Turbo Open End | Short | Netflix | 404,3328

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  • WKN: MF6RKH
  • ISIN: DE000MF6RKH3
  • Turbo Open End
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Netflix hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

07.11.2019 Quelle: dpa
Disney muss trotz Kinohits Gewinneinbruch verkraften
BURBANK (dpa-AFX) - Der Entertainment-Gigant Walt Disney hat im vergangenen Quartal trotz erfolgreicher Kino-Produktionen einen Gewinneinbruch erlitten. Hohe Sonderkosten und Ausgaben für den Ausbau des Streaming-Geschäfts drückten den Überschuss im fortgeführten Geschäft in den drei Monaten bis Ende September im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf 785 Millionen Dollar (710 Mio Euro). Das teilte Disney am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Dabei konnte Disney den Umsatz - auch dank zugekaufter Geschäftsteile des Rivalen 21st Century Fox - um 34 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar kräftig erhöhen. Trotz des starken Gewinnrückgangs übertrafen die Zahlen die Erwartungen der Analysten. Das kam bei Anlegern gut an, die Aktie legte nachbörslich zunächst um über vier Prozent zu. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um gut 21 Prozent gestiegen. Der Unterhaltungsriese lieferte im jüngsten Quartal Kassenschlager wie "Der König der Löwen" und "Toy Story 4", dadurch wurden das Ergebnis in der Filmsparte massiv gesteigert. Auch das Geschäft mit Vergnügungsparks lief gut, während der Kabelbereich mit dem unter Nutzerschwund leidenden Sportsender ESPN weniger Gewinn abwarf. Die Bilanz litt aber wie schon im Vorquartal unter dem hohen Investitionsaufwand etwa für den Streaming-Service Disney+, der am 12. November starten und dem Marktführer NetflixKonkurrenz machen soll. Disney hatte durch die Übernahme großer Teile des Fox-Konzerns zudem weiter hohe Integrationskosten zu verdauen. Vorstandschef Bob Iger zeigte sich dennoch zufrieden und sprach von "soliden Ergebnissen", die die Stärke von Disneys Geschäft reflektierten./hbr/DP/he
31.10.2019 Quelle: dpa
PROSIEBENSAT.1 IM FOKUS: Hoffnung auf Ende der Achterbahnfahrt
UNTERFÖHRING (dpa-AFX) - An der Börse mehren sich nach dem Einstieg Daniel Kretinsky, Start der Streaming-Plattform Joyn und positiven politischen Signalen in Sachen Medienstaatsvertrag Hoffnungen für den Medienkonzern ProSiebenSat.1. Was sonst noch so beim Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt. DAS IST LOS BEI PROSIEBENSAT.1: Daniel Kretinskys Einstieg hat beim ProSiebenSat.1-Kurs für Anschub gesorgt. Kretinsky verfolgt laut Mitteilung seiner Firma Czech Media Invest (CMI) eine Strategie, nach der er Minderheitsanteile an europäischen Medienunternehmen mit "Investmentpotential" suche. Zu diesen zähle er auch die Münchener. Die Tschechen seien allerdings noch nicht mit konkreten Vorstellungen an das Unternehmen herangetreten, sagte eine Konzernsprecherin von ProSiebenSat.1 der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Zukunftshoffnung im digitalen Bereich, das bisher rein werbefinanzierte Online-Angebot Joyn, zählt laut Angaben des Unternehmens derzeit 4 Millionen monatlich aktive Nutzer und 4 Millionen App-Downloads. Nur einen Monat nach dem Start, im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal Anfang August, wurden rund 3,8 Millionen aktive Nutzer und mehr als 2,4 Millionen Downloads gezählt. Im Winter will ProSiebenSat.1 ein Premium-Abo starten, mehr Informationen dazu soll es im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen Anfang November geben. Damit steigt das Unternehmen in den Abo-Markt ein, hier warten bereits die Marktführer Netflix und Amazon. In Sachen Werbegeschäft sorgt ein Entwurf für den neuen Medienstaatsvertrag indes für Optimismus bei ProSiebenSat.1. Erstmalig soll es den Privatsendern zwar erlaubt sein, Werbung unter Umständen auch im Kinderprogramm zu senden. Auch müsse die Konkurrenz im Internet in Zukunft eine Sendelizenz erwerben, wenn etwa ein YouTuber mehr als 20 000 Menschen mit seinem Programm erreicht. Hierzu gab es vorher keine klaren Regeln. Gerade im Wettstreit mit den großen Plattformanbietern hätte sich das Unternehmen aber noch mehr Schützenhilfe - etwa beim Thema Nutzereinwilligungen - gewünscht. Hier fürchtet ProSiebensat.1 Nachteile gegenüber der Internetkonkurrenz. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Für viele Experten steht nach wie vor das Werbegeschäft im Fokus des Interesses und damit die Frage, ob das wachsende Digitalgeschäft die sinkenden Fernseherlöse in Zukunft ausgleichen kann. Ende Oktober hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 14,80 auf 14 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analystin Lisa Yang sah den Ausblick auf den Gewinn je Aktie für die Jahre 2019 und 2020 skeptisch und verringerte ihre Schätzungen daher. Die Privatbank Berenberg blieb bei ihrer Einstufung für ProSiebenSat.1 auf "Buy" mit einem Kursziel von 24 Euro. Analystin Sarah Simon folgte ihrer Kollegin zwar und senkt ihre Schätzung mit Blick auf die schwächeren Werbeaussichten im mauen Konjunkturumfeld. Langfristig äußerte sie sich in ihrer Studie aber optimistisch für den Medienkonzern. Er habe einen Wendepunkt erreicht. Die Investitionen des Konzerns würden anfangen sich auszuzahlen. Die Experten im dpa-AFX-Analyser sind indes geteilter Meinung: Neun empfehlen einen Kauf, neun würden die Aktie halten und zwei raten zu einem Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,86 Euro und damit rund 35 Prozent über dem derzeitigen Niveau. DAS MACHT DIE AKTIE: Die Aktie befindet sich seit dem Jahr 2015 auf einer dauerhaften Achterbahnfahrt, jedoch mit einem klaren Trend nach unten. Dieser hat sich zuletzt abgeflacht. Im Gesamtjahr 2018 hat die Aktie noch knapp 50 Prozent an Wert verloren, seit Jahresbeginn 2019 sind es noch einmal rund 15 Prozent. Mitte August hatte das Papier mit 10,66 Euro sein Mehrjahrestief erreicht, seitdem gab es eine leichte Erholung. Die 200-Tage-Linie wurde direkt nach dem Kretinsky-Einstieg Mitte Oktober übertroffen, jedoch zuletzt wieder unterschritten. Der derzeitige Wert von etwas über 13 Euro bleibt weit entfernt vom Rekordhoch im Jahr 2015. Damals kletterte der Aktienwert auf fast 51 Euro, knapp das Vierfache des heutigen Werts./ssc/kro/fba