Turbo Open End | Short | PayPal | 123,5701

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  • WKN: MF7GWU
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf PayPal hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

22.01.2020 Quelle: dpa
WDH: Vodafone steigt ebenfalls bei Digitalwährung Libra aus
(Im 1. Absatz, letzter Satz wurde ein überflüssiges Wort gestrichen) GENF (dpa-AFX) - Auch der Telekommunikations-Riese Vodafone ist bei der von Facebook entwickelten Digitalwährung Libra ausgestiegen. Man wolle sich stattdessen auf das Geldüberweisungssystem M-Pesa konzentrieren, erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Das von Vodafone mitgegründete M-Pesa ist vor allem in Afrika stark. Zugleich sei eine erneute Zusammenarbeit zum späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Die Libra-Assoziation, die die Digitalwährung verwaltet, war im Oktober an den Start gegangen. Davor stiegen globale Finanzdienstleister wie Mastercard, Visa und Paypal sowie die Handelsplattform Ebay und die Online-Reisefirma Booking Holdings aus dem Kreis der Partner aus. Weiterhin an Bord sind noch bekannte Unternehmen wie der Musikstreaming-Marktführer Spotify und die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft. Facebook will Libra laut bisherigen Ankündigungen im kommenden Jahr für Verbraucher verfügbar machen, und geht davon aus, dass die Digitalwährung zunächst vor allem für grenzübergreifende Überweisungen genutzt wird. Die Idee stößt bei Politikern und Zentralbanken zum Teil auf heftigen Widerstand. Libra soll eins zu eins mit einem Korb stabiler Währungen und Staatsanleihen abgesichert werden. Facebook weist Bedenken zurück, wonach die Digitalwährung in die Hoheit von Notenbanken eingreifen könnte./so/DP/jha
14.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Deutsche Start-ups erleben Boom - und sind vom Ausland abhängig
(neu: Statement der Grünen im 10. Absatz.) FRANKFURT (dpa-AFX) - Gründer in Deutschland erleben einen ungebrochenen Geldsegen. 2019 sammelten Start-ups so viel Kapital von Investoren ein wie nie zuvor und gelangten an üppige Summen für Geschäftsideen wie Mobilitätsdienste, Softwarelösungen und Finanz-Apps. Vor allem internationale Investoren steckten viel Geld in hiesige Start-ups, wie eine neue Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Die Schattenseite: Deutsche Kapitalgeber spielten bei den großen Deals kaum eine Rolle. Wollen Gründer expandieren, sind sie gefährlich stark von ausländischen Geldquellen abhängig. 2019 erhielten hiesige Start-ups 6,2 Milliarden Euro von Investoren, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das waren nochmals 36 Prozent mehr als der bisherige Höchststand im Jahr zuvor (4,6 Mrd). Auch die Zahl der Finanzierungsrunden stieg kräftig um 13 Prozent auf 704. "Der Finanzierungsboom hält unvermindert an", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland. "Es ist sehr viel Liquidität im Markt - mit weiter stark steigender Tendenz." 2019 habe es 13 Deals mit über 100 Millionen Euro gegeben, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Am meisten Geld floss demnach in die Münchner Firma Flixmobility, die für ihre Fernbusse bekannt ist, das Berliner Reise-Start-up GetYourGuide, die Gebrauchtwagenplattform Frontier Car Group und die Smartphone-Bank N26. Für Start-ups sind die Geldspritzen oft überlebenswichtig: Die Firmen sind für ihre Expansion auf Investoren angewiesen, da sie in der Regel anfangs keinen Gewinn schreiben. Gerade angelsächsische Fonds stecken Wagniskapital in Start-ups in der Hoffnung, dass sich deren Geschäftsideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren. Längst suchen auch Konzerne die Nähe zu Gründern. Ob die Deutsche Bank mit Digitalfabriken, das Lab1886 von Daimler oder die Allianz mit ihrem Investmentableger Allianz X - alle wollen von frischen Ideen profitieren und sich als attraktiv für Fachkräfte darstellen. Doch trotz des Hypes um Start-ups bleiben Schwächen am Standort Deutschland. So kommt nach der Gründerhochburg Berlin lange nichts. Die Start-ups in der Hauptstadt sammelten 2019 alleine rund 3,7 Milliarden Euro ein, knapp 60 Prozent aller verteilten Gelder hierzulande. Weitere gut 1,5 Milliarden entfielen auf Bayern mit dem Zentrum München, das laut EY stark aufgeholt hat. Die übrigen Bundesländer bleiben ein steiniges Pflaster für Gründer. Und wenn diese Kapital brauchen, kommen sie zwar schnell an kleine Summen. Doch dann wird es dünn. "Hierzulande gibt es kaum Adressen, die Finanzierungen über 50 Millionen Euro anbieten", sagt Peter Barkow, Gründer des Analysehauses Barkow Consulting. Dazu zählen die Start-up-Schmiede Rocket Internet und Konzerne wie Allianz. "Die großen Tickets kommen fast immer aus dem Ausland, vor allem den USA." "Finanzstarke und überwiegend international tätige Investoren aus den USA, Großbritannien sowie Asien sind insbesondere an sehr großen Transaktionen interessiert", erklärt EY-Partner Peter Lennartz. Das liege auch daran, dass Start-ups in Europa niedriger bewertet seien als im Silicon Valley und der Einstieg entsprechend günstiger. Zwar seien auch deutsche Risikokapitalgeber aktiv: "Um die ersten, kleineren Runden von überwiegend deutschen Kapitalgebern finanziert zu bekommen, müssen junge Firmen von Anfang an ein Geschäftsmodell betreiben, das potenziell auch international erfolgreich sein kann. Dann gehe es mit großen Runden bei ausländischen Investoren weiter. Trotz der Fortschritte werbe die deutsche Start-up-Szene gemessen an den USA und China nur einen Bruchteil des Risikokapitals ein, sagt Danyal Bayaz, Startup-Beauftragter der Grünen im Bundestag. "Das ist problematisch, denn es geht nicht nur um unsere Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch um unsere technologische Souveränität." Die Bundesregierung hat das Problem erkannt. Sie will die Gründerkultur mit staatlich unterstützten Wagniskapitalfonds vorantreiben. Eine neue Plattform für Gründer soll zudem Beratung und Vernetzung fördern. "Die Investorenszene für die Frühphase hat sich erfreulich gut entwickelt", meint Carsten Rudolph, Geschäftsführer der Förderagentur BayStartup in München. Die ersten ein, zwei Millionen seien kein Problem. "Schwierig wird es ab 10 Millionen Euro aufwärts, wenn es für ein Start-up darum geht, die Welt zu erobern." Das zeigt sich auch bei den größten Deals 2019: Bei der Finanzierungsrunde von Flixmobility über rund 500 Millionen Euro stiegen die angelsächsischen Investoren TCV und Permira neu ein. Die Reiseplattform GetyourGuide erhielt 428 Millionen Euro von einem Konsortium um den japanischen Medienkonzern Softbank, Singapurs Staatsfonds Temasek und ausländischen Beteiligungsfonds. Und die Smartphone-Bank N26, in die auch die Allianz investiert hat, bekam 261 Millionen von dem Investmentfonds GIC aus Singapur und dem US-Wagniskapitalfonds Insight Venture Partners. Die weitgehende Abwesenheit heimischer Namen liegt auch daran, dass es hierzulande an Erfolgsgeschichten mangelt, meint Barkow. Etwa Tech-Milliardäre wie Paypal-Gründer Peter Thiel, die ihren Reichtum in Start-ups investieren. "In Deutschland fehlen die Jungs mit den tiefen Taschen." So sind bei hiesigen Start-ups oft ausländische Investoren tonangebend - mit der Gefahr, dass Technologie abwandert. Und auch wenn Start-ups später an die Börse streben, tun sie es selten in Deutschland. Aufstrebende Gründer zieht es oft nach New York, wie im Oktober das Mainzer Start-up Biontech an die Tech-Börse Nasdaq. "Deutschland hat bei Börsengängen von Start-ups einen schlechten Ruf", sagt Barkow. "Es bräuchte eins, das richtig fliegt."/als/DP/men
14.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Start-ups erleben Boom - und sind vom Ausland abhängig
FRANKFURT (dpa-AFX) - Gründer in Deutschland erleben einen ungebrochenen Geldsegen. 2019 sammelten Start-ups so viel Kapital von Investoren ein wie nie zuvor und gelangten an üppige Summen für Geschäftsideen wie Mobilitätsdienste, Softwarelösungen und Finanz-Apps. Vor allem internationale Investoren steckten viel Geld in hiesige Start-ups, wie eine neue Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Die Schattenseite: Deutsche Kapitalgeber spielten bei den großen Deals kaum eine Rolle. Wollen Gründer expandieren, sind sie gefährlich stark von ausländischen Geldquellen abhängig. 2019 erhielten hiesige Start-ups 6,2 Milliarden Euro von Investoren, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das waren nochmals 36 Prozent mehr als der bisherige Höchststand im Jahr zuvor (4,6 Mrd). Auch die Zahl der Finanzierungsrunden stieg kräftig um 13 Prozent auf 704. "Der Finanzierungsboom hält unvermindert an", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland. "Es ist sehr viel Liquidität im Markt - mit weiter stark steigender Tendenz." 2019 habe es 13 Deals mit über 100 Millionen Euro gegeben, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Am meisten Geld floss demnach in die Münchner Firma Flixmobility, die für ihre Fernbusse bekannt ist, das Berliner Reise-Start-up GetYourGuide, die Gebrauchtwagenplattform Frontier Car Group und die Smartphone-Bank N26. Für Start-ups sind die Geldspritzen oft überlebenswichtig: Die Firmen sind für ihre Expansion auf Investoren angewiesen, da sie in der Regel anfangs keinen Gewinn schreiben. Gerade angelsächsische Fonds stecken Wagniskapital in Start-ups in der Hoffnung, dass sich deren Geschäftsideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren. Längst suchen auch Konzerne die Nähe zu Gründern. Ob die Deutsche Bank mit Digitalfabriken, das Lab1886 von Daimler oder die Allianz mit ihrem Investmentableger Allianz X - alle wollen von frischen Ideen profitieren und sich als attraktiv für Fachkräfte darstellen. Doch trotz des Hypes um Start-ups bleiben Schwächen am Standort Deutschland. So kommt nach der Gründerhochburg Berlin lange nichts. Die Start-ups in der Hauptstadt sammelten 2019 alleine rund 3,7 Milliarden Euro ein, knapp 60 Prozent der verteilten Gelder hierzulande. Weitere gut 1,5 Milliarden entfielen auf Bayern mit dem Zentrum München, das laut EY stark aufgeholt hat. Die übrigen Bundesländer bleiben ein steiniges Pflaster für Gründer. Und wenn sie Kapital brauchen, kommen sie zwar schnell an kleine Summen. Doch dann wird es dünn. "Hierzulande gibt es kaum Adressen, die Finanzierungen über 50 Millionen Euro anbieten", sagt Peter Barkow, Gründer des Analysehauses Barkow Consulting. Dazu zählen die Start-up-Schmiede Rocket Internet und Konzerne wie Allianz. "Die großen Tickets kommen fast immer aus dem Ausland, vor allem den USA." "Finanzstarke und überwiegend international tätige Investoren aus den USA, Großbritannien sowie Asien sind insbesondere an sehr großen Transaktionen interessiert", erklärt EY-Partner Peter Lennartz. Das liege auch daran, dass Start-ups in Europa niedriger bewertet seien als im Silicon Valley und der Einstieg entsprechend günstiger. Zwar seien auch deutsche Risikokapitalgeber aktiv: "Um die ersten, kleineren Runden von überwiegend deutschen Kapitalgebern finanziert zu bekommen, müssen junge Firmen von Anfang an ein Geschäftsmodell betreiben, das potenziell auch international erfolgreich sein kann. Dann gehe es mit großen Runden bei ausländischen Investoren weiter. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt. Sie will die Gründerkultur mit staatlich unterstützten Wagniskapitalfonds vorantreiben. Eine neue Plattform für Gründer soll zudem Beratung und Vernetzung fördern. "Die Investorenszene für die Frühphase hat sich erfreulich gut entwickelt", meint Carsten Rudolph, Geschäftsführer der Förderagentur BayStartup in München. Die ersten ein, zwei Millionen seien kein Problem. "Schwierig wird es ab 10 Millionen Euro aufwärts, wenn es für ein Start-up darum geht, die Welt zu erobern." Das zeigt sich auch bei den größten Deals 2019: Bei der Finanzierungsrunde von Flixmobility über rund 500 Millionen Euro stiegen die angelsächsischen Investoren TCV und Permira neu ein. Die Reiseplattform GetyourGuide erhielt 428 Millionen Euro von einem Konsortium um den japanischen Medienkonzern Softbank, Singapurs Staatsfonds Temasek und ausländischen Beteiligungsfonds. Und die Smartphone-Bank N26, in die auch die Allianz investiert hat, bekam 261 Millionen von dem Investmentfonds GIC aus Singapur und dem US-Wagniskapitalfonds Insight Venture Partners. Die weitgehende Abwesenheit heimischer Namen liegt auch daran, dass es hierzulande an Erfolgsgeschichten mangelt, meint Barkow. Etwa Tech-Milliardäre wie Paypal-Gründer Peter Thiel, die ihren Reichtum in Start-ups investieren. "In Deutschland fehlen die Jungs mit den tiefen Taschen." So sind bei hiesigen Start-ups oft ausländische Investoren tonangebend - mit der Gefahr, dass Technologie abwandert. Und auch wenn Start-ups später an die Börse streben, tun sie es selten in Deutschland. Aufstrebende Gründer zieht es oft nach New York, wie im Oktober das Mainzer Start-up Biontech an die Tech-Börse Nasdaq. "Deutschland hat bei Börsengängen von Start-ups einen schlechten Ruf", sagt Barkow. "Es bräuchte eins, das richtig fliegt."/als/DP/zb