Turbo Open End | Long | DAX ® | 9.964,712

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  • Turbo Open End
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+0,34 % 02.04.2020 15:49:48

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder unterschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

Heute 02.04.2020 15:31:52 Quelle: dpa
WDH/Aktien Frankfurt: Schlingerkurs geht weiter
(Im viertletzten Absatz wurde ein überflüssiger Buchstabe beim Wort "Prozent" entfernt) FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem nervösen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag auch bis zum Nachmittag keine klare Richtung gefunden. Der Leitindex Dax notierte zuletzt bei 9478,61 Punkten stand damit zu 0,7 Prozent im Minus. Zuvor hatte er wegen der hohen Verunsicherung der Anleger über den weiteren Verlauf der Virus-Krise gleich mehrmals das Vorzeichen gewechselt. Der MDax für mittelgroße Unternehmen rutschte am Nachmittag ebenfalls wieder in die Verlustzone ab und gab um 0,48 Prozent 20 333,60 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 fiel um 0,61 Prozent. "Von entschlossenen Marktteilnehmern fehlt weiterhin jede Spur", schrieb Marktexperte Timo Emden in einem Kommentar. "Die Anleger stellen sich gerade die Frage, ob dies der Sturm vor einer zweiten Abverkaufswelle ist oder der Beginn einer nachhaltigen Aufholjagd." Viele Investoren befürchteten demnach, dass die Krise noch nicht ausgestanden ist und den Alltag somit noch eine lange Zeit dominieren wird. Milan Cutkovic von Axitrader sieht noch kein Ende der Krise. Zwar gebe es in Europa bereits zaghafte Signale einer Stabilisierung. Mit Blick auf die USA werde aber immer klarer, dass sich die Lage "wohl noch deutlich verschlechtern dürfte". Im Dax legten die Aktien von Wirecard mit fast 3 Prozent am stärksten zu. Schwächster Wert war dagegen wieder einmal der Triebwerksbauer MTU mit einem Minus von fast 5 Prozent. Zudem standen am Donnerstag viele Vertreter aus der zweiten Börsenreihe im Fokus. So etwa die Commerzbank, die laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" Fortschritte bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten gemacht hat. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht. Dabei berief sich die Zeitung auf Insider. Insgesamt sollen die Kosten zusätzlich um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Commerzbank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Die Aktie legte in der Spitze um mehr als 6 Prozent zu, gab dann aber einen großen Teil der Gewinne wieder ab. Zuletzt notierte das Papier 0,61 Prozent im Plus. Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec muss wegen der Corona-Krise wie so viele andere Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 zurücknehmen. Es werde wegen der sich weltweit ausbreitenden Lungenkrankheit Covid-19 eine "signifikante Beeinträchtigung" der Geschäftsentwicklung im zweiten Geschäftshalbjahr erwartet, hieß es. "Eine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht möglich." Im zweiten Geschäftsquartal sei es bereits zu einer deutlichen Abschwächung des Umsatzwachstums gekommen. Sobald eine neue Prognose möglich ist, werde diese unverzüglich veröffentlicht. Die Aktie büßte zuletzt fast 7 Prozent ein und fand sich damit auf dem letzten Platz im MDax wieder. Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella hat sich die Corona-Krise im dritten Quartal ebenfalls mit einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis bemerkbar gemacht. Die Aktie gab am Nachmittag um mehr als 4 Prozent nach. Spitzenreiter bei den mittelgroßen Unternehmen waren die Aktien von Compugroup Medical, die um knapp 11 Prozent zulegten und sich damit von ihrem jüngsten Einbruch erholten. Der Chartwiderstand bei 60 Euro ist damit nun gebrochen und die Papiere somit fast wieder zurück auf ihrem Vorjahresniveau. Die Privatbank Berenberg hatte die Aktien erst vor zwei Tagen als recht krisensicher zum Kauf empfohlen. Auch Warburg-Experte Andreas Wolf hatte das strapazierfähige Geschäftsmodell des Herstellers von Software für das Gesundheitswesen gelobt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Vortag auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,42 Prozent auf 144,63 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,22 Prozent auf 172,11 Zähler. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0886 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0936 Dollar festgesetzt./kro/fba --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---
Heute 02.04.2020 15:09:10 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Schlingerkurs geht weiter
FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem nervösen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag auch bis zum Nachmittag keine klare Richtung gefunden. Der Leitindex Dax notierte zuletzt bei 9478,61 Punkten stand damit zu 0,7 Prozent im Minus. Zuvor hatte er wegen der hohen Verunsicherung der Anleger über den weiteren Verlauf der Virus-Krise gleich mehrmals das Vorzeichen gewechselt. Der MDax für mittelgroße Unternehmen rutschte am Nachmittag ebenfalls wieder in die Verlustzone ab und gab um 0,48 Prozent 20 333,60 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 fiel um 0,61 Prozent. "Von entschlossenen Marktteilnehmern fehlt weiterhin jede Spur", schrieb Marktexperte Timo Emden in einem Kommentar. "Die Anleger stellen sich gerade die Frage, ob dies der Sturm vor einer zweiten Abverkaufswelle ist oder der Beginn einer nachhaltigen Aufholjagd." Viele Investoren befürchteten demnach, dass die Krise noch nicht ausgestanden ist und den Alltag somit noch eine lange Zeit dominieren wird. Milan Cutkovic von Axitrader sieht noch kein Ende der Krise. Zwar gebe es in Europa bereits zaghafte Signale einer Stabilisierung. Mit Blick auf die USA werde aber immer klarer, dass sich die Lage "wohl noch deutlich verschlechtern dürfte". Im Dax legten die Aktien von Wirecard mit fast 3 Prozent am stärksten zu. Schwächster Wert war dagegen wieder einmal der Triebwerksbauer MTU mit einem Minus von fast 5 Prozent. Zudem standen am Donnerstag viele Vertreter aus der zweiten Börsenreihe im Fokus. So etwa die Commerzbank, die laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" Fortschritte bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten gemacht hat. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht. Dabei berief sich die Zeitung auf Insider. Insgesamt sollen die Kosten zusätzlich um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Commerzbank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Die Aktie legte in der Spitze um mehr als 6 Prozent zu, gab dann aber einen großen Teil der Gewinne wieder ab. Zuletzt notierte das Papier 0,61 Prozent im Plus. Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec muss wegen der Corona-Krise wie so viele andere Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 zurücknehmen. Es werde wegen der sich weltweit ausbreitenden Lungenkrankheit Covid-19 eine "signifikante Beeinträchtigung" der Geschäftsentwicklung im zweiten Geschäftshalbjahr erwartet, hieß es. "Eine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht möglich." Im zweiten Geschäftsquartal sei es bereits zu einer deutlichen Abschwächung des Umsatzwachstums gekommen. Sobald eine neue Prognose möglich ist, werde diese unverzüglich veröffentlicht. Die Aktie büßte zuletzt fast 7 Prozent ein und fand sich damit auf dem letzten Platz im MDax wieder. Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella hat sich die Corona-Krise im dritten Quartal ebenfalls mit einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis bemerkbar gemacht. Die Aktie gab am Nachmittag um mehr als 4 Prozentn nach. Spitzenreiter bei den mittelgroßen Unternehmen waren die Aktien von Compugroup Medical, die um knapp 11 Prozent zulegten und sich damit von ihrem jüngsten Einbruch erholten. Der Chartwiderstand bei 60 Euro ist damit nun gebrochen und die Papiere somit fast wieder zurück auf ihrem Vorjahresniveau. Die Privatbank Berenberg hatte die Aktien erst vor zwei Tagen als recht krisensicher zum Kauf empfohlen. Auch Warburg-Experte Andreas Wolf hatte das strapazierfähige Geschäftsmodell des Herstellers von Software für das Gesundheitswesen gelobt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Vortag auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,42 Prozent auf 144,63 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,22 Prozent auf 172,11 Zähler. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0886 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0936 Dollar festgesetzt./kro/fba --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---
Heute 02.04.2020 13:39:03 Quelle: dpa
VIRUS/GESAMT-ROUNDUP: Steinmeier ruft zur Hilfsbereitschaft auf
BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland rollen die Milliardenhilfen für Unternehmen an - doch helfen lässt sich auch im Kleinen. Darauf hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner neuen Videobotschaft aufmerksam gemacht. Man könne seinen Lieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssen, Gutscheine abkaufen, oder in den Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen. Bei der Entwicklung der Pandemie gibt es in Deutschland keine Entwarnung. Im Vergleich zum Mittwoch ist die Zahl der Infizierten um fast 7000 gestiegen. BUNDESPRÄSIDENT RUFT ZUR HILFSBEREITSCHAFT AUF Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger in der Corona-Krise zur Hilfsbereitschaft im Alltag aufgerufen. "Zeigen wir einander doch das Beste in uns - zeigen wir Mitmenschlichkeit, zeigen wir Solidarität", sagte er am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Wenn wir das miteinander schaffen, dann zerfällt unsere Gesellschaft nicht in dieser Krise, sondern im Gegenteil: Dann wächst sie enger zusammen." Jeder und jede könne helfen. Dies könne ein Einkauf für ältere Nachbarn oder ein Anruf bei der Familie sein. "Wir können auch unseren Lieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssen, Gutscheine abkaufen oder in unseren Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen." FAST 7000 NEUE INFEKTIONEN IN DEUTSCHLAND In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 73 900 Infektionen (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 67 100) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 879 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 701) mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 200 Fällen und mindestens 197 Toten und Bayern mit mehr als 17 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 241 Toten. AUSZAHLUNG VON CORONA-SOFORTHILFEN LÄUFT AN Nach dem großen Ansturm auf Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft kommt die Auszahlung langsam in Gang. Bis Dienstagabend wurden allein in elf Bundesländern mehr als 374 000 Anträge bewilligt, wie eine Länderumfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Rund 1,3 Milliarden Euro flossen demnach bereits an in Existenznot geratene Unternehmen. In dreizehn Bundesländern summierte sich die Anzahl der eingegangenen Anträge auf mehr als 929 000. Nach ersten Meldungen aus den Ländern zeichnete sich ab, dass besonders Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler die Hilfen in Anspruch nehmen. BUNDESWEHR MIT 15 000 SOLDATEN ZUR AMTSHILFE BEREIT Zur Bewältigung der Corona-Krise hält die Bundeswehr von diesem Freitag an 15 000 Soldaten bereit zur Unterstützung von Ländern und Kommunen. Die Männer und Frauen seien dann unterschiedlich schnell - beispielsweise binnen 12 bis 72 Stunden - abmarschbereit, sagte ein Sprecher. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte die Truppe auf einen langen Kriseneinsatz eingestellt. Auch der Bundeswehr bereitet nach ihren Worten die Knappheit von Schutzausrüstung Probleme. Man habe Vorräte für eine gewisse kurze Zeit, leide aber wie alle im Moment am Mangel etwa an Schutzmasken, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. BUNDESREGIERUNG FÜR GUTSCHEINLÖSUNGEN Die Bundesregierung will bei abgesagten Reisen und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit eine Gutscheinlösung für Kunden - statt einer sofortigen Rückzahlpflicht. Einer solchen Regelung hat das "Corona"-Kabinett am Donnerstag zugestimmt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Die Gutscheine sollen befristet sein bis Ende 2021. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief die Bürger dazu auf, das Geld für gekaufte Eintrittskarten nicht zurückfordern. "Denn viele Kulturschaffende, deren Kunst uns gerade jetzt so viel bedeutet, sind gerade jetzt in ihrer Existenz bedroht", sagte er. EU-KOMMISSION RÄUMT FEHLER IM CORONA-KRISENMANAGEMENT EIN EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in der Corona-Krise Fehler der Europäischen Union etwa im Umgang mit dem besonders betroffenen Land Italien eingeräumt. Zu viele hätten in den ersten Tagen der Krise nur an die eigenen Probleme gedacht, schrieb sie in einem Beitrag für die Zeitung "La Repubblica". "Es war ein schädliches Verhalten, das hätte vermieden werden können." Inzwischen habe Europa aber das Tempo geändert. Von der Leyen versprach Hilfen in Milliardenhöhe für Kurzarbeiter. CORONA-KRISE STOPPT DIVIDENDENBOOM Die Corona-Krise macht Aktionären zu schaffen und beendet den Dividenden-Boom nach fünf Rekordjahren in Folge. Im besten Fall werden die 160 Firmen der Börsenindizes Dax, MDax und SDax für 2019 einer Studie zufolge in der Summe gut 44 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner überweisen: Das sind rund 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant nach Stand 31. März gar keine Ausschüttung. KRITIK AUS FRANKREICH AN DEN USA WEGEN SCHUTZMASKEN Französische Politiker werfen den USA vor, für Frankreich bestimmte Lieferungen von Schutzmasken in China wegzukaufen. Renaud Muselier, der Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, sagte dem Fernsehsender BFMTV, dass für Frankreich bestimmte Maskenlieferungen von einem anderen Land auf dem Rollfeld chinesischer Flughäfen gekauft worden seien. Auf Nachfrage bestätigte er, dass es sich dabei um die USA gehandelt habe. Museliers Angaben zufolge wurde der dreifache Preis für die Sendung bezahlt, die Masken seien nun weg. Frankreich hatte zuletzt eine Milliarde Masken bestellt - unter anderem aus China. VIDEOKONFERENZ-DIENST ZOOM SCHLIEßT SICHERHEITSLÜCKEN Der Videokonferenz-Dienst Zoom, dessen Nutzung in der Corona-Krise sprunghaft angestiegen ist, hat mehrere von Fachleuten aufgedeckte Sicherheitslücken gestopft. Das schrieb Firmenchef Eric Yuan in einem Blogeintrag. Zudem entfernte Zoom demnach die Funktion, die es dem Organisator einer Videokonferenz erlaubte, zu kontrollieren, welche Teilnehmer die App im Vordergrund haben und welche sich mit anderen Dingen beschäftigen. Zoom wurde für den Einsatz in Unternehmen entwickelt. In der aktuellen Krise sprangen aber auch Schulen, Kirchen und Verbraucher in großem Stil auf den Dienst auf. SECHS MONATE HAFT FÜR ANHUSTEN EINES POLIZISTEN IN LONDON Ein Brite, der in London absichtlich einen Polizisten angehustet und angegeben hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, muss für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Der Polizist hatte den 55-Jährigen auf seiner Patrouille mit dem Fahrrad gestellt. Der Mann wollte offensichtlich ein Auto stehlen. Der Verdächtige wehrte sich und rief dem Polizisten laut einer Mitteilung von Scotland Yard zu: "Ich habe Covid und ich werde dir ins Gesicht husten und du wirst es auch bekommen."/sk/DP/jha
Heute 02.04.2020 12:05:22 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Stagnation - Anleger in Habachtstellung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem äußerst nervösen Start in den Tag haben sich die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Donnerstagmittag kaum mehr bewegt. Der Leitindex Dax stand zuletzt bei 9547,85 Punkten und damit nur 0,03 Prozent über dem Schlusskurs vom Vortag. Bis dahin hatte er mehrmals das Vorzeichen gewechselt. Noch immer ist nicht abzusehen, wie stark sich die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie langfristig auf die Wirtschaft auswirken werden. Der MDax für mittelgroße Unternehmen fand am Vormittag somit ebenfalls keine klare Richtung. Zuletzt legte er leicht um 0,08 Prozent auf 20 449,30 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 blieb mit einem Plus von 0,03 Prozent ebenfalls nahezu unverändert. "Die Investoren bleiben weiter risikoscheu", schrieb Marktexperte Milan Cutkovic von Axitrader in einem Kommentar. "Ein Ende der Coronavirus-Krise ist derzeit noch nicht in Sicht. Stattdessen steigen die Zahlen der Infektionen und Todesfälle weiter dramatisch." In Europa gebe es zwar bereits erste Anzeichen einer Verbesserung, fügte der Experte hinzu. Dennoch gebe es von den Regierungen keine Hinweise auf eine Lockerung oder Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen. Abgesehen von den Zahlen erhalte die Corona-Krise nun auch noch zusätzlichen Zündstoff durch eine politische Komponente, bemerkte Jochen Stanzl von CMC Markets. So sei die Stimmung an der Wall Street zuletzt durch einen Geheimdienstbericht belastet worden, wonach China das wahre Ausmaß der Covid-19-Todesfälle verheimlicht habe. "Das Misstrauen (...) steigt wieder, da sich dahinter auch die Schuldzuweisung verstecken könnte, dass der Westen und auch die USA die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus eventuell zu spät ergriffen haben", schrieb Stanzl. Bei den Einzelunternehmen stehen am Donnerstag vor allem Vertreter aus der zweiten Börsenreihe im Fokus. Die Aktien der Commerzbank legten etwa um rund 5 Prozent zu, nachdem die "Wirtschaftswoche" über Fortschritte bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten berichtet hatte. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht. Dabei berief sich die Zeitung auf Insider. Insgesamt sollen die Kosten zusätzlich um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Commerzbank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Generell haben sich Bankenwerte am Donnerstag etwas von ihrer jüngsten Talfahrt erholt. So zog auch die Deutsche Bank um fast 5 Prozent an und war damit größter Favorit im Dax. Analysten bleiben jedoch skeptisch. Zunehmend wegfallende Dividenden für 2019 und ausgesetzte Aktienrückkäufe würden ebenso belasten wie Sorgen vor Kreditausfällen, hieß es. Immerhin sei die Branche bereits schwer belastet durch die jahrelange Niedrigzinsphase. Allerdings hatte die Deutsche Bank nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttungen erwogen. Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec muss wegen der Corona-Krise wie so viele andere Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 zurücknehmen. Es werde wegen der sich weltweit ausbreitenden Lungenkrankheit Covid-19 eine "signifikante Beeinträchtigung" der Geschäftsentwicklung im zweiten Geschäftshalbjahr erwartet, hieß es. "Eine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht möglich." Im zweiten Geschäftsquartal sei es aber bereits zu einer deutlichen Abschwächung des Umsatzwachstums gekommen. Sobald eine neue Prognose möglich ist, werde diese unverzüglich veröffentlicht. Die Aktie büßte zuletzt mehr als 3 Prozent ein und fand sich damit auf den hinteren Rängen im MDax wieder. Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella hat sich die Corona-Krise im dritten Quartal ebenfalls bereits mit einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis bemerkbar gemacht. Die Aktie legte in der Spitze um fast 5 Prozent zu, gab einen Großteil ihrer Gewinne dann aber wieder ab. Goldman-Sachs-Analystin Gungun Verma schrieb in einer Ersteinschätzung von einer starken Entwicklung im Automotive-Segment. Außerdem glaubt sie, dass Hella in einem schwierigen Umfeld weiterhin deutlich besser als die Konkurrenz vorankommen wird./kro/stk