Turbo Open End | Short | Amazon | 2.263,2822

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  • WKN: MF6C83
  • ISIN: DE000MF6C839
  • Turbo Open End

Verkaufen (Geld)

4,63 EUR

19.11.2019 11:24:41

Kaufen (Brief)

4,65 EUR

19.11.2019 11:24:41

Tägliche Änderung (Geld)

-1,28 %

-0,060 EUR 19.11.2019 11:24:41

Basiswert

1.759,92 USD

+0,40 % 19.11.2019 11:24:08

Wertentwicklung

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Amazon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

15.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Paketbranche forciert Ausbau ihrer Alternativen zur Haustürzustellung
BONN (dpa-AFX) - Wer ein Paket bestellt, kann sich die Sendung in Deutschland an immer mehr Übergabepunkten fernab der eigenen Haustür abholen. Denn die Paketbranche kommt beim Ausbau ihres Netzes voran. Es geht zum Beispiel um Kioske, die auch als Paketshops fungieren, sowie um Automaten, wo rund um die Uhr Pakete abgeholt werden können. Der Marktführer Deutsche Post DHL erhöhte die Zahl seiner Packstationen-Automaten seit Jahresbeginn von 3700 auf 4200, im ersten Quartal 2020 sollen es 5000 sein und 2021 schon 7000. "Wir wollen es den Menschen noch einfacher machen, an ihre Pakete zu kommen", so ein Post-Sprecher. Dafür seien solche Stationen wichtig. Der Ausbau ist allerdings auch betriebswirtschaftlich motiviert. Denn die Haustürzustellung ist für die Dienstleister durchaus problematisch. Paketzusteller klingeln tagsüber häufig vergeblich bei Adressaten, die bei der Arbeit sind. Dann müssen die Zusteller bei Nachbarn anklopfen oder die Sendung in einen Paketshop bringen - das dauert und kostet die Logistikbranche viel Geld. Seit langem feilen die Firmen daher an Alternativen zur Haustürzustellung, die teilweise aber eher verhalten von den Kunden angenommen werden. "Gerade wenn Paketempfänger nicht zu Hause sind und mehrere vergebliche Zustellversuche erfolgen, sind alternative Zustelloptionen die ökonomisch wie ökologisch nachhaltigere Variante", sagt ein Hermes-Sprecher. Die Post-Konkurrenten haben nur wenige solcher Abholautomaten, sie setzen vor allem auf Paketshops zur Abholung von Sendungen. Deren Netz baute DPD zum Beispiel in einem Jahr um knapp 1000 auf 7000 aus. Auch Hermes und GLS meldeten Fortschritte bei solchen Paketübergabe-Punkten, ohne Zahlen zum Zuwachs zu nennen. Deutschlands Paketbranche boomt wegen des Online-Handels - immer mehr Waren werden beim Surfen im Internet gekauft statt beim Bummeln durch die Innenstädte. So rechnet der Branchenverband Biek im diesjährigen Weihnachtsgeschäft mit 355 Millionen Paketsendungen und damit sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Marktführer Deutsche Post DHL erhöht bei seinen Paketstationen nun das Ausbautempo. Nachdem die knallgelben Anlagen bislang vor allem in Ballungsräumen aufgestellt wurden, errichtet der Bonner Konzern inzwischen immer mehr Packstationen auf dem Land. Allerdings mangelt es vielerorts an geeigneten Standorten. "Die Suche ist schwierig", sagt der Postsprecher. Idealerweise sollten diese an Orten sein, wo täglich ohnehin viele Menschen vorbeigehen, etwa an Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten. Ein anderes wichtiges Kriterium vor allem auf dem Land ist die gute Erreichbarkeit mit dem Auto. Der Post-Sprecher berichtet, dass inzwischen auch Verantwortliche von Kommunen und Gewerbegebieten von sich aus auf seine Firma zukommen und solche Lagen anbieten. "Packstationen werten Standorte auf - die Menschen, die dort arbeiten, kommen leicht an Pakete, die in ihrem Alltag für sie immer wichtiger werden." Auch andere Alternativen gewinnen an Bedeutung. So setzt der Paketdienst GLS unter anderem auf eine "digitale Abstellgenehmigung", mit der Adressaten dem Zusteller unkompliziert einen Ablageplatz zuweisen und dort beim Nachhausekommen das Paket einsammeln können. DPD wiederum kooperiert stärker als bisher mit dem Einzelhandel. So gibt es nach Angaben der Firma in 1300 Filialen der Textilkette NKD inzwischen einen "Pickup Paketshop" von DPD. Das sei für beide Seiten ein Gewinn, schließlich würden Online-Shopper dadurch als Paketabholer zurück in Einzelhandelsfilialen gebracht, so ein DPD-Sprecher. Der Paketdienstleister rechnet damit, "dass alternative Abgabepunkte wie Paketshops gegenüber der Haustürzustellung in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen werden". Und wie geht es weiter? Klar ist, dass die ganze Branche die Alternativen zur Haustürzustellung weiter stärken wird. Der Hermes-Sprecher betont aber auch: "Eine Haustürzustellung wird es weiterhin geben, einfach weil es für die Mehrheit der Kunden die gelernte und bis dato präferierte Zustell-Lösung ist."/wdw/DP/zb
15.11.2019 Quelle: dpa
Amazon fordert Überprüfung von Pentagon-Auftragsvergabe an Microsoft
WASHINGTON (dpa-AFX) - Amazon fordert die Überprüfung der Vergabe eines milliardenschweren Cloud-Computing-Auftrags des US-Verteidigungsministeriums an den Konkurrenten Microsoft. Amazon teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, im Vergabeverfahren habe es "klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit" gegeben. "Es ist wichtig, dass diese Angelegenheiten untersucht und korrigiert werden." Die Vergabe von Aufträgen durch die Regierung müsse "frei von politischem Einfluss" geschehen. US-Präsident Donald Trump übt regelmäßig scharfe Kritik an Amazon-Chef Jeff Bezos. Bezos gehört auch die "Washington Post", die kritisch über Trump berichtet. Das Pentagon hatte Ende Oktober mitgeteilt, dass der Cloud-Computing-Auftrag an Microsoft gehen werde. Im Vertrag ist eine Obergrenze von bis zu umgerechnet rund neun Milliarden Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren festgeschrieben, wie das Pentagon damals mitteilte. Fest vereinbart seien aber zunächst umgerechnet rund 900 000 Euro innerhalb von zwei Jahren. Im Rahmen des Vertrags werde sich Microsoft "entscheidenden und dringenden" Anforderungen an die moderne Cloud-Infrastruktur des Pentagons annehmen. Um den Auftrag hatte sich unter anderem auch Amazon beworben. Der weltgrößte Online-Händler galt lange als Favorit im Rennen um den Zuschlag. Nach der Vergabe hatte Amazon-Sprecher Drew Herdener sich überrascht gezeigt. Amazon Web Services sei der klare Marktführer im Cloud Computing, und eine detaillierte Bewertung der Angebote führe eindeutig zu einem anderen Schluss. Das Pentagon hatte das Vergabeverfahren dagegen als "fair" bezeichnet. Experten hatten erwartet, dass Amazon das Ergebnis vor Gericht anfechten wird./cy/DP/zb
14.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Meinung oder Werbung? - Kundenbewertungen auf Amazon beschäftigen BGH
KARLSRUHE (dpa-AFX) - Sie können beim Online-Einkauf die Auswahl erleichtern - aber auch voller falscher Versprechungen sein: Produktbewertungen von Kunden auf der Handelsplattform Amazon beschäftigen seit Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe haben zu entscheiden, ob der Verkäufer für irreführende Bewertungen zu seinem Angebot haftet. Das Urteil wird in den nächsten Wochen verkündet. (Az. I ZR 193/18) In dem Fall hatten mehrere Käufer eines Muskel-Tapes geschrieben, es helfe schnell gegen Schmerzen. So eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte den Verkäufer, einen Händler aus Essen, deshalb schon vor längerem darauf verpflichtet, mit dieser Behauptung nicht mehr zu werben. Durch die Bewertungen auf Amazon sieht der Verband diese Unterlassungserklärung verletzt. Er meint: Der Händler hätte die Löschung veranlassen oder sein Produkt gleich ganz von der Seite nehmen müssen. Vor Gericht geht es um Abmahnkosten und die Zahlung einer Vertragsstrafe. Bisher hatte die Klage des VSW keinen Erfolg. Die Bewertungen enthielten zwar irreführende Angaben, entschied zuletzt das Oberlandesgericht Hamm. Der Verkäufer habe darauf aber keinen Einfluss. Die Richter hielten die Rezensionen nicht für Werbung. Ihr Inhalt könne sich in kürzester Zeit verändern, eine einzige vernichtende Kritik ganz schnell ein positives Meinungsbild zerstören. Außerdem wisse der Durchschnitts-Verbraucher zumindest ungefähr, wie Amazon und das Bewertungssystem funktionierten. In Karlsruhe sah es zu Beginn der Verhandlung am Donnerstag ganz danach aus, dass der BGH sich dem anschließt. Aber dann kamen von der Richterbank auch kritische Fragen: Wer trägt Sorge dafür, dass die besonders strengen Vorschriften für das Geschäft mit Medizinprodukten auch eingehalten werden? Und könnte der Verkäufer nicht doch verpflichtet sein, die Seite mit seinem Produkt hin und wieder auf problematische Inhalte zu prüfen? Es gebe noch Beratungsbedarf, stellte der Senatsvorsitzende Thomas Koch am Ende fest. Der BGH-Anwalt des Verbandes, Peter Wassermann, sagte, auf Amazon gehe es nicht um neutrale Bewertungen, sondern um Absatzsteigerung. Die vermeintlich objektiven Aussagen hätten einen ganz besonderen Werbeeffekt. Er sieht deshalb den Verkäufer in der Pflicht: Dieser könnte einen problematischen Eintrag direkt kommentieren oder im Angebotstext einen richtigstellenden Hinweis platzieren. "Es kann niemand verlangen, dass ich mein eigenes Produkt schlecht mache", entgegnete der BGH-Anwalt des Verkäufers, Christian Rohnke. Für kleinere Händler sei Amazon die einzige Möglichkeit, einen größeren Kundenkreis zu erreichen. Das Bewertungssystem sei auf Zuverlässigkeit ausgerichtet: Würde der Eindruck entstehen, dass die meisten Rezensionen sowieso falsch sind, hätten sie keinen Wert mehr. Amazon ist nach eigener Darstellung ausschließlich an ehrlichen, authentischen Bewertungen interessiert. "Wir wollen Kunden langfristig zufriedenstellen und vermeiden, dass sie ihre Pakete enttäuscht zurückschicken", heißt es in einem Unternehmenstext. Demnach analysiert Amazon sämtliche Bewertungen rund um die Uhr mit Hilfe automatisierter Systeme. Verdächtige Einträge würden von Prüfteams untersucht und wenn notwendig geblockt oder entfernt. Bei Manipulationen drohten Sperren bis hin zu rechtlichen Schritten./sem/DP/jsl