Optionsschein | Call | RWE | 16,50 | 18.12.19

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  • WKN: MF7Y6J
  • ISIN: DE000MF7Y6J1
  • Optionsschein
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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
Spitzentreffen zu Ladenetz für E-Autos: Verbände fordern mehr Tempo
BERLIN (dpa-AFX) - Vor einem Spitzentreffen mit der Bundesregierung haben Verbände mehr Anstrengungen beim Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos gefordert. Es brauche eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Energie- und Automobilwirtschaft, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Energieverbandes BDEW, Kerstin Andreae, der Deutschen Presse-Agentur. Aus Sicht des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) muss von dem Treffen das Signal ausgehen, dass auch die Bundesregierung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur "am Ball" bleibe. Im Wirtschaftsministerium kommen am Freitag neben Ressortchef Peter Altmaier (CDU) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Verbände wie der BDEW und der VKU zusammen. Andreae sagte, die Energiewirtschaft stelle die Energie und baue die Ladeinfrastruktur auf. "Das ist eine enorme Vorleistung, denn aufgrund der derzeit noch geringen Auslastung rentiert es sich bisher nicht." Nötig seien schnelle Änderungen zum Beispiel im Miet- und Wohneigentumsrecht. Ein flächendeckendes Ladenetz gilt als Voraussetzung für den Durchbruch von E-Autos auf dem Massenmarkt. Eine Sprecherin des Autofahrerclubs ADAC sagte, um bis 2030 zehn Millionen E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, brauche es wesentlich größere Anstrengungen als bisher. "Nur eine größere Zahl an Ladesäulen reicht nicht." Notwendig seien insbesondere Schnellladesäulen an Fernverkehrsstrecken und Erleichterungen beim privaten Einbau von Ladesäulen./hoe/DP/zb
11.12.2019 Quelle: dpa
Stromfresser Streaming: Grüne wollen ökologischere Digitalisierung
BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen fordern neue Vorgaben und Konzepte gegen Umweltprobleme der Digitalisierung - etwa den hohen Stromverbrauch beim Streamen von Videos und den Rohstoffbedarf von Handys und Computern. Digitalisierung könne beim Klima- und Umweltschutz helfen, heißt es in einem Antrag der Grünen im Bundestag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ohne ökologische Leitplanken könne sie aber Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Emissionen fortsetzen oder beschleunigen und zu immer mehr Elektroschrott führen. Bis 2030 könnte der Anteil der Digitalisierung am weltweiten Stromverbrauch auf 20 bis 50 Prozent ansteigen, heißt es im Antrag weiter. Haupttreiber für den Stromverbrauch sei "insbesondere die rasche Verbreitung und Nutzung von Streaming- und Video-on-Demand-Diensten". Streaming-Plattformen hätten 2018 schätzungsweise so viel Strom verbraucht wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. Die Grünen fordern daher unter anderem, in Rechenzentren auf effiziente Wasser-Kühlungssysteme zu setzen und die Abwärme zu nutzen - für neue Einrichtungen soll die Wärmenutzung vorgeschrieben werden. Rohstoffe aus Elektrogeräten müssten verstärkt zurückgewonnen und wiederverwertet werden. Auf EU-Ebene wollen die Grünen verbindliche Standards für "Energieeffizienz, Ressourceneinsparungen, Recyclingfähigkeit und Reparierbarkeit von IT-Geräten". Für Videoplattformen wie Youtube fordern sie neue Effizienzstandards, damit etwa Videos in den Standardeinstellungen nicht automatisch abgespielt werden und Nutzer auswählen können, nur den Ton zu hören. "Die Digitalisierung braucht dringend einen ökologischen Ordnungsrahmen, sonst wird sie zum Klimakiller statt zum Klimaretter", sagte Dieter Janecek, Grünen-Experte für digitale Wirtschaft, der dpa. Die vielen möglichen positiven Effekte würden nur realisiert, "wenn wir die Digitalisierung konsequent in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen"./ted/DP/zb
10.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Hamburg und Niedersachsen machen Druck bei Energiewende
HAMBURG (dpa-AFX) - Beim Ausbau der erneuerbaren Energien machen Hamburg und Niedersachsen Druck auf die Bundesregierung. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier müsse (CDU) sehr zeitnah einen konkreten Ausbauplan vorlegen, forderten Bürgermeister Peter Tschentscher und Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung im Hamburger Rathaus. Die Bundesregierung müsse zudem die Voraussetzungen für einen zügigen Netzausbau, eine angemessene Netzverstärkung und digitales Netzmanagement zu schaffen. Er erwarte, dass Altmaier bis spätestens Ende März klare und präzise Vorstellungen vorlege, wie der zum Erreichen der Klimaziele notwendige Ausbau der Erneuerbaren erfolgen soll, sagte Weil. Beide Regierungschefs betonten erneut die Bedeutung der Windkraft für die Energiewende und kritisierten den von der großen Koalition beschlossenen Mindestabstand von 1000 Metern für Windkraftanlagen. Es sei "absurd", dass die Windenergiebranche in Zeiten der Klimadebatte so "schwere Rückschläge" erfahre, sagte Weil. Zur Reduktion der CO2-Emissionen brauche es erneuerbare Energien "in rauen Mengen". Deshalb zähle es zu den wichtigsten Aufgaben des nächsten Jahres, dass die Energiewende neuen Schwung erhalte, sagte Weil. Wenn dies gelinge, werde Norddeutschland mit seiner Windkraft davon profitieren. "Wenn nicht, dann haben wir in ganz Deutschland ein riesiges Problem." In der von der neuen SPD-Parteiführung aufgeworfenen Frage, ob im Rahmen des Vermittlungsverfahrens zwischen Bundestag und Bundesrat über die steuerlichen Regelungen zum Klimapaket auch über die CO2-Bepreisung gesprochen werden soll, äußerten sich beide zurückhaltend. "Ich möchte, dass wir schnell eine Einigung hinbekommen", sagte Tschentscher. Auch bei ihm gebe es einen "ausgeprägten Einigungswillen", sagte Weil. "Wir wissen auch, dass es für viele Menschen in unserer Gesellschaft nicht in erster Linie entscheidend ist, welche Farbe wir vertreten, sondern dass sie den Eindruck haben, dass die Politik an dem Thema arbeitet, das ihnen wichtig ist. Und das ist das Thema Klimaschutz." Es war die erste gemeinsame Kabinettssitzung der beiden Nachbarländer seit mehr als 29 Jahren. Neben der Energiewende ging es auch um Mobilität, Digitalisierung, den länderübergreifenden Schulbesuch und gemeinsame Forschungskooperationen. Auf allen Feldern wolle man den engen Austausch fortsetzen, betonten beide./fi/DP/stw
10.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Studie: 5G braucht viel Strom - Abwärme zum Heizen nutzen
ESSEN (dpa-AFX) - Der superschnelle Mobilfunkstandard 5G wird den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig nach oben treiben. Nach einer Studie für den Stromversorger Eon wird der ohnehin stark wachsende Energiebedarf der Rechenzentren durch 5G bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu heute um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen. Das wäre genug Strom, um alle 2,5 Millionen Einwohner der NRW-Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr lang zu versorgen, teilte Eon am Dienstag mit. Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen hätten die rund 53 000 Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2017 etwa 13,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Bei den Kalkulationen spielte der Verbrauch der Mobilfunksender selbst keine Rolle. Hier fällt die Bilanz zugunsten der 5. Mobilfunkgeneration aus, die bezogen auf die übertragene Datenmenge nur ein Zehntel des Stroms verbraucht, den 4G (LTE) benötigt. Der Schub im Verbrauch kommt durch die zusätzlich benötigten Kapazitäten in den vernetzten Rechenzentren. "Digitalisierung heißt mehr Daten, mehr Rechenkapazität und mehr Rechenzentren", strich Eon-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger heraus. Mit 5G wollen Unternehmen eigene Mobilfunknetze auf ihren Fabrikgeländen aufbauen, autonom fahrende Autos brauchen den neuen Mobilfunkstandard und auch in der Telemedizin oder in der Landwirtschaft soll er künftig eine wichtige Rolle spielen. Auch das ultraschnelle Downloaden von Filmen soll 5G möglich machen. Das erfordert laut Studie den Aufbau von vielen kleinen und lokalen Rechenzentren, die vielfach als Zwischenstation zu den zentralen Einheiten fungieren. Jedes Rechenzentrum verbrauche sehr viel Strom und produziere etwa beim Kühlen der Server gewaltige Mengen Abwärme, die viel zu oft ungenutzt verschwendet werde. "Abwärme ist wertvolle Energie, die knapp die Hälfte der eingesetzten Energie ausmacht", sagte Wildberger laut Mitteilung. Bis zum Jahr 2025 würden laut der Studie der RWTH Aachen bis zu 8 Milliarden Kilowattstunden Abwärme zur Verfügung stehen. Eon sieht großes Potenzial, um Rechenzentren zur Wärmeversorgung von Wohnsiedlungen und ganzen Stadtteilen zu nutzen. Bislang würden nur 19 Prozent der Rechenzentren einen Teil ihrer Abwärme nutzen, vor allem für Heizung und Warmwasser in den eigenen Gebäuden. Laut Studie gibt es derzeit aber eine Reihe von Hindernissen für eine weitergehende Nutzung der Abwärme. Unter anderem gebe es keine ausreichende Verbindung der Rechenzentren zu den Wärmenetzen. Auch sei wegen der hohen Kosten für Wärmepumpenstrom die Nutzung der Abwärme noch nicht wirtschaftlich. Das Wachstum der Rechenzentren wirke sich auch auf die Stromnetze aus, berichtete Eon weiter. Das gelte insbesondere für den Großraum Frankfurt, dem Zentrum der Rechenzentren in Deutschland. Die Nähe zum dortigen größten europäischen Internet-Knotenpunkt lasse dort die Zahl Rechenzentren aus dem Boden schießen. Der Eon-Netzbetreiber Syna habe deshalb Mitte des Jahres ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, um die Versorgung der neu geplanten Rechenzentren sicher zu stellen./hff/DP/stw