Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | Comcast

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  • WKN: MF7JTF
  • ISIN: DE000MF7JTF3
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

39,37 USD

-1,22 % 29.05.2020 15:50:00

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Comcast hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Comcast hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.01.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 50,64 USD
  • 48,60 USD
  • 0,0318
  • 50,02 USD
  • 48,01 USD
  • 0,0341
01.10.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 50,41 USD
  • 48,40 USD
  • 0,046
  • 50,48 USD
  • 48,46 USD
  • 0,0437
02.07.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 47,57 USD
  • 45,67 USD
  • 0,12
  • 47,81 USD
  • 45,91 USD
  • 0,11

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.05.2020 Quelle: dpa
Großer Streitpunkt der Liga: Was passiert bei einem Saisonabbruch?
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Fußball-Bundesliga hat noch gar nicht wieder angefangen, da wird schon heftig über die Modalitäten bei einem möglichen Saisonabbruch gestritten. Die Deutsche Fußball Liga würde in diesem Fall gerne die dann aktuelle Tabelle für die Entscheidungen um Meisterschaft, Europacup-Teilnahme und Abstieg nutzen - und stößt dabei auf Widerstand. Gar von einer knappen Abstimmung im Vorfeld der Mitgliederversammlung war die Rede. Bei der beschlossen die DFL und die 36 Proficlubs am Donnerstag eine Vertagung der Abbruch-Entscheidung. "Für den Fall, dass eine Fortführung des Spielbetriebs durch künftige Entwicklungen nicht mehr möglich sein sollte und die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss, soll innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden", hieß es in der DFL-Mitteilung. Das Thema sei bei der Mitgliederversammlung "nicht vertiefend erörtert" worden. Die DFL will die laufende Saison trotz der derzeitigen Coronavirus-Pandemie vollständig und inklusive Relegation beenden. Geplant ist die Beendigung bis zum 30. Juni. Falls es notwendig sei, soll dies, sofern rechtlich möglich, auch im Juli noch geschehen. Laute Kritik war aus Bremen zu vernehmen. Kein Wunder, droht dem SV Werder als Tabellen-17. doch der zweite Bundesliga-Abstieg nach 1980. Nach der Sitzung war Geschäftsführer Frank Baumann aber zuversichtlicher als davor: "Nachdem es in dieser Frage durch den DFL-Antrag kurzfristig zu Diskussionen in der Liga gekommen ist, war heute ein gemeinsames Interesse an einer Lösung in der gesamten Liga spürbar und wir hoffen natürlich, dass die Solidarität in der Liga gerade in der für alle schwierigen Phase weiter erhalten bleibt." Für Fortuna Düsseldorfs -Coach Uwe Rösler ist wichtig, dass alle 34 Spiele gespielt werden. "Wenn uns diese Möglichkeit genommen würde, die letzten beiden Spiele zu spielen, würde ich ganz klar von Wettbewerbsverzerrung reden. Saison kann nur gewertet werden, wenn alle Spiele gewertet werden", sagte der frühere Profi am Donnerstag. Fabian Wohlgemuth, Sport-Geschäftsführer des Tabellenletzten SC Paderborn, betonte: "Werte wie Solidarität und Fairness sollten im sportlichen Wettbewerb nicht an Bedeutung einbüßen. Es muss alles getan werden, damit die Konsequenzen selbst einer Notlösung nicht einseitig verteilt werden." Bode prangerte dabei die Kurzfristigkeit des Antrags an. Die DFL hätte die Modalitäten gerne vor dem Wiederbeginn festgelegt, was der frühere Fußballer und Funktionär Klaus Allofs gut verstehen kann. "Den Plan der DFL, vor dem Re-Start den Fall eines Abbruchs durchzuspielen und von den Clubs die Konsequenzen verbindlich festlegen zu lassen, begrüße ich", schrieb Allofs in einer Kolumne bei "deichstube.de". Kein Wunder, schließlich zeigen die Saisonabbrüche in Frankreich und den Niederlanden, was die Folgen sind. Clubs, die vom Saisonabbruch negativ betroffen sind, suchen ihr Glück auf juristischem Wege. Ein Szenario, was die DFL unbedingt im Vorfeld verhindern will. Bode will - wenig verwunderlich - auch über andere Szenarien im Falle eines Saisonabbruchs diskutieren. "Die Wertung der aktuellen Tabelle, eine Annullierung der Saison oder eine Aufstockung der Liga. Alle diese Optionen muss man auch betrachten, da muss man auch juristische Fragen bedenken. Das war nicht der Fall", sagte der Ex-Profi. Für Allofs ist klar: "Eines muss man dabei wissen: Es wird eine ungerechte Entscheidung sein. Bei einem Abbruch gibt es nicht die eine faire Lösung." Das sieht auch der frühere Fußball-Star Stefan Effenberg so und fordert, notfalls die Saison bis Oktober zu verlängern. "Aus meiner Sicht gibt es nur ein Modell, um die Saison gerecht zu Ende zu bringen: Die Spielzeit darf nicht abgebrochen werden - egal wie lange sie dauert und selbst wenn sie erst im Oktober beendet wird", schrieb Effenberg in einer Kolumne bei t-online.de./tas/DP/men
07.05.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP 2: Bundesliga legt am 16. Mai los - Seifert warnt vor Euphorie
(Neu: mit Aussagen Reus, Ceferin und ARD-Umfrage) FRANKFURT (dpa-AFX) - DFL-Boss Christian Seifert wirkte sichtlich aufgeräumt, als er die ersehnte Fortsetzung der Saison in der 1. und 2. Bundesliga mit dem 26. Spieltag am 16. Mai verkündete. "Das ermöglicht allen Clubs die Weiterführung ihrer betrieblichen Tätigkeit und bedeutet für manche Clubs das wirtschaftliche Überleben", betonte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung der 36 Profivereine. Und auch für die Fans gab es eine gute Nachricht. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Live-Konferenzen beider Ligen an den ersten zwei Spieltagen jeweils im Free-TV. "Das ist eine schöne Geschichte und in diesen Zeiten ein gutes Zeichen", lobte Seifert. Ungeachtet der Aufbruchstimmung warnte er jedoch vor allzu großer Euphorie in der Milliarden-Branche, die er längst noch nicht gerettet sieht. "Mit der Aufnahme des Spielbetriebes ist maximal ein Zwischenziel erreicht. Wir haben noch mal eine ordentliche Etappe vor uns. Es ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen", sagte der DFL-Geschäftsführer und appellierte: "Diesem Vertrauensvorschuss müssen wir gerecht werden. Ich gehe davon aus, dass die Umsetzung unseres Konzepts bei allen Vereinen Chefsache ist." UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) lobte die DFL und die Behörden bereits in den höchsten Tönen und sieht im deutschen Modell ein Vorbild für andere Verbände. "Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland uns allen ein leuchtendes Beispiel dafür geben wird, wie wir den Fußball - mit all seiner Aufregung, Emotion und Unberechenbarkeit - wieder in unser Leben zurückbringen können", sagte Ceferin in einer Verbands-Mitteilung. Zum Neustart nach neun Wochen geht es am 16. Mai gleich mit dem brisanten Revierderby Borussia Dortmund gegen Schalke 04 weiter. "Sportlich ist das nach wie vor eine große Rivalität. Beide Klubs haben sich in den letzten Monaten aber auch fair unterstützt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Bild"-Zeitung. Tabellenführer Bayern München legt tags darauf beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin wieder los. Der erste Spieltag seit der Unterbrechung wegen der Corona-Krise wird am Montagabend (20.30 Uhr) mit der Begegnung zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen abgeschlossen. Damit trage die DFL auch der Tatsache Rechnung, dass die Bremer als einer der letzten Clubs mit dem Teamtraining beginnen konnten. Die beiden Englischen Wochen sind für den 26. und 27. Mai - unter anderem mit dem Schlager Borussia Dortmund gegen Bayern München - sowie für den 16./17. Juni angesetzt. Das ausstehende Nachholspiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt ist am 2. oder 3. Juni eingeplant. Eine weitere Entzerrung des verabschiedeten Regelspielplans schloss Seifert aus. Einen reibungslosen Verlauf vorausgesetzt, wird das Saisonfinale in den beiden Profiligen am 27./28. Juni steigen. Wohl erst im Juli stattfinden werden das Endspiel um den DFB-Pokal und die Relegation zwischen dem Bundesliga-16. und dem Dritten der 2. Liga, für die noch keine konkreten Termine feststehen. Ob es eine Relegation zwischen dem Zweitliga-16. und dem Drittliga-Dritten geben wird, ist aufgrund der derzeit unklaren Lage in der 3. Liga offen. Noch nicht festgelegt wurde ein Starttermin für die Saison 2020/21. Die Politik hatte am Mittwoch zugestimmt, dass die seit Mitte März wegen der Corona-Krise ausgesetzte Saison in beiden Ligen mit Spielen ohne Publikum ab der zweiten Mai-Hälfte zu Ende gespielt werden kann. "Diese Entscheidung sichert Arbeitsplätze, und zwar über die Spieler auf dem Platz hinaus in den Büros und auf den Fluren der Geschäftsstellen, aber auch bei Medienunternehmen und Dienstleistern", betonte Seifert. Dennoch sind laut einer Umfrage von infratest dimap für den "ARD-DeutschlandTrend" 50 Prozent der Deutschen gegen die Fortsetzung der Saison. Weil der vom DFL-Präsidium am Mittwochabend als Starttermin festgelegte 15. Mai noch in die erste Monatshälfte fällt, rückte die Liga von ihrem ursprünglichen Plan ab. "Wir halten uns ganz exakt an die Vorgaben der Politik", sagte Seifert und betonte: "Jedem muss klar sein, dass wir auf Bewährung spielen und jeder Spieltag eine Chance ist, dass wir den nächsten verdient haben. Ich erwarte von jedem Einzelnen, dass er der Verantwortung gerecht wird." Dieser Verantwortung, das beteuerte Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus, sind sich die Profis bewusst. "Mit dieser Chance müssen wir alle verantwortungsbewusst umgehen", sagte der Nationalspieler Deutschen Presse-Agentur: "Vor allem auch für sie müssen wir nun, wenn es um Hygiene-Maßnahmen geht, Vorbilder sein." Eine kontroverse Diskussion um den Starttermin gab es laut Seifert bei der Videoschalte nicht, obwohl vor allem Werder Bremen und der FSV Mainz 05 für mehr Vorbereitungszeit plädiert hatten. "Wir akzeptieren die Entscheidung des DFL-Präsidiums selbstverständlich, hätten uns allerdings insbesondere aus Gründen der Wettbewerbsintegrität einen etwas späteren Start gewünscht", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann bei "deichstube.de" Bevor es losgeht, müssen sich alle Teams in eine einwöchige Quarantäne begeben. Die Politik hatte diese Maßnahme und die Einhaltung von strikten Hygieneregeln, die auch Bestandteil des DFL-Konzepts sind, zur Bedingung für eine Saison-Fortsetzung gemacht. "Ein bisschen Bauchgrummeln hat jeder dabei. Die Liga steht auch schwer unter Bewährung, das einzuhalten. Die Öffentlichkeit wird genau hinschauen", sagte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Donnerstag im Radiosender Bayern1. Laut Seifert sollen auch die Referees der 1. und 2. Bundesliga vor dem Wiederanpfiff getestet werden. "Selbstverständlich wird es für Schiedsrichter, Linienrichter und Vierte Offizielle ebenfalls hygienische und medizinische Anforderungen geben", sagte er. Unterdessen wurden bei der zweiten Testwelle in den Vereinen zwei weitere Positiv-Befunde festgestellt. In einer ersten Testreihe waren von 1724 Proben zehn positiv ausgefallen. Seifert stellte in diesem Zusammenhang klar, dass eine Mannschaft auch bei einer Vielzahl von Corona-Fällen im Kader antreten müsse, sofern sie grundsätzlich noch genug gesunde Spieler zur Verfügung habe. Zudem kündigte er an, dass die DFL befristet fünf Auswechslungen pro Mannschaft erlauben werde, sollte die FIFA diese Regelung beschließen./edo/DP/zb
07.05.2020 Quelle: dpa
Bundesliga für Fans im TV frei zugänglich - DAZN-Frage offen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Fußball-Fans können beim Re-Start der Bundesliga zumindest an zwei Spieltagen live im Free-TV dabei sein. Der Pay-TV-Sender Sky teilte am Donnerstag mit, die Konferenz-Schalten von den Geisterspielen der 1. Liga am Samstag und der 2. Liga am Sonntag am 26. und 27. Spieltag auf seinem frei zugänglichen Kanal Sky Sport News HD zu zeigen. "Ich finde, unser Medienpartner Sky verhält sich sehr solidarisch gegenüber dem Fußball und seinen Anhängern", erklärte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (64) am Donnerstag auf eine dpa-Anfrage. Sky ist der größte Medienpartner der Deutschen Fußball Liga und bedeutendste Geldgeber der 36 Proficlubs. "Wir haben mit allen Rechte-Partnern sehr konstruktive und gute Gespräche geführt", hatte zuvor DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nach einer Versammlung mit den Vereinen aus der 1. und 2. Bundesliga gesagt. Es sei eine besondere Situation, "und unsere Partner wissen um diese Situation". Die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Bundesliga-Saison wird am 16. Mai fortgesetzt und soll am 27. Juni enden, letzter Spieltag der 2. Bundesliga ist am 28. Juni. Die Partien finden unter Ausschluss der Zuschauer statt. Daher hatte es Forderungen unter anderen aus der Politik gegeben, den Fans zu ermöglichen, Spiele live frei empfangbar im TV zu sehen. "Das Comeback der Bundesliga ist eine schöne Nachricht für unsere Kunden und Fußballfans", sagte Sky-Sportchef Jacques Raynaud. Sein Sender wolle das Beste aus den Comeback-Spielen machen "und den Zuschauern ein besonderes TV-Erlebnis bieten". Zuletzt waren Befürchtungen laut geworden, dass sich die Anhänger vor den leeren Stadien versammeln könnten. "Nun haben die Fans die Möglichkeit, der eigenen Mannschaft vor dem heimischen Fernsehgerät die Daumen zu drücken", sagte Rummenigge: "Insbesondere nach unseren Gesprächen mit den verschiedensten Fanvertretern vertrauen wir ohnehin darauf, dass die Fans die Spiele zu Hause im TV anschauen und nicht zum Stadion kommen." Seifert sieht dies ähnlich. "Ich setze auf die Vernunft jedes Einzelnen", sagte er. Offen ließ der DFL-Chef, ob DAZN Partien live übertragen darf. Der kostenpflichtige Streamingdienst hatte von Eurosport eine Sublizenz erworben und zeigte bis zur Corona-Zwangspause vor allem die Freitagsspiele. Eurosport soll allerdings keine Vorauszahlung auf die TV-Prämien an die DFL geleistet haben. Mit einem Rechteinhaber gebe es eine Situation, "wo wir unterschiedliche Auffassungen haben", meinte Seifert lediglich, ohne Eurosport zu nennen. "Da gibt es ja unterschiedliche Wege, dies zu klären." Für Freitag, den 15. Mai, ist schon einmal kein Spiel angesetzt. In der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie groß mittlerweile die Abhängigkeit der Proficlubs von den TV-Geldern ist. Aber auch die Sender sind angewiesen auf die frische Live-Ware Fußball. Insbesondere Sky als größter Finanzierer. Weitere wichtige TV-Partner der DFL sind die ARD und das ZDF. Insgesamt kassieren die DFL und ihre Vereine 4,64 Milliarden Euro aus dem derzeit laufenden Vierjahresvertrag. Im Schnitt bekommen die Clubs 1,159 Milliarden Euro pro Saison. Mit der Zusage für eine Vorauszahlung auf die noch ausstehenden TV-Prämien durch fast alle Medienpartner wurden zuletzt die Finanznöte einiger Vereine zumindest etwas gelindert. Im Gespräch war eine Summe von 300 Millionen Euro./clu/DP/fba
28.04.2020 Quelle: dpa
SPORT: Fast 50 Prozent für Bundesliga-Geisterspiele im Free-TV
BERLIN (dpa-AFX) - Bei einer Fortsetzung der Fußball-Bundesliga ist ein Großteil der Deutschen für eine Übertragung der Geisterspiele im frei empfangbaren Fernsehen. 49 Prozent würden sich wünschen, dass die Partien der wegen der Corona-Pandemie noch ausstehenden neun Saison-Spieltage ohne Pay-TV-Zugang oder Streaming-Gebühr zu sehen sein sollen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. 26 Prozent der Befragten sprachen sich gegen eine frei zugängliche Übertragung aus. 25 Prozent äußerten keine Meinung. Die Rechte für die Live-Übertragung liegen beim Sender Sky und dem Streamingdienst DAZN. Zuletzt hatte sich der ehemalige Manager von Werder Bremen, Willi Lemke, dafür ausgesprochen, die Spiele frei zugänglich zu übertragen. Die Deutsche Fußball Liga hatte das mit Hinweis auf die Vertragslage mit den Sendern bislang abgelehnt. Laut Lemke müsse verhindert werden, dass sich viele Menschen in Wohnungen von Abo-Inhabern versammeln und die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus enorm steige. Die Deutsche Fußball Liga hofft auf eine Fortsetzung der ausgesetzten Spielzeit noch im Mai und hat dafür ein Gesundheitskonzept vorgelegt. Am Donnerstag soll bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auch über die Bundesliga-Thematik gesprochen werden./aer/DP/zb