Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | American Airlines

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  • WKN: MF6FV7
  • ISIN: DE000MF6FV76
  • Faktor-Zertifikat

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23.10.2019 13:30:14

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Basiswert

28,12 USD

-0,53 % 23.10.2019 13:31:10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf American Airlines hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 34,359 USD
  • 32,99 USD
  • 0,33
  • 33,1685 USD
  • 31,85 USD
  • 0,40
07.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 40,5899 USD
  • 38,97 USD
  • 0,23
  • 40,4255 USD
  • 38,81 USD
  • 0,23
05.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 42,1301 USD
  • 40,45 USD
  • 3,96
  • 42,7939 USD
  • 41,09 USD
  • 4,53

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Expertenkommission kritisiert FAA und Boeing wegen 737-Max-Zulassung
WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach zwei Abstürzen von Boeings Flugzeugmodell 737 Max geraten der Hersteller und die US-Luftfahrtaufsicht FAA weiter in die Kritik. Boeing habe den Regulierern die Funktionsweise der als wichtige Unglücksursache geltenden Steuerungssoftware nicht ausreichend erklärt, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Untersuchungsbericht eines von der FAA beauftragten Expertengremiums. Der Flugzeugbauer habe die Aufsicht nicht angemessen über laufende Veränderungen an der MCAS-Automatik informiert, die bei beiden Abstürzen eine entscheidende Rolle gespielt haben soll. Der FAA sei das MCAS-System zwar nicht von Boeing verschwiegen worden. Doch der Informationsfluss sei bruchstückhaft und an getrennte Gruppen innerhalb der Aufsicht erfolgt, so dass diese die tatsächliche Funktionsweise und Wirkung schwer habe einschätzen können. Die von der FAA aufgestellte Taskforce geht aber auch mit der Behörde selbst hart ins Gericht. So zweifeln die Experten etwa an, ob alle für die 737-Max-Zertifizierung zuständigen FAA-Beamten ausreichend Erfahrung und Fachkenntnis für die Aufgabe hatten. FAA-Chef Steve Dickson sprach der Kommission in einem Statement seinen Dank aus und kündigte an, die Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung zu prüfen und entsprechende Schlüsse zu ziehen. Sowohl Boeing als auch die FAA sind durch die Abstürze, bei denen im Oktober und März insgesamt 346 Menschen starben, schwer in die Kritik geraten. US-Ermittler untersuchen, ob bei der Zulassung der Unglücksflieger alles mit rechten Dingen zuging. Die FAA soll wesentliche Teile der Zertifizierung Boeing selbst überlassen haben. Ob und wann die 737 Max wieder abheben darf, ist derzeit unklar. Die im Zentrum der Kritik stehende Steuerungssoftware MCAS war eigens für Boeings spritsparende Max-Neuauflage der 737-Serie entwickelt worden. Eigentlich soll das Programm in kritischen Flugsituationen - wie einem zu steilen Aufstieg - automatisch den Flugwinkel korrigieren. Doch nach vorläufigen Untersuchungsberichten der Abstürze in Indonesien und Äthiopien scheint es, als ob das System durch Einspeisung falscher Sensordaten auslöste und die Maschinen trotz versuchten Gegensteuerns der Piloten Richtung Boden lenkte. Die betroffenen Fluggesellschaften ziehen derweil Konsequenzen angesichts von Boeings anhaltenden Schwierigkeiten bei der angestrebten Wiederzulassung der seit Mitte März mit Startverboten belegten 737 Max. So plant United Airlines dieses Jahr nicht mehr mit dem Einsatz der Problemflieger. Die Maschinen werden bis zum 6. Januar aus dem Flugplan gestrichen, wie das Unternehmen mitteilte. Dadurch fallen zahlreiche weitere Flüge aus, ausgerechnet in der betriebsamen Reisezeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. Zuvor hatte United mit einem Ausfall bis zum 19. Dezember gerechnet. Am Mittwoch hatte bereits American Airlines Flüge mit Boeings Krisenjets bis zum 16. Januar gestrichen. Die dritte große US-Fluggesellschaft mit 737-Max-Fliegern in der Flotte, Southwest Airlines, plant derzeit bis zum 5. Januar nicht mit den Maschinen. Boeing selbst bekräftigt bislang, noch im vierten Quartal mit einer Betriebserlaubnis zu rechnen. Das halten viele Beobachter inzwischen jedoch für ziemlich optimistisch, zumal es auch noch Unstimmigkeiten zwischen der FAA und internationalen Aufsichtsbehörden geben könnte./hbr/DP/he
10.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: US-Airline zieht zwei Boeing-Jets wegen Rissen aus dem Verkehr
DALLAS (dpa-AFX) - Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat wegen Rissen an wichtigen Bauteilen zwei Jets vom Typ Boeing 737 NG aus dem Verkehr gezogen. Die Probleme seien bei einer von der US-Luftfahrtaufsicht FAA angeordneten Inspektion entdeckt worden, teilte die Airline am Mittwoch mit. Der weit überwiegende Teil der untersuchten Flotte sei jedoch in Ordnung. Die beiden Maschinen würden erst wieder benutzt, wenn die Probleme vollständig behoben seien. "Sicherheit und Qualität sind unsere oberste Priorität", betonte das Unternehmen. Die FAA hatte einige Betreiber von Boeings 737 NG am vergangenen Mittwoch angewiesen, die Maschinen innerhalb von sieben Tagen auf Risse zu überprüfen. Der Hersteller habe das Problem selbst entdeckt und die Behörde darüber informiert. Das Risiko von Rissen besteht bei sogenannten Pickle Forks, das sind wichtige Bauteile zur Befestigung der Tragflächen am Flugzeugrumpf. Unter hoher Belastung können diese sich offenbar schneller als angenommen abnutzen. Boeing bekräftigte in einer Stellungnahme, seine Kunden aktiv bei den Untersuchungen der 737 NG zu unterstützen. Allen betroffenen Betreibern seien detaillierte Anweisungen gegeben worden, auch bei erforderlichen Reparaturen beteilige Boeing sich. Die 737 NG ist der Vorgänger des Unglücksfliegers 737 Max, der Mitte März nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten fast weltweit mit Startverboten belegt wurde. Southwest Airlines ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die Boeings 737 NG auf Anweisung der FAA auf Risse prüfen musste. Einem Bericht von Bloomberg zufolge wurden noch deutlich mehr Probleme festgestellt. Auf Basis vorläufiger Erkenntnisse von Boeing seien bei fünf Prozent der insgesamt 493 älteren 737-NG-Maschinen, die untersucht wurden, Risse festgestellt worden. Diese Jets dürften nun vorübergehend nicht mehr abheben. Der Finanznachrichtendienst beruft sich auf eine anonyme Quelle, die die Informationen aus einer Konferenzschalte zwischen Vertretern von Boeing und Airlines habe. Der Flugzeugbauer richte eine Reparaturstation im kalifornischen Victorville ein, hieß es in dem Bericht weiter. Boeing gehe davon aus, etwa zwei bis drei Wochen pro Flugzeug zu benötigen, um die Probleme zu beheben. Der US-Konzern äußerte sich dazu zunächst nicht. Fest steht: Boeing hat mit den Krisenfliegern der 737-Max-Serie momentan eigentlich schon genug Stress. Die große US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet nach Angaben vom Mittwoch in diesem Jahr nicht mehr mit einer Wiederinbetriebnahme der Unglücks-Jets. Das Unternehmen teilte mit, die Maschinen bis zum 16. Januar aus dem Flugplan zu nehmen. Boeings Bestseller fällt somit in der von starkem Reiseaufkommen geprägten Weihnachtszeit aus. Zuvor hatte American 737-Max-Flüge bis zum 3. Dezember gestrichen. Angesichts der andauernden Schwierigkeiten, die es bei der angestrebten Wiederzulassung der Maschinen gibt, kommt der Schritt wenig überraschend. Boeing steht unter Druck, Software-Probleme zu beheben, die als eine entscheidende Ursache der zwei Abstürze gelten./hbr/DP/jha
12.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Proteste legen Betrieb an Hongkongs Flughafen lahm - China droht
HONGKONG (dpa-AFX) - Aus Wut über immer brutalere Polizeigewalt hat Hongkongs Protestbewegung den Betrieb auf dem Flughafen der Stadt zum Erliegen gebracht. Der Airport, einer der belebtesten weltweit, strich ab Montagnachmittag sämtliche Flüge für den Tag. Tausende Demonstranten hatten Abflugs- und Ankunftshalle belagert. Wie der Flughafen mitteilte, wurde der Check-in für die verbliebenen Flüge wegen ernsthafter Störungen des Betriebs ausgesetzt. Zuvor hatten noch Maschinen in der chinesischen Sonderverwaltungszone abheben können. Das Auswärtige Amt wies auf die Streichungen hin und riet angesichts der aktuellen Lage in Hongkong weiterhin dazu, lokale Medien zu verfolgen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Schwarz gekleidete Aktivisten skandierten im Flughafen Parolen. Die Polizei solle einer Demonstrantin, die am Wochenende durch ein Gummigeschoss schwer im Gesicht verletzt worden war, ihr Auge "zurückgeben". Viele der Demonstranten trugen aus Protest Augenbinden mit roter Farbe. Auch zeigten sie Bilder von Polizisten, die mit Schlagstöcken und Tränengas gegen die Demonstranten vorgegangen waren. Viele der Regierungsgegner verließen am frühen Abend den Flughafen. Einige Hundert blieben aber zunächst im Gebäude, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete. Derweil übte sich Peking in martialischer Symbolik. Zeitgleich mit den Protesten am Flughafen veröffentlichte die staatliche Zeitung "Global Times" am Montag ein Video, das Polizeieinheiten mit gepanzerten Fahrzeugen in Shenzhen, der Nachbarstadt Hongkongs, zeigte. Die Polizei bereitet sich demnach auf eine Übung vor. Ein ähnliches Manöver mit Tausenden Polizisten hatte es in Shenzhen schon in den vergangene Wochen gegeben. Chinas Regierung mahnt immer energischer, die Ordnung in der Sonderverwaltungszone wieder herzustellen und die Gewalt zu beenden. Yang Gang, der Sprecher der für Hongkong zuständigen Behörde, warf den gewaltbereiten Demonstranten am Montag "erste Anzeichen von Terrorismus" vor. In den letzten Tagen hätten "radikale Demonstranten" wiederholt Polizisten mit "äußerst gefährlichen Werkzeugen" angegriffen. Dies sei eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in Hongkong. Die "Kriminellen" müssten so schnell wie möglich vor Gericht gebracht werden, sagte der Sprecher weiter. Die Lufthansa strich wegen der anhaltenden Proteste am Airport mehrere Flüge in die Millionenmetropole Hongkong. Betroffen waren Lufthansa-Verbindungen von München und Frankfurt sowie der Swiss nach Zürich, wie ein Konzernsprecher mitteilte. Die Entscheidung gelte zunächst nur für den Montag, die Lage müsse in den Folgetagen jeweils neu bewertet werden. Derzeit stünden in Hongkong zwei Lufthansa-Langstrecken-Jets. Den betroffenen Passagieren würden kostenfrei Umbuchungen angeboten. Bereits in den letzten drei Tagen hatten Demonstranten am Flughafen gegen die Regierung demonstriert. Der Flugbetrieb verzögerte sich deshalb aber nicht groß. In der einstigen britischen Kronkolonie Hongkong kommt es seit mehr zwei Monaten immer wieder zu massiven Protesten, die regelmäßig mit Ausschreitungen enden. Am Wochenende war es in der Finanzmetropole erneut zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Gummigeschosse ein. Tränengas wurde auf den Straßen und erstmals auch im Inneren einer U-Bahnstation verschossen. Gewaltbereite Demonstranten warfen Steine. Die Polizei warf Regierungsgegnern vor, Einsatzkräfte mit Brandsätzen verletzt zu haben. Auslöser für die Demonstrationen war ein - inzwischen auf Eis gelegter - Gesetzentwurf zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. Die Demonstrationen entwickelten sich zu einer breiteren Bewegung. Viele Menschen befürchten einen zunehmenden Einfluss Pekings auf das Leben in der Finanzmetropole und fordern demokratische Reformen. "Ich denke, die Regierung stoppt die Gewalt nicht. Sie versucht stattdessen, sie zu eskalieren, indem sie der Polizei die Befugnis erteilt, rechtswidrige und brutale Handlungen auszuführen", sagte einer der Demonstranten, der am Flughafen protestierte. Passagiere reagierten teils verärgert auf die Protestaktion, weil sie ihre Flüge nicht antreten konnten. Andere zeigten Unterstützung für die Demonstranten. "Das eigentliche Problem hier ist, dass niemand weiß, was los ist", sagte der südafrikanische Tourist Conor Whelan. Er beklagte sich darüber, dass auch die Flughafenmitarbeiter nach Hause geschickt worden seien. Weil Busse, Taxis und die Flughafenbahn überlastet waren, machten sich viele Demonstranten und Fluggäste zu Fuß auf den Weg zur nächsten U-Bahn-Station, die sich etwa drei Kilometer vom Terminal entfernt befindet./jpt/DP/mis