Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | AB InBev

Print
  • WKN: MF6953
  • ISIN: DE000MF69535
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

28.02.2020 21:34:10

Kaufen (Brief)

- EUR

28.02.2020 21:34:10

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 28.02.2020 21:34:10

Basiswert

52,98 EUR

-3,78 % 28.02.2020 22:26:21

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf AB InBev hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 60,135 EUR
  • 62,55 EUR
  • 0,06
  • 59,9533 EUR
  • 62,36 EUR
  • 0,06
07.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 65,7026 EUR
  • 68,34 EUR
  • 0,18
  • 64,8786 EUR
  • 67,48 EUR
  • 0,18
27.11.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 56,076 EUR
  • 58,32 EUR
  • 7,87
  • 55,6198 EUR
  • 57,85 EUR
  • 7,80

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Coronavirus verdirbt Beck's-Brauer AB Inbev den Jahresstart
LEUVEN (dpa-AFX) - Der Coronavirus macht dem weltgrößten Bierbrauer AB Inbev schwer zu schaffen. Die Folgen des neuartigen Virus haben das Ergebnis in den ersten Monaten stark belastet und werden das Ergebnis im ersten Quartal deutlich drücken. Das kommt zur denkbar ungünstigsten Zeit, da der Gewinn wegen hoher Rohstoffkosten bereits 2019 unter Druck stand. An der Börse kamen die Zahlen und der Ausblick schlecht an. Die Aktie des EuroStoxx-50-Schwergewichts verlor deutlich an Wert. Im ersten Quartal werde der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahreswert von rund fünf Milliarden Dollar um rund zehn Prozent sinken, teilte der Brauer bekannter Marken wie Beck's, Budweiser, Corona und Stella Artois am Donnerstag im belgischen Leuven mit. AB Inbev bezifferte auch die bisherige Belastung durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus. Demnach belastete das Virus das operative Ergebnis in den ersten beiden Monaten um 170 Millionen Euro. Mit Blick auf das gesamte Jahr peilt der Konzern dennoch an, sein operatives Ergebnis um zwei bis fünf Prozent zu verbessern. Das US-Analysehaus Bernstein Research hält diese Prognose für realistisch. Die Bernstein-Experten erwarten 2020 ein um 3,8 Prozent verbessertes operatives Ergebnis. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte rechnen sie mit einem Aufwärtstrend. Im vergangenen Jahr setzte der Konzern 52 Milliarden Dollar um und damit nominal etwas weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die Effekte von Übernahmen und Verkäufen sowie Wechselkurseffekte legte der Erlös um 4,3 Prozent zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich organisch um 2,7 Prozent auf etwas mehr als 21 Milliarden Dollar. Mit dem Ergebnis verfehlte der Konzern die Erwartungen der Experten. Unter dem Strich zog das Ergebnis um mehr als 100 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar an. Hier profitierte der Konzern vor allem von den seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsen - die Refinanzierungskosten für den immensen Schuldenberg infolge der SABMiller-Kauf gingen deutlich zurück. AB Inbev konnte zudem 2019 seine Verbindlichkeiten unter anderem durch den Verkauf kleinerer Sparten und den Einnahmen aus dem operativen Geschäft unter die Marke von 100 Milliarden Dollar drücken. Den nächsten Schub soll der Abschluss des Verkaufs des Australien-Geschäfts bringen. Dann sollen die Schulden um etwas mehr als 10 Milliarden auf 85 Milliarden Dollar sinken. Wegen der hohen Verbindlichkeiten schüttet AB Inbev trotz des Gewinnanstiegs eine unveränderte Dividende von 1,80 Euro für das vergangene Geschäftsjahr aus. Die AB-Inbev-Aktie fiel nach den Zahlen und Aussagen für 2020 um bis zu neun Prozent auf 56,05 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier damit um über ein Fünftel an Wert. Von dem Rekordhoch bei 124,20 Euro im Herbst 2015, also kurz nach der Ankündigung der milliardenschweren Übernahme von SABMiller, ist das Papier inzwischen meilenweit entfernt. Trotz der Kursverluste zählt der Konzern mit einem Börsenwert von 125 Milliarden Euro immer noch zu den wertvollsten Konzernen der Eurozone./hosjcf/zb/jha/