Optionsschein | Put | Fresenius | 66,00 | 18.12.19

Print
  • WKN: MF7JL5
  • ISIN: DE000MF7JL57
  • Optionsschein
Produkt ist verfallen - kein Handel mehr möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

18.12.2019 16:45:00

Kaufen (Brief)

- EUR

18.12.2019 16:45:00

Basiswert

48,57 EUR

+1,17 % 17.01.2020 22:26:06

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Fresenius hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.01.2020 Quelle: dpa
DGAP-DD: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
DGAP-DD: Fresenius SE & Co. KGaA deutsch ^ Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte von Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen 17.01.2020 / 16:19 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen a) Name Titel: Dr. Vorname: Gerd Nachname(n): Krick 2. Grund der Meldung a) Position / Status Position: Aufsichtsrat b) Erstmeldung 3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht a) Name Fresenius SE & Co. KGaA b) LEI XDFJ0CYCOO1FXRFTQS51 4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung Art: Aktie ISIN: DE0005785604 b) Art des Geschäfts Kauf c) Preis(e) und Volumen Preis(e) Volumen 48,48 EUR 23028,00 EUR 48,475 EUR 73924,375 EUR d) Aggregierte Informationen Preis Aggregiertes Volumen 48,4762 EUR 96952,3750 EUR e) Datum des Geschäfts 2020-01-17; UTC+1 f) Ort des Geschäfts Name: Xetra MIC: XETR --------------------------------------------------------------------------- 17.01.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Fresenius SE & Co. KGaA Else-Kröner-Straße 1 61352 Bad Homburg v.d.H. Deutschland Internet: www.fresenius.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 56273 17.01.2020 °
06.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Länderchefs wollen flächendeckende Krankenhaus-Versorgung erhalten
(durchgehend aktualisiert) BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte um die Zukunft kleinerer Krankenhäuser sehen einige Länder nur bedingten Bedarf für Schließungen zugunsten spezialisierterer Kliniken. In Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur hoben mehrere Ministerpräsidenten die Bedeutung einer guten Versorgung in der Fläche hervor. "Wir wollen ganz bewusst in unserem großen Flächenland ein dezentrales Krankenhausangebot aufrechterhalten", sagte etwa Niedersachsens Regerungschef Stephan Weil (SPD). Es gebe ein tiefes Bedürfnis nach guter medizinischer Versorgung in erreichbarer Nähe. Es brauche aber zukunftsfähige Konzepte, nicht jeder Standort sei optimal. Viele Experten halten es für sinnvoll, kleinere Kliniken zu größeren zusammenzulegen und stärker auf Spezialisierung zu setzen. Für Wirbel hatte im Sommer eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung gesorgt: Statt knapp 1400 Kliniken bundesweit reichten deutlich unter 600 Krankenhäuser aus, hieß es dort. Das rief massive Kritik bei Ärzten und Kliniken hervor. Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte kürzlich aber auch eine "Bereinigung der Kliniklandschaft", in Ballungsgebieten gebe es zu viele Standorte. Fehlendes Personal ist im Gesundheitswesen ein großes Problem, gesucht werden sowohl Pfleger als auch Ärzte. "Der Hinweis auf abstrakte Statistiken kann nicht das tiefsitzende Bedürfnis der Menschen ersetzen, für alle Fälle in der Nähe ein Krankenhaus zu haben", sagte Weil. Sein nordrhein-westfälischer Amtskollege Armin Laschet (CDU) sagte, er wolle "eine Krankenhauslandschaft, in der alle Patientinnen und Patienten innerhalb von 30 Minuten ein Krankenhaus erreichen". Tendenziell gebe es aber eine Überversorgung in den Ballungsgebieten und eine Unterversorgung auf dem Land. Gleichzeitig gebe es Doppelangebote. Deshalb seien Konzentrationsprozesse und Spezialisierungen nötig. Die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), verwies auf den Anspruch auf gleichwertige Lebensverhältnisse: Das heiße, "dass die Grundversorgung in der Fläche gewährleistet werden muss, auch in der Krankenhaus-Versorgung." Es gehe um die Grundversorgung auf dem Land, nicht um hoch spezialisierte Leistungen. Das sieht Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ähnlich. "In einem Flächenland wie Schleswig-Holstein haben wir ein großes Interesse daran, dass es in allen Teilen des Landes Klinik-Standorte gibt", sagte er. "Es gab im Land ja bereits Schließungen einzelner Stationen, weil schlicht nicht genügend Personal da war." Deshalb müsse die Klinikstruktur überprüft werden. In Thüringen hält Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) eine stärkere Spezialisierung der Krankenhäuser für angezeigt. "Die Landesregierung befürwortet eine flächendeckende Krankenhausversorgung mit spezialisierten Zentren mit hoher Fachkompetenz", sagte er. Eine stärkere Spezialisierung bedeute jedoch nicht, dass Krankenhäuser schließen müssten. Sie seien gerade in ländlichen Regionen notwendig zur Absicherung einer ortsnahen Versorgung. "Zugleich wollen wir das Modell der für Hausbesuche qualifizierten Gemeindeschwester stärken, mit dem gerade im ländlichen Raum die ärztliche Versorgung verbessert werden kann." Von Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hieß es knapp, Pläne, Klinikstandorte zu schließen, gebe es nicht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht die Krankenhausversorgung im Freistaat flächendeckend gewährleistet: "Wir wollen Spitzenmedizin auch vor Ort im ländlichen Raum. Beides ist wichtig in einem Flächenland: Spitzenmedizin und regionale Erreichbarkeit." In Bayern sei das erreicht worden, unter anderem mit Investitionen und einem Schutzschirm für kleine Häuser, damit diese den Transformationsprozess zu mehr Wirtschaftlichkeit schafften. Kaum mehr Reformbedarf sieht Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). "Ich sehe Sachsen da nicht an vorderster Stelle, Veränderungen zu leisten", sagte er. Wenn es Probleme gebe, dann nur punktuell. "Wir haben eine Kliniklandschaft, die solide und konsolidiert ist." Das sei der Unterschied zu vielen anderen Ländern, in denen solche schmerzlichen Schritte nicht gegangen wurden. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen betonte, die flächendeckende Versorgung als Herzstück des Gesundheitswesens und nötige Qualitätsverbesserungen durch Spezialisierungen seien kein Widerspruch, sondern gemeinsam Grundlage für die zukunftsweisende Patientenversorgung. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßte, dass sich die Länderchefs gegen die Schließung kleinerer Kliniken aussprechen. Der Erhalt von Standorten werde Geld kosten, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. "Aber kein Wort der Ministerpräsidenten dazu, wer das zahlen soll". Die Länder gäben seit Jahren kaum etwas für Instandhaltung und Modernisierung aus. Es brauche endlich ein bundesweites Konzept zur Zukunft der Kliniken. Der Chef der Barmer-Krankenkasse, Christoph Straub, sprach von einer "mitunter irrationalen Liebe der Bürger, der Politik und der Medien zu ihrem wohnortnahen Krankenhaus". Daran seien bisher alle Versuche gescheitert, Häuser ausschließlich nach hoher Versorgungsqualität und medizinischer Sinnhaftigkeit zu betreiben, schrieb Straub in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag). Er schlug vor, dass sich die Kassen an den Investitionskosten beteiligen und ein Mitspracherecht bei der Krankenhausplanung bekommen könnten./ted/DP/fba