Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | IBM

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  • WKN: MF6FUS
  • ISIN: DE000MF6FUS4
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- USD

- 20.09.2019 22:26:03

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf IBM hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 117,2887 USD
  • 121,99 USD
  • 0,16
  • 114,9935 USD
  • 119,6 USD
  • 0,15
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 114,7142 USD
  • 119,31 USD
  • 0,17
  • 114,0691 USD
  • 118,64 USD
  • 0,17
07.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 112,9725 USD
  • 117,5 USD
  • 5,77
  • 112,6983 USD
  • 117,21 USD
  • 5,57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

10.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: IBM bringt Quantencomputer nach Deutschland
BERLIN (dpa-AFX) - IBM und die Fraunhofer Gesellschaft wollen die Forschung zu Quantencomputern mit einer neuen Partnerschaft vorantreiben. Dafür bringt der amerikanische Technologie-Konzern erstmals seinen Quantencomputer "Q System One" nach Deutschland. Ziel sei es, hierzulande eine Forschungsgemeinschaft rund um Fähigkeiten, Erkenntnisse und Ausbildung im Umgang mit der Technologie aufzubauen, teilten die Partner am Dienstag mit. Ein Standort des Systems steht noch nicht endgültig fest, soll aber bis 2020 gefunden werden. Quantencomputer können aufgrund einer grundsätzlich anderen Funktionsweise theoretisch um ein Vielfaches schneller und leistungsfähiger sein als herkömmliche Computer. Noch sind sie aber eher Forschungsobjekte, eine kommerzielle Nutzung gab es bislang nicht. Wissenschaftler erhoffen sich von Quantencomputern Durchbrüche in vielen rechenintensiven Disziplinen, etwa bei der Erforschung neuer Medikamente, bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz oder auch für die Optimierung von Lieferketten in der Logistik. "Diese Partnerschaft ist eine wegweisende Quantencomputer-Initiative und ein entscheidender Schritt nach vorne für deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen jeder Größe in unserem Land", sagte Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft. Die Installation eines IBM-Q-Systems in Europa sei "beispiellos". Für Fraunhofer eröffneten sich damit ganz neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von computergestützten Strategien. Über die nächsten zwei Jahre will die Bundesregierung 650 Millionen Euro in die Erforschung von Quantencomputern investieren. Damit sollen grundlegende Forschungsergebnisse in marktreife Anwendungen umgesetzt werden. Ziel sei es, dass deutsche Institute und Unternehmen die sogenannte zweite Quantenrevolution mitgestalten und international eine führende Rolle übernehmen, heißt es beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Vergangenen Oktober fiel bereits der Startschuss für eine europäische Initiative. Am Forschungszentrum Jülich in Nordrhein-Westfalen arbeiten aktuell Forscher unter anderem aus Spanien, Schweden, Finnland und Deutschland gemeinsam mit dem Internet-Konzern Google an dem "OpenSuperQ", der 2021 fertiggestellt sein soll. Auch IBMs System ist als europäische Forschungsinitiative angelegt und soll nach Angaben des Unternehmens ein "Hub" für Forschung und Entwicklung werden und Wissenschaftlern wie auch IT-Fachleuten und Industrie-Experten zur Verfügung stehen. An Quanten-Computern wird auf der Suche nach neuen Wegen in der Computertechnik seit Jahrzehnten geforscht, lange handelte es sich nur um ein theoretisches Konzept. IBM hatte seinen "Q System One" Anfang des Jahres auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas als ersten auch kommerziell nutzbaren Quantencomputer vorgestellt. Unter dem Dach der neuen Initiative sollen nun prominente Partner aus Forschung und Industrie beim Fraunhofer Kompetenzzentrum für Quantencomputer zusammenarbeiten. Während bei herkömmlichen Computern, die der klassischen Physik folgen, die kleinsten Bestandteile (Bits) jeweils den Zustand Null oder Eins annehmen, können bei Quanten-Computern die Qbits gemäß der Quantenmechanik mehrere Zustände gleichzeitig darstellen - ein Paradox, das auch heute noch für Physiker eine große Herausforderung darstellt. Die Zustände der Qbits sind zudem sehr flüchtig und ändern sich schon allein bei der Betrachtung. Das Q-System One soll dagegen in der Lage sein, die Quantenzustände länger stabil zu halten und somit auch die kommerzielle Nutzung zu ermöglichen./gri/DP/jsl
10.09.2019 Quelle: dpa
IBM bringt Quantencomputer nach Deutschland
BERLIN (dpa-AFX) - IBM und die Fraunhofer Gesellschaft wollen die Forschung zu Quantencomputern mit einer neuen Partnerschaft vorantreiben. Dafür bringt der amerikanische Technologie-Konzern erstmals seinen Quantencomputer "Q System One" nach Deutschland. Ziel sei es, hierzulande eine Forschungsgemeinschaft rund um Fähigkeiten, Erkenntnisse und Ausbildung im Umgang mit der Technologie aufzubauen, teilten die Partner am Dienstag mit. Ein Standort des "Q-Systems" steht noch nicht endgültig fest, soll aber bis 2020 gefunden werden. Quantencomputer können aufgrund einer grundsätzlich anderen Funktionsweise theoretisch um ein Vielfaches schneller und leistungsfähiger sein als herkömmliche Computer. Noch sind sie aber eher Forschungsobjekte, eine kommerzielle Nutzung gab es bislang nicht. Wissenschaftler erhoffen sich von Quantencomputern Durchbrüche in vielen rechenintensiven Disziplinen, etwa bei der Erforschung neuer Medikamente, bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz oder auch für die Optimierung von Lieferketten in der Logistik. "Diese Partnerschaft ist eine wegweisende Quantencomputer-Initiative und ein entscheidender Schritt nach vorne für deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen jeder Größe in unserem Land", sagte Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft. Die Installation eines IBM Q-Systems in Europa sei "beispiellos". Für Fraunhofer eröffneten sich damit ganz neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von computergestützten Strategien. Über die nächsten zwei Jahre will die Bundesregierung insgesamt 650 Millionen Euro in die Erforschung von Quantencomputern investieren. Damit sollen grundlegende Forschungsergebnisse in marktreife Anwendungen umgesetzt werden./gri/DP/jsl
03.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: IBM im ersten Halbjahr Top-Berater der Bundesregierung
BERLIN (dpa-AFX) - Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen der Bundesregierung. Die Verträge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns über Beratungs- und Unterstützungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro. Dahinter folgen das mittelständischen IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westfälischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn weist darin allerdings darauf hin, dass es in den Ministerien keine einheitliche Definition für Beratungs- und Unterstützungsleistungen gebe und deshalb "Unsicherheiten bzw. Unschärfen" entstehen könnten. Nach einer früheren Antwort des Finanzministeriums haben die 14 Bundesministerien und die ihnen nachgeordneten Behörden im ersten Halbjahr zusammen 333 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Fast die Hälfte davon entfiel mit 155 Millionen Euro auf das Verteidigungsministerium, dessen Beratereinsatz derzeit von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss geprüft wird. Zwei Firmen, deren Tätigkeit für das Ministerium von dem Gremium unter die Lupe genommen wird, waren im ersten Halbjahr unter den Top Ten der Regierungsberater: Die auf digitale Transformation spezialisierte McKinsey-Tochter Orphoz mit 31 Millionen Euro auf Platz sechs und das irische Beratungsunternehmen Accenture mit 18,7 Millionen Euro auf Platz zehn. Bei der Zusammenarbeit des Verteidigungsministeriums mit McKinsey schaut der Ausschuss besonders genau hin, weil die gerade ausgeschiedene Ministerin Ursula von der Leyen mit Katrin Suder 2014 eine Managerin der Unternehmensberatung zur Staatssekretärin gemacht hatte. Höhn sagte, die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit diesen Firmen hinterlasse, "gelinde gesagt, ein bitteres Geschmäckle". Er könne der Bundesregierung nur zu mehr Transparenz raten. "Sie muss den Bürgerinnen und Bürgern erklären, wieso Abermillionen an Steuergeldern auf den Konten dieser externen Berater landen." Der Untersuchungsausschuss hatte Anfang des Jahres seine Arbeit aufgenommen. Das Gremium prüft Vorwürfe von unkorrekter Auftragsvergabe bis hin zu Vetternwirtschaft. Unter den Top Ten der externen Berater und Unterstützer der Bundesregierung waren im ersten Halbjahr auch die Unternehmensberatungen Capgemini (47,1 Millionen Euro Auftragsvolumen), Ernst & Young (46,7 Millionen) und Roland Berger (20,6) sowie das IT-Systemhaus Bechtle (23,6 Millionen) und die Technologieberatung Sopra Steria (20,8 Millionen). Das Engagement von Unternehmensberatern und anderen Experten von außen durch die Bundesregierung ist hoch umstritten. Kritiker meinen, dass der Einkauf von Sachverstand zu teuer und angesichts der mehr als 20 000 Mitarbeiter in den Ministerien auch nicht zwingend notwendig sei. Zudem wird zu großer Einfluss von außen auf die Regierungsarbeit befürchtet. In den Ministerien wird dagegen der Einsatz von Beratern gerade im IT-Bereich für unumgänglich gehalten, da es sich oft um zeitlich befristete Aufgaben handelt, die hochspezialisierte Erkenntnis erfordern. Das Finanzministerium hatte auf Anfrage Höhns bereits im Juli die Ausgaben der einzelnen Ressorts für Sachverstand von außen ermittelt. Neben dem Verteidigungsministerium gaben auch das Innenministerium mit 78,7 Millionen Euro und das Verkehrsministerium mit 47,7 Millionen Euro überdurchschnittlich viel für Berater aus. Das Bildungsministerium benötigte dagegen am wenigsten zusätzliche Expertise. Dort wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 293 000 Euro für Berater ausgegeben./mfi/DP/nas
03.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: IBM im ersten Halbjahr Top-Berater der Bundesregierung
BERLIN (dpa-AFX) - Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen der Bundesregierung. Die Verträge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns über Beratungs- und Unterstützungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro. Dahinter folgen das mittelständischen IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westfälischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn weist darin allerdings darauf hin, dass es in den Ministerien keine einheitliche Definition für Beratungs- und Unterstützungsleistungen gebe und deshalb "Unsicherheiten bzw. Unschärfen" entstehen könnten. Nach einer früheren Antwort des Finanzministeriums haben die 14 Bundesministerien und die ihnen nachgeordneten Behörden im ersten Halbjahr zusammen 333 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Fast die Hälfte davon entfiel mit 155 Millionen Euro auf das Verteidigungsministerium, dessen Beratereinsatz derzeit von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss geprüft wird. Zwei Firmen, deren Tätigkeit für das Ministerium von dem Gremium unter die Lupe genommen wird, waren im ersten Halbjahr unter den Top Ten der Regierungsberater: Die auf digitale Transformation spezialisierte McKinsey-Tochter Orphoz mit 31 Millionen Euro auf Platz sechs und das irische Beratungsunternehmen Accenture mit 18,7 Millionen Euro auf Platz zehn. Höhn sagte, die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit diesen Firmen hinterlasse, "gelinde gesagt, ein bitteres Geschmäckle". Er könne der Bundesregierung nur zu mehr Transparenz raten. "Sie muss den Bürgerinnen und Bürgern erklären, wieso Abermillionen an Steuergeldern auf den Konten dieser externen Berater landen." Unter den Top Ten der externen Berater und Unterstützer der Bundesregierung waren im ersten Halbjahr auch die Unternehmensberatungen Capgemini (47,1 Millionen Euro Auftragsvolumen), Ernst und Young (46,7 Millionen) und Roland Berger (20,6) sowie das IT-Systemhaus Bechtle (23,6 Millionen) und die Technologieberatung Sopra Steria (20,8 Millionen). Das Engagement von Unternehmensberatern und anderen Experten von außen durch die Bundesregierung ist hoch umstritten. Kritiker meinen, dass der Einkauf von Sachverstand zu teuer und angesichts der mehr als 20 000 Mitarbeiter in den Ministerien auch nicht zwingend notwendig sei. Zudem wird zu großer Einfluss von außen auf die Regierungsarbeit befürchtet. In den Ministerien wird dagegen der Einsatz von Beratern gerade im IT-Bereich für unumgänglich gehalten, da es sich oft um zeitlich befristete Aufgaben handelt, die hochspezialisierte Erkenntnis erfordern./mfi/DP/zb
03.09.2019 Quelle: dpa
IBM war im ersten Halbjahr Top-Berater der Bundesregierung
BERLIN (dpa-AFX) - Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen der Bundesregierung. Die Verträge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns über Beratungs- und Unterstützungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro. Dahinter folgen das mittelständischen IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westfälischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor. Die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn weist darin allerdings daraufhin, dass es in den Ministerien keine einheitliche Definition für Beratungs- und Unterstützungsleistungen gebe und deshalb "Unsicherheiten bzw. Unschärfen" entstehen könnten. Nach einer früheren Antwort des Finanzministeriums haben die 14 Bundesministerien und die ihnen nachgeordneten Behörden im ersten Halbjahr zusammen 333 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Fast die Hälfte davon entfiel mit 155 Millionen auf das Verteidigungsministerium, dessen Beratereinsatz derzeit von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss geprüft wird. Zwei Firmen, deren Tätigkeit von dem Gremium unter die Lupe genommen wird, waren im ersten Halbjahr unter den Top Ten der Regierungsberater: Die auf digitale Transformation spezialisierte McKinsey-Tochter Orphoz mit 31 Millionen Euro auf Platz sechs und das irische Beratungsunternehmen Accenture mit 18,7 Millionen Euro auf Platz zehn. Höhn sagte, die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit diesen Firmen hinterlasse, "gelinde gesagt, ein bitteres Geschmäckle". Er könne der Bundesregierung nur zu mehr Transparenz raten. "Sie muss den Bürgerinnen und Bürgern erklären, wieso Abermillionen an Steuergeldern auf den Konten dieser externen Berater landen."/mfi/DP/zb