Turbo Open End | Short | Bayer | 78,6778

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  • WKN: MF6ZER
  • ISIN: DE000MF6ZER8
  • Turbo Open End

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06.07.2020 15:02:38

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 82,01 EUR
  • 82,01 EUR
  • 79,20 EUR
  • 79,20 EUR
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 87,80 EUR
  • 87,80 EUR
  • 84,97 EUR
  • 84,97 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

02.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bayer besorgt sich nach Glyphosat-Einigung Milliarden am Anleihemarkt
LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat sich nur wenige Tage nach der Einigung im milliardenschweren US-Glyphosat-Streit Geld am Anleihenmarkt besorgt. Wie der Dax-Konzern am Mittwochabend in Leverkusen mitteilte, wurden Anleihen im Gesamtwert von 6 Milliarden Euro und Laufzeiten von vier bis zwölf Jahren platziert. Die Verzinsung liegt bei 0,375 bis 1,375 Prozent pro Jahr. Erst in der vergangenen Woche hatte Bayer sich im Streit um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter in den USA mit einem Großteil der Kläger geeinigt. Für das teure Erbe des 2018 übernommenen US-Saatgutkonzerns Monsanto wollen die Leverkusener 10,1 bis 10,9 Milliarden US-Dollar (9,1 bis 9,8 Mrd Euro) in die Hand nehmen. Mit dem Kompromiss sollen etwa 75 Prozent der aktuellen Verfahren abgeschlossen werden - mit insgesamt etwa 125 000 eingereichten und nicht eingereichten Klagen. Auch die restlichen Verfahren sollten in den kommenden Monaten zum Abschluss kommen. Neben den Glyphosat-Prozessen einigte sich Bayer auch in anderen Rechtsstreits und nimmt 820 Millionen Dollar in die Hand, um den wesentlichen Teil der US-Verfahren wegen des Umweltgifts PCB beizulegen. Hierbei geht es um mit Chemikalien verseuchte Gewässer. Für 400 Millionen Dollar soll zudem der Streit um Verwehungen des Unkrautvernichters Dicamba und die daraus angeblich entstandenen Ernteschäden vom Tisch - hier erwartet Bayer allerdings einen Kostenbeitrag des ebenfalls verklagten Konkurrenten BASF. Um die Kosten für die Vergleiche zu stemmen - maximal jeweils 5 Milliarden Dollar 2020 und 2021 und den Rest später - hatte Bayer bereits die Ausgabe von Anleihen in Aussicht gestellt. Zudem soll allein der Verkauf des Tiermedizin 7,6 Milliarden Dollar einbringen - den Großteil davon in bar, einen kleineren Teil in Aktien des Käufers Elanco./mis/nas/zb
29.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Viel Kurzarbeit an Autostandorten und in Tourismusregionen
(neu: IWF) DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise hat vor allem Regionen mit einem hohen Anteil der Autobranche und anderen Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie sowie Urlaubsgebiete getroffen. Das hat eine Analyse für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Vergleichsweise wenig Kurzarbeit sei dagegen in Städten mit starken Chemie- und Pharmaunternehmen angezeigt worden. Die bundesweit höchste Quote bei den Kurzarbeitsanzeigen hat es demnach mit 56,0 Prozent am VW-Standort Emden gegeben. Am Stammsitz des Autokonzerns in Wolfsburg wurde mit 52,2 Prozent ebenfalls für mehr als jeden zweiten Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt, heißt es in der Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Böckler-Stiftung. Überdurchschnittlich viel Kurzarbeit sei auch in Fremdenverkehrsregionen angemeldet worden. So wiesen die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald (41,4 Prozent), Oberallgäu (40,4 Prozent) und Garmisch-Partenkirchen (35,1 Prozent) hohe Quoten auf. Auch an der Nord- und der Ostseeküste gebe es hohe Quoten bei der angemeldeten Kurzarbeit. Der bundesweite Durchschnitt habe im April gut 31 Prozent betragen. Eine Erhebung des Münchner Ifo-Institutes hatte ergeben, dass die Gastronomie die am meisten von Kurzarbeit betroffene Branche ist. Der Schätzung des Institutes zufolge arbeiteten im Mai 796 000 Mitarbeiter in der Gastronomie kurz - und damit 72 Prozent der gesamten Beschäftigten. Im Fahrzeugbau wurden vom Ifo-Institut 513 000 Kurzarbeiter (46 Prozent) geschätzt. Wie viele Beschäftigte in Kurzarbeit gegangen sind, ist noch nicht bekannt. Die Zahlen der angezeigten Kurzarbeit dürften aber deutlich höher sein als die der tatsächlich kurzarbeitenden Beschäftigten, vermuten die WSI-Wissenschaftler. Die Unternehmen hätten oft vorsorglich für größere Gruppen Kurzarbeit angemeldet. Regionale Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit würden erst in einigen Monaten vorliegen. Die niedrigsten Kurzarbeitsquoten ermittelten die WSI-Forscher für den BASF-Standort Ludwigshafen mit 11,6 Prozent und für den Bayer-Standort Leverkusen mit 16,2 Prozent. Die Chemie- und die Pharmabranche sei weit weniger betroffen von Auftrags- und Produktionsrückgängen als der Maschinen- und Kraftfahrzeugbau. In den deutschen Autofabriken wird die Kurzarbeit inzwischen schrittweise verringert, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Bei BMW arbeiteten im Juni noch rund 4000 Mitarbeiter nicht die volle Arbeitszeit, nur noch ein Bruchteil der Kurzarbeiter aus dem April und Mai. Bei Daimler, sind seit Juni alle Werke weltweit wieder in Betrieb. In einzelnen Bereichen werde die Kurzarbeit fortgesetzt, hieß es. Auch Audi fährt seit April die Produktion wieder hoch. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ermahnte Deutschland, die Kurzarbeit nicht zu überdehnen. Das Instrument habe schon "in der Finanzkrise sehr gut funktioniert", sagte die IWF-Chefökonomin Gita Gopinath dem "Spiegel". Jetzt habe die Bundesregierung Kurzarbeit jetzt noch attraktiver gemacht. Wenn die wirtschaftliche Erholung einsetze, müssten die Bedingungen aber geändert werden. Sonst drohten Firmen künstlich am Leben gehalten zu werden. "Man muss Arbeiter ermutigen, von schrumpfenden in wachsende Branchen zu wechseln", sagte Gopinath. Trotz des massenhaften Einsatzes der Kurzarbeit sei aber auch die Arbeitslosigkeit gestiegen - ebenfalls mit beachtlichen regionalen Unterschieden. Besonders starke coronabedingte Anstiege der Arbeitslosenquoten hatten nach WSI-Berechnungen in den Tourismusregionen Vorpommern-Rügen (3,2 Prozentpunkte) und Wittmund in Ostfriesland (2,6 Prozentpunkte) zu verkraften. Aber auch in Berlin (2,5 Prozentpunkte), Garmisch-Partenkirchen (2,4 Prozentpunkte), dem Berchtesgadener Land und in Wilhelmshaven (beide 2,3 Prozentpunkte) sei die Arbeitslosenquote deutlich gestiegen. Im Bundesmittel habe sich die Quote von März bis Mai coronabedingt um 1,3 Prozentpunkte erhöht./hff/DP/stw