Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Safran

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  • WKN: MF72EM
  • ISIN: DE000MF72EM5
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

121,90 EUR

-4,02 % 28.02.2020 22:26:08

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Safran hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
27.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 143,212 EUR
  • 137,49 EUR
  • 0,19
  • 144,072 EUR
  • 138,31 EUR
  • 0,17

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.02.2020 Quelle: dpa
Safran rechnet wegen Produktionsstopp für 737 Max mit Umsatzrückgang
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran zeigt sich wegen des Flugverbots für den Mittelstreckenjet 737 Max seines wichtigen Kunden Boeing für das laufende Jahr vorsichtig. Das Unternehmen rechne bestenfalls mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, teilte der im EuroStoxx 50 notierte MTU-Konkurrent am Donnerstag in Paris mit. Im schlimmsten Fall geht Safran von einem Rückgang um fünf Prozent aus. Um den Produktionsstopp der 737 Max seit Januar zu kompensieren, habe Safran bereits Maßnahmen eingeleitet. So sollen etwa die direkten Kosten sowie Aufwendungen in der Verwaltung reduziert werden. Aber es soll auch weniger Geld in die Forschung und Entwicklung fließen. Zudem verhängte das Unternehmen einen Einstellungsstopp. Für den bereinigte operativen Gewinn peilt Safran für das laufende Jahr hingegen ein Wachstum um rund 5 Prozent an. Der freie Barmittelzufluss (Free Cashflow) soll höher ausfallen als im Vorjahr. Wachsen will Safran im laufenden Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich im zivilen Wartungsgeschäft. Allerdings geht das Unternehmen bei seiner Prognose davon aus, dass das Coronavirus den Flugverkehr nach dem ersten Quartal nicht mehr beeinträchtigt. 2019 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 17,1 Prozent auf 24,64 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft erreichte Safran ein Wachstum von 9,3 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn legte um mehr als ein Viertel auf 3,8 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von knapp 2,7 Milliarden Euro. Das waren gut ein Drittel mehr als im Vorjahr. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Sie sollen für 2019 eine Dividende von 2,38 Euro je Aktie erhalten und damit gut 31 Prozent mehr als im Vorjahr./mne/eas/zb
20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: MTU will nach Rekordjahr weiter aufdrehen - Aktie knickt dennoch ein
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Münchner Triebwerksbauer MTU will den Höhenflug nach seinem Rekordjahr 2019 fortsetzen. "2020 wollen wir die Messlatte noch ein Stück höher legen und unsere eigenen Rekorde erneut übertreffen", kündigte Vorstandschef Reiner Winkler bei der Vorlage der Jahreszahlen am Donnerstag in München an. Die Dividende soll jetzt schon deutlich steigen, und der operative Gewinn 2020 erstmals die Marke von 800 Millionen Euro übertreffen. Allerdings hat Winkler mögliche Folgen der Coronavirus-Epidemie noch nicht berücksichtigt. Die Auswirkungen des Virus könne noch niemand beurteilen, sagte der Manager. Die Luftfahrtbranche habe sich bisher von ähnlichen Krisen in der Vergangenheit binnen ein bis zwei Quartalen erholt. MTU hatte an seinem Wartungsstandort in China wie andere Unternehmen die dortigen Neujahrsferien verlängert und den Betrieb stillstehen lassen. Inzwischen seien aber fast alle Mitarbeiter wieder bei der Arbeit, hieß es. Doch an der Börse ging es für die MTU-Aktie abwärts. Nach einem zwischenzeitlichen Kursrutsch um bis zu zweieinhalb Prozent lag das Papier zuletzt noch mit gut einem Prozent im Minus und gehörte damit weiterhin zu den schwächsten Werten im Dax. MTU war erst im Herbst in den deutschen Leitindex aufgestiegen. Seitdem hatte der Aktienkurs ein Rekordhoch nach dem anderen erreicht. Seit dem Jahreswechsel liegt das Papier trotz der jüngsten Kursverluste noch mit mehr als fünf Prozent im Plus und wird immer noch rund 40 Prozent höher gehandelt als vor zwölf Monaten. Im abgelaufenen Jahr steigerte der Triebwerkshersteller seinen Umsatz einer um gut ein Prozent auf gut 4,6 Milliarden Euro und verfehlte damit die eigene Ziel von 4,7 Milliarden. Ein Teil der Auslieferung neuer Flugzeug-Triebwerke und Militärgeschäft habe sich vom vierten Quartal ins neue Jahr verschoben, hieß es zur Begründung. Dem Gewinn tat dies keinen Abbruch, zumal Triebwerkshersteller ihre Profite vor allem bei Ersatzteilen und Wartung einfahren. So sprang der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) bei MTU um fast 13 Prozent auf rund 757 Millionen Euro nach oben und traf damit die Erwartungen von Analysten. Der Vorstand hatte zuletzt 750 Millionen Euro angepeilt. Dabei blieben 16,4 Prozent der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen - noch mehr, als Winkler bei der Anhebung seiner Jahresprognose im Sommer angekündigt hatte. Der Überschuss wuchs um knapp acht Prozent auf 488 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine von 2,85 auf 3,40 erhöhte Dividende erhalten und damit ein Stück mehr als von Analysten erwartet. Im Jahr 2020 will die MTU-Führung den operativen Gewinn um einen hohen einstelligen Prozentsatz nach oben treiben. Damit hat Winkler rund 820 Millionen Euro im Blick. Eine Umsatzprognose für den Gesamtkonzern vermied er diesmal, hob seine bisherigen Prognosen für die einzelnen Geschäftsfelder aber teilweise an. "Wenn Sie alles zusammenrechnen, kommen Sie auf einen hohen einstelligen Prozentsatz", sagte Winkler. Damit würden die Erlöse wohl die Marke von fünf Milliarden Euro knacken. Bei der Wartung gibt es einen Sondereffekt, da MTU bei schon ausgelieferten Getriebefan-Antrieben für den Airbus A320neo und den Airbus A220 Teile austauschen muss, die sich als nicht haltbar genug herausgestellt haben. Dies dürfte den Umsatz in dem Bereich kräftig nach oben treiben, aber auf die Marge drücken, erläuterte Finanzchef Peter Kameritsch. MTU ist bei den Triebwerken für Flugzeuge von Airbus und Boeing dick im Geschäft. Vor allem der sogenannte Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo und den Kurz- und Mittelstreckenjet A220 halten den Konzern auf Wachstumskurs. MTU ist an Entwicklung und Bau des Triebwerkstyps beteiligt, der unter der Führung der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney entstanden ist. Beim Airbus A220 ist das Modell der exklusive Antrieb, bei der A320neo können Airlines zwischen dem Getriebefan und dem Konkurrenztriebwerk Leap des französisch-amerikanischen Herstellers CFM wählen. Mit dem Antrieb von Boeings Krisenjet 737 Max, für den seit fast einem Jahr ein weltweites Flugverbot gilt, hat MTU nichts am Hut. Die Triebwerke für den Flieger kommen durchweg von CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen von Safran und General Electric (GE). MTU darf diese Turbinen aber inzwischen warten. Zudem sind die Münchner an den Antrieben für den Boeing-Langstreckenjet 787 "Dreamliner" und den Jumbo-Jet 747-8 beteiligt. Auch an dem GE-Triebwerk für die modernisierte Boeing 777X arbeitet MTU mit. Bei der nächsten Triebwerksgeneration für die Mittelstreckenjets will Winkler den Anteil der Münchner an dem Getriebefan-Bündnis mit Pratt & Whitney und Japanese Aero Engines von 18 Prozent auf bis zu 25 Prozent ausbauen. Höhere Temperaturen bei der Verbrennung könnten den Kerosinverbrauch im Vergleich zur aktuellen Generation um weitere zehn Prozent drücken, schätzt Kameritsch. Unterdessen stellt MTU weiter Mitarbeiter ein. Im abgelaufenen Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten um fast zehn Prozent auf 10 660. Der Zuwachs entfiel vor allem auf München und die MTU-Standorte in Hannover und in Polen./stw/stk/mis