Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | Deutsche Lufthansa

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  • WKN: MF5JR7
  • ISIN: DE000MF5JR79
  • Faktor-Zertifikat

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1,37 EUR

25.02.2020 21:07:25

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1,46 EUR

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Tägliche Änderung (Geld)

+23,42 %

+0,26 EUR 25.02.2020 21:07:25

Basiswert

13,18 EUR

-3,48 % 25.02.2020 21:11:19

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 23,433 EUR
  • 22,5 EUR
  • 0,40
  • 22,0155 EUR
  • 21,14 EUR
  • 0,50
09.05.2018 Aktionoption
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 28,4053 EUR
  • 27,27 EUR
  • 0,24
  • 27,5053 EUR
  • 26,41 EUR
  • 0,23

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 25.02.2020 20:24:52 Quelle: dpa
'SZ': Lufthansa und United erwägen Übernahme von TAP Portugal
FRANKFURT/LISSABON (dpa-AFX) - Die Lufthansa und ihre Partnerin United Airlines erwägen einem Pressebericht zufolge eine Übernahme der Fluggesellschaft TAP Portugal. Die Verhandlungen mit den derzeitigen Eigentümern seien allerdings noch nicht in der Endphase und könnten sich noch hinziehen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) ohne nähere Angabe von Quellen. Ein Lufthansa-Sprecher lehnte jeglichen Kommentar zu dem Bericht ab. Bei United war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. TAP Portugal gehört derzeit zur Hälfte dem portugiesischen Staat und zu 45 Prozent dem US-amerikanischen Airline-Unternehmer David Neeleman. Die restlichen fünf Prozent der Gesellschaft halten die Mitarbeiter. Neeleman hat unter anderem die US-Airline JetBlue und die brasilianische Gesellschaft Azul gegründet. Er sei mit seiner Investition in TAP nie glücklich geworden und wolle seine Anteile so schnell wie möglich verkaufen, schreibt die Zeitung. Auch der Staat hatte mehrfach vergeblich versucht, einen privaten Investor für seine Anteile zu finden. Lufthansa, United und TAP arbeiten im Luftfahrt-Bündnis Star Alliance zusammen. Die darin zusammengeschlossenen Fluggesellschaften hatten laut "Süddeutscher Zeitung" auf den Langstrecken zwischen Europa und Lateinamerika zuletzt Marktanteile verloren, nachdem ihr einstiger Partner TAM Brasil mit LAN zu Latam Airlines fusionierte und ins Konkurrenzbündnis Oneworld um American Airlines und die IAG-Gesellschaften British Airways und Iberia wechselte. Würde TAP etwa von Delta Air Lines und deren europäischer Partnerin Air France-KLM übernommen, ginge der Star Aliiance eine weitere für diese Strecken wichtige Airline verloren, in diesem Fall an das dritte Bündnis Sky Team. Allerdings geht es TAP wirtschaftlich nicht gut, die Zeitung schreibt von einem "Sanierungsfall". Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrieb das Unternehmen mit seinen gut 100 Flugzeugen bei einem Umsatz von 3,3 Milliarden Euro einen Nettoverlust von rund 96 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern schaffte sie es aber im Gegensatz zum Vorjahr in die schwarzen Zahlen. Die portugiesische Gesellschaft verbindet Portugal mit Europa, wo sie im Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Ryanair steht. Außerdem ist sie stark auf den Strecken nach Brasilien vertreten, konkurriert dort aber mit der größeren Latam Airlines./stw/zb
Heute 25.02.2020 18:55:33 Quelle: dpa
Lufthansa will Verträge mit Condor auslaufen lassen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der geplanten Übernahme von Condor durch die polnische Holding PGL will die Lufthansa die Verträge mit der deutschen Ferienfluggesellschaft auslaufen lassen. "Wir werden nicht sofort alle Verträge mit Condor kündigen. Schließlich sind das auch unsere Kunden, die wir nicht allein lassen dürfen und wollen. Aber wenn Verträge auslaufen, dann laufen sie aus", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Handelsblatt". Der deutsche Ferienflieger Condor soll zu einer Schwester der polnischen PGL-Airline LOT werden. Zuletzt war offen, wie der deutsche Marktführer auf den Angriff der Star-Alliance-Partnerin LOT reagieren wird. Auf dem Prüfstand stehen unter anderem Zubringerflüge zu den Condor-Langstreckenbasen München, Frankfurt und Düsseldorf, die bislang noch von Lufthansa zum Sonderpreis angeboten werden. Dort starten jeweils auch Langstreckenflüge der Lufthansa-Tochter Eurowings, die künftig Vorrang erhalten könnten. Das Wettbewerbsumfeld habe sich deutlich verändert, begründete Hohmeister das Vorgehen. Bisher sei Condor Teil des Tour-Operators Thomas Cook gewesen und habe nur begrenzt die gleichen Strecken angeboten wie Lufthansa: "Nun wird die Airline vermutlich Teil eines polnischen Staatsunternehmens", so Hohmeister. Zudem habe Lufthansa ehrgeizige Pläne im Tourismus-Markt. "Wir werden uns hier noch breiter aufstellen", sagte der Lufthansa-Vorstand: "Letztlich geht es uns darum, neue Märkte zu erschließen, die wir heute mit Lufthansa und einem Vier-Klassen-Produkt aus Kostengründen nicht anfliegen können." Deshalb werde man sich die Zusammenarbeit mit Condor auch beim Thema Kundenbindung, also der Kooperation bei Miles & More, genau anschauen./sl/DP/zb
Heute 25.02.2020 16:51:54 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Lufthansa will Kosten sparen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Lufthansa-Konzern tritt wegen der wirtschaftlichen Folgen des neuartigen Corona-Virus auf die Kostenbremse. Vorstandsmitglied Harry Hohmeister kündigte am Dienstag in einem Interview mit dem "Handelsblatt" personelle Sparmaßnahmen an. Neubesetzungen müssten möglicherweise ausgesetzt oder verschoben werden. "Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen", sagte Hohmeister. Das seien keine leichtfertigen Entscheidungen, aber "leider unverzichtbare". Auf der anderen Seite stockt Europas umsatzstärkster Luftverkehrskonzern seine Frachtflüge nach China wieder auf. Zum Sonntag (1. März) werde das Angebot um einen Umlauf auf dann acht wöchentliche Frachtverbindungen ausgebaut, kündigte ein Sprecher der Lufthansa Cargo AG am Dienstag an. "Mit unserem Sonderflugplan können wir flexibel auf die Nachfrage reagieren", sagte er zur Begründung. Zunächst hatte der Konzern wegen des neuartigen Coronavirus für seine sämtlichen Fluggesellschaften die Passagierflüge zum chinesischen Festland gestrichen. Die Frachttochter Lufthansa Cargo hatte ein Minimalangebot von fünf Umläufen pro Woche aufrechterhalten und zuletzt auf sieben Hin- und Rückflüge aufgestockt. Das ist allerdings noch weit vom Normalmaß mit 15 Umläufen entfernt, zumal die Frachträume der Passagiermaschinen mindestens bis zum internationalen Flugplanwechsel am 28. März nicht zur Verfügung stehen. Die verbliebenen Cargo-Maschinen legen regelmäßig Zwischenlandungen im russischen Nowosibirsk ein, um längere Aufenthalte der Crews in China zu vermeiden. Die von den Maßnahmen gegen das Virus Sars-CoV-2 besonders hart getroffene Luftfracht könnte bei einem Wiederanlaufen der globalen Produktion allerdings auch zu den ersten Gewinnern gehören, wenn die unterbrochenen Lieferketten so schnell wie möglich wieder geschlossen werden müssen. "Grundsätzlich hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass auf längere Produktionspausen häufig Nachfragespitzen folgen", erklärte dazu der Cargo-Sprecher. Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie äußerte sich der Dax-Konzern erneut nicht detailliert. "Flüge nach Festland-China auszusetzen schmerzt, und das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien", sagte Hohmeister. Genaue Zahlen will Lufthansa erst am 19. März auf der Bilanzpressekonferenz bekanntgeben. Der Flugplan nach Italien, wo mehrere tödliche Fälle der Krankheit Covid-19 aufgetreten waren, bleibe unverändert bestehen. Passagieren mit Flügen nach Turin, Mailand, Bologna, Venedig und Verona werden für Flüge bis einschließlich dem 2. März kostenfreie Umbuchungen angeboten./ceb/DP/nas
Heute 25.02.2020 16:25:36 Quelle: dpa
WDH/VIRUS/'HB': Lufthansa prüft Sparmaßnahmen
(Im Leadsatz wurde ein Tippfehler im Wort Coronavirus entfernt.) DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Lufthansa nimmt im Zusammenhang mit dem Coronavirus Kostensenkungen ins Visier. "Aktuell überprüfen wir zum Beispiel bei der Kernmarke Lufthansa alle geplanten Neubesetzungen von offenen Stellen. Möglicherweise müssen diese ausgesetzt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden", sagte Harry Hohmeister, im Konzernvorstand für alle Passagier-Gesellschaften der Gruppe zuständig, dem "Handelsblatt". Zudem wolle man mit erweiterten Angeboten für unbezahlten Urlaub und Teilzeit weitere Kosten sparen. "Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen. Keine leichtfertigen Entscheidungen, aber leider unverzichtbar", sagte Hohmeister. Nachdem auch in Italien die Zahl der Erkrankten am vergangenen Wochenende sprunghaft angestiegen ist, wächst in der Luftfahrtbranche die Sorge, dass nicht nur der Luftverkehr von und nach China beeinträchtigt wird, sondern auch der im Heimatmarkt Europa. Lufthansa hat nach Angaben von Hohmeister auf den Verbindungen auf das chinesische Festland bereits die Kapazität von 13 Flugzeugen vorübergehend aus dem Angebot genommen. "Flüge nach Festland-China auszusetzen schmerzt, und das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien", sagte der Manager. Genaue Zahlen will der Konzern aber erst am 19. März auf der Bilanzpressekonferenz nennen. Eine Prognose, wie lange das Coronavirus die Branche noch beschäftigen wird, wagt Hohmeister nicht. "Diese Frage kann seriös keiner beantworten. Wir bereiten natürlich verschiedene Szenarien vor für die Zeit nach Corona. Die Luftfahrt kennt solche Situationen und hat gelernt, damit umzugehen", sagte das Vorstandsmitglied. Klar sei aber, dass so etwas das Geschäft beeinträchtigt. "Keiner weiß zum Beispiel, in welchem Umfang und wie lange der Tourismus in und aus China heraus ausfällt."/nas/zb