Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Rolls-Royce

Print
  • WKN: MF72CY
  • ISIN: DE000MF72CY4
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

0,90 EUR

23.10.2019 12:03:14

Kaufen (Brief)

0,91 EUR

23.10.2019 12:03:14

Tägliche Änderung (Geld)

+5,88 %

0,050 EUR 23.10.2019 12:03:14

Basiswert

7,34 GBP

-1,37 % 23.10.2019 12:03:24

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Rolls-Royce hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
25.04.2019 Ausschüttung
  • Basispreis
  • Bezugsverhältnis
  • 7,3222 GBP
  • 2,03
  • 7,3214 GBP
  • 2,11
25.10.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 6,7317 GBP
  • 7,01 GBP
  • 0,44
  • 6,6837 GBP
  • 6,96 GBP
  • 0,45

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Großbritannien setzt Teil seiner Waffenverkäufe in die Türkei aus
LONDON (dpa-AFX) - Großbritannien stoppt teilweise seine Rüstungsexporte in die Türkei. Es sollten demnach keine Waffen mehr an den Nato-Partner geliefert werden, die für die Militäroffensive in Nordsyrien genutzt werden könnten. Man werde den Export sehr genau kontrollieren, sagte Außenminister Dominic Raab am Dienstag im Parlament in London. Die britische Regierung sei von der Militäroffensive der Türkei "tief enttäuscht". Bereits zuvor hatte auch Deutschland die Rüstungsexporte an die Türkei teilweise gestoppt. Es werden nun keine Lieferungen von Waffen mehr genehmigt, die in dem Konflikt genutzt werden können. Andere Rüstungsgüter dürfen aber weiter exportiert werden. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte nach einem Gespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson Verständnis für das Vorgehen. "Es zeigt, dass viele Nato-Staaten sehr kritisch sind und die Militäroperation in Syrien verurteilen", sagte der Norweger. Er selbst habe bereits am Freitag ernsthafte Bedenken geäußert. Nach Angaben von Stoltenberg werden sich an diesem Mittwoch erneut die Nato-Botschafter der Mitgliedstaaten bei einer Sitzung des Nordatlantikrats mit der Lage in Nordsyrien beschäftigen. Ende kommender Woche soll sie dann auch Thema bei einem Nato-Verteidigungsministertreffen sein. Eine Verurteilung der türkischen Offensive durch die Nato ist allerdings ausgeschlossen, weil Beschlüsse im Bündnis ausschließlich auf Grundlage des Konsensprinzips gefasst werden. Als Nato-Mitglied hat die Türkei damit bei allen Entscheidungen ein Veto-Recht. Die Außenminister der EU-Staaten hatten die türkische Militäroffensive gegen die kurdische YPG-Miliz in Nordsyrien am Montag scharf verurteilt. Zudem kündigten sie nationale Bemühungen an, Rüstungsexporte auf nationaler Ebene einzuschränken./si/aha/DP/stw
11.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: BMW verkauft deutlich mehr Elektro- und Hybridautos
MÜNCHEN (dpa-AFX) - BMW hat seinen Absatz im September in allen Regionen weiter deutlich gesteigert. Mit einem Plus von 10 Prozent legte die Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen des Konzerns dabei am stärksten zu. Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte am Freitag in München, bei elektrifizierten Autos habe BMW das breiteste Angebot im Wettbewerb. Der seit sechs Jahren in Leipzig gebaute vollelektrische Kleinwagen i3 war lange ein Ladenhüter, ist aber laut Nota inzwischen "extrem erfolgreich und wird uns daher auch in den kommenden Jahren begleiten". Im September stiegen die Auslieferungen der Marke BMW um 4,8 Prozent auf über 210 000 Fahrzeuge, auch Mini und Rolls-Royce legten zu, so dass der Konzern insgesamt auf ein Plus von 4,6 Prozent auf 249 000 ausgelieferte Autos kam. Die Zuwächse waren in Europa, Asien und Amerika auf fast gleichem Niveau. Die Hybridmodelle und der bislang einzige vollelektrische BMW, i3, kamen im September auf einen Absatz von 16 000 Fahrzeugen. Auch die Konkurrenten Mercedes und Audi, die vor einem Jahr stark unter der Einführung des WLTP-Abgasmessstandards gelitten hatten, legten im September stark zu: Mercedes verkaufte 224 000 Autos, Audi 145 000 Autos. Für das Gesamtjahr erwartet der BMW-Konzern weiterhin "eine leichte Absatzsteigerung". Seit Januar haben die Münchner im laufenden Jahr 1,60 Millionen Fahrzeuge ihrer Stammmarke verkauft, das ist ein Zuwachs von 2,2 Prozent. Die Mini-Nachfrage liegt dagegen bislang 1,8 Prozent unter Vorjahr./rol/DP/fba
25.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: BMW beruft neue Vorstände für Produktion und Personal
MÜNCHEN (dpa-AFX) - BMW hat den früheren Leiter der Werke Leipzig und München, Milan Nedeljkovic, zum neuen Produktionsvorstand berufen. Der 50-Jährige ist auf diesem Posten Nachfolger von Oliver Zipse, der seit einem Monat Vorstandschef des Autokonzerns ist. Wie das Unternehmen mitteilte, berief der Aufsichtsrat am Mittwoch zugleich Ilka Horstmeier zur neuen Personalchefin. Sie leitet bisher das größte europäische BMW-Werk Dingolfing. Zipse sagte: "Uns verbindet das gleiche Verständnis von Führungskultur, klarer Verantwortung und einer konsequenten Ausrichtung auf die Zukunft." Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sagte, mit den beiden rückten im Oktober und November "zwei erfahrene Führungskräfte in den Vorstand" auf. Der gebürtige Serbe Nedeljkovic hatte in Aachen und am MIT in den USA Maschinenbau studiert, ab 2010 die Montage im BMW-Werk Leipzig geführt und war ab 2013 Leiter des Werks, in dem seit damals der vollelektrische BMW i3 gebaut wird. Von 2015 bis 2018 leitete er das BMW-Stammwerk in München, seit einem Jahr war er oberster Qualitätsmanager des Konzerns. Als Produktionsvorstand hat er künftig die Verantwortung für die weltweit 31 BMW-Werke. Seine Aufgabe ist es nun, trotz des Brexits die Autoproduktion in den Mini- und Rolls-Royce-Werken in England am Laufen zu halten. In Oxford soll ab November der erste vollelektrische Mini vom Band laufen, mehr als 40 000 potenzielle Kunden warten schon darauf. Und dann muss Nedeljkovic den Bau von Verbrenner-, Elektro- und Hybrid-Autos in den BMW-Fabriken weltweit je nach Entwicklung der Nachfrage flexibel steuern. In vier Jahren will BMW mit 25 E-Modellen auf dem Markt sein. Die Betriebswirtin Horstmeier kommt aus Duisburg, leitete bei BMW den Motorenbau und war erst vor einem Jahr zur Leiterin des weltweit drittgrößten BMW-Werks Dingolfing berufen worden. Im November löst die 50-Jährige das dienstälteste Vorstandsmitglied Milagros Caiña-Andree ab. Diese hatte das Ressort sieben Jahre lang geführt und hört nun aus familiären Gründen auf. Als Arbeitsdirektorin muss Horstmeier trotz wachsenden Spardrucks das gute Verhältnis des Vorstands zum Betriebsrat unter Manfred Schoch pflegen. BMW hat beschlossen, in den nächsten Jahren zwölf Milliarden einzusparen. Zum Bau von Elektroautos werden deutlich weniger Arbeitskräfte gebraucht. Das "Manager Magazin" hatte berichtet, BMW wolle bis 2022 rund 5000 Stellen streichen. Das Unternehmen betonte, die Beschäftigtenzahl solle derzeit unverändert bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen sind laut Betriebsvereinbarung eh ausgeschlossen. Horstmeiers Vorgänger als Werksleiter in Dingolfing, Andreas Wendt, war 2018 als neuer Einkaufschef in den Vorstand geholt worden, weil Einkaufschef Markus Duesmann einen Vertrag beim VW-Konzern unterschrieben hatte und sofort freigestellt wurde. Duesmann ist als künftiger Audi-Chef im Gespräch. Sein Vertrag bei BMW läuft erst nächste Woche aus, anschließend gilt aber noch eine einjährige Sperrfrist für Wechsel zur Konkurrenz. Die nächste Personalie bei BMW steht bereits an: Ende Oktober läuft der Vertrag des 59-jährigen Peter Schwarzenbauer aus, der im Vorstand für neue Mobilität verantwortlich ist. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich, der neben Zipse als Kandidat für den Vorstandsvorsitz gegolten hatte, wird nächstes Jahr 60 und erreicht damit ebenfalls die ungeschriebene Altersgrenze für BMW-Vorstände. Ob er weitermacht, ist offen. Die Altersgrenze ist kein ehernes Gesetz, Einkaufschef Wendt war mit 60 erst in den Vorstand berufen worden./rol/DP/jha
29.08.2019 Quelle: dpa
Schwache Märkte und Brexit-Angst: Britische Autoproduktion weiter auf Talfahrt
LONDON (dpa-AFX) - Der anstehende Brexit und die weltweiten Handelsspannungen belasten die Autoherstellung in Großbritannien weiterhin erheblich. Im Juli sackte die Produktion im Vergleich zum Vormonat um 10,6 Prozent ab, dies war der vierzehnte Monat mit Rückgängen in Folge, wie der britische Branchenverband SMMT (Society of Motor Manufacturers and Traders) am Donnerstag in London mitteilte. Seit Jahresbeginn kommt die Branche mit knapp 775 000 produzierten Autos auf ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von 18,9 Prozent. Als Gründe für den Rückgang nennt der Verband die anhaltend schwache Nachfrage in Europa und in wichtigen asiatischen Märkten. Aber auch anstehende Modellwechsel bei einigen wichtigen Fabrikaten hätten die Zahlen einbrechen lassen. "Ein weiterer Monat mit Rückgängen für die britische Autoproduktion ist ein ernster Grund zur Sorge", sagte Verbandschef Mike Hawes laut Mitteilung. Der Gegenwind sei stark, der der britischen Branche aus aller Welt entgegenschlage. "Die Handelsspannungen eskalieren, die Nachfrage schwächt sich weiter ab, und wir sehen große technologische Umwälzungen." Der britische Autobau lebt zum größten Teil von den Exporten, acht von zehn produzierten Fahrzeuge bleiben nicht im Land. Im vergangenen Monat ging die Produktion für den Export um 14,6 Prozent zurück, seit Jahresbeginn sogar um gut ein Fünftel. Immerhin konnten die britischen Autobauer im Juli für die Nachfrage auf dem eigenen Markt rund 10 Prozent mehr produzieren, für die ersten sieben Monate kommt aber noch ein Minus von 13,5 Prozent zusammen. Auch die schwache Nachfrage aus dem Heimatland bereitet den britischen Herstellern Kopfzerbrechen. Die Branche fordert deshalb seit langem ein festes Regelwerk für den Fall eines Brexits. "Die weltweite Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, war noch nie so wichtig gewesen wie heute. Deshalb brauchen wir - schnell - einen Brexit-Deal, um Investitionen anzukurbeln und den Sektor auch auf lange Sicht zu schützen", betonte Hawes. In Großbritannien tobt derzeit der Kampf zwischen Regierung und Opposition um den nun für den 31. Oktober festgesetzten Austritt aus der Europäischen Union (EU). Die britische Opposition will einen No-Deal-Brexit trotz der von Premierminister Boris Johnson erwirkten Zwangspause des Parlaments per Gesetz verhindern. Johnsons unerwarteter Schachzug hatte am Vortag im Land einen Sturm der Empörung ausgelöst./tav/jkr/nas