Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Walmart

Print
  • WKN: MF69NZ
  • ISIN: DE000MF69NZ4
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

15.10.2019 20:29:42

Kaufen (Brief)

- EUR

15.10.2019 20:29:42

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 15.10.2019 20:29:42

Basiswert

- USD

- 15.10.2019 22:26:05

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Walmart hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 125,1491 USD
  • 120,15 USD
  • 0,05
  • 125,6157 USD
  • 120,6 USD
  • 0,05
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 118,1849 USD
  • 113,46 USD
  • 0,09
  • 116,3998 USD
  • 111,75 USD
  • 0,10
14.03.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 114,7666 USD
  • 110,18 USD
  • 8,22
  • 114,9182 USD
  • 110,33 USD
  • 8,57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

06.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Tausende US-Supermärkte wollen keine offen getragenen Waffen mehr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Gegen das offene Tragen von Waffen in ihren Geschäften haben sich in den USA innerhalb weniger Tage Einzelhändler mit zusammen fast 30 000 Filialen ausgesprochen. Nach dem Schwergewicht Walmart schlossen sich am Donnerstag (Ortszeit) auch die Drogerie- und Apothekenketten Walgreens und CVS der Initiative an. Sie haben landesweit jeweils rund 10 000 Filialen. Auch die Supermarktketten Kroger und Wegmans, die zusammen mehr als 3000 Filialen haben, baten alle ihre Kunden außer Polizisten, künftig keine offen getragenen Waffen mehr mitzuführen. Das offene Tragen von Waffen ist in den USA in zahlreichen Bundesstaaten erlaubt. CVS zum Beispiel erklärte jedoch: "Wir unterstützen die Bemühungen der Individuen und Gruppen, die daran arbeiten, Gewalt mit Schusswaffengebrauch zu verhindern." Der Einzelhandelsriese Walmart hatte am Dienstag mitgeteilt, das offene Tragen von Waffen sei in den mehr als 4000 Walmart-Läden nicht mehr erwünscht. Walmart erklärte, es habe deswegen zuletzt Vorfälle gegeben, bei denen Mitarbeiter oder Kunden verängstigt gewesen seien. In manchen Fällen mussten demnach Filialen evakuiert und die Polizei verständigt werden. "Diese Vorfälle sind besorgniserregend, und wir würden sie gerne vermeiden", erklärte Walmart. Missverständnisse könnten dabei leicht zu "tragischen Ergebnissen" führen, hieß es weiter. Das verdeckte Tragen von Waffen bleibt weiter erlaubt. Walmart will zudem den Munitionsverkauf einschränken. Die Waffenlobby hatte diese Ankündigung kritisiert. "Es ist beschämend zu sehen, dass sich Walmart dem Druck der Anti-Waffen-Eliten beugt", erklärte die National Rifle Association (NRA). Kunden würden sich anderen Händlern zuwenden, "die die amerikanischen Grundrechte mehr unterstützen". Die NRA ist eine der mächtigsten Lobbygruppen in den USA. Im Windschatten des Handelsriesens fassten jedoch auch kleinere Konkurrenten Mut, die Waffenlobby zu verärgern. Die Supermarktkette Kroger etwa schloss sich auch Walmarts Forderung nach strengeren Waffengesetzen an. Es brauche vor Waffenkäufen strengere Überprüfungen der Kunden, sagte eine Vizepräsidenten des Unternehmens, Jessica Adelman, dem Sender CNBC. Zu garantieren, dass die neue Regel auch eingehalten wird, dürfte indes nicht ganz einfach sein: Was passiert zum Beispiel, wenn sich ein bewaffneter Kunde vehement weigert, seine Pistole oder sein Gewehr wegzupacken? Notfalls müssten die Supermärkte dann wohl die Polizei rufen - oder ein Auge zudrücken. Vor rund einem Monat war es in einer Walmart-Filiale im texanischen El Paso zu einem Massaker gekommen, bei dem 22 Menschen starben. Wenige Tage zuvor hatte es bereits zwei Tote bei Schüssen in einem Walmart in der Stadt Southaven in Mississippi gegeben. "Es ist klar, dass der Status quo nicht mehr hinnehmbar ist", erklärte Walmart-Chef Doug McMillon daher am Dienstag. In den USA, wo Waffen meist sehr leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Schützen in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten auf Passanten feuern. Erst am Samstag tötete ein Schütze in Texas sieben Menschen und verletzte rund 20 weitere, darunter ein 17 Monate altes Kind. Nach jedem dieser Fälle flammt in den USA die Diskussion um schärfere Waffengesetze neu auf. Meist jedoch folgenlos - obwohl Umfragen zeigen, dass sich eine Mehrheit der Amerikaner etwas strengere Regeln wünscht. In den USA sterben jedes Jahr rund 40 000 Menschen in Folge von Schusswaffengebrauch./jbz/DP/zb
05.09.2019 Quelle: dpa
Supermärkte in den USA untersagen offenes Tragen von Waffen
WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem Einzelhandelsriesen Walmart haben sich in den USA auch weitere Supermarktketten gegen das offene Tragen von Waffen in ihren Filialen ausgesprochen. Die Drogerie- und Apothekenkette Walgreens erklärte am Donnerstag, alle Kunden außer der Polizei seien gebeten, beim Besuch der landesweit rund 9500 Läden künftig keine offen getragenen Waffen mehr mitzuführen. Das hatte am Dienstag auch Walmart für seine mehr als 4000 Läden angekündigt, am Mittwoch auch die Supermarktkette Kroger für ihre rund 3000 Filialen. Das offene Tragen von Waffen ist in den USA in zahlreichen Bundesstaaten erlaubt. Walmart hatte erklärt, es habe deswegen zuletzt vermehrt Vorfälle gegeben, bei denen Mitarbeiter oder Kunden verängstigt gewesen seien. In manchen Fällen mussten demnach Filialen vorsorglich evakuiert und die Polizei verständigt werden. "Diese Vorfälle sind besorgniserregend und wir würden sie gerne vermeiden", erklärte Walmart. Missverständnisse könnten dabei leicht zu "tragischen Ergebnissen" führen, hieß es weiter. Das verdeckte Tragen von Waffen in den Läden bleibt indes weiter erlaubt. Kroger schloss sich auch Walmarts Forderung an die Politik nach strengeren Waffengesetzen an. Es brauche vor Waffenkäufen strengere Überprüfungen der Kunden, erklärte eine Vizepräsidenten des Unternehmens, Jessica Adelman, gegenüber dem Sender CNBC. Walmart will zudem den Munitionsverkauf einschränken. Die Waffenlobby hatte die Ankündigung kritisiert. "Es ist beschämend zu sehen, dass sich Walmart dem Druck der Anti-Waffen-Eliten beugt", erklärte die National Rifle Association (NRA). Kunden würden sich anderen Händlern zuwenden, "die die amerikanischen Grundrechte mehr unterstützen". Die NRA ist eine der mächtigsten Lobbygruppen in den USA./jbz/DP/fba
04.09.2019 Quelle: dpa
US-Waffenlobby rügt Beschränkung von Waffenverkäufen bei Walmart
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Waffenlobby hat die Ankündigung des Einzelhandelsriesen Walmart scharf kritisiert, sein Waffenangebot nach den jüngsten Massakern in Amerika weiter einzuschränken. "Es ist beschämend zu sehen, dass sich Walmart dem Druck der Anti-Waffen-Eliten beugt", erklärte die National Rifle Association (NRA) am Dienstag (Ortszeit). Kunden würden sich bald anderen Händlern zuwenden, "die die amerikanischen Grundrechte mehr unterstützen". Die Entscheidung Walmarts mache das Land keineswegs sicherer. "Anstatt die Schuld bei Kriminellen zu sehen, hat sich Walmart entschieden, gesetzestreue Amerikaner zu schikanieren", beklagte die NRA. Sie ist eine der mächtigsten Lobbygruppen der USA. Walmart-Chef Doug McMillon hatte zuvor angekündigt, der Verkauf von Munition für Handfeuerwaffen sowie von Munition, die für Sturmgewehrmagazine mit großer Kapazität genutzt werden könne, werde nach Abverkauf der Lagerbestände eingestellt. Zudem sollten Handfeuerwaffen künftig auch in Alaska nicht mehr verkauft werden - dem einzigen US-Bundesstaat, wo Walmart dies bislang noch tut. Darüber hinaus will der Konzern nicht mehr, dass Waffen offen in seinen Geschäften getragen werden. Walmart steht wegen seiner Waffenverkäufe seit langem in der Kritik. Vor rund einem Monat war es in einer Filiale im texanischen El Paso zu einem Massaker gekommen, bei dem 22 Menschen starben. Wenige Tage zuvor hatte es bereits zwei Tote bei Schüssen in einem Walmart in der Stadt Southaven in Mississippi gegeben. McMillon bezeichnete die Vorfälle als "entsetzliche Ereignisse", nach denen das Unternehmen nie mehr dasselbe sein könne. "Es ist klar, dass der Status quo nicht mehr hinnehmbar ist". Künftig werde das Waffenangebot noch stärker auf Jagd- und Sportschützen-Bedarf zugeschnitten. Der frühere US-Vizepräsident und aktuelle demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden begrüßte die Ankündigung Walmarts, mahnte aber, es müsse weit mehr passieren, um etwas gegen die Waffengewalt im Land zu tun./jac/DP/men