Faktor-Zertifikat | 15,00 | Short | Dow Jones Industrial Average ®

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  • WKN: MF788T
  • ISIN: DE000MF788T0
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

26.668,04 Pkt.

-1,06 % 27.02.2020 13:21:14

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
27.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 28887,2756 Pkt
  • 28526,18 Pkt
  • 0,00
  • 28750,1805 Pkt
  • 28390,8 Pkt
  • 0,00
24.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 31168,5231 Pkt
  • 30778,91 Pkt
  • 0,00
  • 30919,9795 Pkt
  • 30533,47 Pkt
  • 0,00
19.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 31355,2056 Pkt
  • 30963,26 Pkt
  • 0,00
  • 31177,8735 Pkt
  • 30788,15 Pkt
  • 0,00

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow mit moderatem Minus unter 27 000 Punkten
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an den US-Börsen sind am Mittwoch angesichts der immer noch unklaren Auswirkungen des Coronavirus zwischen Sorgen und Optimismus hin- und hergerissen worden. Erholungsversuche wurden im Handelsverlauf immer wieder abgebrochen und zahlreiche neue Nachrichten zum Stand der Epidemie an der Wall Street verarbeitet. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel letztlich mit 0,46 Prozent im Minus bei 26 957,59 Punkten und damit erstmals wieder seit Oktober unter der Marke von 27 000 Punkten. In den nunmehr fünf vergangenen Handelstagen hat der US-Leitindex damit rund acht Prozent eingebüßt und ist dabei vor allem am Montag und Dienstag steil auf Talfahrt gegangen. "Da Corona keine Grenzen kennt, ist das Risiko für die Weltwirtschaft derzeit nur sehr schwer einschätzbar", sagte ein Marktteilnehmer. "Die Märkte befinden sich weiterhin im Klammergriff." Chartexperte Andreas Büchler vom Börsenmagazin Index-Radar geht mit Blick auf den Dow-Jones-Index davon aus, dass die jüngsten "Panikverkäufe mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vorübergehend stagnieren." Die nächste Unterstützung sieht er bei 25 000 bis 25 500 Punkten. "Bis dahin ist es nicht weit", bleibt er skeptisch. Der marktbreite S&P 500 gab am Mittwoch um 0,38 Prozent nach auf 3116,39 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte sich dagegen im Plus halten und erholte sich minimal um 0,44 Prozent auf 8873,76 Zähler. Von Interesse sind nun Aussagen von US-Präsident Donald Trump und den US-Gesundheitsbehörden. Trump will mit den Behörden zusammen die Öffentlichkeit über die Anstrengungen und Fortschritte im Kampf gegen die tödliche Lungenkrankheit informieren. Am Dienstag bereits war bekannt geworden, dass die US-Regierung 2,5 Milliarden US-Dollar bereitstellen will, unter anderem für die Entwicklung eines Impfstoffes. Die Mittel müssen vom Kongress aber noch bewilligt werden. Von diesen Hoffnungen profitierten erneut die Aktien von Regeneron Pharmaceuticals mit plus 3,5 Prozent. Sie sind nun wieder so teuer wie zuletzt im Herbst 2017. Das Biotech-Unternehmen arbeitet verstärkt mit dem US-Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste (HHS) zusammen, um eine Antikörperbehandlung gegen das Virus zu entwickeln. Daher hatten die Papiere am Montag und Dienstag mit deutlichen Kurszuwächsen zu den ganz wenigen Gewinnern an der US-Börse gezählt. Gilead Sciences stiegen um 6,6 Prozent. Auch auf dieses Biotech-Unternehmen setzen Anleger mit Blick auf die Bekämpfung des Coronavirus. Ansonsten bewegten personelle Entscheidungen ein paar Einzelwerte. So trat der 69-jährige Bob Iger überraschend mit sofortiger Wirkung als Chef von Walt Disney zurück. Zum Nachfolger wurde Bob Chapek ernannt, der zuletzt für die Vergnügungspark-Sparte zuständig war. Für ihn wiederum wurde kein Nachfolger mitgeteilt. Die Anleger reagierten verärgert. Die Aktie gab als Schlusslicht im Dow um 3,8 Prozent nach. Favorit indes war die Aktie des Pharma- und Impfstoffeherstellers Pfizer mit plus 2,3 Prozent. Bei Salesforce kam es ebenfalls überraschend zum Stühlerücken an der Konzernspitze. Co-Chef Keith Block trat zurück. Der Konzern wird daher nun künftig allein von Marc Benioff geführt. Zugleich hatte Salesforce über das abgelaufene Quartal berichtet. Analysten beurteilten die Zahlen positiv, der Rücktritt allerdings belaste, hieß es. Die Aktie büßte 1,3 Prozent ein. Walmart verloren marktkonforme 0,5 Prozent. Der Supermarktkonzern erwägt den Verkauf eines Minderheitsanteils an der britischen Kette Asda, wie beide Unternehmen der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigten. Baumarktkonzern Lowe's enttäuschte mit seiner Umsatzentwicklung im vierten Quartal. Die Papiere verloren 4,4 Prozent. Die Anteile des Modekonzerns Fossil büßten nach einem äußerst schwachen Quartalsumsatz sogar 21,5 Prozent ein. Chesapeake Energy sackten um 30,5 Prozent ab. Das Mineralöl-Unternehmen erwägt wegen des auf Rekordtiefs gesunkenen Kurses eine Aktienzusammenlegung. Der Euro kostete zum Börsenschluss an der Wall Street 1,0882 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0875 (Dienstag: 1,0840) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9195 (0,9225) Euro. Am US-Rentenmarkt stiegen zehnjährige Staatsanleihen weiter und legten um 6/32 Punkte auf 101 18/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 1,33 Prozent, wobei die Rendite des weltweit wichtigsten Schuldtitels zeitweise ein neues Rekordtief erreicht hatte./ck/jha/ --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
26.02.2020 Quelle: dpa
Aktien New York Schluss: Dow mit moderatem Minus unter 27 000 Punkten
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an den US-Börsen sind am Mittwoch angesichts der immer noch unklaren Auswirkungen des Coronavirus zwischen Sorgen und Optimismus hin- und hergerissen worden. Erholungsversuche wurden im Handelsverlauf immer wieder abgebrochen und zahlreiche neue Nachrichten zum Stand der Epidemie an der Wall Street verarbeitet. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel letztlich mit 0,46 Prozent im Minus bei 26 957,59 Punkten und damit erstmals wieder seit Oktober unter der Marke von 27 000 Punkten. In den nunmehr fünf vergangenen Handelstagen hat der US-Leitindex damit rund acht Prozent eingebüßt und ist dabei vor allem am Montag und Dienstag steil auf Talfahrt gegangen. "Da Corona keine Grenzen kennt, ist das Risiko für die Weltwirtschaft derzeit nur sehr schwer einschätzbar", sagte ein Marktteilnehmer. "Die Märkte befinden sich weiterhin im Klammergriff." Chartexperte Andreas Büchler vom Börsenmagazin Index-Radar geht mit Blick auf den Dow-Jones-Index davon aus, dass die jüngsten "Panikverkäufe mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vorübergehend stagnieren." Die nächste Unterstützung sieht er bei 25 000 bis 25 500 Punkten. "Bis dahin ist es nicht weit", bleibt er skeptisch. Der marktbreite S&P 500 gab am Mittwoch um 0,38 Prozent nach auf 3116,39 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte sich dagegen im Plus halten und erholte sich minimal um 0,44 Prozent auf 8873,76 Zähler. Von Interesse sind nun Aussagen von US-Präsident Donald Trump und den US-Gesundheitsbehörden. Trump will mit den Behörden zusammen die Öffentlichkeit über die Anstrengungen und Fortschritte im Kampf gegen die tödliche Lungenkrankheit informieren./ck/jha/
26.02.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Anleger zwischen Hoffen und Bangen - Dow wieder im Minus
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an den US-Börsen haben sich am Mittwoch angesichts der immer noch unklaren Auswirkungen des Coronavirus nicht zwischen Sorgen und Optimismus entscheiden können. Erholungsversuche wurden im Handelsverlauf immer wieder abgebrochen. Rund zwei Stunden vor Handelsschluss stand der Dow Jones Industrial dann mit 0,27 Prozent im Minus bei 27 009,86 Punkten. In den vergangenen Handelstagen hat der US-Leitindex fast sieben Prozent eingebüßt und ist dabei vor allem am Montag und Dienstag steil auf Talfahrt gegangen. "Da Corona keine Grenzen kennt, ist das Risiko für die Weltwirtschaft derzeit nur sehr schwer einschätzbar", sagte ein Marktteilnehmer. "Die Märkte befinden sich weiterhin im Klammergriff." Chartexperte Andreas Büchler vom Börsenmagazin Index-Radar geht mit Blick auf den Dow-Jones-Index davon aus, dass die jüngsten "Panikverkäufe mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vorübergehend stagnieren." Die nächste Unterstützung sieht er bei 25 000 bis 25 500 Punkten. "Bis dahin ist es nicht weit", bleibt er skeptisch. Der marktbreite S&P 500 stabilisierte sich zuletzt mit minus 0,07 Prozent auf 3126,17 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 hielt sich mit plus 0,59 Prozent im Plus bei 8887,17 Zählern. Von Interesse sind nun Aussagen von US-Präsident Donald Trump und den US-Gesundheitsbehörden. Trump will mit den Behörden zusammen die Öffentlichkeit über die Anstrengungen und Fortschritte im Kampf gegen die tödliche Lungenkrankheit informieren. Am Dienstag bereits war bekannt geworden, dass die US-Regierung 2,5 Milliarden US-Dollar bereitstellen will, unter anderem für die Entwicklung eines Impfstoffes. Die Mittel müssen vom Kongress aber noch bewilligt werden. Von diesen Hoffnungen profitierten erneut die Aktien von Regeneron Pharmaceuticals mit plus 4,0 Prozent. Sie sind nun wieder so teuer wie zuletzt im Herbst 2017. Das Biotech-Unternehmen arbeitet verstärkt mit dem US-Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste (HHS) zusammen, um eine Antikörperbehandlung gegen das Virus zu entwickeln. Daher hatten die Papiere am Montag und Dienstag mit deutlichen Kurszuwächsen zu den ganz wenigen Gewinnern an der US-Börse gezählt. Gilead Sciences stiegen um 5,3 Prozent. Auch auf dieses Biotech-Unternehmen setzen Anleger mit Blick auf die Bekämpfung des Coronavirus. Ansonsten bewegten personelle Entscheidungen ein paar Einzelwerte. So trat der 69-jährige Bob Iger überraschend mit sofortiger Wirkung als Chef von Walt Disney zurück. Zum Nachfolger wurde Bob Chapek ernannt, der zuletzt für die Vergnügungspark-Sparte zuständig war. Für ihn wiederum wurde kein Nachfolger mitgeteilt. Die Anleger reagierten verärgert. Die Aktie gab als Schlusslicht im Dow um 4,0 Prozent nach. Favorit indes war die Aktie des Pharma- und Impfstoffeherstellers Pfizer mit plus 2,7 Prozent. Bei Salesforce kam es ebenfalls überraschend zum Stühlerücken an der Konzernspitze. Co-Chef Keith Block trat zurück. Der Konzern wird daher nun künftig allein von Marc Benioff geführt. Zugleich hatte Salesforce über das abgelaufene Quartal berichtet. Analysten beurteilten die Zahlen positiv, der Rücktritt allerdings belaste, hieß es. Die Aktie büßte 2,7 Prozent ein. Walmart verloren marktkonforme 0,4 Prozent. Der Supermarktkonzern erwägt den Verkauf eines Minderheitsanteils an der britischen Kette Asda, wie beide Unternehmen der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigten. Baumarktkonzern Lowe's enttäuschte mit seiner Umsatzentwicklung im vierten Quartal. Die Papiere verloren 4,7 Prozent. Die Anteile des Modekonzerns Fossil büßten nach einem äußerst schwachen Quartalsumsatz sogar fast 20 Prozent ein. Chesapeake Energy sackten zuletzt um 30 Prozent ab. Das Mineralöl-Unternehmen erwägt wegen des auf Rekordtiefs gesunkenen Kurses eine Aktienzusammenlegung. Dagegen gewannen die Aktien von Office Depot nach einem besser als erwarteten Quartalsergebnis je Aktie und angesichts der jüngsten Verluste 2,7 Prozent./ck/jha/
26.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Nächster Stabilisierungsversuch
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem zweitägigen Kursrutsch haben die US-Börsen am Mittwoch einen erneuten Erholungsversuch gestartet. Die Unsicherheit bleibt angesichts des sich international immer stärker ausbreitenden Coronavirus zugleich hoch. Der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial gewann nach seiner fast siebenprozentigen Talfahrt der vergangenen Tage im frühen Handel am Mittwoch 1,16 Prozent auf 27 394,67 Punkte. Ein erster Erholungsversuch am Vortag hatte sich letztlich als Strohfeuer erwiesen. Und auch weiterhin bleiben Anleger und Börsen-Experten vorsichtig. "Da Corona keine Grenzen kennt, ist das Risiko für die Weltwirtschaft derzeit nur sehr schwer einschätzbar", sagte ein Marktteilnehmer. "Die Märkte befinden sich weiterhin im Klammergriff." Chartexperte Andreas Büchler vom Börsenmagazin Index-Radar geht mit Blick auf den Dow-Jones-Index davon aus, dass die jüngsten "Panikverkäufe mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vorübergehend stagnieren." Die nächste Unterstützung sieht er bei 25 000 bis 25 500 Punkten. "Bis dahin ist es nicht weit", bleibt er skeptisch. Der marktbreite S&P 500 erholte sich am Mittwoch im frühen Handel mit plus 1,32 Prozent auf 3169,35 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,75 Prozent auf 8989,05 Zähler. Von Interesse dürften nun Aussagen von US-Präsident Donald Trump und den US-Gesundheitsbehörden sein. Diese wollen im Tagesverlauf die Öffentlichkeit über die Anstrengungen und Fortschritte im Kampf gegen die tödliche Lungenkrankheit informieren. Tags zuvor war bereits bekannt geworden, dass die US-Regierung 2,5 Milliarden US-Dollar bereitstellen will, unter anderem für die Entwicklung eines Impfstoffes. Die Mittel müssen vom Kongress aber noch bewilligt werden. Dennoch profitieren weiterhin die Aktien von Regeneron Pharmaceuticals mit plus 3,3 Prozent. Sie hatten am Montag und Dienstag zu den ganz wenigen Gewinnern an der US-Börse gezählt, denn das Biotech-Unternehmen arbeitet zur Bekämpfung des Coronavirus verstärkt mit dem US-Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste (HHS) zusammen, um eine Antikörperbehandlung zu entwickeln. Auf Unternehmensseite machten am Mittwoch vor allem personelle Entscheidungen Schlagzeilen. Bob Iger trat mit sofortiger Wirkung als Chef von Walt Disney zurück. Nach dem Start eines eigenen Streamingdienstes sah dieser den Zeitpunkt gekommen, um den Staffelstab zu übergeben. Zum Nachfolger wurde mit Bob Chapek ein Manager aus eigenen Reihen ernannt. Die Aktie gab als Schlusslicht im Dow um 1,0 Prozent nach. Favoriten waren indes die Papiere von Apple und Boeing , die jeweils etwas mehr als 3 Prozent zulegten. Auch bei Salesforce kam es überraschend zum Stühlerücken an der Konzernspitze. Co-Chef Keith Block trat zurück, wie der Softwarekonzern am Dienstagabend nach Börsenschluss in San Francisco mitgeteilt hatte. Der Konzern werde künftig alleine von Marc Benioff geführt. Zugleich hatte Salesforce dann noch über das abgelaufene Quartal berichtet. Analysten beurteilten die Zahlen positiv, der Rücktritt dürfte allerdings belasten, hieß es. Die Aktie legte um unterdurchschnittliche 0,6 Prozent zu. Die laufende Berichtssaison sorgte auch für Gesprächsstoff mit Blick auf den Baumarktkonzern Lowe's. Die Umsatzentwicklung im vierten Quartal enttäuschte, die Papiere büßten 3,1 Prozent ein. Die Anteile des Modekonzerns Fossil büßten nach einem äußerst schwachen Quartalsumsatz sogar fast 20 Prozent ein. Chesapeake Energy sackten um etwas mehr als 12 Prozent ab. Das Mineralöl-Unternehmen erwägt wegen des auf Rekordtiefs gesunkenen Kurses eine Aktienzusammenlegung. Dagegen gewannen die Aktien von Office Depot nach einem besser als erwarteten Quartalsergebnis je Aktie und angesichts der jüngsten Verluste nun 7,5 Prozent./ck/fba