Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Microsoft

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  • WKN: MF7QB4
  • ISIN: DE000MF7QB43
  • Faktor-Zertifikat
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20.09.2019 21:59:57

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Basiswert

- USD

- 20.09.2019 22:26:04

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Microsoft hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
14.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 181,0543 USD
  • 173,82 USD
  • 0,10
  • 184,1877 USD
  • 176,83 USD
  • 0,09
15.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 164,4687 USD
  • 157,89 USD
  • 0,15
  • 165,6953 USD
  • 159,07 USD
  • 0,15
20.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 144,2953 USD
  • 138,53 USD
  • 3,63
  • 143,6153 USD
  • 137,88 USD
  • 3,61

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.09.2019 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Apfel auf Abwegen
CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple reißt seine Kunden nicht mehr vom Hocker: Bei der Präsentation der Neuheiten am Dienstag stellte Firmenchef Tim Cook zwar interessante Kamera-Funktionen vor, doch bahnbrechende Überraschungen gab es nach Meinung von Analysten nicht. Die iPhone-Verkäufe gehen seit Monaten zurück, und der Aktienkurs erholt sich noch von seinem Absturz Ende vergangenen Jahres. Wie lautet die Strategie des Tech-Riesen aus Kalifornien? Was in Cupertino los ist, was die Analysten sagen und wohin sich die Aktie entwickelt: WAS BEI APPLE LOS IST: Früher machte das Unternehmen mit dem Apfel-Logo die Massen verrückt. Fans campierten vor den Apple Stores, um als erste das neueste iPhone in Händen zu halten. Das Schlangestehen gehörte zum guten Ton für eingefleischte Liebhaber. Der Hype hat abgenommen, und das hat einen Grund: Der Konzern entwickelt seine Produkte zwar konsequent weiter, echte Überraschungen gibt es allerdings nicht mehr. So auch bei der Präsentation am Dienstag: drei neue iPhones mit besseren Kameras, widerstandsfähigerem Glas für die Displays, eine neue Apple Watch, bei der das Display dauerhaft eingeschaltet ist, und ein iPad mit größerem Bildschirm. Vor zwölf Jahren hatte der damalige Chef und Firmengründer Steve Jobs das erste iPhone präsentiert - damals eine mobile Revolution. Später kamen das iPad und zuletzt 2015 die Apple Watch hinzu. Seitdem ist es ruhiger geworden. Die neue Strategie geht wohl in eine andere Richtung: weg von Innovationen in Sachen Hardware, hin zu Online-Diensten und Abo-Modellen. Erst in diesem Jahr startete Apple ein Online-Portal für Zeitungen und Zeitschriften und brachte dazu seine eigene Kreditkarte heraus. Noch in diesem Herbst kommt der neue Streaming-Dienst "Apple-TV+", der Netflix Konkurrenz machen soll, aber mit 4,99 Euro pro Monat in Deutschland deutlich günstiger sein wird. Netflix verlangt mindestens 7,99 Euro. Am Dienstag kündigte Apple auch den Start des Spiele-Abos Arcade mit exklusiven Inhalten an. Der Konzern sorgt vor, während die Einnahmen beim iPhone zurückgehen. Das Telefon ist zwar nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft sinkt aber. Waren es einst rund zwei Drittel, macht der Umsatz mit Smartphones jetzt nur noch etwa 50 Prozent aus. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys verkaufte Apple im vergangenen Quartal 36 Millionen iPhones und damit 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Wachstum im Smartphone-Markt hat sich stark in Schwellenländer verlagert, wo zum Teil eher günstigere, ältere iPhone-Modelle gefragt sind. Wachstum bringen mittlerweile andere Geräte wie die Apple Watch und die kabellosen Airpod-Kopfhörer. Die beiden Geräte tragen aber in Summe deutlich weniger zum Umsatz bei als die Smartphones. Beim iPhone sollen jetzt die neuen Kameras und ein besserer Preis für die günstigste Variante die Verkäufe wieder ankurbeln. Das iPhone 11 kostet mit 799 Euro 50 Euro weniger als das Modell XR bei seiner Einführung vor einem Jahr. Neben Nachfrageproblemen macht auch der Handelsstreit mit China Apple-Chef Cook zurzeit das Leben schwer. Deshalb traf er sich im August mit US-Präsident Donald Trump, um diesem neue Zölle auszureden - mit mittelmäßigem Erfolg. Immerhin: Das iPhone hat eine Schonfrist bis Mitte Dezember und wird erst dann mit Zöllen belegt. China ist für den Konzern sowohl als Absatz- aber auch als Produktionsstandort wichtig. Somit stellen Zölle eine erhebliche Belastung für den Konzern dar. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Zweifel bleiben: Dass die Nachfrage mit den neuen iPhone-Modellen wieder schlagartig zunimmt, glaubt Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank nicht. Er bezeichnet die Neuerungen in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie als "unspektakulär". Die neuen Streaming-Dienste dürften die Service-Sparte zwar weiter stärken, dennoch klingt leichte Kritik wegen der "Kampfpreise" durch. Diese seien auch ein Eingeständnis, dass Apple noch über zu wenige exklusive Inhalte verfüge. Nur wenige Analysten trauen der Apple-Aktie derzeit einen Kurszuwachs zu. Das durchschnittliche Kursziel der Experten im dpa-AFX Analyser, die ihre Schätzungen seit Januar aktualisiert haben, liegt bei 206,73 US-Dollar - und damit unter dem derzeitigen Wert des Papiers. Die US-Bank JPMorgan ist allerdings optimistisch und sieht die Aktie langfristig bei einem Kurs von 243 US-Dollar. Aus dem Zollstreit zwischen den USA und China resultierten zwar Risiken für den Konzerngewinn, schreibt Analyst Samik Chatterjee bereits am Montag. Deutlich sinkende Materialkosten für das iPhone sollten dies aber größtenteils aufwiegen. Nach der Präsentation am Dienstag zeigte sich Chatterjee zudem positiv überrascht von der wettbewerbsfähigen Preisgestaltung für die neue iPhone-Generation, das iPad und Dienste wie Apple TV+ und Apple Arcade. Analystin Kathryn Huberty von Morgan Stanley lobte die Umsätze im App-Store, die sich deutlich verbessert hätten. Am unteren Ende liegt die Schätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs, die ihr Kursziel Anfang August leicht auf 189 US-Dollar gesenkt hatte. Insgesamt sprechen von 12 Analysten im dpa-AFX-Analyser nur 4 eine Kaufempfehlung für die Apple-Aktie aus, 7 raten, das Papier zu halten, einer würde Aktien derzeit eher aus dem Depot werfen. DAS MACHT DIE AKTIE: Ende 2018 ging es für die Apple-Papiere bergab: Nach dem Hoch von gut 233 Dollar Anfang Oktober bröckelte der Kurs. Ernüchternde Aussagen von Cook zum Weihnachtsquartal ließen die Aktie bis Anfang Januar auf 142 Dollar einbrechen. Dabei hatte Apple noch im August 2018 als erstes US-Unternehmen der Geschichte einen Börsenwert von einer Billion US-Dollar erreicht. Seit dem jüngsten Absturz erholte sich der Kurs nach und nach. Im April ging es für die Aktie wieder über die 200-Dollar-Marke, Anfang Juni dann der nächste Kursrutsch. Zuletzt wurde das Papier mit rund 225 US-Dollar gehandelt, nachdem die Präsentation am Dienstag positive Impulse gebracht hatte. Seit Jahresbeginn hat die Apple-Aktie insgesamt um mehr als 40 Prozent an Wert zugelegt und ist jetzt wieder etwas mehr als eine Billion Dollar wert. Den Platz des wertvollsten Unternehmens besetzt allerdings mittlerweile Microsoft./knd/kro/stw
10.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: US-Bundesstaaten nehmen Google mit Kartellermittlungen ins Visier
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Staatsanwälte fast aller US-Bundesstaaten haben sich für Kartellermittlungen gegen Google zusammengetan. Der Internet-Konzern steht damit vor seiner bisher größten wettbewerbsrechtlichen Herausforderung in den USA. 48 US-Bundesstaaten sowie der Regierungsbezirk Washington DC und Puerto Rico schlossen sich der vom texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton angeführten Initiative an. Die Untersuchung soll laut Paxton zunächst klären, ob Google den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behindert hat. Sie könnte aber je nach den Erkenntnissen noch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. "Wenn es keinen freien Markt oder Wettbewerb mehr gibt, erhöht dies die Preise - selbst wenn etwas als kostenlos vermarktet wird - und schadet den Verbrauchern", sagte Floridas Generalstaatsanwältin Ashley Moody am Montag in Washington. Die Untersuchung kommt für Google zwar nicht unerwartet - der Mutterkonzern Alphabet hatte schon am Freitag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht erklärt, mit Ermittlungsanfragen zu rechnen. Allerdings beteiligen sich überraschend viele Bundesstaaten, lediglich Kalifornien und Alabama sind nicht mit dabei. Fest steht, dass die Ermittlungen den Druck auf die wegen ihrer großen Marktmacht umstrittene Alphabet-Tochter weiter erhöhen. Google wurde von Wettbewerbern schon immer wieder vorgeworfen, der Internet-Konzern nutze seine starke Position im Suchmaschinen- und Werbegeschäft, um sie zu benachteiligen. So verhängte die EU-Kommission mehrere milliardenschwere Wettbewerbsstrafen, gegen die Google vor Gericht vorgeht. Allerdings ist das Unternehmen nicht allein im Visier der Aufseher. Am Freitag erst hatte eine von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James angeführte Allianz von acht US-Bundesstaaten und Washington DC eine Wettbewerbsprüfung gegen Facebook angekündigt. Auch die Bundesregierung in Washington hat die großen Tech-Plattformen auf dem Kieker. Das Justizministerium hatte schon im Juli mitgeteilt, es gehe der Frage nach, ob die Dominanz der Konzerne zu groß ist und sie Innovationen und Verbrauchern schaden. Neben Alphabets Suchmaschine Google und der ebenfalls zum Konzern gehörenden Videoplattform Youtube sowie Facebook mit seinen Diensten WhatsApp und Instagram dürfte bei der Ermittlung auf Bundesebene auch der weltgrößte Online-Händler Amazon im Fokus stehen. US-Behörden wurde oft vorgeworfen, Tech-Konzernen gegenüber zu lasch zu sein. Die Internetkonzerne sind jedoch auch zunehmend zwischen die politischen Fronten geraten. US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger werfen den Online-Diensten vor, konservative Stimmen zu unterdrücken. Die Verfahren erhöhen damit den politischen Druck auf die Internet-Plattformen vor der US-Präsidentenwahl 2020. Andere politische Lager wie die Demokraten in den USA machen mangelnde Regulierung der Konzerne unter anderem für die starke Verbreitung von Hass, Hetze und Manipulationen im Internet verantwortlich. Auch die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Elizabeth Warren hat sich eine Zerschlagung von Facebook mit einer Abspaltung von WhatsApp und Instagram auf die Fahnen geschrieben. Google konterte bereits vergangene Woche mit einem Blogeintrag, in dem der Konzern betonte, seine Dienste hätten mehr Auswahl für Verbraucher geschaffen und unterstützten tausende Jobs und kleine Unternehmen in den USA. Das Unternehmen wolle zeigen, dass es in einem fairen Wettbewerb stehe. Bei der vergangenen großen Wettbewerbsuntersuchung in der Tech-Industrie in den USA war vor rund zwei Jahrzehnten der Windows-Riese Microsoft beinahe zerschlagen worden. Die Internet-Unternehmen hatten dagegen bisher weitgehend freie Hand, nur bei Verbraucherschutz vor allem für Kinder sowie Datenschutz schritten die Regulierer mehrfach ein. Die Stimmung kippte aber, nachdem die Manipulations-Kampagnen aus Russland im Zuge der US-Präsidentenwahl 2016 bei Facebook und Twitter bekanntwurden./hbr/DP/jha