Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | Dow Jones Industrial Average ®

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  • WKN: MF6BS6
  • ISIN: DE000MF6BS67
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
12.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 18.528,23 Pkt
  • 18.759,84 Pkt
  • 0,001
  • 18.455,75 Pkt
  • 18.686,45 Pkt
  • 0,001
07.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 18.133,87 Pkt
  • 18.360,55 Pkt
  • 0,001
  • 18.250,73 Pkt
  • 18.478,87 Pkt
  • 0,001
06.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 17.886,22 Pkt
  • 18.109,80 Pkt
  • 0,001
  • 18.133,87 Pkt
  • 18.360,55 Pkt
  • 0,001

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinnmitnahmen beenden Aufholjagd des Dow
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem weiteren starken Lauf an der New Yorker Wall Street haben Anleger am Dienstag im späten Geschäft doch noch Gewinne mitgenommen. Allem Anschein nach könnte es noch bis September dauern, bis das nächste Corona-Hilfspaket fertig geschnürt ist. Eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten ist nach wie vor nicht in Sicht und die ausweglose Situation könnte noch einige Wochen andauern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die wichtigsten Akteure hätten seit Freitag nicht mehr miteinander gesprochen und neue Ideen für einen Kompromiss seien nicht in Sicht, hieß es. Der Dow Jones Industrial schloss letztlich 0,38 Prozent schwächer auf 27686,91 Punkten. Seit Ende Juli war der US-Leitindex allerdings in einer beeindruckenden Rally um gut 2000 Punkte nach oben gespurtet. Dabei hatte er gleich zu Handelsbeginn an diesem Tag auch wieder die Marke von 28 000 Punkten zurückerobert und bei etwas über 28 150 Punkten den höchsten Stand seit Ende Februar erreicht. Der marktbreite S&P 500 drehte ebenfalls in die Verlustzone und gab um 0,80 Prozent auf 3333,69 Zähler nach. Der in den vergangenen Wochen stark gestiegene Nasdaq-100-Index sackte um 1,89 Prozent auf 10876,08 Punkte ab. Er leidet nach seinem im Juni neu gestarteten Rekordlauf bereits seit Freitag unter Gewinnmitnahmen. Damit währte die Freude der Anleger über von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachte niedrigere Steuern auf Kapitalerträge nicht lange. Außerdem erntet Russlands Schritt, einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus zur breiten Anwendung zuzulassen, zunehmend Kritik, da er international üblichen Vorgehen für eine Genehmigung widerspricht. Im Dow zählten die beiden zuletzt sehr stark gelaufenen Aktien von Microsoft und Apple mit ein Minus von 2,3 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent zu den größten Verlierern. Bankaktien indes blieben unter den gefragtesten Titeln, auch wenn die Gewinne abbröckelten. JPMorgan stiegen letztlich um 3,2 Prozent und Goldman Sachs um 0,8 Prozent. Im S&P 100 zeigten sich zudem auch die Autowerte Ford und GM mit jeweils rund 2,0 Prozent weit vorn. Zur letztgenannten Aktie gab es Neuigkeiten: Finanzchefin Dhivya Suryadevara trat von ihrem Posten zurück. Übernehmen wird vorerst John Stapleton, der aktuell Finanzchef der Nordamerika-Sparte von General Motors ist. Aktien von Fluggesellschaften und von anderen Unternehmen aus dem Tourismus, die sich von der Corona-Krise bislang am wenigsten erholt haben, schlossen nach anfänglichen Gewinnen uneinheitlich. American Airlines und United gaben um jeweils 1,9 Prozent nach, Jetblue Airways, Southwest und Delta indes legten um zwischen 0,2 und 1,0 Prozent zu. Royal Caribbean Cruises und Carnival stiegen jeweils um rund 2,5 Prozent. Die Papiere von International Flavors & Fragrances (IFF) verloren nach Quartalszahlen 4,0 Prozent. Analyst Adam Samuelson von Goldman Sachs verwies auf das nachlassende Wachstum des Herstellers von Duft- und Aromenstoffen. Occidental Petroleum sanken um 8,0 Prozent. Der Ölkonzern muss wegen des starken Ölpreisverfalls für das zweite Quartal 6,6 Milliarden US-Dollar abschreiben. Die Aktien von Qualcomm gewannen 2,3 Prozent und profitierten von einem Berufungsgerichtsurteil über einen Lizenzstreit. Vor einem Jahr hatte ein US-Gericht Auflagen gegen den führenden Anbieter von Smartphone-Chips angeordnet. Dabei wurde Qualcomm damals unter anderem verboten, Chip-Lieferungen vom Erwerb einer separaten Patentlizenz abhängig zu machen. Daraufhin war Qualcomm in Berufung gegangen. Der Euro kostete zum Börsenschluss an der Wall Street 1,1738 Dollar, nachdem der Kurs im europäischen Geschäft bis auf 1,1808 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1783 (Montag: 1,1763) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8487 (0,8501) Euro. Am US-Rentenmarkt verloren richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen 25/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte und rentierten mit 0,658 Prozent./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
11.08.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Aufholjagd katapultiert Dow locker wieder über 28 000 Punkte
NEW YORK (dpa-AFX) - An der New Yorker Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Dienstag erstmals seit Ende Februar wieder die Marke von 28 000 Punkten übersprungen. Damit lieferte der US-Leitindex in nur acht Börsentagen eine Rally von gut 2000 Punkten und spurtet nun der im Rekordlauf vorausgelaufenen technologielastigen Nasdaq-Börse hinterher. Einerseits stützte an diesem Handelstag, dass US-Präsident Donald Trump niedrigere Steuern auf Kapitalerträge ins Spiel brachte. Das dürfte Börsianern zufolge die jüngste Rally noch weiter befeuern. Andererseits gab es Neuigkeiten zum Thema Corona-Virus. So ließ Russland als erstes Land der Welt einen Impfstoff gegen das Virus für die breite Anwendung in der Bevölkerung zu. Allerdings gibt es noch keine größeren klinischen Studien, was dem international üblichen Vorgehen für eine Zulassung widerspricht. Rund zwei Stunden vor dem Handelsschluss legte der Dow um 1,12 Prozent auf 28 101,66 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,51 Prozent auf 3377,61 Zähler und befindet sich damit wieder auf dem Weg zu seinem am 19. Februar erreichten Rekordhoch bei rund 3393 Punkten. Die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Nasdaq-Indizes gaben - wie bereits am Freitag und Montag - nach. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank zuletzt allerdings nur noch um 0,38 Prozent auf 11 042,87 Punkte. Geringere Steuern auf Kapitalerträge würden eine Menge Jobs schaffen, sagte Trump am Montag auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda blieb allerdings skeptisch. "Ich bin nicht so sicher, ob die US-Wirtschaft oder der Staatshaushalt das im Moment wirklich brauchen", schrieb er. Aber die USA befänden sich in einem Wahljahr. Trump, der sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Nachteil sehe, wolle nun wohl Nutzen aus Rekorden an den Aktienmärkten schlagen. Während im Dow die beiden zuletzt sehr stark gelaufenen Aktien von Microsoft und Apple mit Verlusten von bis zu 1,2 Prozent die schlechtesten Werte waren, zählten Bankaktien zu den gefragtesten Titeln. JPMorgan stiegen um 5,1 Prozent und Goldman Sachs um 2,9 Prozent. Im S&P 100 zeigten sich zudem auch Autowerte weit vorn. So gewannen Ford 3,2 Prozent und GM stiegen um 4,1 Prozent. Zum letztgenannten Wert gab es Neuigkeiten: Finanzchefin Dhivya Suryadevara trat von ihrem Posten zurück. Übernehmen wird vorerst John Stapleton, der aktuell Finanzchef der Nordamerika-Sparte von General Motors ist. Aktien von Fluggesellschaften und von anderen Unternehmen aus dem Tourismus, die sich von der Corona-Krise bislang am wenigsten erholt haben, standen ebenfalls auf den Einkaufszetteln der Anleger. American Airlines, United, Delta und Jetblue Airways legten um zwischen 2,5 und 4,3 Prozent zu. Royal Caribbean Cruises und Carnival stiegen um 6,5 Prozent beziehungsweise 5,8 Prozent und folgten damit ebenfalls den starken Vorgaben von Wettbewerbern in Europa. Die Papiere von International Flavors & Fragrances (IFF) verloren nach Quartalszahlen 3,2 Prozent. Analyst Adam Samuelson von Goldman Sachs verwies auf das nachlassende Wachstum des Herstellers von Duft- und Aromenstoffen. Das dürften den Anlegern nicht schmecken, hatte er bereits vor dem Handelsstart gesagt. Der Ölkonzern Occidental Petroleum muss wegen des starken Ölpreisverfalls für das zweite Quartal 6,6 Milliarden US-Dollar abschreiben. Das drückte den Kurs um 3,3 Prozent. Die Aktien von Qualcomm gewannen 4,2 Prozent und profitierten von einem Berufungsgerichtsurteil über einen Lizenzstreit. Vor einem Jahr hatte ein US-Gericht Auflagen gegen den führenden Anbieter von Smartphone-Chips angeordnet. Dabei wurde Qualcomm damals unter anderem verboten, Chip-Lieferungen vom Erwerb einer separaten Patentlizenz abhängig zu machen. Daraufhin war Qualcomm in Berufung gegangen./ck/he
11.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Aufholjagd katapultiert Dow über 28 000 Punkte
NEW YORK (dpa-AFX) - An der New Yorker Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Dienstag erstmals seit Ende Februar wieder die Marke von 28 000 Punkten übersprungen. Damit hat der US-Leitindex in nur acht Börsentagen eine Rally von gut 2000 Punkten hinter sich und spurtet nun der im Rekordlauf vorausgelaufenen technologielastigen Nasdaq-Börse hinterher. Einerseits stützte an diesem Handelstag, dass US-Präsident Donald Trump niedrigere Steuern auf Kapitalerträge ins Spiel brachte. Das dürfte Börsianern zufolge die jüngste Rally noch weiter befeuern. Andererseits gab es Neuigkeiten zum Thema Corona-Virus. So ließ Russland als erstes Land der Welt einen Impfstoff gegen das Virus für die breite Anwendung in der Bevölkerung zu. Allerdings gibt es noch keine größeren klinischen Studien, was dem international üblichen Vorgehen für eine Zulassung widerspricht. Im frühen Handel legte der Dow um 1,10 Prozent auf 28 096,70 Punkte zu und der marktbreite S&P 500 stieg um 0,20 Prozent auf 3367,31 Zähler. Die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Nasdaq-Indizes gaben - wie bereits am Freitag und Montag - nach. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank zuletzt um 0,87 Prozent auf 10 988,18 Punkte. Geringere Steuern auf Kapitalerträge würden eine Menge Jobs schaffen, sagte Trump am Montag auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda blieb allerdings skeptisch. "Ich bin nicht so sicher, ob die US-Wirtschaft oder der Staatshaushalt das im Moment wirklich brauchen", schrieb er. Aber die USA befänden sich in einem Wahljahr. Trump, der sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Nachteil sehe, wolle nun wohl Nutzen aus Rekorden an den Aktienmärkten schlagen. Während im Dow die beiden zuletzt sehr stark gelaufenen Aktien von Microsoft und Apple mit Verlusten von bis zu 1,5 Prozent die schlechtesten Werte waren, zählten Bankaktien zu den gefragten Titeln. JPMorgan stiegen um 5,4 Prozent und Goldman Sachs um 3,1 Prozent. Im S&P 100 zeigten sich zudem auch Autowerte weit vorn. So gewannen Ford 3,3 Prozent und GM stiegen um 4,1 Prozent. Zum letztgenannten Wert gab es Neuigkeiten: Finanzchefin Dhivya Suryadevara trat von ihrem Posten zurück. Übernehmen wird vorerst John Stapleton, der aktuell Finanzchef der Nordamerika-Sparte von General Motors ist. Aktien von Fluggesellschaften und von anderen Unternehmen aus dem Tourismus, die sich von der Corona-Krise bislang am wenigsten erholt haben, standen ebenfalls auf den Einkaufszetteln der Anleger. American Airlines, United, Delta oder auch Jetblue Airways legten um zwischen 1,5 und 2,5 Prozent zu. Royal Caribbean Cruises und Carnival stiegen um zwischen 3 und knapp 4 Prozent und folgten damit ebenfalls den starken Vorgaben von Wettbewerbern in Europa. Die Papiere von International Flavors & Fragrances (IFF) verloren nach Quartalszahlen 0,2 Prozent. Analyst Adam Samuelson von Goldman Sachs verwies auf das nachlassende Wachstum des Herstellers von Duft- und Aromenstoffen. Das dürften den Anlegern nicht schmecken, hatte er bereits vor dem Handelsstart gesagt. Der Ölkonzern Occidental Petroleum muss wegen des starken Ölpreisverfalls für das zweite Quartal 6,6 Milliarden US-Dollar abschreiben. Das drückte den Kurs um 2,0 Prozent./ck/he
11.08.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Aufholjagd katapultiert Dow über 28000 Punkte
NEW YORK (dpa-AFX) - An der New Yorker Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Dienstag erstmals seit Ende Februar wieder die Marke von 28 000 Punkten übersprungen. Damit hat der US-Leitindex in nur acht Börsentagen eine Rally von gut 2000 Punkten hinter sich und spurtet nun der im Rekordlauf vorausgelaufenen technologielastigen Nasdaq-Börse hinterher. Einerseits stützte an diesem Handelstag, dass US-Präsident Donald Trump niedrigere Steuern auf Kapitalerträge ins Spiel brachte. Das dürfte Börsianern zufolge die jüngste Rally noch weiter befeuern. Andererseits gab es Neuigkeiten zum Thema Corona-Virus. So ließ Russland als erstes Land der Welt einen Impfstoff gegen das Virus für die breite Anwendung in der Bevölkerung zu. Allerdings gibt es noch keine größeren klinischen Studien, was dem international üblichen Vorgehen für eine Zulassung widerspricht. Im frühen Handel legte der Dow um 0,95 Prozent auf28 056,08 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 kam mit plus 0,05 Prozent auf 3361,79 Zähler kaum vom Fleck. Die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Nasdaq-Indizes gaben - wie bereits am Freitag und Montag - nach. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank zuletzt um 1,01 Prozent auf 10 972,70 Punkte. Geringere Steuern auf Kapitalerträge würden eine Menge Jobs schaffen, sagte Trump am Montag auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda blieb allerdings skeptisch. "Ich bin nicht so sicher, ob die US-Wirtschaft oder der Staatshaushalt das im Moment wirklich brauchen", schrieb er. Aber die USA befänden sich in einem Wahljahr. Trump, der sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Nachteil sehe, wolle nun wohl Nutzen aus Rekorden an den Aktienmärkten schlagen./ck/he