Turbo Open End | Short | SDAX | 15.208,1288

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  • WKN: MF7MHS
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  • Turbo Open End
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf SDAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder überschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf SDAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder überschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

12.10.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Starkes Jahr treibt Stabilus an - 'Gutes Signal für Autobranche'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Starke vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr haben am Montag die Aktien des Auto- und Industriezulieferers Stabilus zeitweise auf den höchsten Stand seit Februar getrieben. Nach vier Handelstagen in Folge mit Verlusten sprangen sie im moderat steigenden Nebenwerteindex SDax zeitweise um knapp 10 Prozent auf 54,60 Euro hoch. Damit starteten sie einen neuen Versuch, ihre Verluste seit dem Corona-Börsencrash wieder vollständig wett zu machen. Am späteren Vormittag stand noch ein Plus um 8,8 Prozent auf 54,05 Euro zu Buche. Nach dem Mehrjahrestief bei 28,62 Euro im März war die Aktie im Juni bei 54,20 Euro erstmals wieder auf das Niveau vor dem coronabedingten Panikausbruch Ende Februar zurückgekehrt. Dann allerdings ging es erst einmal wieder deutlich abwärts. Erst Ende September beziehungsweise Anfang Oktober wurde ein neuer Erholungsversuch gestartet. Doch auch diesem trauten die Anleger noch nicht so recht. Daher hatten in der vergangenen Woche, nachdem die Aktie bis auf 54,30 Euro geklettert war, erneut Gewinnmitnahmen eingesetzt. Nun lobten gleich mehrere Analysten die am Freitagabend vorgelegten Zahlen für 2019/20. Dank einer Erholung der weltweiten Fahrzeugproduktion im Schlussquartal habe Stabilus besser abgeschnitten als das Management selbst zuvor prognostiziert gehabt hatte, schrieb Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn. Er bekräftigte seine Kaufempfehlung und hob zugleich sein Kursziel von 55 auf 59 Euro an. Dies begründete er allerdings nicht nur mit seinen nun etwas höheren Schätzungen für Umsatz, Ergebnisse und den freien Barmittelfluss. Er änderte nun auch sein Bewertungsmodell. Christian Glowa von der Privatbank Hauck & Aufhäuser hob ebenfalls sein Kursziel an, und zwar von 57 auf 58 Euro. Auch er sprach von starken Zahlen. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi rechnet nun außerdem damit, dass Stabilus den Startschuss für eine Quartalsberichtssaison gegeben hat, die für Autozulieferer insgesamt besser laufen dürfte als erwartet. Im Dax gewannen die Aktien von Continental 0,8 Prozent und im SDax rückten Norma im Gefolge der starken Stabilus-Zahlen um 3,4 Prozent hoch./ck/la/stk
05.10.2020 Quelle: dpa
INDEX-MONITOR/ROUNDUP 3: 40 statt 30 Werte? Deutsche Börse will Dax reformieren
(neu: Einschätzung LBBW-Experte Streich im vorletzten Absatz und weitere Details) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Leitindex Dax soll nach dem Willen der Deutschen Börse künftig 40 statt wie bislang 30 Werte enthalten. Eine entsprechende Befragung unter den Marktteilnehmern zur Reform des Index sei am Montag gestartet, teilte der Börsenbetreiber in Frankfurt mit. Ferner sollten Unternehmen in Zukunft nachweislich profitabel sein, um in den Dax aufgenommen werden zu dürfen. Die Konsultation der Mitglieder dauere bis zum 4. November. Das Ergebnis soll voraussichtlich am 23. November präsentiert werden. Mit den Neuerungen reagiert die Deutsche Börse auf die zuletzt laut gewordene Kritik um die bisherigen Dax-Regularien. Hintergrund ist der Rauswurf des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard, keine zwei Jahre nach dessen Aufnahme. Die Deutsche Börse hatte bereits im Sommer ihre Regeln geändert, dass bei einer Zahlungsunfähigkeit oder einem eingeleiteten Insolvenzverfahren Firmen binnen zweier Handelstage aus den Indizes entfernt werden. Das zog den Eintritt des verlustreichen Unternehmens Delivery Hero und weitere Kritik an der Qualität des Dax nach sich. Die Deutsche Börse hatte unter anderem deswegen angekündigt, die Regeln noch in diesem Jahr ändern zu wollen. Eine Vergrößerung des Dax würde zugleich den MDax verkleinern. Der Vorschlag sieht vor, dass der Index künftig nur noch 50 statt wie bislang 60 Unternehmen umfassen soll. Im SDax sollen weiter 70 Aktien gelistet sein. Hier hatte es zuletzt wegen der häufigen Wechsel Kritik gegeben. Sollten die Änderungen kommen, würde sich die Branchengewichtung im Leitindex teils verschieben. Vor allem der Chemie-Sektor würde im Leitindex stark zulegen können, wie aus einer Präsentation zum Reformvorschlag hervorgeht. Auch in den Bereichen Medien sowie Pharmaindustrie würden Unternehmen den Sprung in den Dax machen. Die Bedeutung der Autokonzerne sowie Produzenten von Konsumgütern für die Indexberechnung würde dagegen sinken. Von der Reform verspreche man sich "erweiterte Qualitätskriterien" sowie eine "Angleichung dieser Kriterien an internationale Indexstandards", hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Damit ist etwa gemeint, dass der Börsenumsatz als Kriterium wie international üblich auch beim Dax wegfallen soll. "Hohe Kapitalmarktrelevanz und Objektivität sollen erhalten bleiben und gleichzeitig Transparenz und Berechenbarkeit weiter gestärkt werden." Bei den Qualitätsstandards ist geplant, dass alle Mitglieder des Dax einen Prüfungsausschuss im Aufsichtsrat nachweisen müssen. Unternehmen, die mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes mit "kontroversen Waffen" machen, solle der Eintritt verwehrt bleiben. Um den Dax weiter an die internationalen Indexstandards anzupassen, soll die Zusammensetzung des Index fortan alle sechs Monate statt einmal im Jahr überprüft werden. Davon verspreche man sich, Veränderungen schneller umsetzen zu können. Zudem reicht es künftig aus, wenn die Unternehmen im regulierten Markt und nicht auch noch im sogenannten Premiumsegment Prime Standard notiert sind. Bei dem LBBW-Indexexperten Uwe Streich stießen die Vorschläge auf geteiltes Echo. Er begrüßte zwar die größere Diversifikation des Dax bei 40 Werten sowie die regelmäßigere Überprüfung der Index-Zusammensetzung. Inwiefern das Thema nachweisliche Profitabilität Sinn ergebe oder doch ein Hindernis sei, müsse noch geklärt werden. Zwar sei die Idee im Grunde gut, um dadurch eine höhere Qualität des Dax zu erreichen. "Aber was verstehe ich unter Profitabilität? Muss ein Unternehmen Gewinn machen oder reicht es bei einer jungen Firma aus, wenn nur das Ebitda profitabel ist?" Bereits 2018 hatte sich der Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer für eine Erweiterung des Dax ausgesprochen. "Von der Größenordnung der deutschen Wirtschaft her wäre es durchaus gerechtfertigt, dass man mal perspektivisch darüber nachdenkt, den Dax auch etwas breiter aufzustellen", sagte Weimer zum 30. Jubiläum des Dax im Juli 2018. Er halte es für denkbar, dass der Dax auch mehr als 30 Werte abbilde./ngu/zb/fba
05.10.2020 Quelle: dpa
WDH/INDEX-MONITOR/ROUNDUP 2: Deutsche Börse will Dax reformieren
(neu: mehr Details und Hintergrund) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Leitindex Dax soll nach dem Willen der Deutschen Börse künftig 40 statt wie bislang 30 Werte enthalten. Eine entsprechende Befragung unter den Marktteilnehmern zur Reform des Index sei am Montag gestartet, teilte der Börsenbetreiber in Frankfurt mit. Ferner sollten Unternehmen in Zukunft nachweislich profitabel sein, um in den Dax aufgenommen werden zu dürfen. Die Konsultation der Mitglieder dauere bis zum 4. November. Das Ergebnis soll voraussichtlich am 23. November präsentiert werden. Mit den Neuerungen reagiert die Deutsche Börse auf die zuletzt laut gewordene Kritik um die bisherigen Dax-Regularien. Hintergrund ist der Rauswurf des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard, keine zwei Jahre nach dessen Aufnahme. Dieser zog die Aufnahme des verlustreichen Unternehmens Delivery Hero nach sich. Die Deutsche Börse hatte deswegen angekündigt, die Regeln noch in diesem Jahr ändern zu wollen. Eine Vergrößerung des Dax würde zugleich den MDax verkleinern. Der Vorschlag sieht vor, dass der Index künftig nur noch 50 statt wie bislang 60 Unternehmen umfassen soll. Im SDax sollen weiter 70 Aktien gelistet sein. Hier hatte es zuletzt wegen der häufigen Wechsel Kritik gegeben. Sollten die Änderungen kommen, würde sich die Branchengewichtung im Leitindex teils verschieben. Vor allem der Chemie-Sektor würde im Leitindex stark zulegen können, wie aus einer Präsentation zum Reformvorschlag hervorgeht. Auch in den Bereichen Medien sowie Pharmaindustrie würden Unternehmen den Sprung in den Dax machen. Die Bedeutung der Autokonzerne sowie Produzenten von Konsumgütern für die Indexberechnung würde dagegen sinken. Von der Reform verspreche man sich "erweiterte Qualitätskriterien" sowie eine "Angleichung dieser Kriterien an internationale Indexstandards", hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Damit ist etwa gemeint, dass der Börsenumsatz als Kriterium wie international üblich auch beim Dax wegfallen soll. "Hohe Kapitalmarktrelevanz und Objektivität sollen erhalten bleiben und gleichzeitig Transparenz und Berechenbarkeit weiter gestärkt werden." Bei den Qualitätsstandards ist geplant, dass alle Mitglieder des Dax einen Prüfungsausschuss im Aufsichtsrat nachweisen müssen. Unternehmen, die mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes mit "kontroversen Waffen" machen, solle der Eintritt verwehrt bleiben. Um den Dax weiter an die internationalen Indexstandards anzupassen, soll die Zusammensetzung des Index fortan alle sechs Monate statt einmal im Jahr überprüft werden. Davon verspreche man sich, Veränderungen schneller umsetzen zu können. Zudem reicht es künftig aus, wenn die Unternehmen im regulierten Markt und nicht auch noch im sogenannten Premiumsegment Prime Standard notiert sind. Bereits 2018 hatte sich der Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer für eine Erweiterung des Dax ausgesprochen. "Von der Größenordnung der deutschen Wirtschaft her wäre es durchaus gerechtfertigt, dass man mal perspektivisch darüber nachdenkt, den Dax auch etwas breiter aufzustellen", sagte Weimer zum 30. Jubiläum des Dax im Juli 2018. Er halte es für denkbar, dass der Dax auch mehr als 30 Werte abbilde./ngu/zb/fba
05.10.2020 Quelle: dpa
INDEX-MONITOR/ROUNDUP 2: 40 statt 30 Werte? Deutsche Börse will Dax reformieren
(neu: mehr Details und Hintergrund) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Leitindex Dax soll der deutsche Leitindex nach dem Willen der Deutschen Börse künftig 40 statt wie bislang 30 Werte enthalten. Eine entsprechende Befragung unter den Marktteilnehmern zur Reform des Index sei am Montag gestartet, teilte der Börsenbetreiber in Frankfurt mit. Ferner sollten Unternehmen in Zukunft nachweislich profitabel sein, um in den Dax aufgenommen werden zu dürfen. Die Konsultation der Mitglieder dauere bis zum 4. November. Das Ergebnis soll voraussichtlich am 23. November präsentiert werden. Mit den Neuerungen reagiert die Deutsche Börse auf die zuletzt laut gewordene Kritik um die bisherigen Dax-Regularien. Hintergrund ist der Rauswurf des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard, keine zwei Jahre nach dessen Aufnahme. Dieser zog die Aufnahme des verlustreichen Unternehmens Delivery Hero nach sich. Die Deutsche Börse hatte deswegen angekündigt, die Regeln noch in diesem Jahr ändern zu wollen. Eine Vergrößerung des Dax würde zugleich den MDax verkleinern. Der Vorschlag sieht vor, dass der Index künftig nur noch 50 statt wie bislang 60 Unternehmen umfassen soll. Im SDax sollen weiter 70 Aktien gelistet sein. Hier hatte es zuletzt wegen der häufigen Wechsel Kritik gegeben. Sollten die Änderungen kommen, würde sich die Branchengewichtung im Leitindex teils verschieben. Vor allem der Chemie-Sektor würde im Leitindex stark zulegen können, wie aus einer Präsentation zum Reformvorschlag hervorgeht. Auch in den Bereichen Medien sowie Pharmaindustrie würden Unternehmen den Sprung in den Dax machen. Die Bedeutung der Autokonzerne sowie Produzenten von Konsumgütern für die Indexberechnung würde dagegen sinken. Von der Reform verspreche man sich "erweiterte Qualitätskriterien" sowie eine "Angleichung dieser Kriterien an internationale Indexstandards", hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Damit ist etwa gemeint, dass der Börsenumsatz als Kriterium wie international üblich auch beim Dax wegfallen soll. "Hohe Kapitalmarktrelevanz und Objektivität sollen erhalten bleiben und gleichzeitig Transparenz und Berechenbarkeit weiter gestärkt werden." Bei den Qualitätsstandards ist geplant, dass alle Mitglieder des Dax einen Prüfungsausschuss im Aufsichtsrat nachweisen müssen. Unternehmen, die mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes mit "kontroversen Waffen" machen, solle der Eintritt verwehrt bleiben. Um den Dax weiter an die internationalen Indexstandards anzupassen, soll die Zusammensetzung des Index fortan alle sechs Monate statt einmal im Jahr überprüft werden. Davon verspreche man sich, Veränderungen schneller umsetzen zu können. Zudem reicht es künftig aus, wenn die Unternehmen im regulierten Markt und nicht auch noch im sogenannten Premiumsegment Prime Standard notiert sind. Bereits 2018 hatte sich der Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer für eine Erweiterung des Dax ausgesprochen. "Von der Größenordnung der deutschen Wirtschaft her wäre es durchaus gerechtfertigt, dass man mal perspektivisch darüber nachdenkt, den Dax auch etwas breiter aufzustellen", sagte Weimer zum 30. Jubiläum des Dax im Juli 2018. Er halte es für denkbar, dass der Dax auch mehr als 30 Werte abbilde./ngu/zb/fba