Faktor-Zertifikat | 4,00 | Short | Nutrien

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  • WKN: MF729W
  • ISIN: DE000MF729W8
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

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- 21.02.2020 22:26:26

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Nutrien hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 80,1501 CAD
  • 76,94 CAD
  • 0,62
  • 77,9249 CAD
  • 74,8 CAD
  • 0,68
30.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 80,1501 CAD
  • 76,94 CAD
  • 0,62
  • 77,9249 CAD
  • 74,8 CAD
  • 0,68
27.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 89,0624 CAD
  • 85,5 CAD
  • 0,51
  • 87,7916 CAD
  • 84,28 CAD
  • 0,53

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

19.02.2020 Quelle: dpa
K+S-Konkurrent Nutrien rechnet 2020 wieder mit besserer Nachfrage
SASKATOON (dpa-AFX) - Nachdem die Düngernachfrage im vierten Quartal eingebrochen war, rechnet der K+S-Konkurrent Nutrien im laufenden Geschäftsjahr wieder mit einer Erholung. Die Lage im Agrarsektor verbessere sich und die Stimmung unter den Bauern sei positiv, erklärte das Unternehmen in der Nacht zum Mittwoch im kanadischen Saskatoon. Eine stärkere Bepflanzung und eine günstige Agrarwirtschaft in Nordamerika könnten die Lage 2020 wieder verbessern. Im vierten Quartal musste der Düngerhersteller einen Verlust hinnehmen. Neben der geringen Nachfragen kamen Belastungen im Zusammenhang mit Fusionen, Übernahmen und Wertminderungen hinzu. Auf das Jahr gesehen sank der Gewinn unterm Strich um mehr als 70 Prozent auf 992 Millionen US-Dollar. Allerdings hat der Rückgang auch etwas mit aufgegebenen Geschäftsbereichen zu tun. Der Umsatz stieg 2019 leicht um 2 Prozent 20 Milliarden Dollar. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg nur leicht auf rund 4 Milliarden Dollar und erreichte damit gerade mal das untere Ende der vom Unternehmen angepeilten Spanne. Im November hatte das Unternehmen seine Prognose etwas nach unten korrigiert. Für 2020 erwartet der Konzern jetzt ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 3,8 und 4,3 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet das Management mit 1,90 bis 2,60 Dollar. Konkurrent K+S veröffentlicht seine Bilanz am 12. März. Der hoch verschuldete Dünger- und Salzproduzent hatte zuletzt darüber nachgedacht, das Amerika-Geschäft abzuspalten, um sich für die schwächere Konjunktur und fallende Kali-Preise zu rüsten./knd/bgf/jha/
29.01.2020 Quelle: dpa
ANALYSE/Bernstein: Produktionskürzung von K+S-Konkurrent Mosaic positiv
NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die fortgesetzte Produktionsaussetzung in einer Kalimine des K+S-Konkurrenten Mosaic ist laut dem Analysehaus Bernstein Research positiv für die Branche. Der Schritt zeige die anhaltende Disziplin der großen Kalidüngerproduzenten und sei positiv mit Blick auf die langfristige Marktstabilität, erklärte Analyst Jonas Oxgaard in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Zudem dürfte sich die aktuell schwache Nachfrage im Frühjahr im Zuge der Saatsaison in Nordamerika sowie angsichts einer Erholung der Palmölpreise in Südostasien bald erholen. Die Kalibranche leidet schon seit Monaten unter fallenden Preisen für den Dünger. Viele Produzenten - neben Mosaic auch Nutrien, Uralkali und K+S - hatten daher in den vergangenen Monaten die Produktion gekürzt. Das Kalkül dahinter: Die vollen Lager vieler Kunden dürften schneller leer werden, was im Gegenzug zu wieder steigenden Preisen führen sollte. Der zuletzt arg gebeutelte K+S-Kurs reagierte am Mittwoch positiv auf die fortgesetzten Mosaic-Produktionseinschnitte. Im Xetra-Hauptgeschäft war es um mehr als 4 Prozent nach oben gegangen. Der Kursgewinne setzten sich dann auch der Handelsplattform Tradegate fort./mis/edh Oxgaard stuft die Mosaic-Aktien weiterhin mit "Outperform" und einem Kursziel von 44 US-Dollar ein./edh ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
24.11.2019 Quelle: dpa
Linke und Grüne fordern Umsteuern der Agrarpolitik
BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts anhaltender Proteste von Bauern in Deutschland fordern Linke und Grüne im Bundestag ein Umsteuern der Agrarpolitik. "Die Ausrichtung der Landwirtschaft auf möglichst billige Rohstofflieferung für den globalisierten Weltagrarmarkt hat verheerende Folgen für Mensch und Natur", sagte Linke-Fachpolitikerin Kirsten Tackmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Landwirte seien "Verlierer eines absurden Systems". Es sei nachvollziehbar, wenn sie dagegen demonstrierten. Auch die Kosten für die Lösung von Problemen dürften nicht allein bei den Agrarbetrieben abgeladen werden. Der Grünen-Agrarexperte Friedrich Ostendorff sagte mit Blick auf das zuletzt von CDU und CSU geführte Bundeslandwirtschaftsministerium, die Bauern litten unter langjährigem politischem Versagen der Union. Seit mehr als zehn Jahren seien nötige Anpassungen im Natur- und Tierschutz "aufgeschoben und weggedeutelt" worden. "Die unerledigten Aufgaben haben sich zu einer großen Welle aufgetürmt, von der die Bauern sich jetzt überrollt fühlen", sagte Ostendorff der dpa. Mehrere Tausend Landwirte aus ganz Deutschlands wollen am Dienstag erneut gegen die Agrarpolitik demonstrieren. Zu einer Kundgebung in Berlin werden rund 10 000 Teilnehmer mit Traktoren erwartet. Der Protest richtet sich unter anderem gegen geplante neue Vorgaben zum Umweltschutz und beim Düngen. Auch Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) will sprechen. In den vergangenen Wochen gab es bereits in mehreren deutschen Städten Proteste von Landwirten./sam/DP/mis
05.11.2019 Quelle: dpa
K+S-Konkurrent Nutrien kappt wegen schwacher Düngernachfrage das Gewinnziel
SASKATOON (dpa-AFX) - Eine schwächere Düngernachfrage stimmt den K+S-Konkurrenten Nutrien noch vorsichtiger für das Gesamtjahr. Die weltweiten Düngerpreise seien im dritten Quartal gefallen, da Kunden in wichtigen Märkten verstärkt ihre im ersten Halbjahr aufgebauten Lagerbestände genutzt hätten, hieß es von den Kanadiern in der Nacht zum Dienstag in Saskatoon. Daran dürfte sich im Schlussquartal wenig ändern, weshalb die Nachfrage nach Kalidünger vorerst träge bleiben dürfte. Nutrien rechnet daher 2019 nur noch mit einem eher leichten Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 4,0 bis 4,3 Milliarden US-Dollar, statt den bisher angepeilten 4,35 bis 4,70 Milliarden Dollar. 2018 waren es rund 3,9 Milliarden Dollar gewesen. Im abgelaufenen dritten Quartal stieg der Umsatz zwar um 4 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar (3,7 Mrd Euro), das operative Ergebnis sank aber auch wegen niedrigerer Preise um 6 Prozent auf 785 Millionen Dollar. Für das kommende Jahr gibt sich Konzernchef Chuck Magro aber optimistisch. Das Agrarumfeld beginne sich zu verbessern, was die Düngernachfrage ankurbeln sollte. So führten wegen der verkürzten Vegetationsperiode geringere Soja- und US-Maiserträge zu höheren Preisen. Hintergrund sind Überflutungen in weiten Teilen des mittleren Westens der USA im Frühjahr, die den Farmern das Leben schwer machten. Sollten die Landwirte in Aussicht auf höhere Preise im kommenden Jahr mehr anbauen, müssten sie die Felder zuvor auch vermehrt düngen. Der deutsche Kalidüngerproduzent K+S wird am 14. November über die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal berichten. Die Hessen hatten bereits im September die Produktion wegen einer schwachen Kalinachfrage gekappt und eine damit verbundene Belastung beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von bis zu 80 Millionen Euro angekündigt. Die Aktien von K+S notierten am Vormittag in einem wenig veränderten Gesamtmarkt leicht im Minus. Sie befinden sich schon sei längerer Zeit auf Talfahrt./mis/ag/jha/