Turbo Open End | Long | Continental | 97,7428

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  • WKN: MF7EC3
  • ISIN: DE000MF7EC38
  • Turbo Open End

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2,66 EUR

13.11.2019 16:10:56

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2,67 EUR

13.11.2019 16:10:56

Tägliche Änderung (Geld)

-8,28 %

-0,24 EUR 13.11.2019 16:10:56

Basiswert

123,87 EUR

-1,85 % 13.11.2019 16:11:20

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Continental hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 99,3477 EUR
  • 99,3477 EUR
  • 95,8795 EUR
  • 95,8795 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 13.11.2019 12:10:47 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Neue Trump-Volte und Leoni-Zahlen verschrecken Auto-Anleger
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung der Automobilaktien ist am Mittwoch auf eine schwere Probe gestellt worden. Nachdem die Papiere der sehr konjunkturabhängigen Branche im Oktober noch von der Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit profitiert hatten, sorgten nun skeptische Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zu dem Thema wieder für Ernüchterung. Unter Druck gerieten insbesondere Aktien von Zulieferern, nachdem die Papiere des angeschlagenen Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni angesichts enttäuschender Quartalszahlen eingebrochenen waren. Der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts knickte bis zum Mittag um 1,71 Prozent ein. Im Oktober hatte das Barometer noch fast 7 Prozent gewonnen, nach rund 6 Prozent im September. Hierzulande reichten bei den Herstellern die Verluste von 1,4 Prozent bei Daimler über 1,6 Prozent für Volkswagen (VW) bis zu 2,1 Prozent bei BMW. Mit Blick auf Zulieferer rutschten im deutschen Leitindex Dax Infineon, Covestro und vor allem Continental deutlich ins Minus. Am Markt warte man zwar darauf, dass US-Strafzölle auf Autos aus der Europäischen Union verschoben werden, sagte Analyst Neil Wilson vom Broker Markets.com. In trockenen Tüchern sei dies aber erst mit einem klaren Beschluss. Höhere Zölle auf Autoimporte würden vor allem deutsche Hersteller schwer treffen. "Heute endet die Frist für eine Entscheidung (über Strafzölle) nach dem sechsmonatigen Aufschub", schrieb Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank. Am Vortag sei Trump eine von den Marktteilnehmern erwartete Stellungnahme zu den Handelskonflikten schuldig geblieben. Stattdessen verschreckte Trump wieder einmal die Anleger mit Aussagen zum schwelenden Handelsstreit. Mit der Europäischen Union sei es "sehr, sehr schwierig", sagte der US-Präsident in einer Ansprache vor Mitgliedern eines Wirtschaftsclubs in New York. "Die Barrieren, die sie haben, sind schrecklich, schrecklich. In vielerlei Hinsicht schlimmer als China." In diesem Umfeld schockte Leoni die Anleger mit den jüngsten Geschäftszahlen: Die Papiere sackten als klares Schlusslicht im schwachen Nebenwerte-Index SDax um knapp 11 Prozent auf 11,32 Euro ab. Damit fielen sie aber lediglich auf das Niveau von Anfang November zurück. Bei Leoni bleibt die Lage prekär. Im dritten Quartal litt der Zulieferer weiter unter der anhaltenden Schwäche der globalen Automärkte und rutschte erneut tief in die roten Zahlen. Bereits in den ersten beiden Quartalen hatte Leoni Verluste eingefahren. Sowohl die Kabel- als auch die Bordnetzsparte waren von den anhaltenden Problemen betroffen. Analysten äußerten denn auch einige Bedenken. Der Experte Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan etwa wies darauf hin, dass die Volumina in beiden Geschäftsfeldern zurückgegangen seien. Belastet hätten zudem gestiegene Löhne, vor allem in den osteuropäischen Produktionsstätten. Vor diesem Hintergrund sei der operative Verlust höher als gedacht ausgefallen. Laut Analyst Michael Raab vom französischen Investmenthaus Kepler Cheuvreux schnitt Leoni im Segment Bordnetzsysteme schwächer als erwartet ab. In der Folge seien auch die Kennziffern auf Konzernebene hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Barmittelverbrauch sei derweil nicht mehr so stark wie zuvor, was als ein Zeichen der Besserung gewertet werden könne. Angesichts der schlechten Branchen- und Unternehmensnachrichten geriet in den Hintergrund, dass die Investmentbank BDT Capital Partners mit einem bedeutenden Anteil bei dem Auto- und Industriezulieferer Schaeffler eingestiegen war. Die Aktien büßten anfängliche Gewinne ein und standen zuletzt mehr als 1 Prozent tiefer./la/eas/jha/
12.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Konzentration in der Krise - Continental sucht nach der Auto-Zukunft
(neu: Aktie 3. Absatz, Analystenstimme 4. Absatz, durchgehend Äußerungen Management ergänzt.) HANNOVER (dpa-AFX) - Milliardenverlust in den Büchern, sinkender Gewinn im laufenden Geschäft: Der zweitgrößte Autozulieferer Continental steht vor seinem grundlegenden Konzernumbau erheblich unter Druck. Weil die Hannoveraner eine hohe Abschreibung verkraften müssen und zugleich die Autokonjunktur in vielen Ländern lahmt, beendeten sie das dritte Quartal tief in den roten Zahlen. Dabei dürfte auch die beschlossene Neuausrichtung hin zu mehr Elektronik und der damit einhergehende Stellenabbau in den kommenden Jahren noch teuer werden. Unterm Strich stand bei Conti von Juli bis September ein Minus von fast zwei Milliarden Euro. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, lag dies zwar zum Großteil am "Einmaleffekt" verringerter Firmenwerte aus früheren Übernahmen sowie ersten Kosten für das Umbauprogramm. Aber auch im Tagesgeschäft sank das bereinigte operative Ergebnis zuletzt deutlich um ein Fünftel auf noch knapp 615 Millionen Euro. Die Conti-Aktie lag am frühen Nachmittag rund 1,3 Prozent im Minus bei 129,54 Euro. Bereits vor drei Wochen hatte der Konzern mit dem Bekanntwerden der milliardenschweren Abschreibungen die Eckdaten zum dritten Quartal vorgelegt. In jüngster Zeit hatte die Aktie sich nach einer längeren Talfahrt wieder spürbar berappelt, Mitte August hatte sie ihr Jahrestief bei 103,62 Euro markiert. Das Rekordhoch von 257,40 Euro aus dem Januar 2018 ist ohnehin in weite Ferne gerückt. In diesem Jahr liegt das Conti-Papier zwar mit gut 7 Prozent im Plus, hinkt damit aber dem Anstieg des europäischen Autohersteller- und Zuliefererindex von knapp einem Viertel hinterher. Goldman-Sachs-Expertin Gungun Verma hält das Jahresziel des Konzerns für den Finanzmittelzufluss nun angesichts der Umstände für "ambitioniert". Conti-Finanzchef Wolfgäng Schäfer zeigte sich im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aber zuversichtlich, dass der Konzern im für gewöhnlich starken vierten Quartal noch die Ziellinie erreicht. Vorstandschef Elmar Degenhart sprach angesichts der heiklen Lage der Branche von einer vergleichsweise soliden Entwicklung - "trotz des weiterhin rückläufigen Marktumfeldes". Die Anzeichen deuten aber auf schwierige Zeiten: "In den kommenden fünf Jahren rechnen wir ähnlich wie andere Marktteilnehmer nicht damit, dass sich die weltweite Produktion wesentlich beleben wird", so Finanzchef Schäfer. Im dritten Quartal nahm sie bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um 3 Prozent ab, aufs Gesamtjahr gesehen dürften es minus 6 Prozent sein. "In Europa sehen wir keinen großen Impuls für stärkeres Wachstum", sagte Schäfer. Vom riesigen chinesischen Markt könne man wohl auch nur Rückenwind erwarten, falls sich die Handelsstreitigkeiten mit den USA deutlich entspannen. Der Autozulieferer und Reifenhersteller aus Niedersachsen steigerte seinen Umsatz zuletzt zwar leicht um 3 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro - aber nur, wenn man den Effekt von Zukäufen und Wechselkursveränderungen einrechnet. Aus eigener Kraft gingen Contis Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zurück. Die Autobranche ist in einem Umbruch zu E-Mobilität sowie vernetztem und automatisiertem Fahren. Das stellt Hersteller und Zulieferer, die bisher vor allem Verbrennungsmotoren und Teile dafür fertigten, vor Probleme. Und es fällt weniger, dafür aber hoch spezialisierte Arbeit an. Das Programm "Transformation 2019-2029" baut den Konzern um - weg von Hydraulik und Verbrenner-Technik, hin zu mehr Elektronik, Software und E-Mobilität. Die Kernbereiche sind assistiertes und autonomes Fahren, Vernetzung, Dienstleistungen, die stabile Reifensparte sowie das Geschäft mit Industrie- und Endkunden. Die Mitarbeiter sollen qualifiziert werden, es dürfte jedoch auch Stellenstreichungen geben. Bis 2023 könnten die Umstrukturierungen bei Continental rund 15 000 Arbeitsplätze betreffen, 5000 davon in Deutschland. Degenhart hatte gesagt, dass Kündigungen nicht auszuschließen seien - jedoch nur als "allerletztes Mittel". Zugleich entstehen neue Jobs. Ende September beschäftigte das Unternehmen mehr als 242 000 Menschen. Zu den laufenden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern sagte Schäfer: "Die Gespräche finden standortbezogen statt, um für Mitarbeiter möglichst gute Lösungen zu finden." Man nehme an, solche Lösungen an vielen Standorten schon bald vorstellen zu können: "Aber der eine oder andere Standort kann sich auch ins nächste Jahr ziehen." Dadurch, dass Conti frühzeitig etwa bei Sensorik und E-Antrieben ein breites Geschäft aufbaute, kann der Konzern den Wandel bisher relativ gut abfedern. "Betrachtet man unsere rein operative Leistung, haben wir uns im dritten Quartal vernünftig entwickelt", meinte Schäfer. So hat Vitesco - die künftig abgespaltene Antriebssparte - im Oktober einen Großauftrag des Opel-Dachkonzerns PSA sowie von Hyundai für E-Antriebe erhalten. Hier gebe es "unverändert starkes Umsatzwachstum", im dritten Quartal hätten die Erlöse 64 Millionen Euro betragen, sagte Schäfer. "Wir sehen jetzt, dass die Kunden diese Produkte abrufen, worauf wir ja etwas länger gewartet haben."/jap/DP/men/jha