jährlichen Schnitt voraussichtlich um 4,3 Prozent wachsen, sagte Airbus-Marktexperte Bob Lange. Hintergrund sei die wachsende Mittelschicht in Weltregionen wie Asien. "Wenn die Menschen mehr verdienen, werden sie mehr reisen." In Indien werde sich der Flugverkehr bis zum Jahr 2038 fast verfünffachen, schätzt man bei Airbus. Aus der Region Asien-Pazifik erwartet der Flugzeugbauer einen Großteil der Nachfrage - mit insgesamt mehr als 16 500 neuen Jets in den kommenden 20 Jahren. Das sind mehr als in Europa und Nordamerika zusammen. Der Großteil der erwarteten Auslieferungen entfällt auf die Mittelstreckenjets wie den Airbus A320neo und Boeings Krisenjet 737-Max. Sie stehen für gut drei Viertel der prognostizierten Nachfrage. Allerdings gilt für die Boeing 737-Max seit März nach zwei tödlichen Abstürzen ein weltweites Flugverbot, dessen Ende noch offen ist. "Wir erwarten, dass wir in diesem Segment einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent halten können", sagte Scherer. Dabei rechne er nicht damit, dass neue Wettbewerber - etwa aus China oder Russland - eine nennenswerte Rolle im Markt spielen werden. Airbus hat unterdessen im Februar das Produktionsende für den weltgrößten Passagierjet A380 beschlossen und seine Marktprognose jetzt anders gegliedert. Verkaufschef Scherer spricht jetzt nur noch von kleinen Typen wie dem Airbus A320neo, mittleren wie dem Airbus A330 und großen wie dem Airbus A350. Das Segment der großen Jets macht mit 4120 Maschinen in 20 Jahren rund zehn Prozent der erwarteten Nachfrage aus. Die "sehr großen" Flugzeuge - darunter bisher der Airbus A380 und Boeings Jumbo-Jet 747-8 erfasst Airbus nicht mehr als eigenständiges Segment. Trotz prall gefüllter Auftragsbücher rechnet die Airbus-Führung nicht damit, die Flugzeug-Auslieferungen in den kommenden beiden Jahren wesentlich auszuweiten. Der Hersteller werde 2020 und 2021 zahlenmäßig eine Pause einlegen, weil die Komplexität der Produktion durch neue Modelle zunehme, hatte Konzernchef Guillaume Faury der Zeitung "Die Welt" (Dienstag) gesagt. Für 2019 peilt er weiterhin 880 bis 890 Auslieferungen an. Erreicht Airbus dieses Ziel, könnte der Konzern erstmals seit Jahren mehr Flugzeuge an die Kundschaft bringen als Erzrivale Boeing und den US-Konzern somit als Branchenführer überholen. Boeing steckt wegen seiner Unglücksjets 737 Max in einer schweren Krise. Faury zufolge hat sein Konzern davon aber keine Vorteile. Denn die Airbus-Produktion sei bis 2024 ausgebucht. Die zuletzt gesunkene Zahl der Flugzeug-Bestellungen im Vergleich zu den starken Vorjahren beunruhige ihn nicht, sagte Scherer nun. Nach einigen starken Jahren mit viel mehr Aufträgen als Auslieferungen könne man sich einige schwächere Jahre leisten. Dauerhaft mehr Bestellungen zu haben, als man abarbeiten könne, wäre auch keine gesunde Entwicklung, argumentierte er./stw/mne/fba
17.09.2019 Quelle: dpa
FAA lässt Zeitplan für Wiederzulassung von Boeing 737 Max offen
NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Flugzeugbauer Boeing muss sich bei der angestrebten Wiederzulassung seiner nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Baureihe 737 Max weiter gedulden. Nach Aussage des Chefs der US-Luftfahrtbehörde FAA, Stephen Dickson, gibt es weiter keinen festen Zeitplan für eine mögliche Betriebsgenehmigung. "Ich kann Ihnen garantieren, dass der Flugzeugtyp nicht wieder abhebt, bis ich davon überzeugt bin, dass es die sicherste Sache da draußen ist", sagte Dickson am Montag (Ortszeit) dem US-Sender CNBC. Zwei Abstürze, bei denen im Oktober und März 346 Menschen starben, haben für große Zweifel an Boeings bis dahin bestverkauftem Flugzeugtyp 737 Max gesorgt und das Unternehmen in eine schwere Krise gebracht. Seit gut sechs Monaten sind die Jets mit Flugverboten belegt. Boeing-Chef Dennis Muilenburg hofft auf eine Wiederzulassung im vierten Quartal. Viele Beobachter halten dies jedoch für zu optimistisch. Selbst wenn die FAA grünes Licht geben sollte, drohen noch Hindernisse durch Unstimmigkeiten mit internationalen Behörden. FAA-Chef Dickson will Boeings Krisenjets nach eigenen Angaben diese Woche im Flugsimulator testen. Als Hauptursache der beiden Abstürze gelten Fehler einer Steuerungsautomatik, die per Software-Update behoben werden sollen. Wegen der ursprünglichen Zulassung der 737 Max ist die FAA stark in die Kritik geraten. Ein von der Behörde selbst berufener Expertenausschuss werfe der FAA einen Mangel an Transparenz vor, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf Insider. Vor allem, dass die Aufsicht Sicherheitsprüfungen teilweise Boeing selbst überließ, gilt als Stein des Anstoßes./hbr/DP/zb