Turbo Open End | Long | Volkswagen Vz. | 87,1246

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  • WKN: MF7L97
  • ISIN: DE000MF7L978
  • Turbo Open End
Produkt ist ausgeknockt - kein Handel mehr möglich

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20.03.2020 17:30:00

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- EUR 20.03.2020 17:30:00

Basiswert

104,82 EUR

-8,21 % 27.03.2020 22:26:07

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Volkswagen Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 88,12 EUR
  • 88,12 EUR
  • 84,55 EUR
  • 84,55 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Viruskrise kostet Volkswagen Milliarden - 'Wiederanlauf vorbereiten'
(neu: Mit Mitarbeiterbrief, Freistellung medizinischen Personals, Skoda) WOLFSBURG (dpa-AFX) - VW-Konzernchef Herbert Diess hat vor möglicherweise noch länger anhaltenden Folgen und hohen Kosten der Corona-Pandemie für den Autobauer gewarnt. "Wir gehen aus einer starken Position in diese Krise", sagte er in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Aber unsere Verkäufe weltweit stehen. Wir machen keinen Absatz, wir machen keinen Umsatz außerhalb Chinas." Am Freitag richtete sich Diess mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und Betriebsratschef Bernd Osterloh in einem Brief an die Mitarbeiter. "Wir werden die Gesundheit unserer Belegschaft wirtschaftlichen Zielen nicht unterordnen", schrieben sie. Allen im Unternehmen müsse aber klar sein, dass "die derzeitige Ausnahmesituation eine akute wirtschaftliche Gefahr" darstelle. Durch den Nachfrageeinbruch nehme die Liquidität stark ab - Diess sprach von bis zu zwei Milliarden Euro pro Woche. Ende 2019 hatte der Konzern im Kerngeschäft 21,3 Milliarden Euro in der Kasse. Finanzchef Frank Witter hält staatliche Hilfe derzeit für nicht nötig. Zur Unterstützung des Gesundheitswesens stellt VW eigene Beschäftigte mit einer medizinischen Qualifikation bei Fortzahlung des Gehalts für bis zu drei Wochen frei. Auch Medizinprodukte werden gespendet. Im normalen Betrieb sei die Lage angespannt, sagte Diess: "Wir reduzieren unsere Ausgaben. Wir verschieben Projekte, die nicht erfolgskritisch sind." Ob alle der rund 80 000 in Deutschland kurzarbeitenden Beschäftigten nach dem Ende der Werksschließungen wieder voll arbeiten könnten, könne er nicht garantieren: "Es wird davon abhängen: Wie schnell können wir diese Krise beherrschen?" Im Fall einer längeren wirtschaftlichen Talfahrt werde diese "sicher negative Einflüsse auf unser Geschäft haben". Der VW-Chef erwartet, dass es Konzern und Mitarbeitern aber gelingt, die gravierendsten Probleme abzufedern. Dafür gelte es, jetzt die Zeit der Produktionsunterbrechungen zu nutzen: "Wir müssen uns auf den Wiederanlauf vorbereiten." Nötig seien etwa neue Hygienemaßnahmen und größere Abstände an den Bändern. "Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen, so umzubauen, dass sich keiner anstecken wird." In dem Schreiben an die Belegschaft hieß es, es würden etwa Schutzmasken ausgegeben, Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und "die Reinigungsintervalle der sanitären Anlagen intensiviert". Volkswagen hatte den Fertigungsstopp in Deutschland wegen der Coronavirus-Krise gerade erst um vier weitere Tage bis zum 9. April verlängert. Seit einer Woche stehen die Bänder bereits still. Die Tochter Skoda verlängert die vorübergehende Schließung ihrer Standorte in Tschechien bis 14. April. Das mit Abstand wichtigste Vorhaben bei VW in diesem Jahr ist der Start des E-Autos ID.3, der sich schon wegen der Software-Ausstattung verzögert hatte. "An den kritischen Fahrzeugprojekten arbeiten wir natürlich weiter", betonte Diess. Er gab sich optimistisch, dass der Wagen wie geplant im Sommer auf die Straße kommen könne. VW-Finanzchef Witter sagte der "Börsen-Zeitung", dass das Unternehmen aktuell keinen Bedarf an staatlichen Liquiditätshilfen sehe: "Aus heutiger Sicht schließe ich das aus." Beteiligungsverkäufe seien kein Thema, nicht unbedingt nötige Ausgaben würden jedoch geprüft. "Der Einzahlungsstrom hat sich im Zuge der fehlenden Fahrzeugverkäufe stark verengt, daher müssen wir auch den Auszahlungsstrom auf das begrenzen, was aktuell wirklich wichtig ist." In der "Braunschweiger Zeitung" sprach Witter von einer "ernsten Krisensituation", die momentan aber unter Kontrolle sei. Über die eigenen Mittel hinaus bestehe für VW Zugriff auf Kreditlinien von über 20 Milliarden Euro./jap/DP/jha