Faktor-Zertifikat | 10,00 | Long | Apple

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  • WKN: MF59DN
  • ISIN: DE000MF59DN2
  • Faktor-Zertifikat
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23.10.2019 12:56:23

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Basiswert

240,80 USD

+0,44 % 23.10.2019 12:56:09

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
09.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 179,157 USD
  • 186,33 USD
  • 0,00
  • 182,6232 USD
  • 189,93 USD
  • 0,00
10.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 182,6326 USD
  • 189,94 USD
  • 0,01
  • 180,1852 USD
  • 187,4 USD
  • 0,01
08.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 156,8357 USD
  • 163,11 USD
  • 373,33
  • 153,4053 USD
  • 159,55 USD
  • 451,11

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 23.10.2019 10:48:11 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Ein Goliath gibt den David - Dienstleistungen statt Hardware
CUPERTINO (dpa-AFX) - Kurz vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen ist Apple zurück an der Spitze: Der Konzern führt wieder die Liste der wertvollsten Unternehmen an. Und obwohl das Smartphone-Geschäft die Analysten zweifeln lässt, sieht Apple-Chef Tim Cook bereits einen neuen Wachstumszyklus in diesem Segment. Gleichzeitig baut der Tech-Riese sein Service-Geschäft aus. Was beim Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wohin sich die Aktie entwickelt. WAS BEI APPLE LOS IST: In Sachen Marktkapitalisierung hat Apple erst kürzlich den Spitzenplatz als wertvollstes Unternehmen der Welt von Microsoft zurückerobert, die Marktkapitalisierung liegt bei knapp über einer Billion US-Dollar. Auch die Marke ist laut der Beratungsfirma Interbrand ungebrochen populär, sie verweist damit Alphabet-Tochter Google und Amazon auf die hinteren Plätze. Diesen Erfolg verdankt der Konzern nicht zuletzt dem iPhone. Doch obwohl das 2007 erstmals aufgelegte Produkt immer noch den Großteil des Umsatzes ausmacht, sinkt sein Anteil stetig. Verantwortlich dafür ist sicher die gestiegene Konkurrenz im Premium-Smartphone-Markt. Hauptsächlich Hardware anzubieten reicht dem Unternehmen aus Cupertino daher nicht mehr. Apple steigt mit neuen Portalen im Bereich Zeitungen und Zeitschriften, Musik- und Videostreaming und sogar einer eigenen Kreditkarte in immer neue Dienstleistungs-Märkte ein und legt sich dort mit den Platzhirschen an. Man könnte meinen, Apple wolle mit dieser Strategie vom Goliath wieder zum David werden: Vom Verteidiger wieder zum Herausforderer. Wie schon länger bekannt ist, startet im Herbst der Video-Streamingdienst Apple TV+, der mit einem monatlichen Endkunden-Preis von 4,99 Euro in Deutschland ein gutes Stück billiger sein soll als Branchenprimus Netflix mit 7,99 Euro. Laut Medienberichten plant Apple schon einen Schritt weiter. Mit einem "Super-Abo" wolle der Konzern sein Musik- und Video-Angebot verbinden und so - ähnlich wie Amazon - sowohl Netflix als auch Spotify gleichzeitig Konkurrenz machen, heißt es. Wie die Financial Times berichtete, sind die Musik-Konzerne besorgt, Apple wolle die Preise für den Musik-Dienst weiter drücken. Schaut man in die Ergebnisse des dritten Quartals, das im Juni zu Ende ging, so ist Apple mit einer Gewinnspanne von um die 20 Prozent und einem Umsatz von 53,8 Milliarden US-Dollar (48,3 Milliarden Euro) im Jahresvergleich leicht im Plus. Unterm Strich sank der Gewinn um 1,5 auf 10 Milliarden Dollar. Apple saß zuletzt auf 50,5 Milliarden US-Dollar. Am Horizont zieht derweil schon ein Risiko auf. Die OECD hat auf Druck einiger europäischer Länder einen Entwurf für eine Digitalsteuer vorgelegt, mit der internationale Konzerne fairer besteuert werden sollen. Bereits im Sommer hatten sich die Finanzminister der Top-Wirtschaftsmächte (G7) darauf verständigt, dass auch dort Abgaben gezahlt werden sollen, wo die Nutzer von Dienstleistungen leben und nicht nur am Unternehmenssitz. Besonders die großen Internetkonzerne wie Apple stehen für ihre Steuervermeidungsstrategien in der Kritik. Frankreich war zuletzt mit einer nationalen Lösung vorangegangen, nachdem eine Steuer auf EU-Ebene gescheitert war. Es bleibt also spannend, wenn es um die Frage geht, wie stark eine mögliche Steuer Gewinnmargen schmelzen lassen könnte. Die Apple-Anleger schauen derweil bereits nach vorn, am 30. Oktober legt der Konzern aus Kalifornien seine neuen Zahlen vor. Ende Juli war von einem Umsatz im vierten Quartal von 61 bis 64 Milliarden Dollar und einer Bruttogewinnspanne zwischen 37,5 und 38,5 Prozent ausgegangen worden. Dies entspräche einem kräftigen Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorquartal bei stabiler Bruttogewinnspanne. WAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Laut Tim Long von der britischen Investmentbank Barclays ist Apple auf einem guten Weg, wenn es darum geht sein Geschäftsmodell von Hardware auf Dienstleistungen umzustellen. Dies schlage sich auch in den prognostizierten Umsätzen nieder. In seiner am Donnerstag vorgelegten Studie hebt er das Kursziel daher von 207 auf 224 US-Dollar, belässt die Einstufung aber auf "Equal Weight". Er habe sein Bewertungsmodell an die leicht besser als erwartete Nachfrage nach dem neuen iPhone 11 angepasst, schrieb der Analyst. Diese sei auf die neue Preisstrategie zurückzuführen. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Apple auf "Overweight" mit einem Kursziel von 265 US-Dollar belassen. Der App Store des iPhone-Konzerns sei wieder zu starkem Wachstum zurückgekehrt, schrieb Analyst Samik Chatterjee in einer Mitte Oktober vorgelegten Studie. Damit könnten auch die Umsätze im Servicegeschäft wieder anziehen. Von 15 Analysten im dpa-AFX-Analyser würden sechs zu einem Kauf, acht zum Halten und ein Experte zu einem Verkauf raten. Mit einem Zielkurs von 214,4 Euro liegen sie nur knapp über dem derzeitigen Kurs von rund 212 Euro. WAS MACHT DIE AKTIE: Am vergangenen Montag erreichte die Apple-Aktie ein neues Hoch mit rund 242 Dollar. Nach ernüchternden Aussagen von Cook zum Weihnachtsquartal im vergangenen Jahr waren die Werte im Januar auf unter 150 Dollar eingebrochen. Seit diesem Absturz erholte sich der Kurs nach und nach. Knapp eine Woche vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen kommt jetzt der erneute Höhenflug. Im August 2018 hat Apple als erstes US-Unternehmen der Geschichte einen Börsenwert von einer Billion US-Dollar erreicht. Nach dem Tief zum Jahreswechsel hat die Apple-Aktie insgesamt um mehr als 52 Prozent an Wert zugelegt und das Unternehmen ist jetzt wieder mehr als eine Billion Dollar wert./ssc/knd/fba
Heute 23.10.2019 09:46:07 Quelle: dpa
Facebook will Wohnungskrise mit einer Milliarde Dollar bekämpfen
MENLO PARK (dpa-AFX) - Der US-Konzern Facebook will der von der Tech-Industrie mitverursachte Wohnungsmarktkrise in Kalifornien mit einer Milliardeninvestition entgegentreten. Eine Milliarde US-Dollar (knapp 900 Millionen Euro) sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre in verschiedene Wohnungsbau-Projekte fließen, teilte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mit. Ein Viertel der Summe ist demnach für ein Bauprojekt mit dem Bundesstaat Kalifornien geplant und fast so viel für die bauliche Erschließung von Land, das Facebook am Standort seiner Zentrale Menlo Park erworben hat. Auch will der Konzern den Bau von Wohnungen für Lehrer und "andere wichtige Arbeitskräfte" unterstützen, damit diese "nahe der Gemeinden leben können, in denen sie arbeiten". Die Expansion der Tech-Riesen und Internetkonzerne wie Facebook, Google oder Apple im Silicon Valley südlich von San Francisco hatte die dortige Wohnungsmarktkrise deutlich verschärft. Tausende Fachkräfte und Spitzenverdiener zogen in den vergangenen Jahren in die ohnehin kostspielige "Bay-Area". Mitarbeiter, die mit dem Verkauf von Firmenanteilen reich wurden, ließen sich dort nieder. Die Immobilienpreise schossen in die Höhe, die Gegend ist kaum noch bezahlbar für mittlere und niedere Einkommensschichten. Wie Facebook ausführt, gehört zu letzteren in San Francisco bereits eine vierköpfige Familie mit einem Haushaltseinkommen von 100 000 Dollar. Wegen der Knappheit von Wohnungen übernachten aber auch viele gut verdienende Programmierer in Campingwagen am Straßenrand. Weniger gut gestellte Angestellte und Arbeiter wohnen weit außerhalb und müssen jeden Morgen lange Anfahrtzeiten in Kauf nehmen. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hatte bereits im Juni ein Paket über eine Milliarde Dollar für Wohnungsbauzwecke in Kalifornien geschnürt. US-Softwareriese Microsoft kündigte im Januar Investitionen von 500 Millionen Dollar am Standort Seattle an./juw/DP/fba
21.10.2019 Quelle: dpa
Bahn-Navigator soll besser werden und Sprache erkennen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Kunden-App der Deutschen Bahn soll besser werden und künftig auch mit Spracherkennung ausgestattet sein. "Wir entwickeln gerade einen digitalen Assistenten, mit dem ich zum Beispiel über mein Smartphone wie mit Siri kommunizieren kann", teilte Innovations-Vorständin Sabina Jeschke mit Blick auf die Spracherkennungssoftware des Handy-Herstellers Apple mit. Bis 2021 soll das auf Künstlicher Intelligenz basierende Assistenzsystem auf der Internetseite, der Bahn-App sowie an Bahnhöfen verfügbar sein. Schon jetzt beherrsche die Technik mehrere Sprachen. Die Bahn hatte einen Prototypen des Systems jüngst mehrere Wochen lang am Berliner Hauptbahnhof getestet. Kunden konnten den Roboterkopf Semmi nach ihren Verbindungen und Verspätungen fragen. Nach Anlaufschwierigkeiten wegen einer defekten Wlan-Verbindung beim Auftakt zog der Konzern am Ende der Testphase ein positives Fazit. Bei der Digitalisierung steht die Bahn immer wieder in der Kritik. Manche Dienste, wie etwa die Rückerstattung nach Verspätungen, gelten als aufwendig, weil dafür nach wie vor analoge Formulare nötig sind. Auch das will der Konzern mittelfristig ändern, ohne sich auf einen Zeitpunkt festzulegen. Die Bahn will das Thema als Bestandteil der neuen Digital-Struktur angehen und nicht als Einzelmaßnahme. Im Rahmen des Konzepts Starke Schiene soll auch an anderen Stellen digital aufgebessert werden: Der Fernverkehr soll mit dem europäischen Zugsteuerungssystem ETCS ausgestattet werden, das eine engere Taktung der Züge ermöglicht. Die Fahrzeuge bekommen mehr Sensoren, um genauere Infos zu liefern, etwa wann welches Bauteil ausgetauscht werden muss. Das Hinweissystem für Verspätungen und Fahrplanänderungen soll auf diese Weise ebenfalls zuverlässiger werden./maa/DP/zb
17.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: 'Stranger Things' hilft Netflix in die Spur - Anleger erleichtert
(neu: Kurs-Update; Klage gegen "Panama Papers"-Verfilmung) LOS GATOS (dpa-AFX) - Der Streaming-Riese Netflixhat im dritten Quartal dank Hitserien wie "Stranger Things" wieder etliche neue Kunden hinzugewonnen. Unterm Strich stieg die Anzahl der Bezahlabos in den drei Monaten bis Ende September weltweit um 6,8 Millionen, wie der Online-Videodienst am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit blieb Netflix zwar unter seiner eigenen Prognose von sieben Millionen neuen Nutzern, übertraf aber die Markterwartungen. Insgesamt beliefen sich die bezahlten Mitgliedschaften zum Quartalsende auf knapp 158 Millionen. Die Entwicklung kam bei Anlegern gut an, die Aktie stieg nachbörslich um bis zu elf Prozent und startete am Donnerstag mit einem Kursplus von gut sechs Prozent. Dabei strebt Netflix für das laufende Vierteljahr mit 7,6 Millionen neuen Kunden weniger Wachstum an als von Analysten angenommen, obwohl das Weihnachtsquartal eigentlich meist sehr stark ist. Netflix steht vor dem Start neuer Streaming-Dienste der finanzkräftigen Rivalen Disney und Apple unter Druck und hatte Aktionäre im Vorquartal mit relativ schwachem Wachstum enttäuscht. Besonders schlecht kam damals ein Rückgang der Nutzerzahlen im wichtigen US-Heimatmarkt an. Im jüngsten Quartal sah es jedoch wieder besser aus - in den USA kamen immerhin 517 000 neue Abonnenten hinzu. Insgesamt bleibt der US-Markt für Netflix aber schwierig, in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres abonnierten lediglich 2,7 Millionen neue Nutzer den Service. Eine kräftige Preiserhöhung dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Künftig will das Unternehmen sein US-Wachstum nicht mehr separat ausweisen, sondern zusammen mit den Zahlen für den kanadischen Markt bündeln. Finanziell lief es indes zuletzt rund: Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich von 403 Millionen auf 665 Millionen Dollar (600,5 Mio Euro) und damit deutlich stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um kräftige 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu. Allerdings rechnet das Unternehmen angesichts hoher Produktions- und Marketingkosten mit deutlich weniger Überschuss zum Jahresende. Dass der Streaming-Dienst von Anfang Juni bis Ende September bei Kunden punkten konnte, war nicht zuletzt "Stranger Things" zu verdanken. Mit 64 Millionen Zuschauern in den ersten vier Wochen war es laut Netflix die bislang erfolgreichste Staffel der beliebten Mystery-Serie. Im vierten Quartal baut Netflix vor allem auf Filmproduktionen wie etwa Martin Scorseses "The Irishman" mit den Hollywood-Stars Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci. Dem Angriff der Konkurrenten Disney und Apple, deren Videodienste jeweils im November starten und deutlich weniger kosten als die Abos von Netflix, begegnet der Streaming-Marktführer demonstrativ selbstbewusst. Die neuen Angebote würden zwar viel Lärm machen und Netflix kurzfristig womöglich etwas belasten, heißt es im Brief an die Aktionäre. Doch kein Wettbewerber habe eine vergleichbare Vielfalt und Qualität, deshalb werde Netflix weiter wachsen. Rechtlichen Ärger gibt es unterdessen um die Verfilmung des "Panama Papers"-Steuerskandals. Die im Zentrum der Affäre stehende Kanzlei Mossack Fonseca hat bei einem US-Gericht Klage gegen die mit Stars wie Meryl Streep und Antonio Banderas besetzte Netflix-Produktion "Die Geldwäscherei" von Regisseur Steven Soderbergh eingereicht. Die Ausstrahlung des bereits auf Filmfestivals in Toronto und Venedig gezeigten Streifens zu verhindern, dürfte jedoch schwierig werden. Netflix stellte am Mittwoch bereits einen Antrag auf Klageabweisung./hbr/DP/stw