Optionsschein | Call | Volkswagen Vz. | 157,00 | 18.12.19

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  • WKN: MF7FJ7
  • ISIN: DE000MF7FJ71
  • Optionsschein

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2,25 EUR

19.11.2019 11:40:02

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2,26 EUR

19.11.2019 11:40:02

Tägliche Änderung (Geld)

+17,80 %

+0,34 EUR 19.11.2019 11:40:02

Basiswert

179,21 EUR

+2,00 % 19.11.2019 11:40:54

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Volkswagen Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 19.11.2019 11:05:03 Quelle: dpa
Neckarsulmer Audi-Werk: Betriebsrat zeigt Kompromissbereitschaft
NECKARSULM (dpa-AFX) - Im Ringen um die Zukunft des schlecht ausgelasteten Audi-Werks im baden-württembergischen Neckarsulm lässt der Betriebsrat Kompromissbereitschaft erkennen. Man bestehe angesichts der schwierigen Marktlage nicht zwingend auf der Zusage des Autobauers, wonach kurzfristig zwei volumenstarke Elektromodelle am Standort gebaut werden sollten, sagte der Neckarsulmer Betriebsratschef Rolf Klotz am Dienstag. Dafür müsse Audi aber zusichern, dass das Werk in einigen Jahren elektrifiziert werde, einen Zeitpunkt für die Umstellung fixieren und zweckgebundene Investitionen zurückstellen. Eine Betriebsratssprecherin ergänzte, in einem solchen Szenario müsse spätestens 2023 der Umbau der Werkseinrichtungen auf eine E-Modell-Produktion beginnen. Die Volkswagen-Tochter Audi und der Betriebsrat verhandeln derzeit über die Zukunft des Werks mit 17 000 Mitarbeitern. In Neckarsulm werden aktuell vor allem die Audi-Modelle A4 bis A8 und R8 gebaut. Das Werk leidet aber seit langem unter einer Unterauslastung. Dieses Jahr werde das dritte in Folge mit weniger als 200 000 Autos gebauten Autos sein, sagte Klotz. Die Kapazität beträgt jährlich 300 000. Verringern sich die Stückzahlen, steigen in der Regel die Produktionskosten. Das sorge für Sorgenfalten, sagte Klotz. Heute müssten die Weichen gestellt werden, "dass morgen und übermorgen wieder ein gedeihliches Wirtschaften möglich" sei. Für die rund 61 000 Audi-Mitarbeiter in den beiden deutschen Werken Ingolstadt und Neckarsulm gilt eine Beschäftigungsgarantie bis 2025. Das Unternehmen verhandelt mit dem Betriebsrat derzeit über eine Verlängerung bis 2030, will aber in der Zwischenzeit auch Stellen sozialverträglich abbauen. Klotz sagte: "Der Betriebsrat wird dafür kämpfen, dass möglichst viele an Bord bleiben."/mbr/DP/men
18.11.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Missmut nach vorsichtigeren VW-Zielen im ganzen Autosektor
(neu: Schlusskurse, Dämpfer für Zollstreit-Hoffnung) FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein vorsichtigerer Blick von Volkswagen (VW) auf die Geschäfte im kommenden Jahr hat am Montag die Anleger im Autosektor verstimmt. Am Morgen noch wenig verändert in den Handel gestartet, kamen die Vorzugsaktien des Wolfsburger Autobauers am Dax-Ende unter Druck. Der Grund: Wegen der schwachen Branchenlage hatte sich VW zögerlicher zu den 2017 gesteckten Mittelfristzielen geäußert. Am Ende betrug das Minus 4,1 Prozent auf 175,94 Euro, was den tiefsten Stand seit zwei Wochen bedeutete. Statt um bislang 25 Prozent soll der Umsatz 2020 laut Finanzchef Frank Witter nun nur noch um mindestens 20 Prozent über dem Wert aus dem Jahr 2016 liegen, das die Wolfsburger 2017 als Basisjahr für ihre mittelfristige Planung genommen hatten. Ausgehend vom geringeren Umsatzwachstum zeichnet sich in den neuesten Planungen ab, dass im kommenden Jahr auch weniger Gewinn übrigbleiben wird als zuvor gedacht. Erste Analysten sahen darin am Montag jedoch keine alarmierende Nachricht. UBS-Experte Patrick Hummel stellte der schwächeren Umsatzprognose die zugleich beibehaltenen Margen- und Barmittelziele gegenüber. Gerade der Barmittelfluss - ein Hauptgrund für seine Definition von VW als "Top Pick" in der Branche - werde am Markt nicht ausreichend wertgeschätzt, betonte er und hielt seine Kaufempfehlung aufrecht. Die VW-Aktien gaben mit ihrem Kursrutsch am Montag auch die Richtung im ganzen Autosektor vor, der als Schlusslicht in der europäischen Sektorwertung um mehr als zwei Prozent absackte. Die Verluste kommen nach jüngster Stärke: sowohl die Papiere der Wolfsburger als auch der ganze Sektor waren seit Anfang Oktober dank der Hoffnung auf eine Einigung im US-chinesischen Zollstreit stark gestiegen. Konkretes sucht man in dieser Hinsicht aber weiter vergebens. Eher noch kamen am Montag die Sorge auf, dass China für eine Entscheidung womöglich doch noch die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr oder Klarheit über ein drohendes Amtsenthebungsverfahren für den US-Präsidenten Donald Trump abwarten könnte. Die gekappten VW-Ziele trugen laut Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank zu Umschichtungen der Anleger von zyklischen und defensive Branchen bei. Darunter litten im Dax auch BMW und Daimler mit Abgaben von 0,9 respektive 1,8 Prozent. Stärkere Kursverluste gab es an der Börse auch bei Autozulieferwerten - zum Beispiel bei Continental oder Schaeffler mit Abgaben von bis zu 4 Prozent. Leoni waren hier mit einer Erholung um 3,4 Prozent eine positive Sektor-Ausnahme. Sie waren der Sektorrally seit Oktober aber auch nicht gefolgt./tih/ck/he