Faktor-Zertifikat | 11,00 | Long | DAX ®

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  • WKN: MF78BG
  • ISIN: DE000MF78BG0
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Tagestief
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag seine Vortagesgewinne wieder komplett abgegeben. Kurz vor Handelsschluss kamen stark negative Impulse in den Markt, so dass der Leitindex mit minus 0,91 Prozent auf 13 664,00 Punkte auf seinem Tagestief schloss. Offensichtliche Gründe für den Abwärtsdruck gab es jedoch keine, auch wenn die Sorgen um die Coronavirus-Epidemie aktuell bleiben. Der MDax, der die Aktien der "zweiten Liga" enthält, gab um 0,61 Prozent auf 29 176,90 Punkte nach und auch europaweit wurden Verluste verzeichnet: Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, verlor 1,09 Prozent auf 3822,98 Punkte. Im Minus schlossen zudem die Börsen in Paris und London. In den USA waren die wichtigsten Indizes kurz vor dem europäischen Handelsschluss ebenfalls unter Abgabedruck geraten, so dass der Dow Jones Industrial zuletzt 1,0 Prozent einbüßte und die Nasdaq-Indizes um die 1,5 Prozent verloren. Alles in allem halte sich der Dax derzeit aber dennoch recht stabil auf hohem Niveau, kommentierte Marktexperte Jochen Stanzl von CMC Markets. Das zeige, dass wegen des Coronavirus und der dadurch ausgelösten Wachstumsschwäche mit Unterstützung durch die Geldpolitik und auch die Regierungen gerechnet werde. "Der Preis dafür sind fallende Zinsen", sagte er, und das mache Aktien weiter attraktiv. Chinas Banken haben derweil bereits ihre Kreditzinsen verringert, um die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Epidemie abzufedern. Offiziellen Angaben zufolge ging die Zahl der Neuinfektionen in China zwar auf den tiefsten Stand seit Wochen zurück, allerdings wurde erneut die Zählweise geändert. Das sorgt für neuerliche Verwirrung. Zudem meldet Südkorea einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle. Zu den Favoriten im Dax zählten nach überzeugenden Quartalszahlen und Ausblicken die Aktien des Gesundheitsdienstleisters Fresenius mit plus 2,3 Prozent und die der Tochter Fresenius Medical Care (FMC), die um 3,7 Prozent stiegen. Auch die für 2019 angehobene Dividende der beiden sorgte für gute Stimmung. Die Daimler-Papiere mischten sich mit plus 2,3 Prozent ebenfalls unter die Dax-Lieblinge des Tages. Der Autokonzern baut die Führung seiner Kernsparte Mercedes-Benz um und zieht wichtige Funktionen an der Konzernspitze zusammen. Bedenken hinsichtlich der finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise ließen die Aktien von Lufthansa im Dax um 2,5 Prozent sinken. Zuvor hatte Konkurrent Air France-KLM mitgeteilt, dass wegen des Virus zwischen Februar und April eine Sonderbelastung erwartet wird. Der Münchner Triebwerksbauer MTU konnte die hohen Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Die Aktie, die Ende Januar auf ein Rekordhoch geklettert war, gab nun am Dax-Ende um knapp 3 Prozent nach. Laut JPMorgan fielen sowohl das Schlussquartal 2019 als auch die Konzernprognosen für 2020 enttäuschend aus. Im SDax ging es für die Anteile von Norma um etwas mehr als 7 Prozent abwärts. Das Analysehaus Pareto Securities ist für den Autozulieferer wegen des schwieriger werdenden Umfeldes inzwischen vorsichtiger gestimmt. Dagegen legten die Aktien des Vakuumpumpenspezialisten Pfeiffer ungeachtet eines Umsatz- und Gewinnrückgangs 2019 und eines vorsichtigen Ausblicks auf 2020 um knapp 2 Prozent zu. Laut der DZ Bank lag das wohl zuvorderst an der Bekanntgabe einer weiteren Anteilsaufstockung durch Großaktionär Busch. Spitzenwert der dritten Börsenliga war das Papier von Wacker Chemie mit plus 6,1 Prozent. Der Chemiekonzern gab ein Effizienzprogramm bekannt, das laut der Baader Bank deutlich weitreichender als erwartet ausfiel. Wacker will seine Wettbewerbsfähigkeit steigern und bis Ende 2022 mehr als 1000 Stellen in der Verwaltung und in nicht operativen Bereichen abbauen. Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,41 Prozent und der Rentenindex Rex bei 144,83 Punkten. Der Bund-Future legte um 0,21 Prozent auf 175,03 Punkte zu. Der Euro kostete am frühen Abend 1,0800 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs zuvor auf 1,0790 (Mittwoch: 1,0800) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9268 (0,9259) Euro./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
20.02.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax ohne Schwung - Fresenius und FMC überzeugen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag auf weiter hohem Niveau etwas nachgegeben. Mit minus 0,15 Prozent auf 13 768,50 Punkten blieb der Leitindex am Nachmittag einige Zähler unter seinem Rekordhoch bei 13 795 Punkten. Chinas Banken reduzierten die Kreditzinsen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie abzufedern. Laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners dürften diese Maßnahmen aber zunächst nicht ausreichen, um die Angst der Börsianer vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Die Zahl der Neuinfektionen in China ging nach offiziellen Angaben zwar auf den tiefsten Stand seit Wochen zurück - allerdings sorgt eine erneut geänderte Zählweise für Verwirrung. Zudem meldete Südkorea einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte ging es zuletzt um 0,12 Prozent auf 29 318,66 Punkte nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone verlor 0,35 Prozent. Defensive Werte hatten im Dax am vorletzten Handelstag der Woche die Nase vorn. So gewannen die Titel des Medizinkonzerns Fresenius und dessen Tochter Fresenius Medical Care (FMC) 4,7 beziehungsweise 3,4 Prozent. Solide Geschäftsberichte und zuversichtliche Ausblicke gaben Auftrieb. Anleger freuten sich auch über die für 2019 angehobene Dividende beider Konzerne. Analyst Tom Jones von der Berenberg Bank sprach im Fall von FMC von einem starken vierten Quartal, von einem beruhigenden Ausblick für 2020 und noch mehr Potenzial für 2021. Bedenken hinsichtlich der finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise ließen die Aktien der Lufthansa als Schlusslicht im Dax um 2,2 Prozent sinken. Zuvor hatte Konkurrent Air France-KLM mitgeteilt, dass wegen des Virus zwischen Februar und April eine Belastung in Höhe von 150 bis 200 Millionen Euro erwartet werde. Air France-KLM sackten in Paris zuletzt noch um 3,6 Prozent ab und hatten zuvor noch deutlicher nachgegeben. Der Münchner Triebwerksbauer MTU übertraf 2019 trotz eines überraschend schwachen Umsatzwachstums seine Gewinnprognose und will die Dividende deutlich erhöhen. Den Aktien des Dax-Neulings nutzte dies nichts, sie gaben um 1,5 Prozent nach. Für Analyst David Perry von JPMorgan fiel das Schlussquartal enttäuschend aus. Auch die Prognosen für 2020 seien leicht hinter den Erwartungen geblieben - und dabei seien mögliche negative Einflüsse durch das Coronavirus noch nicht einmal berücksichtigt, so der Experte. Die Aktien des Immobilienkonzerns Grand City Properties zogen im MDax nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank etwas an und gewannen 0,9 Prozent. Puma-Papiere profitierten mit plus 2,6 Prozent weiter von den am Vortag veröffentlichten, starken Geschäftszahlen des Sportartikel- und Lifestyle-Konzerns. Zudem gaben Kurszielanhebungen und eine Hochstufung durch Mainfirst Auftrieb. Im SDax ging es für Norma Group um 6,4 Prozent abwärts. Das Analysehaus Pareto Securities hatte die Anteile des Autozulieferers von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Umfeld werde schwieriger, hieß es. Dagegen gewannen die Aktien des Vakuumpumpenspezialisten Pfeiffer Vacuum ungeachtet eines Umsatz- und Gewinnrückgangs 2019 und eines vorsichtigen Ausblicks auf 2020 0,7 Prozent. Laut Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank lag das wohl in erster Linie an der Bekanntgabe einer weiteren Anteilsaufstockung durch Großaktionär Busch. Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,41 Prozent und der Rentenindex Rex bei 144,83 Punkten. Der Bund-Future legte um 0,21 Prozent auf 175,03 Punkte zu. Der Euro gab etwas nach und kostete zuletzt 1,0796 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0800 Dollar festgelegt./ajx/jha/ --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---
20.02.2020 Quelle: dpa
Frauenquote im Infineon-Aufsichtsrat soll auf 50 Prozent steigen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Infineon steht unmittelbar davor, einen mit Frauen und Männern gleichermaßen besetzten Aufsichtsrat zu erreichen. Gehen die bei der Hauptversammlung am Donnerstag in München vorgeschlagenen Kandidaten durch, steigt die Quote auf 50 Prozent, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Eder sagte. Nach Auskunft der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) wäre Infineon nach SAP und Wirecard erst der dritte Dax-Konzern mit einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis im Kontrollgremium. Dem Vorstand von Infineon gehört keine Frau an. Zu den ausscheidenden Aufsichtsräte gehört neben VW-Chef Herbert Diess auch Peter Bauer, der in seinen Jahren als Infineon-Chef das Unternehmen durch seine schwerste Krise führte. "Herr Bauer, vor Ihnen verneige ich mich", sagte ein Aktionärsvertreter unter Beifall, eine andere bestätigte ihm: "Sie haben sich um Infineon verdient gemacht." Die Anteilseigner zeigten sich beim Aktionärstreffen allerdings skeptisch gegenüber der laufenden Übernahme des US-Halbleiterherstellers Cypress für 9 Milliarden Euro durch Infineon. "Der Preis ist hoch. Ist er möglicherweise zu hoch", sagte Daniela Bergdolt von der DSW. Markus Golinski von Union Investment, kritisierte die Übernahme als "riskante Wette". Infineon-Chef Reinhard Ploss verteidigte die Akquisition dagegen als "wichtigen Schritt in der Evolution von Infineon". Er geht davon aus, dass sie gegen Ende des laufenden oder Anfang des nächsten Quartals abgeschlossen werden kann. Zur aktuellen Geschäftsentwicklung äußerte sich Ploss positiv: "Jetzt, in der Mitte des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2020, erkennen wir erste Anzeichen einer Stabilisierung im Markt." Man habe sich in den vergangenen Monaten gut behauptet und bereite sich jetzt auf den Aufschwung vor. Eine breite Erholung sieht Ploss in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres, die bei Infineon am 1. April beginnt. Zudem kündigte Infineon an, bis 2030 CO2-neutral werden zu wollen./ruc/DP/eas